Der Interimspausenhof der Grund- und Realschule Stammheim bietet Schüler*innen temporäre Spiel- und Aufenthaltsflächen aus Robinienholz und naturnahen Materialien. Foto: Roman Hermann Photography
Der Interimspausenhof der Grund- und Realschule Stammheim bietet Schüler*innen temporäre Spiel- und Aufenthaltsflächen aus Robinienholz und naturnahen Materialien. Foto: Roman Hermann Photography

Noch sind die Neu- und Erweiterungsbauten für Grund- und Realschule im Stuttgarter Stadtbezirk Stammheim nicht fertiggestellt. Einen Pausenhof steht den Schüler*innen in den kommenden acht Jahren dennoch zur Verfügung. Den Interimspausenhof gestaltete das Büro Mundsinger + Hans. Welche Materialien dafür zum Einsatz kamen, wie es um die Rückbaubarkeit steht und welche Angebote Schüler*innen nun nutzen können, erläutert das Büro in seiner Projektvorstellung.

Optimaler Ersatz gefragt

Der Interimspausenhof dient als Ausweichfläche für circa acht Jahre, in denen der gesamte Schulcampus der Grund- und Realschule in Stuttgart-Stammheim eine Neugestaltung erfahren soll. In dieser Zeit stehen den Schüler*innen nur sehr eingeschränkte Schulhofflächen zur Verfügung. Die dafür vorgesehen Fläche ist eine Ackerfläche und grenzt direkt an den Schulcampus an. Der Interimspausenhof soll natürlich gestaltet sein und möglichst wenige Eingriffe in Boden und Bestand erfordern. Der Rückbau nach geplanten acht Jahren muss kostengünstig erfolgen und der Urzustand wiederherstellbar sein.

Im Allgemeinen sollen die Außenbereiche der Grund- und Realschule Stammheim ein einheitliches Erscheinungsbild erhalten und einen optimalen Ersatz für die vorübergehend entfallenen Schulhofflächen darstellen. Die Materialauswahl beschränkt sich auf Robinienholz und Vegetation. Vereinzelte Elemente, wie Sonnensegel, werden aufgrund der Langlebigkeit partiell aus anderen Materialien vorgeschlagen. Alle Elemente sind vollständig und einfach rückbaubar.

 

Interimspausenhof in Stuttgart-Stammheim: Naturnahe Ausweichfläche während der Neugestaltung des Schulcampus. Foto: Roman Hermann Photography
Interimspausenhof in Stuttgart-Stammheim: Naturnahe Ausweichfläche während der Neugestaltung des Schulcampus. Foto: Roman Hermann Photography

Erschließung und Flächennutzung

Der Interimspausenhof der Grund- und Realschule Stammheim wird temporär über die Burtenbachstraße mit einem Pflegetor und über das bestehende Schulgelände erschlossen. Die ehemalige Ackerfläche sichert ein Zaun – Maschendraht mit eingeschlagenen Holzpfosten – vor unerlaubten Zutritten.

Befestigte Belagsflächen bestehen aus wassergebundener Wegedecke. Die Einfassungen erfolgen mit Fichtenbrettern. Die Hauptverbindung im Bereich des Schulhofs wird ein Holzsteg aus Robinienstämmen und -brettern. Der Eingriff in den Boden minimiert das Bauen in die Höhe bestmöglich. Der Steg lässt sich gleichzeitig als Sitzkante und Podest nutzen und liegt direkt an der Grenzkante.

Ein Ackerrandstreifen, der zur Biodiversitätssteigerung beitragen kann, grenzt die Interimsfläche vom Landschaftsschutzgebiet und den angrenzenden Ackerflächen ab. Zwei zonierende Blühwiesenflächen sind in die Rasenflächen des Pausenhofs integriert. An diesen Flächen kann Umweltbildung und Naturbeobachtung in Kooperation mit den Schulen stattfinden (Bau eines Insektenhotels). Ergänzend dient eine flächige Begrünung dem Erosionsschutz.

