Fahrradständer – Zukunftsorientierte Mobilität mit Gronard

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Fahrradständer als Teil einer durchdachten Infrastruktur: Ein Beitrag zu nachhaltiger und sicherer Mobilität in Städten.
Fahrradständer als Teil einer durchdachten Infrastruktur: Ein Beitrag zu nachhaltiger und sicherer Mobilität in Städten.

Die Mobilitätswende ist nicht länger nur ein Schlagwort, sondern ein klarer Trend, der unsere Städte verändert. In Zeiten von Klimakrise und wachsender Urbanisierung wird das Fahrrad zunehmend zur praktischen und umweltfreundlichen Alternative. Aber: Ohne die passende Infrastruktur bleibt das Potenzial unausgeschöpft. Es braucht durchdachte Konzepte, die Radfahren sicher, komfortabel und attraktiv machen.

Gronard, ein führender Anbieter innovativer Fahrradinfrastruktur aus München, setzt genau hier an. Mit modernen Konzepten, die Funktionalität, Sicherheit und Ästhetik vereinen, zeigt das Unternehmen, wie nachhaltige Mobilität erfolgreich gestaltet werden kann. Die folgenden Best Practices veranschaulichen, wie Gronard Städte und Gemeinden bei der Umsetzung einer modernen Fahrradinfrastruktur unterstützt

Bahnhof Augsburg: Radverkehr clever integriert

Der Bahnhof Augsburg zeigt eindrucksvoll, wie Radverkehr mit anderen Verkehrsmitteln verknüpft werden kann. Gronard hat hier eine Fahrradabstellanlage geschaffen, die 380 Stellplätze umfasst – davon 196 wettergeschützt und 184 unter freiem Himmel.

Die Kombination aus Kappa® Fahrradständern mit integrierten Ansperrmöglichkeiten, die nach DIN 79008 geprüft sind und einer stilvollen BWA® Flachdach-Konstruktion bietet sowohl Sicherheit als auch Schutz vor Witterung. Besonders zukunftsweisend: Spezielle Abstellplätze für Lastenräder, die mit robusten Anlehnbügeln ausgestattet sind.

Für Pendler bedeutet diese Lösung vor allem eines: Einfaches und bequemes Umsteigen. Und genau so wird der öffentliche Nahverkehr für Radfahrer attraktiver – ein wichtiger Schritt Richtung Mobilitätswende.

Moderne Fahrradabstellanlage am Bahnhof Augsburg: Überdachte Kappa® Fahrradständer bieten Pendlern sicheren und witterungsgeschützten Stellplatz – ein Vorbild für nachhaltige Mobilität.
Moderne Fahrradabstellanlage am Bahnhof Augsburg: Überdachte Kappa® Fahrradständer bieten Pendlern sicheren und witterungsgeschützten Stellplatz – ein Vorbild für nachhaltige Mobilität.

München: Nachbarschaftliche Mobilitätshubs fördern Gemeinschaft

In München setzt Gronard im Rahmen des EU-Projekts Creating NEBourhoods Together auf multifunktionale Mobilitätshubs. Diese Hubs sind mehr als reine Fahrradabstellplätze – sie verbinden Mobilität mit Gemeinschaft und schaffen Mehrwert für das Quartier.

Neben den bewährten Kappa® Fahrradständern gibt es dort auch Clorofilla Basic Servicestationen, die Luftpumpen und Werkzeuge bereitstellen. Darüber hinaus verwandeln die erweiterten Parklets mit Sitzbänken, Büchertauschregalen und Verschattungselementen ,die Mobilitätshubs in einladende Treffpunkte.

Bei dem Hub an der Therese-Giehse-Allee wurde ein „Verleihschrank“ integriert, in dem sich die Nachbarschaft nützliche Dinge wie Bierbankgarnituren, Spielbälle oder Gartengeräte ausleihen kann. Diese praktische Lösung trägt dazu bei, den Austausch zwischen den Anwohnern zu fördern und das Gemeinschaftsgefühl im Quartier zu stärken.

Nachbarschaftliche Mobilitätshubs in München: Sitzmöglichkeiten, Büchertauschregal, Servicestation und Fahrradstellplätze fördern nachhaltige Mobilität und schaffen soziale Begegnungsräume.
Nachbarschaftliche Mobilitätshubs in München: Sitzmöglichkeiten, Büchertauschregal, Servicestation und Fahrradstellplätze fördern nachhaltige Mobilität und schaffen soziale Begegnungsräume.

