Anlegen Einer Trockenmauer: Material, Detail und Praxis

Ein Detail von Belag und Freiraummaterial zum Thema Anlegen Einer Trockenmauer
Alte Backsteinmauer mit kleinen Fenstern spiegelt sich im Wasser darunter. Foto: irrabagon/Unsplash

Eine Trockenmauer ist kein aufgeschichteter Steinhaufen, sondern ein durchdachtes Ingenieurbauwerk aus Naturstein, das ohne ein einziges Gramm Mörtel Jahrzehnte und Jahrhunderte überdauert. Das Anlegen einer Trockenmauer verbindet handwerkliches Können mit materialkundlichem Wissen und einem Verständnis für die Kräfte, die auf ein Hangbauwerk einwirken. Wer die Prinzipien kennt, baut nicht nur standsicher, sondern schafft zugleich einen der wertvollsten Lebensräume, die eine Freiraumplanung hervorbringen kann.

  • Was eine Trockenmauer definiert und wie sie sich von gemörtelten Stützmauern unterscheidet
  • Welche Steinmaterialien geeignet sind und worauf bei der Auswahl zu achten ist
  • Wie Fundament, Neigung und Schichtenaufbau statisch und konstruktiv funktionieren
  • Welche Detailpunkte über Standsicherheit und Langlebigkeit entscheiden
  • Wie Hinterfüllung, Drainage und Verzahnung zusammenwirken
  • Welche ökologischen Qualitäten Trockenmauern im Freiraum auszeichnen
  • Welche typischen Fehler beim Anlegen einer Trockenmauer entstehen und wie man sie vermeidet
  • Wie Trockenmauern in der Landschaftsarchitektur und im öffentlichen Freiraum eingesetzt werden

Definition und Einordnung: Was eine Trockenmauer ist und was sie leisten muss

Eine Trockenmauer ist eine Mauer aus Naturstein, die ohne Bindemittel, also ohne Mörtel, Beton oder Zement, errichtet wird. Die Stabilität entsteht ausschließlich durch das Eigengewicht der Steine, ihre gegenseitige Verzahnung und die Reibungskräfte zwischen den Lagerflächen. Der Begriff „trocken“ bezieht sich dabei nicht auf den Feuchtigkeitszustand, sondern auf die Abwesenheit von Mörtel als Bindemittel. Im Fachenglischen heißt das Bauwerk entsprechend „dry stone wall“, im Französischen „mur en pierre sèche“. Die UNESCO hat die Kunst des Trockenmauerbaus im Jahr 2018 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen, was die kulturhistorische Tiefe dieser Bautechnik unterstreicht.

Trockenmauern erfüllen im Freiraum in erster Linie eine statische Aufgabe: Sie stützen Geländesprünge ab, halten Böschungen und Terrassierungen in der Lage und ermöglichen die Nutzung von Hangflächen, die ohne Abstützung zu steil wären. Daneben wirken sie als Raumteiler, Einfriedung oder gestaltendes Element im Landschaftsbild. Gegenüber gemörtelten Stützmauern besitzen sie einen entscheidenden konstruktiven Vorteil: Sie sind wasserdurchlässig. Der Wasserdruck, der sich hinter einer undurchlässigen Mauer aufbaut und zu deren Versagen führen kann, entfällt bei einer Trockenmauer weitgehend, weil das Wasser durch die Fugen abfließt. Diese Eigenschaft macht sie zu einem klassischen Instrument des naturnahen Wassermanagements im Hang.

Im Kontext der Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung sind Trockenmauern keine Nischenlösung, sondern ein vielseitiges Werkzeug. Sie finden sich in historischen Weinbergen und Obstgärten, in der alpinen und voralpinen Kulturlandschaft, in Parkanlangen des 18. und 19. Jahrhunderts, in zeitgenössischen Stadtgärten und öffentlichen Freiräumen. Ihre Wiederentdeckung in der modernen Planung ist nicht romantischer Nostalgie geschuldet, sondern dem Wissen um ihre ökologischen, gestalterischen und bautechnischen Qualitäten.

Materialwahl: Steinarten, Eigenschaften und Eignung

Die Wahl des richtigen Steinmaterials ist beim Anlegen einer Trockenmauer keine ästhetische Frage allein, sondern eine technische Grundentscheidung. Geeignet sind Gesteine, die druckfest, frostbeständig und formstabil sind, also keine Neigung zeigen, bei Wechselfeuchte oder Frost zu splittern, zu blättern oder zu quellen. Weiche, poröse oder stark schiefrige Gesteine sind für tragende Trockenmauern ungeeignet. Bewährt haben sich Sandstein mit hoher Druckfestigkeit, Kalkstein, Granit, Gneis, Basalt, Porphyr und verschiedene Quarzite. Schiefer ist nur bedingt geeignet: Harter Dachschiefer kann in flachen Lagen verbaut werden, neigt aber bei ungünstiger Lagerung dazu, entlang der Spaltflächen zu brechen.

