Let’s Talk Landscape Podcast startet in die zweite Staffel

Grafik: ©Let's Talk Landscape
Grafik: ©Let's Talk Landscape

Der Podcast Let’s Talk Landscape geht in die zweite Staffel: Mit neuem Erscheinungsbild und Uniola als Host startet das Format im September 2026 neu durch. Zum Auftakt spricht Prof. Dr. Lisa Diedrich über die Transformation der Landschaftsarchitektur und die Schnittstelle von Forschung, Praxis und Fachkommunikation.

Auf einen Blick:

Und überall, wo es Podcasts gibt.

Nach 100 Folgen startet der Landschaftsarchitektur-Podcast Let’s Talk Landscape im September 2026 in seine zweite Staffel. Das von hochC Landschaftsarchitektur entwickelte Format erhält dabei nicht nur ein neues Erscheinungsbild. Auch der inhaltliche Rahmen wird erweitert: Künftig übernimmt Uniola die Rolle des Hosts und führt den Podcast weiter.

100 Folgen Landschaftsarchitektur im Gespräch

Let’s Talk Landscape wurde 2020 von hochC Landschaftsarchitektur als erster deutschsprachiger Podcast für Landschaftsarchitektur ins Leben gerufen. Inzwischen sind 100 Folgen erschienen, in denen Landschaftsarchitekt*innen und Fachleute aus angrenzenden Disziplinen über Landschaftsarchitektur, Planung und Berufspraxis sprechen.

Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven, aktuelle Projekte und Fragen zur Entwicklung der Profession. Dabei geht es auch darum, wie lebenswerte und zukunftsfähige Freiräume gemeinsam gestaltet werden können.

Seit 2026 gehört hochC Landschaftsarchitektur zur Familie von Uniola Landschaftsarchitektur Stadtplanung. Mit der zweiten Staffel wird diese Verbindung nun auch im Podcast sichtbar. Uniola führt das von hochC entwickelte Format fort. Durch die unterschiedlichen Standorte und Fachbereiche des Büros eröffnet sich zugleich ein erweiterter Kreis möglicher Themen und Gesprächspartner*innen.

Staffelauftakt mit Lisa Diedrich

Für die erste Folge der neuen Staffel verlässt Let’s Talk Landscape das Aufnahmestudio und besucht Lisa Diedrich an der Technischen Universität Berlin. Die Folge trägt den Titel „Transformation in der Landschaftsarchitektur“ und widmet sich der Schnittstelle von Forschung und Praxis.

Im Gespräch geht es darum, wie sich Landschaftsarchitektur und das Berufsbild in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation von Landschaftsarchitektur – im Studium, in der beruflichen Praxis und in der Fachpresse.

Dabei wird auch die Entwicklung des fachlichen Diskurses thematisiert und gefragt, welche Rolle unterschiedliche Medien bei seiner Vermittlung spielen. Lisa Diedrich spricht zudem darüber, welche Perspektiven sie ihren Studierenden für deren weiteren beruflichen Weg mitgibt.

Foto: ©Let's Talk Landscape
Foto: ©Let’s Talk Landscape

Diese Gäste folgen

Auch die nächsten Folgen der zweiten Staffel greifen aktuelle Fragen aus Architektur, Stadtentwicklung und Landschaftsarchitektur auf. In Folge 102 spricht die Architektin Elise Pischetsrieder über die Bauwende in der Architektur. Folge 103 widmet sich der Entwicklung des ehemaligen Flughafens Tegel zum Zukunftsort. Gesprächspartner ist Rob Grotewal, Leiter Park- und Freianlagen bei der Tegel Projekt GmbH.

Die neuen Folgen von Let’s Talk Landscape erscheinen jeweils am ersten Donnerstag des Monats auf den bekannten Podcast-Portalen. Die ersten drei Termine der zweiten Staffel sind:

  • 3. September 2026: Folge 101 – „Transformation in der Landschaftsarchitektur“ mit Prof. Dr. Lisa Diedrich
  • 1. Oktober 2026: Folge 102 – „Bauwende in der Architektur“ mit Elise Pischetsrieder
  • 5. November 2026: Folge 103 – „Vom Flughafen zum Zukunftsort“ mit Rob Grotewal

Uniola als neuer Host

Mit rund 140 Mitarbeitenden an fünf Standorten in der Schweiz und in Deutschland arbeitet Uniola an Freiräumen und Planungsaufgaben unterschiedlicher Maßstäbe. Das Spektrum reicht von Gärten, Stadtparks und Plätzen über Promenaden und Verkehrsanlagen bis hin zu großräumigen Freiraumkonzepten und städtebaulichen Planungen.

Das Büro entstand 2023 aus dem Zusammenschluss der Hager Partner AG in Zürich und der Keller Damm Kollegen GmbH in München. Die Verbindung bündelt die langjährige Erfahrung und unterschiedlichen Kompetenzen beider Büros unter dem gemeinsamen Namen Uniola. Mit der Übernahme des Podcasts wird diese Verbindung nun auch im Format Let’s Talk Landscape sichtbar.