Illertal-Gymnasium Vöhringen: Fahrradfreundliche Schule

Nachhaltige Mobilität wird auch im Schulalltag immer wichtiger. Am Illertal-Gymnasium in Vöhringen hat Gronard eine vorbildliche Fahrradabstellanlage errichtet, die speziell auf die Bedürfnisse von Schülern und Lehrkräften zugeschnitten ist.

Die 300 überdachten Stellplätze für Schüler und 32 für Lehrkräfte sind mit den platzsparenden Kappa® Light Fahrradständern ausgestattet. Diese sind ADFC empfohlen, DIN geprüft und gewährleisten dank integrierter Schlosshalterungen ein sicheres Abschließen der Fahrräder. Das durchdachte Design ermöglicht kontaktloses Parken und schützt zudem vor Lackschäden am Fahrrad. Zusätzlich schützen Silenos Überdachungen die Räder vor Regen und Schnee. Die extensive Dachbegrünung auf den Überdachungen wertet das Schulgelände optisch auf und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umwelt.

Ein Highlight: Die Atlas Servicestation, ermöglicht es den Schülern, kleinere Reparaturen eigenständig durchzuführen. Dieses praktische Feature stärkt nicht nur die Eigenverantwortung, sondern fördert auch das Umweltbewusstsein der jungen Generation.

Fahrradabstellanlage am Illertal-Gymnasium Vöhringen: Überdachte Kappa® Light Fahrradständer und begrünte Dächer fördern nachhaltige Mobilität im Schulalltag.
Fahrradabstellanlage am Illertal-Gymnasium Vöhringen: Überdachte Kappa® Light Fahrradständer und begrünte Dächer fördern nachhaltige Mobilität im Schulalltag.

Unternehmen in München: Nachhaltige Mobilität für Mitarbeitende

Immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig eine durchdachte Fahrradinfrastruktur für ihre Mitarbeitenden ist. Ein aktuelles Projekt in München zeigt, wie Gronard diese Anforderungen umsetzt.

Für eine effiziente Nutzung des Platzes kommen die Easylift 500D Doppelstockparker zum Einsatz, die Platz für 40 Fahrräder bieten.Diese platzsparende Lösung wird durch eine hochwertige Alexia Überdachung ergänzt, die die Räder zuverlässig vor Wind und Wetter schützt.Eine Atlas Servicestation ermöglicht es den Mitarbeitenden, kleinere Wartungsarbeiten direkt vor Ort zu erledigen.

Für Unternehmen bedeutet das: Zufriedene Mitarbeitende und ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein. Diese durchdachte Infrastruktur fördert nicht nur die nachhaltige Mobilität, sondern steigert auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Unternehmen, die in solche Lösungen investieren, positionieren sich als umweltbewusste Arbeitgeber – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im Kampf um Fachkräfte.

Nachhaltige Fahrradinfrastruktur für Unternehmen in München: Doppelstockparker Easylift 500D und Alexia Überdachung bieten Mitarbeitenden sicheren und effizienten Fahrradparkplatz.
Nachhaltige Fahrradinfrastruktur für Unternehmen in München: Doppelstockparker Easylift 500D und Alexia Überdachung bieten Mitarbeitenden sicheren und effizienten Fahrradparkplatz.

Frankfurt Four: Große Lösungen für große Städte

Im Herzen von Frankfurt zeigt Gronard, wie Fahrradinfrastruktur selbst auf engem Raum maximale Kapazität bieten kann. Die Anlage am Frankfurt Four umfasst 1.380 Stellplätze und setzt auf eine clevere Mischung aus Kappa® Light Fahrradständern, Easylift CapaCity Doppelstockparkern und platzsparenden Aufhängesystemen.

Die moderne Gestaltung macht diese Fahrradständer-Anlage zu einem Aushängeschild für urbane Mobilität und zeigt, dass selbst großformatige Projekte sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugen können.