Entscheidend für die Verarbeitbarkeit ist die Geometrie der Steine. Ideal sind Steine mit möglichst ebenen, parallelen Lagerflächen, also Ober- und Unterseite, weil sie satte Auflageflächen ermöglichen und die Last gleichmäßig weiterleiten. Bruchsteine aus dem Steinbruch, die beim Sprengen oder Brechen entstehen, haben oft eine natürliche Spaltfläche, die als Lagerfläche genutzt werden kann. Feldsteine, also aus dem Boden gelesene Steine glazialen Ursprungs, sind häufig gerundet und erfordern mehr Geschick beim Versetzen, weil die Kontaktflächen kleiner und unregelmäßiger sind. Behauene Steine mit definierten Maßen, sogenannte Quader oder Werksteine, erleichtern das Anlegen einer Trockenmauer erheblich, sind aber kostenintensiver.

Für die Planung ist die regionale Verfügbarkeit ein wichtiges Kriterium. Trockenmauern aus ortsüblichem Gestein fügen sich nicht nur gestalterisch in die Landschaft ein, sondern reduzieren auch den Transportaufwand und damit den ökologischen Fußabdruck des Bauwerks erheblich. In der Planungspraxis empfiehlt sich eine enge Abstimmung mit regionalen Steinbrüchen und Natursteinlieferanten, um Qualität, Maßhaltigkeit und Verfügbarkeit vor Baubeginn zu sichern. Die Steinmenge wird in der Regel in Tonnen angegeben; für eine Trockenmauer mittlerer Stärke und Höhe rechnet man grob mit einer bis zwei Tonnen Stein pro Quadratmeter Mauerfläche, abhängig von Steinart und Schichtdicke.

Steingrößen und Sortierung

Beim Anlegen einer Trockenmauer ist eine durchdachte Sortierung des Materials vor Baubeginn unverzichtbar. Große, schwere Steine gehören in die untersten Lagen und ins Fundament, weil sie die Basis des Bauwerks bilden und das Eigengewicht der Mauer aufnehmen. Mittelgroße Steine bilden das Mauerwerk der Mittellagen. Kleine Steine und Splitt dienen als Füllmaterial in den Zwischenräumen und als Hinterfüllung. Besonders lange Steine, sogenannte Binder oder Durchläufer, die die volle Mauertiefe überbrücken, sind für die Stabilität des Verbands von besonderer Bedeutung und sollten in regelmäßigen Abständen eingebaut werden.

Konstruktive Grundlagen: Fundament, Neigung und Schichtenaufbau

Das Anlegen einer Trockenmauer beginnt mit dem Fundament, das die gesamte Last des Bauwerks in den Untergrund ableitet. Bei kleinen Mauern bis etwa sechzig Zentimeter Höhe genügt es häufig, die oberste Bodenschicht abzutragen und eine Lage großer, flacher Steine direkt auf den gewachsenen Boden zu setzen. Bei höheren Mauern oder auf wenig tragfähigem Untergrund ist ein Fundament aus Schotter oder Kies erforderlich, das frostfrei, also unterhalb der örtlichen Frosttiefe, gegründet wird. In Mitteleuropa liegt die Frosttiefe je nach Region zwischen achtzig und einhundert Zentimetern. Ein nicht frostfrei gegründetes Fundament arbeitet im Winter durch Frostdehnung, was die Mauer langfristig destabilisiert.

Die Anlaufneigung, also die Neigung der Mauerfläche zur Vertikalen, ist ein zentrales statisches Merkmal jeder Trockenmauer. Trockenmauern werden grundsätzlich mit einer Böschung gebaut, das heißt, die Mauerfläche neigt sich leicht in Richtung des gestützten Hangs. Diese Neigung, in der Fachsprache als „Anzug“ bezeichnet, beträgt je nach Mauerhöhe und Steinmaterial zwischen fünf und fünfzehn Prozent, also fünf bis fünfzehn Zentimeter Rücksprung pro Meter Höhe. Der Anzug bewirkt, dass die Resultante aus Eigengewicht und Erddruck möglichst senkrecht durch den Mauerquerschnitt verläuft und die Mauer nicht nach vorne kippt. Eine senkrecht gestellte Trockenmauer ist statisch deutlich ungünstiger und neigt bei Belastung durch Erddruck oder Wasserdruck zum Ausweichen.