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Der Camí de les Guixeres schlängelt sich heute auf 800 Meter durch die Landschaft des katalanischen Igualada. Bis zu seiner Eröffnung 2018 war die umgebende Landschaft jedoch maßgeblich von den Folgen des jahrelangen Gipsabbaus gezeichnet. Die Architekten Batlle i Roig definierten ihr Image neu und tragen durch den Einsatz ausgewählter Materialien zu ihrer schrittweisen Regenerierung bei.

Die Kleinstadt Igualada liegt 60 Kilometer nordöstlich von Barcelona. Landschaftsarchitekten ist sie vor allem wegen des Friedhofs der Architekten Enric Miralles und Carme Pinós bekannt. Mit dem Camí de les Guixeresbesitzt die Stadt nun ein weiteres Kleinod der Freiraumarchitektur. Das Projekt wurde von den Architekten Batlle i Roig entworfen und im November 2018 als „Landscape of the Year“ mit dem Preis des World Architecture Festivals ausgezeichnet.

Die Landschaft, durch die der Fußweg verläuft, ist geprägt vom einstigen Gipsabbau und der späteren Nutzung als Müllumschlagstelle. Abfließendes Regenwasser und Erdrutsche sorgten für weitere Schäden. Die Regenerierung der Landschaft und der Erhalt von Biodiversität waren daher zwei der wichtigsten Entwurfskriterien.

 

 

Doch was auf den ersten Blick als ein schlichter Weg erscheint, ist gleichzeitig ein Aufenthaltsort und Aussichtspunkt – ein 800 Meter langer Balkon mit Blick über die Stadt. Der Fußweg schlängelt sich um Bäume und Landschaftselemente immer weiter nach oben, wird mal breiter und mal schmäler. An bestimmten Punkten ändert er abrupt die Richtung und schneidet sich in die Landschaft, und nimmt so Bezug auf zu den dramatischen Einschnitten der Felswände, die der Gipsabbau hinterlassen hat. Dennoch spürt man, dass die Architekten sich zurückgehalten haben: Die Materialien und Farben fügen sich nahtlos in die Umgebung ein.

 

Der gesamte Artikel erschien in der G+L 03/2019. Das Heft finden Sie hier.

Sigrid Ehrmann ist freiberufliche Landschaftsarchitektin und Fachübersetzerin. Sie lebt und arbeitet in Barcelona. Zuvor war sie für verschiedene Büros in Melbourne und Berlin tätig.

Bernie-Sanders-Memes: Zwei Handschuhe und ein Klappstuhl

Das Bild das im Januar 2021 um die Welt ging: Bernie Sanders mit Handschuhen und Klappstuhl (Meme: Redaktion Garten + Landschaft).
Das Bild das im Januar 2021 um die Welt ging: Bernie Sanders mit Handschuhen und Klappstuhl (Meme: Redaktion Garten + Landschaft).

Die relevanteste Person an der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden? Ganz klar: Bernie Sanders. Das Bild des ehemaligen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, wie er der Zeremonie in mit seinen gestrickten Handschuhen beiwohnte, ging (und geht immer noch) um die Welt: Ein neues Meme ward geboren. Hier ist unser Round-up der witzigen Bilder und spitzen Pointen, mit mal mehr und mal weniger planungsrelevanten Bernie-Sanders-Memes.

Unsere liebsten Bernie-Sanders-Memes

Die Inauguration von Joe Biden am 20. Januar 2021 wird noch lange in Erinnerung bleiben. Eine ganze Armada von Stars unterstützte den 46. Präsidenten der USA bei seiner Amtseinführung. Wer alles dabei war? Lady Gaga, Jennifer Lopez, Bruce Springsteen – um nur einige zu nennen. Wer am meisten in Erinnerung bleibt? Der ehemalige Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Bernie Sanders, der dank seiner ikonisch-uninteressierten Pose zum viralen Internet-Meme avancierte.

Bereits während der Live-Übertragung der Zeremonie kursierten erste Photoshop-Kunstwerke, die Sanders inklusive Sitzgelegenheit in den absurdesten Situationen zeigten. Von da an war der Stein ins Rollen gebracht, die Bernie-Sanders-Memes entwickelten das Momentum, das für einen viralen Trend vonnöten ist.

Bernie Sanders selbst, der im Vorwahlkampf in die Schlagzeilen geriet, weil sich sein Wahlkampfbudget aus rekordverdächtig vielen, wenn auch kleinen Spenden zusammensetzte – und wodurch man besonders viele Unterstützer hinter ihm wähnte –, sieht die Memes gelassen. Mittlerweile gibt es im Online-Shop der Bernie-Sanders-Kampagne sogar bereits offizielle Merchandise mit dem viralen Foto darauf zu kaufen. Besser gesagt: Es gab sie zu kaufen – die Kleidungsstücke sind bereits restlos ausverkauft.

Und jetzt zu den Bernie-Sanders-Memes: Wir haben unsere Lieblinge für Sie ausgesucht. Manche davon haben mit Planungsthemen zu tun, andere sind zur allgemeinen Belustigung gedacht. Zu lachen kann man schließlich nie genug haben.

Sie wollen mehr zu lachen? Hier geht es zu den Gärten des Grauens.