Jetzt Projekte einreichen für den Westfälischen Preis für Baukultur 2025. Foto via Pixabay
Die Zeit läuft: Noch bis zum 30. Mai 2025 können Beiträge für den Westfälischen Preis für Baukultur 2025 eingereicht werden! Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sucht herausragende Projekte aus Architektur, Städtebau und Freiraumplanung, die das „Weiterbauen“ in Westfalen-Lippe beispielhaft umsetzen. Wer sich jetzt noch bewirbt, hat die Chance auf eine der wichtigsten Auszeichnungen für Baukultur in der Region.
Jetzt noch bewerben – Zwei Wochen bis zum Einsendeschluss
Gesucht werden realisierte Projekte aus den Jahren 2015 bis 2025, die sich durch hohe gestalterische Qualität, eine verantwortungsvolle Weiterentwicklung bestehender Strukturen und einen bewussten Umgang mit Ressourcen auszeichnen.
Teilnehmen können:
Architekt:innen und Planungsbüros
Öffentliche und private Bauherr:innen
Bewerbergemeinschaften
Egal ob in der Großstadt oder im kleinen Dorf – gefragt sind Projekte, die Baukultur in Westfalen-Lippe erlebbar machen.
Wofür steht der Preis?
Der Westfälische Preis für Baukultur würdigt Projekte, die:
bewusst mit dem baulichen Bestand umgehen,
den Ort gestalterisch weiterdenken,
und zukunftsfähige, nachhaltige Lösungen umsetzen.
Neben der architektonischen und städtebaulichen Qualität zählen auch partizipative Planungsprozesse und gelungene Umsetzungskonzepte zu den Bewertungskriterien.
Fachjury mit überregionaler Expertise
Die Jury setzt sich aus Expert:innen namhafter Institutionen zusammen, darunter:
Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (LWL)
Reiner Nagel (Bundesstiftung Baukultur)
Susanne Crayen (Architektenkammer NRW)
Peter Köddermann (Baukultur NRW e.V.)
Prof. Stephan Lenzen (Freiraumplanung, Bonn)
u.v.m.
Preisverleihung & mediale Aufmerksamkeit
Die feierliche Preisverleihung findet am 10. November 2025 im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münsterstatt. Die ausgezeichneten Projekte werden anschließend in Kurzfilmen und einer Publikation professionell präsentiert – eine ideale Bühne für wegweisende Architektur und Planung in Westfalen-Lippe.
Jetzt einreichen – Frist endet am 30. Mai 2025!
Wer ein Zeichen für gute Baukultur setzen will, sollte jetzt aktiv werden: Noch bis zum 30. Mai 2025 können Projekte eingereicht werden. Alle Infos zur Teilnahme gibt es auf der Website des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).
Jetzt bewerben und Teil der Baukultur-Zukunft Westfalens werden!
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Im Juli eröffnete auf der Governors Island in New York City die Parkerweiterung “The Hills” – ein Jahr früher als erwartet. “Dank des ungewöhnlich warmen Herbsts und dem straff organisierten Baumanagement konnten wir The Hills schon dieses Jahr eröffnen,” freute sich Leslie Koch, Präsident des Trust for Governors Island, bei der Eröffnung.
The Hills sind der Höhepunkt des preisgekrönten Governors Island Park und dem Master Plan für den öffentlichen Raum, das die Landschaftsarchitekten von West 8 geplant haben. Der Masterplan für den Park wurde 2010 vorgestellt.
Die ersten 12 Hektar der neuen Parkanlage wurden 2014 eröffnet. Die vier Hügel von The Hill bestehen im Kern aus recyceltem Abbruchmaterial und Erde, sie sind zwischen sieben und 21 Meter hoch. Jede der Hügel trägt der Funktion entsprechend einen eigenen Namen: Outlook Hill, Slide Hill, Discovery Hill und Grassy Hill. Der Slide Hill bietet die längste Rutsche in New York city, den Discovery Hill prägt eine eigens angefertigte Skulptur von Rachel Whiteread, der grasbewachsene Grassy Hill bietet einen Blick auf die neue und historische Landschaft der Governors Island und der Manhattan Skyline. Der Outlook Hill wird wohl der beliebteste Hügel für Touristen, er bietet einen 360 Grad Blick auf Sehenswürdigkeiten wie die Freiheitsstatue, den New York Harbor und die Lower Manhattan Skyline.