Der Schichtenaufbau folgt dem Prinzip des Mauerwerksverbands: Jede Lagerfuge muss von der darüberliegenden Steinlage überdeckt werden. Stoßfugen, also die senkrechten Fugen zwischen benachbarten Steinen, dürfen sich nicht über mehrere Lagen hinweg durchgehend fortsetzen. Dieses Prinzip, das Kreuzverband oder Läuferverband genannt wird, ist aus dem Mauerwerksbau allgemein bekannt und gilt für Trockenmauern in besonderem Maße, weil hier kein Mörtel die Fugen schließt und die mechanische Verzahnung der einzige Kraftübertragungsweg ist. Jeder Stein sollte auf mindestens zwei Steinen der darunterliegenden Lage aufliegen, und jede Fuge sollte von einem Stein der nächsten Lage überdeckt sein.

Die Mauertiefe, also die Breite des Mauerquerschnitts, richtet sich nach der Mauerhöhe. Als Faustregel gilt, dass die Mauertiefe an der Basis mindestens ein Drittel bis die Hälfte der Mauerhöhe betragen sollte. Eine Mauer von einem Meter Höhe benötigt demnach eine Basisbreite von mindestens dreißig bis fünfzig Zentimetern. Höhere Mauern erfordern proportional breitere Querschnitte. Zweischalige Trockenmauern, bei denen zwei äußere Steinreihen eine Füllzone aus kleinerem Steinmaterial einschließen, sind für größere Höhen besser geeignet als einschalige Mauern, weil sie mehr Eigengewicht und eine breitere Lastverteilung bieten.

Hinterfüllung, Drainage und die Physik des Erddrucks

Hinter jeder Stützmauer baut sich durch den Erddruck eine horizontale Kraft auf, die die Mauer nach vorne zu drücken versucht. Bei Trockenmauern kommt der Wasserdruck als zweite, oft unterschätzte Belastung hinzu: Wenn Niederschlagswasser im Hinterfüllbereich nicht abfließen kann, steigt der hydrostatische Druck hinter der Mauer erheblich an. Das Anlegen einer Trockenmauer schließt deshalb immer eine sorgfältige Planung der Hinterfüllung und Drainage ein.

Als Hinterfüllmaterial eignen sich gut wasserdurchlässige, nicht bindige Materialien: Kies, Schotter, Recycling-Gesteinskörnungen oder grobkörnige Mineralgemische. Bindige Böden, also Lehm und Ton, sind als Hinterfüllung ungeeignet, weil sie Wasser speichern, bei Nässe quellen und bei Frost gefrieren. Beides erzeugt erhöhten Druck auf die Mauer. In der Praxis wird unmittelbar hinter der Mauer eine Drainageschicht aus Kies oder Splitt eingebaut, die das Wasser nach unten ableitet und durch die Fugen der Mauer austreten lässt. Diese Drainageschicht sollte mindestens zwanzig bis dreißig Zentimeter stark sein und über die gesamte Mauerhöhe reichen.

Beim Einbau der Hinterfüllung ist die Verdichtung ein kritischer Punkt. Zu starke Verdichtung unmittelbar hinter der Mauer kann die noch nicht vollständig stabilisierte Mauerstruktur verschieben. Die Hinterfüllung sollte lagenweise und mit leichtem Gerät eingebracht werden, beginnend von unten nach oben, parallel zum Maueraufbau. Dieser Wechsel zwischen Maueraufbau und Hinterfüllung in Lagen ist eine der wichtigsten handwerklichen Regeln beim Anlegen einer Trockenmauer und wird von Anfängern häufig vernachlässigt.

Ökologische Qualität: Trockenmauern als Lebensraum

Trockenmauern zählen zu den artenreichsten Strukturen, die der Freiraum hervorbringen kann. Die offenen Fugen bieten Nistplätze für solitäre Wildbienen und Wespen, Verstecke für Eidechsen, Blindschleichen und Ringelnattern sowie Überwinterungsquartiere für Insekten und Spinnen. Die Steinoberflächen selbst sind Lebensraum für spezialisierte Flechten- und Moosgemeinschaften, die auf keine andere Substratform angewiesen sind. Die thermische Dynamik einer Trockenmauer, tagsüber stark aufgeheizt, nachts rasch abkühlend, schafft ein Mikroklima, das wärmeliebende Arten anzieht, die in der Normallandschaft kaum noch Lebensraum finden.

Für die Freiraumplanung ist diese ökologische Qualität kein Nebeneffekt, sondern ein Planungsziel. Trockenmauern werden in Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach dem Bundesnaturschutzgesetz als Biotopstrukturen anerkannt und können in der Eingriffs-Ausgleichs-Bilanzierung positiv bewertet werden. Voraussetzung ist, dass sie mit geeignetem regionalem Steinmaterial gebaut werden und die Fugen offen bleiben, also nicht nachträglich mit Mörtel verfüllt werden. Eine Bepflanzung der Fugen mit standortgerechten Pflanzen, etwa Mauerpfeffer (Sedum-Arten), Mauerraute (Asplenium ruta-muraria), Zimbelkraut (Cymbalaria muralis) oder Fetthenne (Hylotelephium-Arten), erhöht den ökologischen Wert weiter, sollte aber die Stabilität der Mauer nicht gefährden.