Interimspausenhof Stammheim mit nachhaltiger Erschließung und naturnaher Gestaltung mit Holzsteg und Blühwiesen. Foto: Roman Hermann Photography
Interimspausenhof Stammheim mit nachhaltiger Erschließung und naturnaher Gestaltung mit Holzsteg und Blühwiesen. Foto: Roman Hermann Photography

Aufenthaltsbereiche und Aktivitäten für Schüler*innen der Grund- und Realschule

Für die Schüler*innen wird ein Rasenbolzplatz im südwestlichen Bereich angeordnet. Lange Sitzstämme grenzen die „Spielfläche“ von den anschließenden Rasen- und Wiesenflächen ab. Allgemein stehen Schüler*innen aller Klassenstufen Sitzstämme und Sitzwürfel in ausreichender Zahl zur Verfügung. Wenn Bedarf besteht, lassen sich im Randgebiet des bisherigen Schulhofs Tischtennisplatten aufstellen.

Für die Schüler*innen werden zwei Spielbereiche mit Spielgeräten aus Robinie angeboten. Die Spielgeräte benötigen keine Fundamente aus Beton, was die Eingriffe in den Boden minimiert.  Aufgelegte Stämme fassen die Spielbereiche ein. Somit trägt auch hier das Bauen in die Höhe zur Eingriffsreduzierung bei. Als Fallschutzbeläge werden Holzhackschnitzel vorgeschlagen. Alternativ lässt sich Sand verwenden, der nach Ende der Interimszeit als Bodenverbesserungsstoff dienen kann. Flächige Rasenflächen laden zum multifunktionalen, freien Spielen ein.

Spielbereich in Stammheim mit Rasenbolzplatz, Sitzstämmen und nachhaltigen Robinien-Spielgeräten für multifunktionalen Freiraum. Foto: Roman Hermann Photography
Spielbereich in Stammheim mit Rasenbolzplatz, Sitzstämmen und nachhaltigen Robinien-Spielgeräten für multifunktionalen Freiraum. Foto: Roman Hermann Photography

Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten und Sonnenschutz

Die Steganlage bietet durch die Herstellungsweise stets die Möglichkeit als lange Sitzkante mitgenutzt zu werden. Ergänzend bildet sie auch ein raumbildendes Element, das „Dauerhafte“ und „Interimsflächen“ voneinander abgrenzt. Die exponierte Südlage des Geländes erfordert Sonnenschutz für Spiel und Aufenthaltsbereiche. Dafür wird ein natürlicher Sonnenschutz vorgeschlagen. Hierfür wird die Funktionsweise einer Kurzumtriebsplantage, einer modernen landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsweise, herangezogen. Reihen aus schnellwachsenden Pappeln beschatten ausgewählte Bereiche. Nach der Interimszeit lassen sich diese rasch wieder roden und weiterverwenden oder -verarbeiten (Energiewald et cetera).

Stammheim Steganlage als multifunktionale Sitzkante und raumbildendes Element mit natürlichem Sonnenschutz durch schnellwachsende Pappeln. Foto: Roman Hermann Photography
Stammheim Steganlage als multifunktionale Sitzkante und raumbildendes Element mit natürlichem Sonnenschutz durch schnellwachsende Pappeln. Foto: Roman Hermann Photography

Die Märzausgabe der G+L widmet sich dem Thema Schulen: Wie ein Schulhof im Jahr 2025 aussehen sollte, was sich Schüler*innen und Leher*innen wünschen und wie es an Deutschlands Schulen um digitale Bildung bestellt ist, erfahren Sie in den Projektvorstellungen, Interviews und Kommentaren der Märzausgabe. Das Heft ist hier im Shop erhältlich.

Ergänzend zum Heft gibt es auf der Webseite der G+L hier weitere Schulhofprojekte zu entdecken.

