Hochwasserereignissen haben gravierende Auswirkungen auf Menschen und das städtische Leben. Credit: Unsplash

Hochwasserereignisse sind komplexe Naturphänomene, die durch verschiedene Ursachen und Faktoren ausgelöst werden können. Sie entstehen, wenn Wasser über die natürlichen Kapazitäten eines Flusssystems hinaus ansteigt und übertritt, was zu Überschwemmungen in umliegenden Gebieten führt. Solche Ereignisse können gravierende Auswirkungen auf die betroffene Bevölkerung, Infrastruktur und Umwelt haben. In diesem Artikel werden die Ursachen und der Ablauf von Hochwasser detailliert untersucht, gefolgt von einer Analyse der möglichen Schutzmaßnahmen.

Wie entsteht Hochwasser?

Hochwasser tritt auf, wenn mehr Wasser anfällt, als ein Fluss, Kanal oder Entwässerungssystem aufnehmen kann. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

  1. Starkregen

   Starkregenereignisse treten auf, wenn innerhalb kurzer Zeit eine große Menge an Niederschlag fällt. Besonders in urbanen Gebieten kann das Wasser nicht schnell genug abfließen, da versiegelte Flächen wie Asphalt oder Beton die Infiltration in den Boden verhindern.

  1. Schneeschmelze

   Im Frühjahr oder bei plötzlichem Temperaturanstieg können große Mengen an Schmelzwasser entstehen. Wenn der Boden durch Frost gesättigt oder gefroren ist, wird das Wasser nicht aufgenommen und fließt stattdessen in Flüsse und Bäche ab, was zu einem schnellen Anstieg des Wasserpegels führen kann.

  1. Flussüberlauf und Stauungen

   Flüsse, die durch intensive Regenfälle oder Schmelzwasser überlastet werden, können über die Ufer treten. Zusätzlich können Blockaden, wie Eisstau oder Vegetation, den Wasserfluss behindern und Rückstau verursachen.

  1. Sturmfluten

   In Küstenregionen können starke Winde und niedriger Luftdruck das Meerwasser landeinwärts treiben. Diese Ereignisse, kombiniert mit hohen Gezeiten, führen zu katastrophalen Überschwemmungen.

  1. Geografische und klimatische Faktoren

   Regionen mit niedriger Topografie oder in der Nähe großer Flusssysteme sind besonders anfällig. Extreme Wetterereignisse, die durch den Klimawandel häufiger auftreten, erhöhen das Risiko zusätzlich.

Geografische, klimatische und menschliche Faktoren

Geografische Faktoren

  • Topografie: Flache Regionen oder Senken sind besonders anfällig für Überschwemmungen. In Bergregionen hingegen kann Wasser aus Starkregen oder Schmelze schnell in tiefer gelegene Gebiete abfließen und dort Überschwemmungen verursachen.
  • Flussdeltas: Deltas, wie das Nildelta oder das Mekongdelta, sind natürliche Überschwemmungsgebiete und stehen oft unter dem Einfluss von Sturmfluten und Hochwasser.

Klimatische Faktoren

  • Intensivierung durch den Klimawandel: Der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit und Intensität von Starkregenereignissen und verändert Niederschlagsmuster. Wärmere Temperaturen führen zu intensiverer Schneeschmelze und häufigeren Sturmfluten.
  • Veränderte Wettersysteme: Lang anhaltende Regenperioden oder blockierende Hochdrucksysteme, die Regenwolken über eine Region festhalten, begünstigen Hochwasser.

Menschliche Faktoren

  • Versiegelung von Böden: Urbane Entwicklungen führen zu einer zunehmenden Versiegelung, die die Versickerung von Wasser verhindert und den Oberflächenabfluss erhöht.
  • Entwaldung: Wälder wirken als natürliche Schwämme, die Wasser aufnehmen und dessen Fluss regulieren. Ihre Abholzung verschärft Hochwasserprobleme.
  • Flussbegradigungen und Deiche: Eingriffe in natürliche Flusssysteme, wie Begradigungen, beschleunigen den Wasserfluss und verringern die Rückhaltekapazität.
  • Klimawandel: Die anthropogene Erwärmung der Erde hat die Häufigkeit von Extremwetterereignissen erhöht.

Ablauf von Hochwasserereignissen

  1. Niederschlag und Zufluss

   Ein Hochwasser beginnt in der Regel mit starkem oder langanhaltendem Niederschlag, Schneeschmelze oder anderen Wasserzuflüssen, die die Flusskapazität übersteigen.

