08. Juni 2012 / Thomas Jakob

Topos Landscape Award 2012 in Berlin verliehen

Zum ersten Mal hat ein Büro aus dem französischen Sprachraum den Topos Landscape Award der Zeitschrift Topos – The International Review of Land­scape Architecture and Urban Design erhalten. Der Chefredakteur von Topos, Robert Schäfer, überreichte die renommierte Auszeichnung Sébastien Penfornis (links im Bild, Foto: Sabine Morgenstern) und Thierry Kandjee vom Büro Taktyk aus Paris und Brüssel im Rahmen der Tagung „Follow Me: Berlin und seine Flughäfen“ am 5. Juni 2012 in Berlin.

Taktyk erhielt den Topos Landscape Award 2012 als Anerkennung für die theoretische und praktische Annäherung an die Aufgaben in Metropolregionen. Zudem sei das französisch-belgische Büro ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Planungsbüros eng zusammenarbeiten und Stadtplaner und Landschaftsarchitekten die Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam angehen, sagte Robert Schäfer in seiner kurzen Laudatio.

Sébastien Penfornis und Thierry Kandjee gründeten Taktyk im Jahr 2005. Sie beschäftigen in ihren Büros in Paris und Brüssel elf Architekten, Landschaftsarchitekten, Designer und Künstler. Sebastian Penfornis, der das Büro in Paris führt, ist Architekt, Stadtplaner und Dozent. Thierry Kandkee führt das Brüsseler Büro. Er ist Landschaftsarchitekt, Dozent, Redakteur und Berater. Taktyk arbeitet an der Schnittstelle von Landschaft, Stadt und Infrastruktur. Das Büro versteht sich als Kurator und Mediator bei komplexen Veränderungsprozessen.

Mit dem Topos Landscape Award soll die Aufmerksamkeit auf junge Planungsbüros oder Einzelpersonen gelenkt werden, von denen wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Profession auf internationaler Ebene zu erwarten sind. Den Topos Landscape Award gibt es seit 2002. Bisher ging die Auszeichnung an Stig L. Anderssons Tegnestue (Kopenhagen), Karres en Brands (Hilversum), Gross.Max (Edinburgh), McGregor and Coxall (Sydney), Stoss LU (Boston) und Antje Stokman (Hamburg).

Bei der Tagung Follow Me: Berlin und seine Flughäfen in den Räumen des ehemaligen Flughafens Tempelhof diskutierten die etwa 120 Teilnehmer über die Zukunft der Flughäfen Tempelhof, Gatow und Tegel. Zudem ging es um die Auswirkungen des neuen Flughafens BER auf die städtebauliche Entwicklung der Stadt.

 
 
 
 
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