Innovation in der Fassadenentwässerung von Hauraton

Mit Steelfix Air und Regular hat Hauraton eine technische Exzellenz, die sich den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten anpasst. Credit: Hauraton

Moderne Bauprojekte stellen hohe Anforderungen an Entwässerungssysteme. Neben einer effizienten Wasserableitung müssen diese Systeme auch ästhetische, funktionale und nachhaltige Anforderungen erfüllen. Hauraton hat mit den Rinnensystemen Steelfix Air und Steelfix Regular zwei innovative Lösungen entwickelt, die gezielt auf diese Bedürfnisse abgestimmt sind. Diese Systeme bieten nicht nur technische Exzellenz, sondern auch vielseitige Einsatzmöglichkeiten für zeitgemäße Bauprojekte.

Steelfix Air: Effektive Entwässerung und Hinterlüftung

Holzfassaden gewinnen zunehmend an Beliebtheit, denn sie vereinen Nachhaltigkeit mit einer natürlichen, ansprechenden Optik. Allerdings erfordern sie aufgrund ihrer Feuchtigkeitsempfindlichkeit spezielle Schutzmaßnahmen. Hier kommt das Steelfix Air Rinnensystem ins Spiel. Dieses System wurde speziell für die Anforderungen von Holzfassaden entwickelt und kombiniert zwei wesentliche Funktionen: Entwässerung und Hinterlüftung.

Dank seiner perforierten Wandung gewährleistet Steelfix Air eine effektive Luftzirkulation, die dazu beiträgt, Fassadenelemente trocken zu halten. Gleichzeitig sorgt das System für eine sichere und schnelle Ableitung von Regenwasser. Diese Doppelwirkung beugt Schäden durch Feuchtigkeit vor und erhöht die Langlebigkeit der Fassaden.

Flexibilität von Steelfix Air

Steelfix Air erfüllt die Anforderungen der DIN 68800-2, die einen normgerechten Schutz von Holzfassaden vor Feuchtigkeit beschreibt. Es trägt außerdem zur Barrierefreiheit bei, indem es sich nahtlos in bodenebene Bauweisen integriert. Das System ist in verschiedenen Breiten und Materialien – verzinktem Stahl oder Edelstahl – erhältlich, sodass es in der Anwendung sich optimal an die Bedürfnisse eines Projekts anpassen können. Diese Flexibilität macht Steelfix Air zu einer zukunftsorientierten Lösung für nachhaltige Bauvorhaben.

Das Steelfix Air wurde speziell für die Anforderungen der Holzfassade entwickelt. Credit: Hauraton
Das Steelfix Air wurde speziell für die Anforderungen der Holzfassade entwickelt. Credit: Hauraton

Steelfix Regular: Vielseitigkeit für geschlossene Entwässerungssysteme

Für Bauprojekte, die hohe Anforderungen an geschlossene Entwässerungssysteme stellen oder nur begrenzten Raum bieten, ist das Steelfix Regular Rinnensystem die ideale Wahl. Es kombiniert eine filigrane Konstruktion mit robustem Stahl und eignet sich besonders für Bereiche, in denen eine schnelle Ableitung von Regenwasser erforderlich ist – etwa öffentliche Plätze, urbane Flächen oder Gebäude mit minimalem Spielraum für komplexe Entwässerungsinstallationen.

Das Besondere an Steelfix Regular ist seine Vielseitigkeit sowie eine große Gestaltungsfreiheit, da das System mit verschiedenen Abdeckungen kompatibel ist. Ob klassische Längsstabroste oder moderne Designabdeckungen – alle Optionen passen nahtlos zu Steelfix Regular und erlauben eine individuelle Anpassung an die ästhetischen und funktionalen Anforderungen eines Projekts.

Darüber hinaus überzeugt das System durch flexible Anpassungsmöglichkeiten in Breite (115–255 mm) und Höhe (45–150 mm). Diese Variabilität erlaubt eine präzise Planung und Integration in unterschiedlichste Baukonzepte. Durch seine robuste Bauweise und die hohe Normerfüllung bietet Steelfix Regular eine zuverlässige und langlebige Lösung für geschlossene Entwässerungssysteme.