Besonders in der Kulturlandschaft Mitteleuropas sind historische Trockenmauern in Weinbergen, auf Streuobstwiesen und an Terrassenäckern Relikte einer Bewirtschaftungsform, die heute kaum noch praktiziert wird. Ihr Erhalt ist nicht nur eine denkmalpflegerische, sondern eine naturschutzfachliche Aufgabe. Viele Landschaftsrahmenpläne und Biotopkartierungen führen Trockenmauern als schutzwürdige Strukturen. Für Planungsbüros, die in solchen Kulturlandschaften tätig sind, ist die Kenntnis der Bautechnik und der ökologischen Anforderungen deshalb unmittelbar praxisrelevant.

Typische Fehler beim Anlegen einer Trockenmauer und wie man sie vermeidet

Der häufigste Fehler beim Anlegen einer Trockenmauer ist das Setzen von Steinen mit der Längsachse parallel zur Mauerfläche, ohne Binder einzubauen. Solche Mauern sehen von vorne ordentlich aus, sind aber in der Tiefe nicht verzahnt und neigen dazu, sich in einzelne Schalen aufzuspalten, die unabhängig voneinander kippen. Binder, also Steine, die quer zur Mauerfläche eingebaut werden und die volle Mauertiefe überbrücken, sollten in regelmäßigen Abständen, mindestens alle ein bis zwei Meter, in jeder Lage vorkommen.

Ein weiterer verbreiteter Fehler ist das Einbauen von Steinen mit der Neigung nach außen, also so, dass die Steinoberfläche von der Mauer weg abfällt. Jeder Stein sollte leicht nach innen geneigt eingebaut werden, damit Wasser in die Mauer und nicht auf die Vorderfläche abläuft. Steine, die nach außen neigen, werden durch Frost und Wasser unterspült und lockern sich mit der Zeit. Diese Regel gilt besonders für die Deckschicht der Mauerkrone, die den Witterungseinflüssen am stärksten ausgesetzt ist.

Zu kleine Steine in den unteren Lagen und zu große Steine oben kehren die statische Logik um und destabilisieren das Bauwerk. Ebenso problematisch ist das Einbauen von Steinen, die nur auf einem Punkt aufliegen, sogenannte Wackelsteine oder Kippsteine. Jeder Stein muss satt auf seiner Unterlage aufliegen, ohne zu kippen oder zu wippen. Kleine Keile aus hartem Splitt können eingesetzt werden, um Steine in der richtigen Position zu stabilisieren, solange sie nicht als Hauptauflager dienen. Auf Mörtel als Notlösung für schlecht sitzende Steine sollte grundsätzlich verzichtet werden, weil er die Wasserdurchlässigkeit der Mauer reduziert und bei Frost zu Absprengungen führt.

Schließlich wird die Mauerkrone, also der obere Abschluss der Mauer, häufig vernachlässigt. Eine sorgfältig gesetzte Deckschicht aus flachen, schweren Steinen, die quer zur Mauerfläche verlegt werden, schützt die darunterliegenden Lagen vor Auswaschung und gibt der Mauer ihren oberen Halt. Eine offene, ungeordnete Mauerkrone ist der häufigste Ausgangspunkt für den schrittweisen Verfall einer Trockenmauer.

Trockenmauern in der Landschaftsarchitektur: Planung, Einbettung und Pflege

In der professionellen Freiraumplanung ist das Anlegen einer Trockenmauer ein Entwurfs- und Ausführungsthema zugleich. Im Entwurf entscheiden Höhe, Länge, Materialwahl und Einbettung in die Topografie über die gestalterische Wirkung. Eine Trockenmauer aus regionalem Kalkstein in einem Weinbergterrassenkontext hat eine andere Aussage als eine Granitsteinmauer in einem zeitgenössischen Stadtpark. Beide können gestalterisch überzeugend sein, wenn Material, Proportion und Kontext stimmig sind.

In der Ausschreibung und Vergabe sind Trockenmauern als Natursteinarbeiten nach VOB/C zu behandeln. Die einschlägige Norm ist die DIN 18332 (Naturwerksteinarbeiten), die jedoch primär auf bearbeitete Werksteine ausgerichtet ist. Für den Trockenmauerbau im engeren Sinne gibt es in Deutschland keine eigenständige DIN-Norm; die Planung stützt sich auf Fachliteratur, Herstellerempfehlungen und die Erfahrung spezialisierter Betriebe. In der Schweiz und in Frankreich existieren weitergehende Fachregeln und Ausbildungsstandards für den Trockenmauerbau, die auch für die deutsche Planungspraxis als Orientierung dienen können.