Weitere Pläne für die Governors Island
Durch die Parkerweiterung wurden vier Hektar neue Grünfläche geschaffen und über 860 neue Bäume gepflanzt. Der Trust und die Landschaftsarchitekten hoffen, dass The Hills zum neuen Must-See für Bürger und Touristen werden. Die Governors Island ist damit aber noch nicht am Ende ihrer Entwicklung, die Hügel sind von 13 Hektar Brachflächen umgeben. Der Governors Island Trust plant, die Insel in eine All-Wetter-Attraktion zu verwandeln, ein Zeitplan wurde allerdings bislang noch nicht entwickelt.
Die Governors Island ist insgesamt etwa 70 Hektar groß und ist ein ehemaliger Stützpunkt der US-Armee und der Küstenwache. Als die USA noch eine englische Kolonie waren, war die Nutzung ausschließlich dem königlich-britischen Gouverneur von New York vorbehalten.
In der Stadtplanung beschreibt der Begriff der Konversion „die Wiedereingliederung von Brachflächen in den Wirtschafts- und Naturkreislauf oder die Nutzungsänderung von Gebäuden“. Was das genau bedeutet sowie die bekanntesten Beispiele gelungener Konversion lesen Sie hier.
Zugegeben: Die obige Begriffsdefinition für die Konversion in der Stadtplanung ist zwar komplett, aber auch ein wenig sperrig. In der Praxis geht es bei Konversionen meist um die Umnutzung stillgelegter militärischer Anlagen für zivile Zwecke. Aus Kaserne mach Wohngebiet, sozusagen. Sie machen zwar den größten Teil der bundesweiten Konversionsflächen aus, aber nicht nur ehemalige militärische Infrastruktur, Militärbasen, Flug- und Truppenübungsplätze erfahren ihre Nutzungsänderungen.
Auch im zivilen Kontext wird konvertiert, wie etwa die Hamburger HafenCity zeigt, bei der aus dem ehemaligen Areal des Freihafens bis zum Anfang der 2030er-Jahre ein neuer Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen wird. Stillgelegte Bahnhöfe und Gleiskörperanlagen sind ebenfalls mögliche Konversionsobjekte. Beispiele für eine solche Art der Konversion sind die ehemaligen Güterbahnhöfe von Coburg und Offenbach. Aktuell wandeln sich diese Flächen zu einem Wissenschafts- und Technikzentrum, beziehungsweise einem Wohngebiet.
Konversion betrifft häufig Militärstandorte
Dass der Begriff „Konversion“ häufig dennoch synonym für „Militärkonversion“ steht, liegt daran, dass in den letzten zehn Jahren immer mehr Militärstandorte, vor allem der Bundeswehr und der US-Armee, geschlossen wurden und nun an die Kommunen zurückfallen können. Das bietet große Chancen, aber zieht unter Umständen aber auch große Bürden nach sich. Nicht jede Gemeinde sieht sich daher in der Lage, eine Konversion überhaupt zu stemmen.
Oft geht es um riesige Flächen, nicht selten größer als der Stadtkern selbst, die nicht mal eben von heute auf morgen weiterentwickelt werden können. Schließt ein Militärstandort, trifft das die entsprechende Gemeinde durch den Abzug von Armeepersonal direkt finanziell. Geht es bei der Konversion etwa um Flächen der Bundeswehr, muss die betreffende Gemeinde diese der verwaltenden Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zunächst einmal zu marktüblichen Preisen abkaufen, wenn sie diese nutzen will. Das überfordert viele Gemeinden, die jetzt ja ohnehin wegen der abziehenden Bürger*innen auf Teile ihrer Steuereinnahmen verzichten müssen.
Große Aufgaben – große Chancen
Die Chancen einer urbanen Konversion sind jedoch groß. Gelingt sie, können aus den meist großflächigen Brachflächen in guter Lage attraktive Wohn- und Geschäftsviertel mit ausgezeichnetem Erholungswert werden. „Filetstücke“ werden diese genannt. So zeigt das Beispiel des 380 Hektar großen Areals des Erdinger Fliegerhorstes,dass es ehemalige Militärliegenschaften gibt, auf denen bereits alte, parkähnliche Baumbestände stehen, die sozusagen nur darauf warten, demnächst zum Nacherholungsziel zu werden. Ergänzt mit neuen Wohngebieten können so im Idealfall relativ schnell und unkompliziert neue und grüne Stadtteile entstehen. Somit verdichtet sich auch die Stadtstruktur. Vor dem Hintergrund der grassierenden Wohnungskrise mit über einer halben Million fehlender Wohneinheiten ist das auch dringend notwendig.
