Landschaftsarchitektur – Herausragende Projekte 2027 gesucht!

Noch bis zum 30. Juni 2026 werden gesucht – die besten Projekte der Landschaftsarchitektur!

Mit dem Start der Auslobung „Landschaftsarchitektur – Herausragende Projekte 2027“ lädt der Callwey Verlag Landschaftsarchitekt*innen ein, ihre wegweisenden Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die 50 besten Projekte werden in einer hochwertigen Dokumentation veröffentlicht und damit das gestalterische und gesellschaftliche Potenzial zeitgenössischer Landschaftsarchitektur sichtbar gemacht. Es können mehrere Projekte eingereicht werden. Die Teilnahmegebühr inklusive redaktioneller Aufarbeitung, Mediennutzung, zehn Freiexemplaren und Buchpräsentation beträgt 2 900 € (zzgl. MwSt.). Preisverleihung und Buchlaunch finden am 25. Februar 2027 in der Baumschule Ebben statt.

Partner

Partner des Wettbewerbs sind: Baumschule Ebben, bdla Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, BGL Bundesverband Garten-, Landschafts-und Sportplatzbau e. V., ÖGLA – Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur, GALABAU – Garten- und Landschaftsbauverband Österreich, BSLA – Bund Schweizer Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen, Jardin Suisse – GaLaBau-Verband der Schweiz, Deutscher Städtetag, Neuhoff Naturstein, Light & Spaces, die Messe GaLaBau und die Medienpartner Garten + Landschaft und Freiraum gestalten.

Unabhängige Jury

Die eingereichten Arbeiten werden von einer unabhängigen Jury beurteilt (unter anderem mit):

  • Anna Detzlhofer (Präsidentin ÖGLA)
  • Christian Hänni (Fachrat JardinSuisse)
  • Theresa Ramisch (Chefredakteurin G+L)
  • Heike Vossen (Verantwortliche Redakteurin Freiraum Gestalten und GÄRTEN)
  • Laura Puttkamer (Autorin)
  • Jörg Michel (POLA Landschaftsarchitekten)

Details auch unter https://www.callwey.de/blog/landschaftsarchitektur-2027-jetzt-einreichen/. Anmeldung und Einreichung unter https://landschaftsarchitektur.awardsplatform.com/

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Prof. Maren Brakebusch ist Gastdozentin für Garten- und Landschaftsarchitektur an der FH Potsdam. Foto: © Lidia Tirri
Prof. Maren Brakebusch ist Gastdozentin für Garten- und Landschaftsarchitektur an der FH Potsdam. Foto: © Lidia Tirri

Die Architektin, Büroleiterin und Präsidentin des Verwaltungsrates Maren Brakebusch ist seit 2022 nebenberuflich auch Professorin für Garten- und Landschaftsarchitektur an der FH Potsdam. Im Januar 2023 hielt sie ihre Antrittsvorlesung „Die Natur der Stadt“.

Prof. Maren Brakebusch stellt Fragen

Was ist die Stadt? Was macht Stadtlandschaft aus? Wie entsteht das soziale Gefüge in den Metropolen? Und welchen Beitrag leistet der Freiraum dazu? All das sind Fragen, denen Maren Brakebusch in ihrer Antrittsvorlesung an der FH Potsdam Anfang diesen Jahres nachging. Es sind Fragen, zu denen sie in ihrem bisherigen Werdegang eine Menge Antworten und vermutlich auch noch mehr Fragen sammeln konnte.

Werdegang zwischen Stadt und Landschaft

Geboren 1974, studierte Brakebusch zunächst an der Leibnitz Universität in Hannover Landschaftsarchitektur. Im Anschluss an das Studium war sie in diversen Büros und Städten praktisch tätig. So betreute sie beispielsweise als Projektleiterin im Berliner Büro Kamel Louafi unter anderem verschiedene Projekte im Rahmen der EXPO 2000. Im Anschluss zog es sie dann zum renommierten Büro VOGT. Dort war sie seit 2009 als Büroleiterin am Standort in Zürich im Einsatz.