Die Pflege einer Trockenmauer beschränkt sich im Wesentlichen auf die regelmäßige Sichtkontrolle und das Nachsetzen einzelner Steine, die sich durch Frost, Wurzeldruck oder mechanische Einwirkung gelockert haben. Gehölze mit aggressivem Wurzelwerk, insbesondere Robinie (Robinia pseudoacacia) und Götterbaum (Ailanthus altissima), sollten nicht in unmittelbarer Nähe von Trockenmauern gepflanzt werden, weil ihre Wurzeln in die Fugen eindringen und die Mauer aufsprengen können. Krautige Pflanzen und Gräser in den Fugen sind dagegen unproblematisch und ökologisch erwünscht. Eine Trockenmauer, die regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf nachgearbeitet wird, kann ohne weiteres mehrere Generationen überdauern.

Handwerk, Wissen und Verantwortung: Das Anlegen einer Trockenmauer als Planungsaufgabe

Das Anlegen einer Trockenmauer ist eine der ältesten Bautechniken der Menschheit und zugleich eine, die in der zeitgenössischen Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung zu Unrecht selten geworden ist. Ihre Qualitäten sind vielfältig: Sie ist nachhaltig, weil sie ohne energieintensive Bindemittel auskommt und vollständig rückbaubar ist. Sie ist ökologisch wertvoll, weil sie Lebensräume schafft, die in der Normallandschaft rar sind. Sie ist gestalterisch stark, weil das Naturmaterial Stein eine Authentizität und Materialität besitzt, die kein Kunstprodukt ersetzen kann. Und sie ist technisch robust, wenn sie nach den Regeln des Handwerks ausgeführt wird.

Für Planungsbüros bedeutet das: Wer Trockenmauern in Projekte integriert, braucht Kenntnisse in Baustatik, Bodenmechanik, Steinmaterialkunde und Handwerkstechnik. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Betrieben, die das Handwerk des Trockenmauerbaus beherrschen, ist dabei keine Schwäche, sondern Ausdruck von Planungsqualität. Die Zahl der Fachbetriebe mit nachgewiesener Kompetenz im Trockenmauerbau ist begrenzt; ihre frühzeitige Einbindung in die Planung, idealerweise bereits in der Entwurfsphase, sichert Qualität und vermeidet Ausführungsfehler, die sich später kaum ohne vollständigen Rückbau korrigieren lassen.

Die Wiederentdeckung des Trockenmauerbaus in der Planungspraxis ist kein Rückschritt, sondern eine Rückbesinnung auf eine Bautechnik, die den Anforderungen einer nachhaltigen, biodiversitätsfördernden und ressourcenschonenden Freiraumgestaltung in besonderer Weise gerecht wird. Wer die Prinzipien des Anlegen einer Trockenmauer versteht, verfügt über ein Werkzeug, das in der Lage ist, Landschaft zu formen, Lebensraum zu schaffen und Bauwerke zu hinterlassen, die nicht trotz, sondern wegen ihrer Einfachheit dauerhaft sind.

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Höchste Gebäude der Welt: Wettlauf um Rekorde

Der Shanghai Tower (rechts) ist mit seinen 632 Metern das dritthöchste Gebäude der Welt. Foto: Yiran Ding auf Unsplash
Der Shanghai Tower (rechts) ist mit seinen 632 Metern das dritthöchste Gebäude der Welt. Foto: Yiran Ding auf Unsplash

Seit dem 1. Januar 2023 hat die Europäische Union ein neues höchstes Gebäude: den Varso Tower in Warschau. Der 310 Meter hohe Turm von Foster and Partners überragt den Commerzbank Tower in Frankfurt am Main um 10 Meter. Anderswo sehen die Dimensionen deutlich größer aus: Das derzeit höchste Gebäude der Welt misst über 828 Meter und Saudi-Arabien plant sogar einen zwei Kilometer hohen Turm. Lesen Sie hier alles über den Wettlauf um Rekorde!

Der Wettlauf um Höhenrekorde

Höhenrekorde für Gebäude sind schon seit den ersten Kathedralen und Kirchen bekannt. Derzeit ist das Burj Khalifa in Dubai das höchste Gebäude der Welt.

In Jeddah City ist bereits ein über 1 000 Meter hoher Konkurrenz-Turm geplant. Da hat Dubai gleich einen draufgelegt und den Creek Tower mit bis zu 1 400 Metern Höhe angekündigt. Und Saudi-Arabien hat sogar Pläne für einen zwei Kilometer hohen Turm. Ägyptens neue Hauptstadt soll ebenfalls einen 1 000 Meter hohen Turm erhalten, und Tokio träumt von einem 1 700 Meter hohen Wohngebäude.