Gelungene Konversion: drei Beispiele
Wie sieht Konversion also in der Praxis aus? Wir stellen Ihnen im folgenden drei Beispiele gelungener oder vielversprechend geplanter Konversion vor:
Tübingen
Ein Beispiel für gelungene Konversion militärischer Liegenschaften ist Tübingen. Im Südosten der Innenstadt wurden seit dem Abzug der französischen Streitkräfte 1991 die Flächen der Hindenburg- und Loretto-Kaserne im Französischen Viertel konvertiert. Nachdem Tübingen die Kasernenflächen zunächst günstig, damals nämlich noch zum „entwicklungsunbeeinflussten Wert“, von der Bundesrepublik erworben und erschlossen hatte, verkaufte die Stadt die Bauplätze an Baugemeinschaften, die hier bis 2008 zwei neue Stadtteile entstehen ließen.
Konversion betrifft häufig Militärstandorte
Dass der Begriff „Konversion“ häufig dennoch synonym für „Militärkonversion“ steht, liegt daran, dass in den letzten zehn Jahren immer mehr Militärstandorte, vor allem der Bundeswehr und der US-Armee, geschlossen wurden und nun an die Kommunen zurückfallen können. Das bietet große Chancen, aber zieht unter Umständen aber auch große Bürden nach sich. Nicht jede Gemeinde sieht sich daher in der Lage, eine Konversion überhaupt zu stemmen.
Oft geht es um riesige Flächen, nicht selten größer als der Stadtkern selbst, die nicht mal eben von heute auf morgen weiterentwickelt werden können. Schließt ein Militärstandort, trifft das die entsprechende Gemeinde durch den Abzug von Armeepersonal direkt finanziell. Geht es bei der Konversion etwa um Flächen der Bundeswehr, muss die betreffende Gemeinde diese der verwaltenden Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zunächst einmal zu marktüblichen Preisen abkaufen, wenn sie diese nutzen will. Das überfordert viele Gemeinden, die jetzt ja ohnehin wegen der abziehenden Bürger*innen auf Teile ihrer Steuereinnahmen verzichten müssen.
Große Aufgaben – große Chancen
Die Chancen einer urbanen Konversion sind jedoch groß. Gelingt sie, können aus den meist großflächigen Brachflächen in guter Lage attraktive Wohn- und Geschäftsviertel mit ausgezeichnetem Erholungswert werden. „Filetstücke“ werden diese genannt. So zeigt das Beispiel des 380 Hektar großen Areals des Erdinger Fliegerhorstes,dass es ehemalige Militärliegenschaften gibt, auf denen bereits alte, parkähnliche Baumbestände stehen, die sozusagen nur darauf warten, demnächst zum Nacherholungsziel zu werden. Ergänzt mit neuen Wohngebieten können so im Idealfall relativ schnell und unkompliziert neue und grüne Stadtteile entstehen. Somit verdichtet sich auch die Stadtstruktur. Vor dem Hintergrund der grassierenden Wohnungskrise mit über einer halben Million fehlender Wohneinheiten ist das auch dringend notwendig.
Gelungene Konversion: drei Beispiele
Wie sieht Konversion also in der Praxis aus? Wir stellen Ihnen im folgenden drei Beispiele gelungener oder vielversprechend geplanter Konversion vor:
Tübingen
Ein Beispiel für gelungene Konversion militärischer Liegenschaften ist Tübingen. Im Südosten der Innenstadt wurden seit dem Abzug der französischen Streitkräfte 1991 die Flächen der Hindenburg- und Loretto-Kaserne im Französischen Viertel konvertiert. Nachdem Tübingen die Kasernenflächen zunächst günstig, damals nämlich noch zum „entwicklungsunbeeinflussten Wert“, von der Bundesrepublik erworben und erschlossen hatte, verkaufte die Stadt die Bauplätze an Baugemeinschaften, die hier bis 2008 zwei neue Stadtteile entstehen ließen.