Nur vier Jahre später schließlich übernahm Prof. Maren Brakebusch die Bürogesamtleitung aller Standorte und war damit fortan auch für die Studios in Berlin, London und Paris verantwortlich. Neben der Bürotätigkeit engagiert sie sich seit 2017 auch im Hochschulkontext. An der ETH Zürich betreut sie Studierende in ausgewählten Projekten. Bereits 2020 bot sie dort auch ein Lehrformat mit dem Titel „Neue Stadtlandschaften – Brennpunkte urbaner Verdichtung“ an. Die Landschaft und die Stadt sind Themen die in Brakebuschs Arbeit auf allen Ebenen eine Rolle spielen.

Berufung von Prof. Maren Brakebusch an die FH Potsdam

In Potsdam ist sie ebenfalls seit 2017 aktiv. Zunächst unterrichtete sie als Gastdozentin der Garten- und Landschaftsarchitektur an der FH Potsdam. In der öffentlichen Antrittsvorlesung zu ihrer Berufung als Professorin im Fachbereich STADT | BAU | KULTUR rückte sie nun die bedeutungsvolle Korrelation von Stadt und Natur ins Rampenlicht. Einerseits versuchte sie in ihrem Vortrag das Wesen der Stadt zu ergründen. Dieses vielschichtige Gebilde „Stadt“ zu beschreiben ist keine einfache Aufgabe. Sind es doch so viele Faktoren, die sie formen und Einfluss nehmen. Brakebusch widmete sich in ihrer Vorlesung deshalb der kulturellen und sozialen Dimension ebenso wie der baulichen Substanz. Und dem Dazwischen, womit sie beim wichtigen Begriff der „Landschaft in der Stadt“ angelangte. Eben deren Gestaltung ist es schließlich, welche die angehenden Architekt*innen der FH Potsdam verinnerlichen sollen.

Das Gefüge von Natur und Stadt

Prof. Maren Brakebusch machte deutlich, dass diese kein Restraum sein dürfe. Und dass sie nicht als bloße Dekoration des bereits Gebauten gelte. Sondern dass sie vielmehr bereits von Anfang an mit den Gebäuden gemeinsam gedacht werden müsse. Indem Brakebusch herauskehrte, dass der Raum im kulturellen Prozess entsteht, machte sie deutlich, dass auch die Bauaufgabe als solcher Akt verstanden werden muss. Was wiederum eine Auseinandersetzung mit den späteren Nutzer*innen und ihren Bedürfnissen voraussetzt. Nur durch ein radikales Umdenken im Entwerfen und Bauen können die großen globalen Herausforderungen unserer Zeit gelöst werden. Dazu rief Brakebusch in ihrem Einstandsplädoyer auf. Sie forderte einen Perspektivwechsel im Umgang mit dem urbanen Gewebe. Dabei gab sie auch Hoffnung. Wenn die Potentiale des unbebauten Raumes erkannt werden, kann dieses Wissen im Umgang mit dichter werdenden Stadtkörpern Einsatz finden. Um so die Stadt und die Landschaft nicht als Gegensätze, sondern als sinnhaftes Gefüge zu gestalten.

Die Antrittsrede dürfte Studierende und Kolleg*innen gleichermaßen inspirieren. Und darüber hinaus einen spannenden Ausblick auf Maren Brakebuschs weiteres Wirken als Professorin an der FH Potsdam geben.

Mehr zu ihrem Wirken im Büro VOGT finden Sie hier.