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Nominierung Experimentelle Landschaftsarchitektur, Bauen im Detail – Bayerischer Landschaftsarchitektur-Preis 2022

Die Nominierten des Bayerischen Landschaftsarchitektur-Preis stehen fest. Noch bis zum 12. August 2022 können bdla-Mitglieder über die Gewinner*innen abstimmen. Auf Garten + Landschaft werden wir Ihnen die 15 Projekte in Kurzportraits vorstellen. Im Folgenden: die drei Nominierten in der Kategorie Experimentelle Landschaftsarchitektur und Bauen im Detail.

Update: Das Voting wurde verlängert. bdla-Mitglieder können noch bis zum 16. September, 18:00 Uhr, hier abstimmen.

Der Bayerische Landschaftsarchitektur-Preis 2022 lobte Anfang des Jahres 2022 einen Hauptpreis sowie Auszeichnungen in fünf Kategorien aus. Die Kategorie Experimentelle Landschaftsarchitektur und Bauen im Detail kürt Projekte, die unter anderem neue Herangehensweisen zeigen und / oder mit dem Bestehenden experimentell umgehen. Für die Kategorie sind die folgenden drei Projekte nominiert:

  • Taxispark in München, Jühling & Köppel Landschaftsarchitekten GmbH,
  • Rhönexpress Bahnradweg, TOPONEO Engel & Schneider Landschaftsarchitekten PartG mbB sowie
  • Container Collective in München, Jühling & Köppel Landschaftsarchitekten GmbH

Nominiert in der Kategorie Experimentelle Landschaftsarchitektur, Bauen im Detail

Taxispark in München

Der heutige Taxispark war ab 1919 ein Erholungspark für Kriegsbeschädigte. Ab 2007 lag das Areal in Gern, München, jedoch brach. Jühling & Köppel Landschaftsarchitekten gestalteten im Zeitraum von 2015 bis 2018 einen Park, der die ehemalige Nutzung berücksichtigt. Die Planer*innen integrierten zum Beispiel den alten Brunnen, das Denkmal für Kriegsbeschädigte sowie einen Wassertank des ehemaligen Schwimmbeckens in die Neugestaltung. Anstelle der alten Umkleiden erinnert heute eine Pergola an die ursprüngliche Nutzung. Ein wesentlicher Aspekt war außerdem der Schutz des wertvollen Baumbestands. Die Wege sind deswegen so angelegt, dass diese einen möglichst großen Abstand zu den Bäumen haben. Das Konzept entwickelten die Planer*innen in einem umfangreichen Bürgerbeteiligungsverfahren.

Rhönexpress Bahnradweg von Zeitlofs bis Wildflecken

Aus einer stillgelegenen Eisenbahnstrecke von Zeitlofs bis Wildflecken entstand ein Radweg. Er trägt den Namen „Rhönexpress Bahn-Radweg“ und ist ein touristischer Themenradweg. Auf einer Strecke von 26 Kilometern erwarten den Radfahrenden verschiedene Landart-Elemente: Schienenlinierung auf dem Asphalt erinnern an die ehemaligen Bahngleise. Birken mit mitwachsendem roten Textilgewebe sollen die Rückeroberung der Bahnstrecke durch die Natur symbolisieren. In Kombination zu den Birken begleiten den Radweg Skulpturen in Form von Andreaskreuzen in Grün-weiß. Außerdem erhielten die Planer*innen von TOPONEO Engel & Schneider Landschaftsarchitekten entlang der Strecke Bahnübergangshäuschen, die heute Ereignisse der Bahngeschichte in Form von Graffiti-Darstellungen dokumentieren. Zum Beispiel die Besuche von König Ludwig I., Kaiserin Elisabeth von Österreich und Elvis Presley.

Container Collective in München

Das Container Collecitve ist eine Art „Pop Up City“. Auf dem ehemaligen Anlieferhof der Pfanni-Werke am Münchner Ostbahnhof entwickelte sich eine temporär genutzte Fläche mit Schiffscontainern, Holzkisten als mobile Pflanztröge sowie Holzpaletten und bunt gewürfelten Stühlen. Die Planer*innen von Jühling & Köppel Landschaftsarchitekten gestalteten einen urbanen Platz, der mit seinen Elementen Bezug zu den Pfanni-Werken nimmt und zudem den stetigen Veränderungen vor Ort Raum bietet. Die Ausstattung kann zum Beispiel kurzerhand für Veranstaltungen umrangiert werden.