 

Das Burj Khalifa in Dubai ist mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt. Foto: Unsplash
Das Burj Khalifa in Dubai ist mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt. Foto: Unsplash

Supertall und Megatall

Im weltweiten Vergleich sind die europäischen Bauwerke geradezu mickrig. Das höchste Gebäude in Europa ist der 462 Meter hohe Lakhta Tower in St. Petersburg, aber damit kommt es nur auf die Nummer 16. Der Council on Tall Buildings and Urban Habitat (CTBUH) ist die Autorität, wenn es darum geht, die höchsten Gebäude der Welt zu klassifizieren. Gemäß der 2009 festgelegten Definition müssen Gebäude über 300 Meter messen, um als „Supertall“ zu gelten. Mit „Megatall“ gibt es inzwischen eine neue Kategorie für Gebäude über 600 Meter.

Vom Eiffelturm zu den Supertalls

Übrigens: Bis 1930 war der Eiffelturm das einzige Bauwerk der Welt, das mehr als 300 Meter maß. Das New Yorker Chrysler Building mit 319 Metern Höhe und das Empire State Building mit 381 Metern Höhe läuteten das Zeitalter der Supertall Buildings ein. Die spannendsten 5 Fakten zum Empire State Building erfahren Sie hier.

Lakhta Tower in St. Petersburg, Foto: Kora27, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Lakhta Tower in St. Petersburg, Foto: Kora27, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Top 10 Liste der höchsten Gebäude der Welt

Dies sind derzeit die 10 höchsten Gebäude der Welt (Stand Januar 2023):

  1. Burj Khalifa in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate: 828 Meter
  2. PNB 118 in Kuala Lumpur, Malaysia: 679 Meter
  3. Shanghai Tower in Shanghai, China: 632 Meter
  4. Makkah Royal Clock Tower, Mekka, Saudi-Arabien: 601 Meter
  5. Ping An Finance Center, Shenzhen, China: 599 Meter
  6. Lotte World Tower, Seoul, Südkorea: 555 Meter
  7. One World Trade Center, New York City, Vereinigte Staaten: 541 Meter
  8. Guangzhou CTF Finance Center, Guangzhou und Tianjin CTF Finance Center, Tianjin, China: beide 530 Meter
  9. China Zun Tower, Peking, China: 528 Meter
  10. Taipei 101, Taipei, China: 508 Meter
Höchste Gebäude der Welt im Jahr 2022. Bildquelle: Wikimedia
Höchste Gebäude der Welt im Jahr 2022. Bildquelle: Wikimedia

Höchste Gebäude Deutschlands

Diese Liste folgt den Vorgaben der CTBUH und enthält nur Gebäude mit mindestens 350 Meter Höhe. Sie müssen komplettiert sein, um Eingang in die Liste zu erhalten. Dabei werden sie nach der aktuellen Höhe geordnet, was auch die Turmspitze als Teil der Gebäudearchitektur enthält. Funkantennen zählen jedoch nicht zur Höhe des Gebäudes.

Höchste Gebäude der Welt nach Region

Mit dem Burj Khalifa ist Asien eindeutig die Weltregion mit dem höchsten Gebäude der Welt. Auch in China und in Malaysia finden sich viele weitere Wolkenkratzer, weshalb die Region in den Listen besonders häufig vertreten ist. Es folgt Nordamerika mit dem One World Trade Center Gebäude in New York City. Auch viele weitere der bekannten Gebäude aus New Yorks Skyline sind in den Listen der 20 und 30 höchsten Gebäude der Welt zu finden.

 

Europa und Ozeanien: Spitzenreiter unter den Wolkenkratzern

An dritter Stelle der Liste der höchsten Wolkenkratzer nach Weltregion ist Europa zu finden, wobei hier die Zahlen bereits unter 500 Meter liegen. Der russische Lakhta Center Tower sorgt für diese Platzierung. In Ozeanien ist der Q1 Tower in der australischen Stadt Gold Coast zu finden, der mit seinen 323 Metern für den vierten Platz sorgt.

 

Südamerika und Afrika: Wolkenkratzer mit Potenzial

Auf Platz fünf der Weltregionen nach höchstem Wolkenkratzer liegt Südamerika. Das höchste Gebäude hier ist der 300 Meter hohe Gran Torre Santiago in Santiago de Chile. Und in Afrika hält The Leonardo, gelegen in Sandton, Südafrika, mit 228 Metern Höhe, den Rekord – hier ist also noch Raum nach oben!