Stadtentwicklung neu denken: Wie klimaresilientes Stadtmobiliar urbane Räume transformiert

Podest Tuttlingen von L. Michow & Sohn als Beispiel für klimaresilientes Stadtmobiliar, das Aufenthaltsqualität und Begrünung verbindet
Podest Tuttlingen von L. Michow & Sohn als Beispiel für klimaresilientes Stadtmobiliar, das Aufenthaltsqualität und Begrünung verbindet

Der Klimawandel ist keine abstrakte Zukunftsvision mehr – er ist Realität. Langanhaltende Hitzeperioden, Starkregenereignisse und extreme Wetterlagen fordern die Städte heraus. Damit urbane Lebensräume auch künftig lebenswert bleiben, müssen sie resilienter werden. Ein Schlüsselelement: durchdachtes, funktionales und klimaresilientes Stadtmobiliar. Die L. Michow & Sohn GmbH zeigt, wie modernes Stadtmobiliar nicht nur gestalterische, sondern auch klimapolitische Verantwortung übernimmt – mit Lösungen, die wirken.

Klimawandel als urbane Herausforderung

Unsere Städte sind zunehmend geprägt von versiegelten Flächen, verdichteten Bebauungen und einem Mangel an natürlichen Rückzugsorten. Der Klimawandel verschärft diese Herausforderungen: steigende Temperaturen, überlastete Entwässerungssysteme und eine sinkende Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Die Antwort liegt nicht nur in groß angelegten Infrastrukturprojekten, sondern auch in scheinbar kleinen Elementen – im Stadtmobiliar, das heute mehr können muss als je zuvor.

L. Michow & Sohn GmbH setzt auf genau diese Hebel: klimaangepasstes Design, modulare Flexibilität und gesellschaftlichen Mehrwert. Die Möbel, Pavillons, Brunnen und Pflanzgefäße des Unternehmens ermöglichen eine aktive Anpassung urbaner Räume an neue klimatische Bedingungen.

Mehr Grün, wo eigentlich kein Platz ist: Mobile Begrünung neu gedacht

Klassische Stadtbegrünung stößt in vielen Kommunen an räumliche Grenzen. Hier setzen mobile Pflanzgefäße an. Modelle wie Priwall oder das begrünte Sitzelement Victoria Park zeigen, wie Begrünung auch dort möglich ist, wo dauerhafte Vegetation nicht realisierbar ist. Diese Gefäße verbessern die Luftqualität, fördern durch Verdunstung die Kühlung des Mikroklimas und schaffen Lebensraum für Insekten.

Zudem lassen sie sich flexibel an wechselnde Bedingungen anpassen – sei es auf versiegelten Plätzen, temporären Veranstaltungsorten oder engen Innenhöfen. Besonders in dicht bebauten Stadtquartieren bieten sie eine sofort wirksame Möglichkeit zur Begrünung, ohne tiefgreifende bauliche Veränderungen zu benötigen.

Multifunktional und klimawirksam: Sitzpodeste mit integrierter Begrünung

Sitzgelegenheiten sind zentrale Elemente jeder städtischen Infrastruktur – doch sie können weit mehr sein als bloße Rastpunkte. Die Modelle Landau und Levels der L. Michow & Sohn GmbH vereinen Aufenthaltsqualität mit ökologischer Wirkung. Integrierte Pflanzzonen oder Baumausschnitte ermöglichen Schattenwurf, reduzieren die Hitzebelastung und fördern die Biodiversität.

Sie bieten eine Symbiose aus Form, Funktion und Nachhaltigkeit – und lassen sich je nach Standort flexibel konfigurieren. Ob als Treffpunkt auf belebten Plätzen oder als Ruheinsel im Park: Diese Podeste bieten eine einfache Möglichkeit, versiegelte Flächen aufzubrechen und neuen Raum für Natur zu schaffen.

Der Urban Alcove: Stadtmöbel für ein neues Miteinander

Mit dem Urban Alcove präsentiert das Unternehmen ein Stadtmöbel der nächsten Generation. Die begrünte Rückwand filtert Feinstaub und verbessert die Luftqualität. Ein integriertes Bewässerungssystem reduziert den Pflegeaufwand – besonders relevant in Zeiten knapper kommunaler Ressourcen.