Das Pflanzkonzept stellt eine schnelle und temporäre „low budget“-Begrünung dar. In manchen Bereichen wurde lediglich der Bestandsasphalt aufgeschnitten und schnellwachsende Pioniergehölze gepflanzt. Die Pflanztröge beinhalten Sträucher, Stauden und Gräser sowie Kräuter, Obstgehölze und Beerensträucher zum Naschen. Circa 25 Pflanztröge nutzt der Werksgarten-Verein für den Gemüseanbau. Der Austausch zwischen den lokalen Akteur*innen wie Künstler*innen und Handwerker*innen und Landschaftsarchitekt*innen war von Anfang an ein wichtiger Teil des Projekts.

Abstimmung noch bis zum 12. August 16. September

Zum zweiten Mal findet der Bayerische Landschaftsarchitektur-Preis statt. Der Preis möchte die Bedeutung der Landschaftsarchitektur für die Gesellschaft zeigen sowie die Profession in der Öffentlichkeit präsentieren. Die Gewinner*innen werden im Rahmen der Preisverleihung des Bayerischen Landschaftsarchitektur-Preises am 11. November 2022 bekannt gegeben. Bis zum 12. August 16. September, 18:00 Uhr – Update: das Voting wurde verlängert – können bdla-Mitglieder noch über die Gewinner-Projekte für den Hauptpreis sowie in den fünf folgenden Kategorien abstimmen:

  • Bauwerksbegrünung und Biodiversität,
  • Blaue und Grüne Infrastruktur,
  • Urbanität, Bestand, Stadt und Platz,
  • Tourismus, Freizeit, Spiel und Sport sowie
  • Experimentelle Landschaftsarchitektur und Bauen im Detail

Zum Mitglieder-Voting geht es hier.

Mehr zum Bayerischen Landschaftsarchitektur-Preis: Hier geht es zu den nominierten Projekten in der Kategorie Blaue und Grüne Infrastruktur.

Ein Entwurf von A24 Landschaft und yellow z hat den Wettbewerb zur Landesgartenschau Günzburg gewonnen. © A24 Landschaft mit yellow z
Ein Entwurf von A24 Landschaft und yellow z hat den Wettbewerb zur Landesgartenschau Günzburg gewonnen. © A24 Landschaft mit yellow z

Der Wettbewerb zur Landesgartenschau Günzburg 2029 ist entschieden. Gewonnen hat ein Entwurf von A24 Landschaft und yellow z.

Wettbewerb zur Landesgartenschau Günzburg entschieden

„Die Geschichte der Stadt Günzburg beginnt an ihren Flüssen: Donau, Günz und Nau durchziehen und prägen Stadt und Landschaft“, sagt Gerhard Jauernig, Oberbürgermeister der Stadt Günzburg. Für die Landesgartenschau, die 2029 in  Günzburg stattfinden wird, liegt das Kernthema also auf der Hand. Unter dem Motto „Stadt am Wasser“ sollen zukünftig die Flächen entlang der Flüsse erschlossen und neue Verbindungen von der Innenstadt ans Wasser erschlossen werden. 

Um dafür eine passende Gestaltung und Konzeption zu finden, hatten die Verantwortlichen einen freiraumplanerischen und städteplanerischen Ideen- und Realisierungswettbewerb ausgerufen. Das Planungsgebiet umfasste neu zu schaffende, öffentliche Freiflächen am Auweg bis zum Donauufer mit Anbindungen an die Günz, das nördliche Donauufer bis zum Freibad, die Verbindung entlang der Günz bis zu Hagenweide, Teilflächen des Altstadtgrüngürtels und den Bürgerparks. Weiterhin sollten die Teilnehmer*innen Vorschläge zum Ausstellungskonzept für die Durchführung der Landesgartenschau ausarbeiten. Insgesamt also eine umfassende und komplexe Aufgabe, an welcher sich letztlich sechs Büros aus ganz Deutschland beteiligten. Nun stehen die prämierten Entwürfe fest.

