Garten + Landschaft 3/2010New YorkObwohl die Finanzkrise auch in New York viele Projekte gestoppt oder verlangsamt hat, lohnt sich ein Blick in diese dynamische Stadt, deren Vorzeigeprojekt High Line Park immense Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Aber auch in Brooklyn und am Hudson River gibt es neue Parks zu besichtigen und die Langzeitprojekte Fresh Kills Island und Governors Island sind ebenfalls eine Betrachtung wert. Außerdem: der restaurierte Bryant Park und Bette Middlers New York Restoration Project.zur ThemenübersichtBlättern
THEMEN
Dressed for Success – der High Line Park in New York
Der High Line Park zählt wohl zu den attraktivsten und bekanntesten Parks der Welt. Mit der Eröffnung des zweiten Abschnitts in diesem Jahr wird sich der Park auf zweieinhalb Kilometer Hochbahntrasse erstrecken. Hier lässt sich studieren, wie durch starke Ideen Stadtteilentwicklung beeinflusst werden kann. (Bild: Iwan Baan)Autor: Schäfer, Robert
Brooklyn: Vom Industriegebiet zum Parkgürtel
In Red Hook und entlang des Gowanus Canal prosperierte einst die Industrie. Mit deren Stilllegung entstand die Chance, die Brooklyner Ufer wieder für die New Yorker zugänglich zu machen. Erie Basin Park, Brooklyn Bridge Park und Gowanus Canal Sponge Park stehen stellvertretend für unterschiedliche Entwurfsansätze im Umgang mit der industriellen Vergangenheit. (Bild: Colin Cooke)Autor: Steiner, Halina
Grüne Piers am Hudson River
Mit dem Ende der Hafenindustrie am Hudson River bot sich die Chance, das Flussufer zu einem öffentlichen Freiraum zu gestalten. Seit 1999 wird der Hudson River Park, der die angrenzenden Quartiere wieder mit dem Fluss verbindet, Schritt für Schritt umgesetzt. (Bild: Mueser Rutledge Consulting Engineers)Autor: Fuhrman, Heather I.
Die Parks der Battery Park City
Errichtet auf aufgeschüttetem Gelände vor Manhattan, zählt Battery Park City heute zu den teuersten Stadtvierteln New Yorks. Die Parks, die US-Landschaftsarchitektur aus 30 Jahren repräsentieren. Die Lage direkt am Ufer des Hudson River ist der große Standortvorteil des Gebiets. (Bild: Elizabeth Felicella)Autor: Schäfer, Robert
Bryant Park – Urbanität als Inszenierung
Mit Hilfe von privaten Geldern wandelte sich der Bryant Park vom Drogenumschlagplatz zu einem der beliebtesten öffentlichen Orte in Manhattan. Das neue Image des Parks überträgt sich auch auf die Umgebung. Doch das wiedergewonnene Sicherheitsgefühl hat einen Preis: Für das Verhalten im Bryant Park gibt es strenge Regeln. (Bild: Peter Mauss/Esto)Autor: Petrow, Constanze A.
Engagement für den Freiraum
1995 startete das New York Restoration Project mit Müllsammelaktionen in New Yorker Parks.
Inzwischen hat sich die gemeinnützige Organisation als Motor für die Förderung und den Erhalt von Nachbarschaftsgärten und Parks in der wachsenden Metropole etabliert. (Bild: NRVP)Autor: Stegner, Peter
Fresh Kills: Die Gestalt als Prozess
Für die ehemalige Mülldeponie Fresh Kills auf Staten Island gibt es einen Masterplan, der schrittweise in den kommenden Jahrzehnten umgesetzt werden soll. Allein schon die Genehmigungsverfahren, die nötig sind, um die Deponie in einen Park umzubauen, sind so langwierig, dass ein flexibles Konzept nötig ist, um auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren zu können. (Bild: field operations)Autor: Höfer, Wolfram
Governers Island: Von der Militärbasis zur Park-Insel
Nach 200 Jahren militärischer Nutzung gehört Govenors Island wieder den New Yorkern, die sie aber nur langsam für sich entdeckten. Ein Park soll die Insel vor Manhattan langfristig für Besucher und Investoren attraktiv machen.Autor: Loschwitz, Gesa
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DVD ZUR ARTE-REIHE Neue Gartenkunst - Gärten der Welt heißt eine dreizehnteilige Dokumentationsreihe von Arte. Die 3er DVD-Box im 16:9 Bildformat gibt es auch beim Callwey Verlag. Sie hat eine Laufzeit von 385 Minuten und kostet 23 Euro zuzüglich Versandkosten. Bezug: g.schoen@callwey.de.