The Leonardo in Sandton, Africa, Foto: Joshua Schumacher, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
The Leonardo in Sandton, Africa, Foto: Joshua Schumacher, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Ära der Megatall Buildings

Seit dem Jahr 2010 herrscht die Ära der Megatall Buildings ab 600 Meter Höhe vor. Das Burj Khalifa in Dubai, bis heute das höchste Gebäude der Welt, machte den Anfang. Der Clock Tower in Mekka folgte 2012 mit 601 Metern, und Shanghai baute 2015 das bis heute höchste Gebäude des Landes mit 632 Metern Höhe. Der zweitplatzierte Turm PNB 118 in Kuala Lumpur wurde erst 2022 fertiggestellt, kommt aber trotz seiner 679 Meter noch lange nicht an das Burj Khalifa heran.

Derzeit sind also nur vier Gebäude weltweit als Megatall Buildings einzustufen. Insbesondere in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geht der Wettlauf weiter. Aber aus heutiger Sicht ist nicht damit zu rechnen, dass das Burj Khalifa in den nächsten 10 Jahren seinen ersten Platz verliert. Die Mega-Projekte haben oft mit politischen Schwierigkeiten zu tun. So liegt die Baustelle für den Jeddah Tower schon seit mehreren Jahren brach, da eine Antikorruptionsaktion in Saudi-Arabien zu Finanzierungsschwierigkeiten führte. Auch die Corona-Pandemie sowie die weltweite Knappheit an Baumaterialien verlangsamen den Fortschritt. Und als Dubai vom Baustillstand in Jeddah hörte, wurde der geplante Dubai Creek Tower fürs Erste pausiert

Dennoch kündigte der saudi-arabische Fonds PIF, nördlich von Riad einen 2 Kilometer hohen Turm zu bauen, der zum Programm „Vision 2030“ des Landes gehören soll. Mit The Line plant Saudi-Arabien auch eine bis zu 170 Kilometer lange Bandstadt. Die Megaprojekte sollen dazu beitragen, die Abhängigkeit von Öl und Gas bis 2030 zu verringern.

Kennen Sie eigentlich die höchsten Gebäude unserer Bundesrepublik? Unsere Kolleg*innen von BAUMEISTER stellen Sie Ihnen hier vor: Höchste Gebäude Deutschlands.

Ideen und Impulse für IBA München gesucht: Räume der Mobilität

Gesellschafter der IBA: Landeshauptstadt München und die Städte Augsburg und Ingolstadt, die Landkreise München und Freising sowie der Verein Europäische Metropolregion München © LHM/Michael Nagy

Die Internationale Bauausstellung (IBA) der Metropolregion München 2034 sucht nach Ideen für die Mobilität der Zukunft. Zum ersten Mal findet dieses Format der Stadt- und Regionalentwicklung in Bayern statt. Und auch die Beschäftigung mit dem Thema „Räume der Mobilität“ ist eine Premiere. Bis zum 15. Oktober 2024 sind Bewerbungen möglich.

In zehn Jahren soll in München eine große Ausstellung stattfinden, die IBA 2034. Damit ist weder die „Bauma“ noch eine andere Messe gemeint. Vielmehr handelt es sich um ein eigenes Format. Dafür wurde die Internationale Bauausstellung (IBA) Metropolregion München im November 2023 als eigene GmbH mit sechsköpfigem Team gegründet. Die Gesellschafter sind zu über 60 Prozent die Stadt München sowie die Städte Augsburg und Ingolstadt, die Landkreise München und Freising sowie der Verein Europäische Metropolregion München (EMM).

Umsetzung bis 2034 gewünscht

Die Metropolregion München reicht von Eichstätt bis Garmisch-Partenkirchen und von Kaufbeuren bis Altötting. Sie hat 6,2 Millionen Einwohner und eine Fläche von rund 26.000 Quadratkilometern. Mit Projekten wie der Modellstadt 2030, neuen U-Bahn-Linien sowie einer autofreien Altstadt stellt sich München bereits seinen Mobilitätsherausforderungen. Die IBA München soll dies weiter unterstützen.

Interessierte Partner wie etwa Kommunen, Unternehmen, Stiftungen, Vereine, Hochschulen und Privatpersonen aus der Metropolregion sind dazu aufgerufen, Ideen und Impulse zum Thema „Räume der Mobilität“ einzureichen. Sie könnten Teil der Ausstellung im Jahr 2034 werden, die konkrete, kurz- und langfristig umsetzbare Projekte vorstellen wird. Dazu können geplante Bauwerke ebenso gehören wie virtuelle Räume oder innovative Forschungs- und Planungsvorhaben.

Ideen, die IBA-Kandidaten und im nächsten Schritt konkrete Projekte werden, sollten „bis zum Präsentationsjahr 2034 signifikant weitergedacht, vorangetrieben und idealerweise auch umgesetzt werden können“, so Geschäftsführerin Julianna Günther.