  1. Überschreiten der Kapazitätsgrenzen

   Sobald das Wasser die Ufer eines Flusses oder Kanals erreicht und diese überschreitet, strömt es in umliegende Gebiete und verursacht Überschwemmungen.

  1. Ausbreitung

   In tiefer liegenden Gebieten breitet sich das Wasser schnell aus. Abhängig von der Topografie kann dies innerhalb von Stunden oder Tagen geschehen.

  1. Rückgang

   Nach dem Höhepunkt beginnt das Wasser allmählich abzulaufen oder zu versickern. Dieser Prozess kann Wochen dauern, insbesondere in Regionen mit schlechter Drainage.

Auswirkungen von Hochwasser

Auf Städte und Infrastruktur

  • Zerstörung von Gebäuden und Straßen: Hochwasser kann Straßen unpassierbar machen und Gebäude beschädigen oder zerstören.
  • Beeinträchtigung von Strom- und Wasserversorgung: Elektrizitätswerke und Wasserleitungen können durch Überschwemmungen ausfallen.
  • Kosten für Wiederaufbau: Schäden durch Hochwasser verursachen enorme finanzielle Belastungen für Städte und Gemeinden.

Auf die Umwelt

  • Bodenerosion: Überschwemmungen tragen zur Erosion bei, wodurch fruchtbare Böden verloren gehen.
  • Wasserverschmutzung: Mitgerissene Schadstoffe, Chemikalien und Abfälle gelangen in Gewässer.
  • Beeinträchtigung von Lebensräumen: Tiere und Pflanzen können ihre Lebensräume verlieren, was langfristige ökologische Schäden verursacht.

Hochwasserschutzmaßnahmen

Hochwasserschutz erfordert eine Kombination aus technischen und naturnahen Maßnahmen, um sowohl bestehende Risiken zu minimieren als auch zukünftigen Ereignissen vorzubeugen.

Technische Maßnahmen

  1. Hochwasserschutzmauern und Deiche

   Diese Barrieren schützen besonders gefährdete Gebiete. Sie lenken das Wasser um oder verhindern dessen Eindringen in Städte.

  1. Rückhaltebecken

   Rückhaltebecken sammeln überschüssiges Wasser während Starkregenereignissen und geben es langsam an Flusssysteme ab, um Überflutungen zu vermeiden.

  1. Pumpwerke und Entwässerungssysteme

   Insbesondere in Städten, die unter dem Meeresspiegel liegen, helfen Pumpwerke, Wasser abzuleiten.

  1. Staudämme

   Staudämme regulieren den Wasserfluss und dienen als Puffer in Hochwasserzeiten.

Naturnahe Konzepte

  1. Renaturierung von Flüssen

   Die Wiederherstellung natürlicher Flussläufe und die Entfernung von Begradigungen verlangsamen den Wasserfluss und schaffen Retentionsräume.

  1. Retentionsflächen

   Überschwemmungsgebiete, die bewusst unbebaut bleiben, ermöglichen es dem Wasser, sich natürlich auszubreiten.

  1. Schwammstädte

   Schwammstädte verwenden durchlässige Materialien, begrünte Dächer und Wasserauffangsysteme, um das Wasser lokal zu speichern und zu nutzen.

  1. Wiederaufforstung

   Wälder und Vegetation helfen, Niederschläge aufzunehmen und den Wasserabfluss zu regulieren.

Moderne Ansätze im Hochwasserschutz

Die Kombination von Ingenieurwissenschaften und ökologischen Konzepten hat innovative Lösungen hervorgebracht:

  1. Schwammartige Städte

   Urbane Gebiete werden so gestaltet, dass sie Wasser aufnehmen und speichern können. Beispiele sind begrünte Dächer, urbane Wälder und durchlässige Straßenbeläge.

  1. Frühwarnsysteme

   Moderne Technologien wie Satellitenüberwachung und KI-gestützte Prognosen ermöglichen es, Hochwasser frühzeitig zu erkennen und betroffene Gebiete zu evakuieren.

  1. Nachhaltige Stadtplanung

   Eine langfristige Planung, die Hochwasserrisiken berücksichtigt, reduziert die Anfälligkeit von Städten. Dazu gehören Vorschriften zur Vermeidung von Bauprojekten in Überschwemmungsgebieten.

