22. August 2012 / Thomas Jakob

Billy-City in Hamburg

IKEAAm Anfang schuf Ingvar Kamprad den oder das Billy. Und er sah, dass es gut war. Also schuf er Boklok, das Fertighaus. Und er sah, dass das nicht so gut war. Die Deutschen wollten die vier Wände aus Klein-Bullerbü nicht. Egal, dachte er sich, biete ich halt eine Fernsehwand an. Mit chinesischer Elektronik. Ob die Multimediawand gut ist, weiß Kamprad noch nicht. Es gibt sie erst seit kurzem, und das bislang auch nur in Berlin.

Und nun das: Der schwedische Ikea-Konzern plant den Bau eines komplett neuen Stadtviertels in Hamburg – mit Wohnungen, Büros und Geschäften für Tausende Menschen. Die Ikea-Schwestergesellschaft Inter Ikea sucht bereits rund um die Innenstadt oder in Flughafennähe ein mindestens fünf Hektar großes Areal. Das berichtet das Hamburger Abendblatt in der Ausgabe vom 21. August.

Entstehen sollen keine Luxusapartements, sondern Wohnungen im mittleren Preissegment, für die klassische Zielgruppe von IKEA eben: junge Familien und Singles.

 
 
 
 
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