Nachhaltigkeit und Langlebigkeit im Fokus

Sowohl Steelfix Air als auch Steelfix Regular setzen auf hochwertige Materialien wie verzinkten Stahl und Edelstahl, die für einen ausgezeichneten Korrosionsschutz sorgen. Diese Materialien gewährleisten nicht nur eine lange Lebensdauer, sondern tragen auch zu einer nachhaltigen Bauweise bei. Die Systeme sind so konzipiert, dass sie einfach zu installieren sind und gleichzeitig maximale Stabilität bieten. Während Steelfix Air durch perforierte Luftkanäle überzeugt, punktet Steelfix Regular mit einem sicheren Knebelsystem, das eine verlässliche Fixierung der Abdeckungen ermöglicht.

Neben der technischen Raffinesse zeichnen sich die Steelfix-Systeme durch ihre ästhetische Anpassungsfähigkeit aus. Ob bei nachhaltigen Holzfassaden oder urbanen Flächen, die Systeme lassen sich optisch und funktional perfekt in jedes Bauprojekt integrieren. Sie unterstützen nicht nur moderne Architekturtrends, sondern erfüllen auch höchste Anforderungen an Effizienz und Normtreue.

Die Explosionsansicht der Steelfix Air zeigt, wie sich die neuste Innovation von Hauraton zusammensetzt. Credit: Hauraton
Die Explosionsansicht der Steelfix Air zeigt, wie sich die neuste Innovation von Hauraton zusammensetzt. Credit: Hauraton

Steelfix: Lösungen für zukunftssichere Bauprojekte

Mit den Rinnensystemen Steelfix Air und Steelfix Regular bietet Hauraton flexible und innovative Entwässerungslösungen, die den Herausforderungen moderner Bauprojekte gerecht werden. Beide Systeme kombinieren Funktionalität und Ästhetik mit nachhaltigen Materialkonzepten und ermöglichen es Architekten und Planern, zukunftsweisende Projekte zu realisieren.

Egal, ob es sich um eine Holzfassade mit besonderen Anforderungen an Feuchtigkeitsschutz oder um städtische Flächen mit begrenztem Raum handelt – Steelfix-Systeme bieten eine optimale Lösung. Ihre durchdachte Konstruktion und hohe Anpassungsfähigkeit machen sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Architektur.

Erfahren Sie hier mehr über die Steelfix-Systeme von Hauraton. 

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In „The Power of Landscape“ widmen sich Sven Stremke, Dirk Oudes und Paolo Picchi der Frage, wie sich die Energiewende aus Sicht der Landschaft umsetzen lässt. Cover: nai010 publishers, Coverdesign: Joost Grootens
Power of Landscape – Buchrezension

Alejandra Loreto liebt Architektur und Fotografie. Sie ist neugierig auf das Unbekannte, auf eine vielfältige Lesart des Sehens. Wie blinde und sehbehinderte Menschen ihre Umgebung, den Raum um sich herum wahrnehmen, darum geht es in ihrem Fotoprojekt „Blind Photography“. Dabei ist die Fotografie das Medium, um Kontakt mit der blinden Community aufzunehmen, um den urbanen öffentlichen Raum zu erkunden und die Sichtweise des anderen zu beleuchten.

In Wien war die studierte Architektin und Fotografin etwa mit Mathias und Angela unterwegs. Mathias machte während drei Foto-Sessions 268 Fotos; Angela 86. In ihrer Heimatstadt Caracas erkundete Loreto mit dem blinden Victor den städtischen Raum – diesmal mit einer  Wegwerfkamera, denn der öffentliche Raum der Venezuelanischen Metropole gehört zu den gefährlichsten der Welt.

Zur Person: Alejandra Loreto stammt aus Venezuela und lebt seit 2014 in Wien. Sie studierte Architektur in Caracas, besuchte als Austauschstudentin die Universität in Stuttgart. Mit 16 fing sie an zu fotografieren. Ihr Schwerpunkt liegt auf urbaner Fotografie, Reise- und Architekturfotografie, bei der der Mensch immer im Zentrum steht, selbst wenn er nicht auf dem Foto abgebildet ist.

Weitere Informationen zum Projekt und zu Alejandra Loreto gibt es in der Garten+Landschaft April 2017.

 

 

Hamburger Wallanlagen – Buchrezension

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2020 war das 200-jährige Jubiläum der Hamburger Wallanlagen: die erste öffentliche Grünanlage Hamburgs. Zu diesem Anlass erschien das Buch “Von der Festung bis Planten un Blomen. Die Hamburger Wallanlagen” von Gartendenkmalpfleger und Herausgeber Heino Grunert. Ein ausgezeichnetes Sammelwerk, das die Geschichte der Hamburger Wallanlagen umfangreich aufzeigt.