Fahrradparkhaus im Projekt Frankfurt Four: 1.380 Stellplätze mit Kappa® Light Fahrradständern und Doppelstockparkern Easylift CapaCity – innovative Lösung für urbane Mobilität.
Fahrradparkhaus im Projekt Frankfurt Four: 1.380 Stellplätze mit Kappa® Light Fahrradständern und Doppelstockparkern Easylift CapaCity – innovative Lösung für urbane Mobilität.

Warum Fahrradinfrastruktur entscheidend ist

Die vorgestellten Projekte verdeutlichen eindrucksvoll, wie eine hochwertige Fahrradinfrastruktur die Lebensqualität in Städten nachhaltig verbessern kann. Doch warum ist eine durchdachte Fahrradinfrastruktur so wichtig?

 

  1. Förderung nachhaltiger Mobilität: Fahrradinfrastruktur ermutigt Menschen dazu, das Auto stehen zu lassen und auf das Rad umzusteigen. Dies reduziert CO₂-Emissionen und verbessert die Luftqualität in Städten.
  2.  Sicherheit für Radfahrer: Gut gestaltete Fahrradständer und Abstellanlagen bieten Schutz vor Diebstahl und Witterung. Dadurch wird das Fahrrad für viele Menschen zur attraktiveren Option.
  3. Attraktivität von Städten steigern: Eine gut durchdachte Infrastruktur verbessert nicht nur die Mobilität, sondern trägt auch zur Verschönerung des Stadtbilds bei – ein Gewinn für Bürger und Besucher gleichermaßen.
  4. Förderung sozialer Interaktion: Multifunktionale Mobilitätshubs schaffen Orte der Begegnung und tragen zu einer lebendigen Nachbarschaft bei.

Gronard: Ihr Partner für die Mobilität der Zukunft

Mit individuellen Produkten wie den Kappa® Fahrradständern, den platzsparenden Doppelstockparkern Easylift und intelligenten Überdachungssystemen setzt Gronard neue Maßstäbe in der Fahrradinfrastruktur. Ob Bahnhöfe, Schulen oder Großstädte – das Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Lösungen, die Funktionalität, Sicherheit und ansprechendes Design verbinden.

Nachhaltige Mobilität gestalten: Die vorgestellten Projekte zeigen, wie Gronard nicht nur den Radverkehr fördert, sondern auch soziale Begegnungsräume schafft. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende und zur Lebensqualität in urbanen Räumen.

Ihr Einstieg in die Mobilität von morgen: Setzen Sie mit Gronard auf nachhaltige Mobilität. Lassen Sie sich inspirieren und erfahren Sie mehr über aktuelle Referenzprojekte – für Städte, Unternehmen und Gemeinden, die heute schon an die Zukunft denken.

Fahrradständer als Schlüssel zur Mobilitätswende

Die Mobilitätswende braucht innovative Ideen und starke Partner wie Gronard. Ob für Pendler, Schüler, Mitarbeitende oder Großstadtbewohner – moderne Fahrradinfrastruktur schafft Mehrwert für alle. Mit hochwertigen Produkten und durchdachten Konzepten ist Gronard ein Vorreiter in der Gestaltung einer nachhaltigen Mobilitätszukunft.

Starten Sie Ihren Weg in die Mobilität von morgen – mit Gronard.

 

 

Erfahren Sie hier mehr über Fahrradständer- 4 Trends der Zukunft für die Stadt der Zukunft.

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Wir sind Fachmedium des Jahres!

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Die Garten + Landschaft ist Fachmedium des Jahres 2017. Das verkündete die Jury auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Frankfurt am 17. Mai 2017.

Wissen vermitteln, den Horizont erweitern, Perspektiven bieten und Emotionen wecken – mit Tiefgang, einem modernen Layout und dem Anspruch auf Aktualität. Das muss eine gute Fachzeitschrift können. Und wir haben es jetzt schwarz auf weiß: so ein Medium ist die Garten + Landschaft. Gestern wurden wir auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Frankfurt als beste Fachzeitschrift des Jahres (bis 1 Mio. Umsatz) ausgezeichnet.

Für journalistische Qualität ausgezeichnet

Die Jury war sich einig: „Die Garten + Landschaft versteht es, den Fachzeitschriftenleser auf einer emotionalen Ebene anzusprechen. Der Titel besticht durch ein großzügiges und opulentes Layout, ohne an Sachlichkeit zu verlieren. Typo und Bilder werden vorbildlich eingesetzt“. Sehr gut gefallen haben der Jury auch die strukturierte Leserführung, die vielfältigen Stilformen und die Rubrik „Snapshots“.

