17. August 2012 / Thomas Jakob

Immer mehr unbefristete Stellen für Landschaftsarchitekten

Den Landschaftsarchitekten geht es gar nicht so schlecht, vor allem dann nicht, wenn sie in größeren Büros arbeiten und schon einige Berufserfahrung haben. Diesen Tenor schlägt zumindest der Wissenschaftsladen Bonn an, der in seinem aktuellen "arbeitsmarkt Informationsdienst" den Beruf des Landschaftsarchitekten unter die Lupe genommen hat. Der Informationsdienst wertet deutschlandweit Stellenanzeigen aus. (Foto: Andreas Rodler/flickr.com)

Jens Henningsen, BDLA Fachsprecher für Ökonomie, sieht das ähnlich. Der Arbeitsmarkt entwickle sich grundsätzlich positiv, sagt er in dem Beitrag. Gefordert sei allerdings umfassendes Know-how. Auffallend bei den Stellenausschreibungen sei auch, dass zunehmend Spezialwissen gefordert sei, heißt es in dem Beitrag weiter. Die meisten Stellenangebot gibt es übrigens in Süddeutschland, also Bayern und Baden-Württemberg. Dort ist die Landschaftsarchitektendichte bei weitem nicht so hoch wie etwa in Berlin. Zugleich gebe es in Süddeutschland viele potente Kunden, seien es Kommunen, seien es Private.

Bei dem zu erwartetenden Gehalt verwiest der Autor des Beitrags auf eine Studie der Bundesarchitektenkammer aus dem Jahr 2010. Demnach verdient ein Landschaftsarchitekt im Durchschnitt 42 000 Euro, im öffentlichen Dienst sind es 54 000 Euro und in der gewerblichen Wirtschaft 64 000 Euro. Bei kleinen Büros unter fünf Mitarbeitern ist das Bruttogehalt der Mitarbeiter mit 37 000 Euro deutlich niedriger als bei größeren Büros mit 50 Kollegen, wo der Durchschnitt bei rund 50 000 Euro liegt. Solche reinen Landschaftsarchitekturbüros gibt es in Deutschland allerdings nicht, vermutlich bezieht sich die Studie auf Architekturbüros.

Auch der Bachelor und Master ist bei den ausschreibenden Stellen mittlerweile angekommen. Auf einen Master wiesen 2011 viermal mehr Anzeigen hin als noch vor drei Jahren.

Etwa ein Drittel der Stellen werde über Ausschreibungen besetzt, der Rest über Mundpropaganda oder Initiativbewerbungen.

Den kompletten Beitrag des Wissenschaftsladens finden Sie hier.

 
 
 
 
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