Planten un Blomen

Vor 200 Jahren wurde aus der von Johan van Valckenburgh im frühen 17. Jahrhundert erbauten Befestigung Hamburgs ab 1820 durch Isaak Altmann die erste öffentliche Grünanlage. Aus diesem Anlass gab der Gartendenkmalpfleger Heino Grunert ein umfangreiches Werk zur Geschichte und Gestalt der Hamburger Wallanlagen heraus.

16 Autor*innen haben sich kenntnis- und detailreich ihrer unter verschiedenen Aspekten angenommen. Gerd Kähler blickt stadt- und bauhistorisch nach innen und außen über die Wälle weit hinaus und verknüpft sie vielfach mit der Geschichte und Infrastruktur der Kaufmannstadt. Die verteidigungspolitischen Bezüge, den technisch-landschaftlichen Aufbau der Anlagen sowie ihre Bedeutung für die Stadtentwicklung und das hamburgische Selbstbewusstsein erläutert der Historiker Dirk Brietzke.

Heino Grunert vergleicht die Anlagen mit dem ebenfalls von Valckenborgh und Altmann geschaffenen Wallring Bremens und durchläuft bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges den Wandel der Wälle unter anderem durch die zahlreichen Freiluft-Ausstellungen. Während der östliche Teil der Wallanlagen durch den Eisenbahnbau seine Landschaftlichkeit völlig einbüßte, wurde im westlichen durch die Einbeziehung des auf den vormaligen Kirchhöfen eingerichteten Zoos die Grünanlage erheblich erweitert. Von der 1935 dort veranstalteten Niederdeutschen Gartenschau hat die heutige Anlage ihren Namen: Planten un Blomen.

Rezeptionsgeschichtliche Perspektive

Den Einzug der Moderne mit den internationalen Gartenschauen und ihren Gestaltideen beschreibt Kristina Vagt, gefolgt von Eva Henzes Darstellung des heutigen Parks und seiner aktuellen Probleme. Die städtebaulich-architektonischen Aspekte der repräsentativen Bauten an der Ringstraße und in den Wallanlagen mit den dort allenthalben aufgestellten Denkmälern und ihre historischen Bezüge erläutert Jörg Schilling.

Aus rezeptionsgeschichtlicher Perspektive gibt der Historiker Martin Sprujit einen aufschlussreichen Einblick in seine Postkartensammlung: Große Ereignisse veränderten immer wieder die Gestalt der Anlagen. So fehlt auch nicht der kritische Blick auf den konservatorischen Umgang mit diesem komplexen, durch geplante Eingriffe und natürliches Wachstum ständig veränderten Gartendenkmal (Jens Beck).

Hamburger Wallanlagen: ein ausgezeichnetes Sammelwerk

Dem alten Botanischen Garten zwischen Dammtor und den früheren Kirchhöfen mit seinen pflanzlichen Attraktionen widmen Barbara Engelschall und Hans-Helmut Poppendieck ein eigenes Kapitel, ebenso den Gärtnern der Wallanlagen. Schließlich umrundet Hamburgs Grünflächenchef Klaus Hoppe den ersten grünen Ring als Teil des grünen Netzes und verweist auf die Knotenpunkte und Projekte, die zur Qualitätssteigerung der innerstädtischen Grünversorgung beitragen sollen – von der militärischen Bedeutung zum friedvollen Arkadien.

Zahlreiche historische Aufnahmen, Pläne und Dokumente veranschaulichen das Geschriebene in hervorragender Qualität; die Kapitel sind mit zahlreichen Anmerkungen versehen, Literaturverzeichnis und Register ermöglichen auch einen wissenschaftlichen Zugang zum Thema. Insgesamt ein ausgezeichnetes Sammelwerk, das in dieser Form in der stadtgeschichtlichen Literatur einen hohen Rang und viele Leser*innen verdient.

Heino Grunert (Hg.)
Von der Festung bis Planten un Blomen. Die Hamburger Wallanlagen.
360 Seiten
560 historische und Farbabbildungen
Hardcover mit Fadenheftung und Lesebändchen
Format 23 x 28 cm
Dölling und Galitz Verlag
September 2020
39.90 €
ISBN 13: 978-3-86218-138

Mehr zu Hamburger Grünanlagen erfahren Sie hier: Betreten erwünscht. Hundert Jahre Hamburger Stadtpark.