Fazit

Hochwasserereignisse sind ein natürlicher Bestandteil vieler Ökosysteme, können jedoch durch menschliche Aktivitäten und den Klimawandel verstärkt werden. Der Schutz vor Hochwasser erfordert ein umfassendes Verständnis der Ursachen und einen ausgewogenen Ansatz, der technische und naturnahe Lösungen kombiniert. Von klassischen Maßnahmen wie Dämmen und Deichen bis hin zu innovativen Konzepten wie schwammartigen Städten und Renaturierungen gibt es eine Vielzahl an Werkzeugen, um die Risiken zu minimieren und die Resilienz der betroffenen Gebiete zu stärken. Der Schlüssel liegt in der Integration von Prävention, Bewusstsein und langfristiger Planung, um sowohl Mensch als auch Umwelt zu schützen.

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Neuer Geschäftsführer für IBA Hamburg

Foto: hh oldman via Wikimedia Commons
Foto: hh oldman via Wikimedia Commons

Die IBA Hamburg bekommt einen neuen Geschäftsführer. Zum 1. Mai 2023 übernimmt der SPD-Politiker Kay Gätgens den Führungsposten. Das hat der Aufsichtsrat der städtischen Stadtentwicklungsgesellschaft am 4. April beschlossen und bekanntgegeben.

Wahl der neuen Geschäftsführung

Um den Führungsposten der IBA Hamburg neu zu besetzen, hatte die Stadtentwicklungsbehörde eine öffentliche Findungskommission ausgerufen. Auf die ausgeschriebene Stelle haben sich, laut der Stadtentwicklungsbehörde, insgesamt 57 potenzielle Kandidat*innen beworben. Das Rennen machte schließlich der SPD-Politiker Kay Gätgens, der bis Januar 2023 noch Bezirksamtsleiter von Eimsbüttel war. Mit seiner Position als neuer Geschäftsführer der IBA Hamburg löst er nun seine Vorgängerin Karen Pein ab. Kritik an der Wahl zum neuen IBA-Geschäftsführer gab es unter anderem von der CDU. Die Stellenausschreibung sei, so die Meinung der CDU, von vornherein auf ein bestimmtes Profil zugeschnitten worden. Doch die Stadtentwicklungsbehörde weist die Vorwürfe der CDU entschieden zurück.

Zur Person Kay Gätgens

Durch seine langjährige Erfahrung in der Stadtentwicklung konnte sich Kay Gätgens als idealer Kandidat im Bewerbungsverfahren um den Führungsposten der IBA Hamburg beweisen. Gätgens studierte Architektur und Stadtplanung in Hamburg und New York. Neben seiner Tätigkeit als Fachamtsleiter für Stadt- und Landschaftsplanung arbeitete er außerdem bereits als Leiter des Dezernats für Wirtschaft, Bauen und Umwelt. Sechs Jahre lang, von 2017 bis 2023, war Gätgens zuletzt als Bezirksamtsleiter des Bezirks Eimsbüttel tätig. Da die Grünen einen Kooperationsvertrag mit der SPD allerdings im letzten Augenblick ablehnten, und es somit keine Mehrheit für seine Wiederwahl als Bezirksamtsleiter gab, wurde Kay Gätgens am 5. Januar 2023 aus seinem Amt als Bezirksleiter verabschiedet. Sonja Böseler hat die Nachfolge von Kay Gätgens angetreten und übernimmt nun die Leitung des Bezirksamt Eimsbüttel. Kay Gätgens wird seinen neuen Job als Geschäftsführer der IBA Hamburg zum 1. Mai antreten.

Die IBA Hamburg

Die IBA Hamburg GmbH wurde ursprünglich als Projektgesellschaft gegründet und war in den Jahren von 2006 bis 2013 mit der Konzeption und Durchführung der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg beschäftigt. Nach Abschluss der Ausstellung blieb die Gesellschaft weiterhin bestehen. Seit 2014 ist die IBA Hamburg als städtische Entwicklungsgesellschaft der Stadt Hamburg tätig und für die Planung, Entwicklung, Vermarktung und Realisierung neuer Quartiere in Hamburg verantwortlich. Zurzeit beträgt das Auftragsspektrum der IBA Hamburg 10 Gebiete mit einer Gesamtfläche von rund 440 Hektar. Ein aktuelles Projekt der IBA Hamburg ist der neue Stadtteil Oberbillwerder. Auf 118 Hektar sollen hier bis zu 7 000 Wohneinheiten entstehen. In Oberbillwerder zeigt ein Realisierung- und Ideenwettbewerb mittels Mobility-Hubs außerdem, wie Mobilität in Zukunft aussehen kann. Mehr über das Projekt der Mobility-Hubs in Hamburg lesen Sie hier.

Außerdem interessant: Dieses Jahr findet die Abschlusspräsentation der IBA Thüringen statt. 