Auf der Seite www.iba-m.de finden interessierte Partner einen Fragen- und Kriterienkatalog. Der erste Stichtag ist Dienstag, der 15. Oktober 2024. Alle bis dahin eingereichten Impulse sollen beim ersten „Tag der IBA-Projektideen“ am 4. Dezember, voraussichtlich im Haus der Architektur, vorgestellt werden.

Weiter, breiter und neu denken

Die eingereichten Ideen sollen innovativ und visionär sein. Geplante Bauwerke, aber auch virtuelle Räume, neue Forschungsvorhaben oder Planungsprozesse können teilnehmen. Die Stadt Freising zum Beispiel will das Quartier „Bahnhofsumfeld“ weiterentwickeln. „Schon die Bekanntgabe, dass wir das Projekt mit Unterstützung der IBA umsetzen wollen, hat uns nützliche Kontakte mit den Akteuren gebracht, die auch bereit sind, in die Zukunft zu investieren“, berichtet Jonas Bellingrodt vom dortigen Amt für Stadtplanung, Umwelt und Klimaschutz.

Auch nach dem ersten Stichtag Mitte Oktober ist es noch möglich, Ideen in den Prozess der IBA München einzubringen. Jedoch haben Bewerber*innen dann weniger Zeit, um bis 2034 ihre Präsentation vorzubereiten. In diesem Jahr sollen alle Ergebnisse der IBA der Weltöffentlichkeit vorgestellt werden.

Julianna Günther, Geschäftsführerin der Internationalen Bauausstellung Metropolregion München GmbH, sagte: „Die IBA bietet in den kommenden zehn Jahren einen Rahmen, um Mobilität und deren räumliche, ökologische und soziale Auswirkungen auf unsere Städte, Gemeinden und Landschaften mit einer Vielzahl von Akteuren weiter, breiter und neu zu denken. Mit unserem Projektaufruf suchen wir nun erste Ideen für konkrete Bauten, für Konzepte oder Programme, die visionäre Impulse für Räume der Mobilität in der Metropolregion München setzen. […] Wir freuen uns sehr über eine große Bandbreite an Ideen – von kleinen, schnell umsetzbaren Ideen bis hin zu Projekten, die langfristige Lösungen für drängende Fragen in der Metropolregion versprechen.“

Die IBA München als Baukultur-Ausstellung

Internationale Bauausstellungen sind ein Format aus der Stadt- und Regionalentwicklung, das als Markenzeichen der nationalen Bau- und Planungskultur gilt. Schon seit über einem Jahrhundert finden sie in Deutschland statt. Als Experimentierfelder rücken sie die aktuellen Fragen des Planens und Bauens in den Fokus der Diskussion, wobei stets ein hoher Anspruch besteht.

Die IBAs folgen keinem standardisierten Format oder Verfahren. Früher war es vor allem die Architektur, die hier Neuland betrat. Zum Beispiel gilt die 1927 in Stuttgart präsentierte Weißenhofsiedlung als Ergebnis der ersten IBA. Sie stellte einen Prototyp für das „neue Wohnen“ vor und hat bis heute einen Musterstatus.

Inzwischen haben sich Internationale Bauausstellungen sowohl in ihrer räumlichen Dimension als auch in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung verändert. Sie sind Baukultur-Ausstellungen, die neben ästhetischen und technologischen Aspekten zunehmend komplexe soziale, wirtschaftliche und ökologische Fragen in ihre Arbeit einbeziehen.

Neuartige, überraschende und realisierbare Ansätze gesucht

Nach dem ersten Stichtag und dem Tag der IBA-Projektideen werden die eingereichten Projekte gemeinsam mit den Projekttragenden fachlich weiterentwickelt. Dafür bietet die IBA München zusammen mit Expert*innen aus den Bereichen Architektur, Kommunikation und Stadtentwicklung Support bei der Akquise von Fördermitteln, bei der Kommunikation sowie bei der Vernetzung mit anderen Akteur*innen. Ein Budget, um selbst Projekte zu realisieren, hat die IBA nicht.

Ein international besetztes Kuratorium wird danach gemeinsam mit dem Aufsichtsrat der IBA entscheiden, welche Projekte voraussichtlich im Herbst 2025 den Status „IBA-Kandidat“ erhalten. Daraus werden dann realisierbare „IBA-Projekte“ ausgewählt, die dann weiter gefördert werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Projektideen neuartige, überraschende und zugleich realisierbare Ansätze zur Lösung wichtiger Zukunftsfragen der Mobilität liefern. Eine vollständige Liste der Projektkriterien ist auf der Webseite www.iba-m.de abrufbar.

Weiterlesen: Warum die IBA München dem ganzen Freistaat Bayern zugutekommen könnte, erfahren Sie hier.