Die Garten + Landschaft befindet sich in guter Gesellschaft. Auch die anderen Preisträger überzeugten die Jury von ihrer journalistischen Qualität: Ausgezeichnet wurden unter anderem die Deutsche Apotheker Zeitung, Miss & Mister Handwerk, DeviceMed, Si und die Website Hofheld vom Deutschen Landwirtschaftsverlag.

Zur Hauptjury gehörten Bernd Adam, Geschäftsführer der Deutschen Fachpresse, Wolfgang Beisler, stellvertretender Sprecher der Deutschen Fachpresse und Geschäftsführer des Carl Hanser Verlags, Jörg Dambacher, geschäftsführender Gesellschafter der RTS Rieger Team Werbeagentur, Prof. Dr. Lutz Frühbrodt, Leiter des Studiengangs „Fachjournalismus mit Schwerpunkt Technik“ an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Stefan Rühling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vogel Business Media und Hans Scheider, Mitgesellschafter der diemedia GmbH.

Hier geht’s zum Probeabo der Garten + Landschaft.

Disney Dorf – tausend Wohneinheiten mit Micky Maus

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das soll bald in den Disney Storyliving Communities möglich sein. (Foto: Capricorn song / Unsplash)
das soll bald in den Disney Storyliving Communities möglich sein. (Foto: Capricorn song / Unsplash)

Disney für Erwachsene

Zwei Stunden von Los Angeles entfernt möchte der Disney-Konzern ein erstes Dorf mit tausend Wohneinheiten bauen. Das Micky-Maus Dorf soll dabei den typischen Disneycharme versprühen und junge Menschen, Tourist*innen, aber vor allem auch Senior*innen anziehen. Alles zu dem Projekt – das nur das erste von vielen sein soll – lesen Sie hier.

Im Februar 2022 kündigte Disney „Storyliving“ an: Nachbarschaften oder Communities, die es Fans ermöglichen sollen, „nach neuen Wegen zu suchen, um Disney zu einem größeren Teil ihres Lebens zu machen“. Bei diesen neuen Wohngebieten in ganz Amerika handelt es sich um per Masterplan entworfene Communities, die sich durch „einzigartig gestaltete Räume, einzigartige Annehmlichkeiten und Disneys weltberühmten Service“ auszeichnen werden. Der erste Standort des Disney Dorf wird in Rancho Mirage, Kalifornien, sein. Dies ist der Ort, an dem der Firmengründer Walt Disney einst lebte.

Josh D’Amaro, Leiter von Disneys Abteilung für Parks, Erlebnisse und Produkte, sagte, es sei nur logisch, Nachbarschaften im Stil eines Themenparks zu schaffen: „Seit fast hundert Jahren hat Disney mit seinen Geschichten und Figuren die Herzen der Menschen überall berührt“, sagte er. „Während wir uns auf das nächste Jahrhundert unseres Bestehens vorbereiten, wollen wir neue und aufregende Angebote entwickeln, um die Magie von Disney zu den Menschen zu bringen – indem wir Geschichten in echtes Leben verwandeln.“

Das erste Disney Dorf

Erste Renderings der Storyliving Communities zeigen Orte, die sehr idyllisch und urlaubsähnlich aussehen. Die deutsche Zeitung „Der Spiegel“ hat sie als „ewige Kreuzfahrten“ und „echte Märchenwelten“ beschrieben. Den Bewohner*innen werden zahlreiche Aktivitäten wie Yoga- und Kochkurse sowie ein vielfältiges Wellness-Angebot geboten.

Die Zielgruppe für die Storyliving Communities sind erwachsene Disney-Fans, die eine harmonische Disneyland-Atmosphäre suchen. Diejenigen, die 55 Jahre und älter sind, haben eine starke Bindung zu Disney und blicken auf ältere Filme und erste Besuche in den Disneyland-Parks zurück. Der erste Park eröffnete im Juli 1955 in Anaheim, Kalifornien. Im Oktober 1971 folgte Disney World in Bay Lake, Orlando.

