01.03.2017

Wettbewerb

Kleingarten für Anfänger

Anlässlich der IGA 2017 in Berlin wird ein Kleingarten für Gartenneulinge und gärtnernde Gemeinschaften vorgestellt. Um ein geeignetes Kleingartenkonzept auf den Weg zu bringen, fand im Vorfeld ein internationaler Förderwettbewerb für Studierende und junge LandschaftsarchitektInnen statt. Die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL) prämierte den Siegerentwurf mit dem Ulrich-Wolf-Preis 2017.

Der Startergarten ist auf gemeinschaftliches Gärtnern ausgerichtet. (Foto: Planungsgemeinschaft Eva Lange & Alexander Rascher)
Im Mittelpunkt stehen großzügige und umparzellierte Pflanzflächen. (Foto: Planungsgemeinschaft Eva Lange & Alexander Rascher)
Der geringe Pflegeaufwand des Gartens eignet sich für Gartenneulinge. (Foto: Planungsgemeinschaft Eva Lange & Alexander Rascher)
Durch einen Rundweg kann die Kleingartenanlage "Am Klienberg", als Teil der IGA 2017, erkundet werden. (Foto: Planungsgemeinschaft Eva Lange & Alexander Rascher)
Konzept des Siegerentwurfs "Kultur lebt Natur". (Foto: Planungsgemeinschaft Eva Lange & Alexander Rascher)

Urbaner Kleingarten „Kultur lebt Natur“

Der Siegerentwurf „Kultur lebt Natur“ der Planungsgemeinschaft Eva Lange & Alexander Roscher adressiert vor allem die Gärtnergemeinschaft: So steht eine weiträumige Rasenfläche sowie ein geräumiges Gartenhaus im Mittelpunkt des Entwurfs. Von einer Parzellierung der Pflanzflächen für einzelne Nutzergruppen wird abgesehen, wodurch eine großzügige Gartenlandschaft entsteht. Der Pflegeaufwand bleibt dabei überschaubar und eignet sich daher auch für Gartenanfänger. Deutlich weist der Entwurf damit wesentliche Merkmale des urbanen Gärtnerns auf. Die Idee der Selbstversorgung wird zudem durch vorgesehene Stallungen für die Kleintierhaltung unterstützt.

Kleingärten als Teil der IGA

Am Rande des Veranstaltungsgeländes der IGA befindet sich der Kleingartenverein „Am Kienberg“. Als Teil der Gartenausstellung können Besucher die Kleingartenanlage auf einem Rundweg erkunden und neben dem „Startergarten“ auch weitere geöffnete Gärten betreten. Im Fokus werden dabei die Herkunft und mögliche Nutzungsmöglichkeiten von mehr als 380 Obstbäumen stehen.

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