Dank seiner modularen Bauweise eignet sich der Urban Alcove ideal für temporäre Aufstellungen: etwa als Parklet auf ehemaligen Parkplätzen, zur Verkehrsberuhigung oder zur Erweiterung von Gehwegen. Dabei dient die massive Konstruktion auch als Lärmschutz und schafft eine geschützte, angenehme Aufenthaltsatmosphäre – mitten in der Stadt. Ein Möbelstück, das sowohl ökologisch als auch sozial wirkt.

Hitze reduzieren: Schatten schaffen, Wasser zugänglich machen

Hitze ist längst ein Risiko für die öffentliche Gesundheit, besonders für vulnerable Gruppen wie Kinder, Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen. Stadtmobiliar kann hier als präventive Infrastruktur wirken.

Mit überdachten Pavillons wie Ostseeblick oder Hamburg entstehen kühlere Rückzugsorte im Stadtraum. Alternativ lassen sich auch klassische Sitzgelegenheiten wie Bänke und Sessel gezielt beschatten. Diese Maßnahmen steigern nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zur Hitzeminderung.

Ein besonders wichtiger Baustein ist der Zugang zu kostenlosem, öffentlich zugänglichem Trinkwasser. Der Trinkbrunnen Hamburg erfüllt genau diese Funktion – und mehr. Mit seiner geschwungenen, barrierearmen Form ist er aus allen Richtungen und Höhen nutzbar. Er erlaubt das einfache Befüllen von Flaschen jeglicher Größe und verfügt über eine integrierte Trinkschale für Hunde.

Seine Funktionalität und Gestaltung wurden bereits ausgezeichnet: German Design Award 2025. Der Trinkbrunnen ist damit nicht nur ein funktionales Element, sondern ein prämiertes Designobjekt, das soziale Gerechtigkeit und ökologische Wirkung verbindet.

Von der Vision zur Umsetzung: Stadtmöbel als Baustein klimaresilienter Städte

Klimaanpassung in Städten ist kein abstrakter Begriff, sondern eine konkrete Aufgabe. Stadtmobiliar von L. Michow & Sohn GmbH bietet vielfältige Möglichkeiten, dieser Herausforderung zu begegnen – durchdacht, flexibel und gestalterisch überzeugend.

Ob mobile Pflanzgefäße, begrünte Sitzpodeste, modulare Stadtinseln, Pavillons oder Trinkbrunnen – jedes Produkt ist Teil eines integrativen Ansatzes, der ökologische, funktionale und ästhetische Anforderungen vereint. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf Serienlösungen, sondern auch auf maßgeschneiderten Anfertigungen, die auf individuelle Gegebenheiten und kommunale Anforderungen abgestimmt sind.

Die L. Michow & Sohn GmbH begleitet Kommunen, Planer und Architekten mit fundierter Beratung, hohem Designanspruch und einem klaren Ziel: Städte zu gestalten, die dem Klimawandel standhalten – und dabei ihre Lebensqualität nicht nur bewahren, sondern aktiv steigern.

Zukunftsfähige Stadtentwicklung beginnt im Detail

Klimaresilienz ist kein einmaliger Kraftakt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Stadtmobiliar spielt dabei eine zentrale Rolle – als niedrigschwellige, flexible und sofort sichtbare Maßnahme, die städtische Räume aufwertet und funktional erweitert.

Mit Produkten wie dem Urban Alcove, den Pflanzgefäßen Priwall und Victoria Park, den Podesten Landau und Levels, den Pavillons Ostseeblick und Hamburg oder dem preisgekrönten Trinkbrunnen Hamburg bietet L. Michow & Sohn GmbH genau die Lösungen, die unsere Städte jetzt brauchen.

Sie möchten Ihre Kommune zukunftsfähig gestalten? Dann lassen Sie sich jetzt individuell beraten – und setzen Sie auf Stadtmobiliar, das wirkt.

Mehr erfahren unter: www.michow.de 

Lesen Sie hier mehr über die innovative Forschung für die klimaresiliente Stadt.