Das Wasser als Inspiration

Als Sieger gehen A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbH mit dem Büro yellow z aus dem Wettbewerb hervor. Die Jury kürte die Landschaftsarchitekt*innen einstimmig zum Gewinner des Verfahrens. „Im Siegerentwurf finden sich viele Elemente wieder, die sich die Bevölkerung, mit der wir von Anfang an intensiv gearbeitet haben, gewünscht hat“, begründete Oberbürgermeister Jauernig die Entscheidung des Preisgerichtes. In ihrem Designkonzept inspirieren ließen sich A24 Landschaft vom Lauf des Wassers, beziehungsweise des Flusses Günz. Während dieser im innerstädtischen Abschnitt kanalisiert verläuft, greifen außerhalb der Stadt mehrere Flussarme weit in die angrenzenden Landschaftsräume. So orientiert sich auch die neu geschaffene Uferpromenade in der Innenstadt an einer linearen Strenge, während das Wegekonzept im Donau-Au-Park sowie in der Hagenweide eine Vielzahl bewegter Wegestränge vorsieht, durch welche neue Räume und Orte zur Freizeitnutzung entstehen.

© A24 Landschaft mit yellow z
© A24 Landschaft mit yellow z
© A24 Landschaft mit yellow z
© A24 Landschaft mit yellow z

Herzstück Donau-Au-Park

Der Donau-Au-Park hat für Günzburg dabei eine besondere Relevanz, da er für die städtebauliche Entwicklung nördlich des Bahnhofs einen wichtigen Impuls setzten kann. Zukünftig soll er als Herzstück des neu entstehenden Stadtquartiers am Auweg dienen. Durch das Gestaltungs- und Wegekonzept von A24 wird der Park einerseits gerahmt und bindet gleichsam die Umgebung an. Über einen neuen Donausteg entsteht außerdem eine Verknüpfung zum nördlichen Flussufer bis hin zur Innenstadt. Der Brückenschlag schließt an einen platzartigen Auftakt mit Blick über die Donau an. Hier entsteht das sogenannte Parkforum, ein multifunktional bespielbarer Pavillon für temporärere Veranstaltungen, als Treffpunkt zum gemeinsamen Gärtnern oder als Standort für Gastronomie. Möblierung und Spielgeräte aus Holzbalken erinnern dabei an die Zunft der Flößer, welche die Donau einst als wichtigen Transportweg nutzten. Daneben schlagen A24 eine kleine Ufereinbuchtung mit Kiesstrand vor. Hier ist der direkte Wasserzugang möglich, während die übrigen Uferzonen zu strukturreichen Biotopen und Rückzugsräumen entwickelt werden, die nur punktuell über Trittsteine betreten werden können.

Neben der Günzpromenade und dem Donau-Au-Park erarbeiteten A24 auch für den Altstadtgürtel und die Hagenweide eine Gestaltung. Letztere ließen die Landschaftsarchitekt*innen beispielsweise in sensiblen Bereiche beinahe unangetastet und empfahlen unter Berücksichtigung der ökologisch wertvollen Flächen und des Biotops die Entwicklung eines naturnahen Sport- und Aktivparks. Gerade dieser Teilabschnitt braucht laut Juryurteil noch eine vertiefte Ausarbeitung, doch insgesamt konnte der Entwurf das Preisgericht überzeugen. Jurymitglied und Landschaftsarchitekt Till Rehwaldt aus Dresden sagte zur weiteren Entwicklung: „Ich habe vollstes Vertrauen, dass das gelingen wird“. Bis 2029 werden die prämierten Planer*innen und die Verantwortlichen der Landesgartenschau Günzburg nun auf Hochtouren daran arbeiten, eine erfolgreiche Landesgartenschau und eine positive langfristige Entwicklung für Günzburg Realität werden zu lassen.

Alles zu den Gartenschauen im kommenden Jahr lesen Sie hier.