Im Jahr 1996 gründete die Walt Disney Company die Stadt Celebration in Florida, eine Nachbarschaft im Osceola County. Celebration zeichnet sich durch begehbare Straßen, zahlreiche Parks in der Nachbarschaft, günstige Einkaufsmöglichkeiten und traditionelle Wohnformen aus. Sie ist ein Beispiel für den „New Urbanism“, der zeigt, wie die Häuser früher aussahen. Die Stadt befindet sich zwar nicht auf dem Disney-Resort selbst, liegt aber in der Nähe des Parks. Die ersten Häuser wurden von Disneyland-Fans bei einer Tombola gewonnen. Heute befinden sich die Grundstücke von Celebration jedoch alle in Privatbesitz.

Erster Spatenstich im April 2022

Disneys erste Storyliving Community in Rancho Mirage wird den Namen Cotino tragen. Der erste Spatenstich fürs Disney Dorf ist für den 26. April 2022 im Rahmen einer privaten Zeremonie geplant. Das Gelände wird derzeit planiert, was bis zu zwölf Monate dauern kann.

Cotino soll eine Wohnsiedlung, eine 24 Hektar große, schwimmfähige Lagune und ein Resort-Hotel umfassen. Die Wohnmöglichkeiten werden voraussichtlich aus Anwesen, Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern bestehen. Sie sind um eine große Oase mit künstlichen Stränden angeordnet. Die Storyliving Community wird als Gemeindeverband organisiert sein, der von Disney-Mitarbeiter*innen geleitet wird. In der Storyliving Community sollen das ganze Jahr über Veranstaltungen und Unterhaltungsprogramme zum Thema Disney stattfinden.

Gabe Codding, Stadtsprecher von Rancho Mirage, sagte, dass es noch keine Baugenehmigung für Cotino gibt. Dies bedeutet, dass der Bau lange dauern könnte. Der Bebauungsplan für das Grundstück ist zwar bereits genehmigt, doch muss die Gemeinde noch ein Antrags- und Genehmigungsverfahren durchlaufen. Dazu gehören Präsentationen vor dem Architectural Review Board der Stadt, der Planungskommission und dem Stadtrat. Dabei müssen sowohl die Meinungen der Öffentlichkeit als auch die von Fachleuten vorgebrachten Überlegungen und Fragen berücksichtigt werden.

Disney kündigt an, überall in den Vereinigten Staaten Storyliving Communities zu errichten. Es wird jedoch noch einige Jahre dauern, bis die ersten Märchendörfer, das erste Disney Dorf bewohnbar ist – Micky Maus muss sich also noch ein wenig gedulden.

Kritische Stimmen

In den Vereinigten Staaten von Amerika wird häufig beklagt, dass Disney „alles besitzt“, von Fernsehsendern über Filmproduktionsfirmen bis hin zu Zeitungen. Sogar GoPro ist teilweise im Besitz des Unternehmens. Mehr als 210 000 Menschen arbeiten bei dem Unternehmen, das sich nicht mehr im Besitz der Disney-Familie befindet. Stattdessen ist der größte Aktionär die Vanguard Group Inc.

Als Titan in der Welt der Vergnügungsparks, des Fernsehens und der Filme ist Disney nun dabei, sich in die Entwicklung von Wohnvierteln zu versuchen. Dies hat in den sozialen Medien viel Kritik hervorgerufen, die Storyliving als „Gated Community für Disney-Erwachsene“ bezeichnet. Die Idee, dass ein Unternehmen eine Stadt besitzt, ist selbst in den Vereinigten Staaten ungewöhnlich.

Gleichzeitig steht Disney in der Kritik, seine Mitarbeiter*innen unterbezahlt zu haben, was Twitter-Nutzer*innen dazu veranlasst hat, Dinge zu tweeten wie „Irgendwie krank, dass Disney Wohnungen für die Reichen baut, während ein guter Prozentsatz seiner Mitarbeiter obdachlos ist und in ihren Autos lebt, aber das ist eben der Maus-Kapitalismus“. Gleichzeitig hat Disney Pläne für den Bau von 1 300 bezahlbaren Wohnungen in der Nähe des Themenparks in Orlando angekündigt.

Zu einem etwas anderen Park in der kalifornischen Großstadt, können Sie hier etwas lesen.