Gärten des Jahres 2024 – Gewinner*innen

„Stege an den Feuchtwiesen“ Foto: Ferdinand Graf Luckner
„Stege an den Feuchtwiesen“ Foto: Ferdinand Graf Luckner
Auch dieses Jahr zeichnete der Callwey-Verlag im Wettbewerb „Gärten des Jahres“ wieder Privatgärten aus. Die Preisträger*innen stehen nun fest. Welche Projekte die Jury auswählte und welche Produkte als „Lösungen des Jahres“ gewürdigt werden, erfahren Sie hier. 

Sechs aus 50 Projekten ausgezeichnet

Zum neunten Mal lobte der Callwey Verlag im vergangenen Jahr den Wettbewerb „Gärten des Jahres“ aus. Nun stehen die Gewinner*innen fest: Die Preisverleihung fand am Abend des 20. Februars statt.

In dem jährlich stattfindenden Wettbewerb werden die schönsten von Landschaftsarchitekt*innen, Garten- und Landschaftsbauer*innen gestalteten Privatgärten im deutschsprachigen Raum gesucht. Dafür konnten Planer*innen bis Juli vergangenen Jahres über ein Onlinetool private Gartenprojekte einreichen, die nicht älter als drei Jahre waren.

Die Jury des Wettbewerbs wählte 50 Gartenprojekte aus, aus denen sie anschließend einen Preisträger benannte und fünf der Projekte je eine Anerkennung verlieh. Wichtig waren der Jury dabei ganzheitliche Konzepte, die einen Garten individuell zum erweiterten Wohn- und Genussraum machen, sowie eine starke Idee.

„Eine ästhetisch anspruchsvolle Gartenanlage“

Den ersten Preis erhielt das Büro Naturwohnraum für das Projekt „Stege an den Feuchtwiesen“ im nordrhein-westfälischen Velen im Münsterland. Den naturnahen Garten gestaltete Landschaftsarchitektin Christina Schnelting für sich und ihre Familie. Das Grundstück mit Wohnhaus – ein Bau von 1911 – und Nebengebäuden liegt nahe dem Fluss Bocholter Aa und grenzt an Feuchtwiesen. Die Aspekte Wasser und Feuchtwiesen seien in das Konzept integriert worden, so die Landschaftsarchitektin in der Publikation zum Wettbewerb Gärten des Jahres. Lineare Elemente wie ein 45 Meter langer Steg, Wege und Beete liegen zwischen üppigen Stauden und Gräsern. Auch alte Baumbestände wurden in die Gestaltung des Gartens integriert, darunter eine circa 120 Jahre alte Blutbuche. Nahe der Scheune auf dem Grundstück findet sich ein altes, zum Sandkasten umfunktioniertes Holzboot; Rasenstufen aus Cortenstahl überbrücken hier Höhenunterschiede. Laut Landschaftsarchitektin und Jurymitglied Irene Burkhardt habe das verwilderte Grundstück ein großes naturräumliches und geschichtliches Potenzial geboten. In ihrer Laudatio auf das ausgezeichnete Gartenprojekt schreibt sie weiter: „Dieses [Potenzial] wurde mit Einfühlungsvermögen, zurückhaltend und gestalterisch sicher, in eine atmosphärisch dichte, naturnahe und ästhetisch anspruchsvolle Gartenanlage umgesetzt.“

Projekt mit Upcycling unter den ausgezeichneten Projekten

Neben dem ersten Preis vergab die Jury im Rahmen von Gärten des Jahres 2024 Anerkennungen an fünf Projekt. Davon ging eine an HORTVS – Peter Janke Gartenkonzepte für das Projekt „Elegante Ökologie in der Stadt“, einen Hausgarten in der Innenstadt Kölns. Jurymitglied Jens Spanjer beschreibt diesen in seiner Laudation als „ein herausragendes Beispiel für einen zeitgemäßen und an das sich wandelnde Stadtklima angepassten Garten.“

Ebenfalls mit einer Anerkennung geehrt wird „Upcycling Landhausgarten“, ein Projekt von Paus Gartendesign in Schermbeck, Nordrhein-Westfalen. Der Garten eines sanierten Bauernhofs inklusive Backhaus gestaltete und realisierte Gartendesigner Daniel Paus hauptsächlich mit wiederverwendeten Materialien.

Auch unter den Auszeichnungen: Der Freiraum eines Winzerhofs

Die Hariyo Freiraumgestaltung GmbH erhält im Wettbewerb Gärten des Jahres 2024 eine Anerkennung für ihr Projekt „Gartenlandschaft in Bewegung“ in Jenins im Schweizer Kanton Graubünden. Hier wurden zwei Bereiche des Freiraums eines Winzerhofs gestaltet – ein Aufenthaltsbereich für Gäste und Mitarbeitende sowie ein privater Teil der Winzerfamilie. Die Gestaltung nimmt Bezug auf die umliegende (Berg-)Landschaft.