Französisches Viertel in Tübingen ist deutsches Vorzeigeprojekt der Konversion
Auf dem zehn Hektar großen Gelände der ehemaligen Hindenburg-Kaserne, dem eigentlichen Französischen Viertel, wohnen heute rund 2 400 Menschen, von denen viele in den circa 150 klein- und mittelständischen Unternehmen vor Ort arbeiten. Die erhaltenswerten Kasernenbauten wurden dazu im Zuge der Konversion saniert und durch Annehmlichkeiten wie Aufzüge, Balkone oder Wintergärten ergänzt. Hinzu kamen Neubauten mit bis zu fünf Geschossen, die eine betont heterogene Architektur aufweisen und den Grundstein für ein buntes und abwechslungsreiches Viertel legen.
Auf dem Areal der ehemaligen Loretto-Kasernen entstand ein kleinteiliges und dichtes Viertel von sieben Hektar Fläche. Auch hier wurden vorhandene Gebäude umgenutzt und durch eine Neubebauung ergänzt. Dabei reicht die Vielfalt der Gebäude vom kleinen Stadthaus bis zum Wohnblock. Auf die 1 000 Anwohner*innen des Viertels kommen etwa 100 Betriebe, die 500 Arbeitsplätze bereitstellen.
Diese beiden Tübinger Konversionsprojekte erregten internationales Aufsehen und wurden mit insgesamt zehn Städtebaupreisen und Auszeichnungen aus dem In- und Ausland bedacht. 2002 gewann Tübingen gar den Europäischen Städtebaupreis in der Kategorie „Conversion and Renewal“ und damit die höchsten Ehren, die Stadtplanung in Europa zuteil werden kann. Und noch bis heute beeindruckt die Konversion des Französischen Viertels in Tübingen. 2020 erhielt die Stadt den Sonderpreis „Städtebau revisited: Preise – Praxis – Perspektiven“ der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung. Für diese Auszeichnung werden insgesamt 58 ehemalige Preisträgerprojekte aus den Jahren 1980 bis 2010 wiederholt bewertet.
Mannheim
In dem folgenden Film wird über die Zukunft des Benjamin-Franklin-Village in Mannheim nachgedacht. Zudem können Sie sich einen Einblick über das Areal verschaffen.
Um sagenhafte 500 Hektar im Stadtgebiet verteilte Konversionsfläche geht es in Mannheim. Hier entstehen eine Vielzahl von Bauprojekten auf acht ehemaligen Kasernenstandorten der US-Armee. Eines von ihnen ist das Franklin, ein neues Stadtquartier. Es entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Army-Wohnsiedlung Benjamin-Franklin Village sowie der Funari- und Sullivan-Kasernen. Die Gesamtfläche von Franklin beträgt über 140 Hektar und ist damit in etwa so groß wie die Mannheimer Innenstadt. Ein Teil davon wird Gewerbegebiet mit Platz für großflächigen Einzelhandel werden. Die restlichen Flächen werden zu neuen Wohngebieten. Bis 2025 soll das Projekt fertiggestellt sein und dann bis zu 9 000 Menschen Platz bieten. 40 Prozent der Fläche des Franklin-Stadtquartiers werden dabei öffentlicher Frei- und Grünraum.
Trier
Französisches Viertel in Tübingen ist deutsches Vorzeigeprojekt der Konversion
Auf dem zehn Hektar großen Gelände der ehemaligen Hindenburg-Kaserne, dem eigentlichen Französischen Viertel, wohnen heute rund 2 400 Menschen, von denen viele in den circa 150 klein- und mittelständischen Unternehmen vor Ort arbeiten. Die erhaltenswerten Kasernenbauten wurden dazu im Zuge der Konversion saniert und durch Annehmlichkeiten wie Aufzüge, Balkone oder Wintergärten ergänzt. Hinzu kamen Neubauten mit bis zu fünf Geschossen, die eine betont heterogene Architektur aufweisen und den Grundstein für ein buntes und abwechslungsreiches Viertel legen.