Noch ein weiteres ausgezeichnetes Projekt findet sich in Nordrhein-Westfalen: Der Garten „In dubio pro natura“ von Peter Berg Gartendesign in Bonn erhielt einer Anerkennung. In der Neugestaltung des Gartens eines Hauses, das saniert wurde, kombinierte der Gartendesigner alte und neue Gehölze und setzte Naturstein ein.

Auch ein Fotografiepreis vergeben

Das in Jegenstorf im Kanton Bern zu findende Projekt „Abenteuerland Garten“ der Gartenkultur AG erhielt von der Jury ebenfalls eine Anerkennung. In dem schweizerischen Dorf gestalteten die Planer*innen den Garten, in dem auch eine Sauna und ein Hühnerhaus stehen, mit Kiefern und Eichen, einem naturnah geformten Gewässer aus Pool und Teich sowie Felsen.

Der ebenfalls im Rahmen des Wettbewerbs Gärten des Jahres 2024 vergebene Fotografiepreis geht an Sibylle Pietrek. Mit diesem wird ihr Schaffen als Fotografin gewürdigt.

Wer bei den „Lösungen“ gewann

Neben Gartenprojekten wurden auch Produktinnovationen gewürdigt: Dieses Jahr zum sechsten Mal wurden die „Lösungen des Jahres“ ausgezeichnet. Fachredakteur*innen aus dem Bereich Landschaftsarchitektur und Gartengestaltung wählten die sechs Produktinnovationen aus. In einem Onlinevoting wurde über den ersten Preis entschieden. Er geht in diesem Jahr an die Simon Rüegg Landschaftsarchitektur AG für die Brunnenschale M aus der Kategorie Gartenmobiliar. Dasselbe Unternehmen erhielt zudem eine weitere Auszeichnung in der Kategorie Accessoires, für das Pflanzgefäß LUZERN 110/130. In der Kategorie Tinyhouse wurde das Tiny AlpHouse Deluxe der Alpholz by GartenHaus GmbH ausgezeichnet sowie in der Kategorie Pool der Betonpool SALAM des Herstellers tantan Outdoor-Betonmöbel. Zwei Auszeichnungen der Lösungen des Jahres gingen an die FinnTherm by GartenHaus GmbH, beide in der Kategorie Sauna & Wellness: für die Fasssauna ScandiCube Space sowie für die Outdoor und Indoor Sauna Serie Ellipso.

Lösung des Jahres von Simon Rüegg Landschaftsarchitektur AG für die Brunnenschale M, Foto: Simon Rüegg Landschaftsarchitektur AG
Lösung des Jahres von Simon Rüegg Landschaftsarchitektur AG für die Brunnenschale M, Foto: Simon Rüegg Landschaftsarchitektur AG

50 Privatgärten im Porträt

Im Callwey Verlag erscheint die Dokumentation zum Wettbewerb Gärten des Jahres 2024. Die Autor*innen der 296 Seiten umfassenden Publikation sind Nico Wissing und Konstanze Neubauer. Das Buch stellt in Porträts, mit Farbabbildungen und Gartenplänen, 50 Privatgärten vor, darunter auch die Preisträger*innen des Wettbewerbs. Die ausgezeichneten Lösungen des Jahres sind in dem Buch ebenfalls zu finden.

Nico Wissing / Konstanze Neubauer
Gärten des Jahres
Die 50 schönsten Privatgärten 2024
296 Seiten, über 400 farbige Abbildungen und Pläne
23 x 30 cm, gebunden
€ [D] 59,95; € [A] 61,70; sFr. 80,00

ISBN 978-3-7667-2679-7

Hier geht es zum Buch.

Die Dokumentation zum Wettbewerb Gärten des Jahres erscheint im Callwey Verlag. Coverfoto: Ulrike Romeis
Die Dokumentation zum Wettbewerb Gärten des Jahres erscheint im Callwey Verlag. Coverfoto: Ulrike Romeis

Die Ausstellung zu den Gärten des Jahres 2024 wird vom 13. bis 17. März 2024 auf der Messe Giardina sowie vom 5. bis 7. April auf der Messe Blühendes Österreich zu sehen sein.

Auch im vergangenen Jahr zeichnete der Callwey-Verlag die Gärten des Jahres aus. Wer 2023 gewann, können Sie hier nachlesen.