Auf dem Areal der ehemaligen Loretto-Kasernen entstand ein kleinteiliges und dichtes Viertel von sieben Hektar Fläche. Auch hier wurden vorhandene Gebäude umgenutzt und durch eine Neubebauung ergänzt. Dabei reicht die Vielfalt der Gebäude vom kleinen Stadthaus bis zum Wohnblock. Auf die 1 000 Anwohner*innen des Viertels kommen etwa 100 Betriebe, die 500 Arbeitsplätze bereitstellen.
Diese beiden Tübinger Konversionsprojekte erregten internationales Aufsehen und wurden mit insgesamt zehn Städtebaupreisen und Auszeichnungen aus dem In- und Ausland bedacht. 2002 gewann Tübingen gar den Europäischen Städtebaupreis in der Kategorie „Conversion and Renewal“ und damit die höchsten Ehren, die Stadtplanung in Europa zuteil werden kann. Und noch bis heute beeindruckt die Konversion des Französischen Viertels in Tübingen. 2020 erhielt die Stadt den Sonderpreis „Städtebau revisited: Preise – Praxis – Perspektiven“ der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung. Für diese Auszeichnung werden insgesamt 58 ehemalige Preisträgerprojekte aus den Jahren 1980 bis 2010 wiederholt bewertet.
Mannheim
In dem folgenden Film wird über die Zukunft des Benjamin-Franklin-Village in Mannheim nachgedacht. Zudem können Sie sich einen Einblick über das Areal verschaffen.
Um sagenhafte 500 Hektar im Stadtgebiet verteilte Konversionsfläche geht es in Mannheim. Hier entstehen eine Vielzahl von Bauprojekten auf acht ehemaligen Kasernenstandorten der US-Armee. Eines von ihnen ist das Franklin, ein neues Stadtquartier. Es entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Army-Wohnsiedlung Benjamin-Franklin Village sowie der Funari- und Sullivan-Kasernen. Die Gesamtfläche von Franklin beträgt über 140 Hektar und ist damit in etwa so groß wie die Mannheimer Innenstadt. Ein Teil davon wird Gewerbegebiet mit Platz für großflächigen Einzelhandel werden. Die restlichen Flächen werden zu neuen Wohngebieten. Bis 2025 soll das Projekt fertiggestellt sein und dann bis zu 9 000 Menschen Platz bieten. 40 Prozent der Fläche des Franklin-Stadtquartiers werden dabei öffentlicher Frei- und Grünraum.
Trier
Bereits seit Mitte der 90er-Jahre betreibt Trier eifrig die Konversion von über 40 militärischen Einzelflächen auf über 630 Hektar in Wohn-, Gewerbe und Erholungsgebiete. Mit ungefähr 70 Hektar ist der östlich der Innenstadt gelegene Petrisberg, auf dem sich früher ein Militärkomplex befand, die größte und vielleicht auch bekannteste Konversionsfläche Triers. Seit seiner Umgestaltung 2004 im Rahmen der damaligen Landesgartenschau ist der Petrisberg heute ein gemischtes Stadtgebiet zum Wohnen und Arbeiten. Neben einer neuen Universität gibt es hier auch ungefähr 180 Unternehmen. Unter anderem aus den Bereichen der Forschung und Wissenschaft, die mehr als 1000 Mitarbeiter*innen beschäftigen und den sogenannten „Wissenschaftspark“ bilden.
Haben Sie Interesse an weiterem Stadtplanungs-Backgroundwissen? Hier erfahren Sie alles zum Begriff der Landschaft.
Bereits seit Mitte der 90er-Jahre betreibt Trier eifrig die Konversion von über 40 militärischen Einzelflächen auf über 630 Hektar in Wohn-, Gewerbe und Erholungsgebiete. Mit ungefähr 70 Hektar ist der östlich der Innenstadt gelegene Petrisberg, auf dem sich früher ein Militärkomplex befand, die größte und vielleicht auch bekannteste Konversionsfläche Triers. Seit seiner Umgestaltung 2004 im Rahmen der damaligen Landesgartenschau ist der Petrisberg heute ein gemischtes Stadtgebiet zum Wohnen und Arbeiten. Neben einer neuen Universität gibt es hier auch ungefähr 180 Unternehmen. Unter anderem aus den Bereichen der Forschung und Wissenschaft, die mehr als 1000 Mitarbeiter*innen beschäftigen und den sogenannten „Wissenschaftspark“ bilden.