Die Rolle der Luftzirkulation für die Klimatisierung von Städten

Grün- und Luftkorridore in urbanen Gebieten fördern die natürliche Luftzirkulation und tragen zur Verbesserung des Mikroklimas bei, indem sie kühlende Effekte erzeugen und den Wärmeinseleffekt verringern. Foto von Randy Fath auf Unsplash

In Zeiten des Klimawandels und wachsender Urbanisierung gewinnt die Luftzirkulation als eine der Schlüsselkomponenten für die nachhaltige Klimatisierung von Städten zunehmend an Bedeutung. Sie ist nicht nur ein elementarer Bestandteil der natürlichen Kühlung, sondern auch ein wichtiger Faktor bei der Gestaltung lebenswerter urbaner Räume. Durch gezielte Planungsmaßnahmen und innovative technische Lösungen lässt sich die Luftzirkulation so steuern, dass städtische Mikroklimata positiv beeinflusst werden – sowohl im Hinblick auf das Wohlbefinden der Stadtbewohner als auch auf die ökologischen Bedingungen.

Luftzirkulation und ihre Bedeutung für die Klimatisierung von Städten

Die Luftzirkulation beeinflusst das Stadtklima direkt und wirkt sich maßgeblich auf die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit aus. In dichten städtischen Gebieten stauen sich durch den sogenannten „Wärmespeicher-Effekt“ große Mengen an Wärme, die sich tagsüber in den Oberflächen der Gebäude und Straßen ansammeln und nachts nur langsam wieder abgeben. Dieser Effekt führt zu einer signifikanten Erwärmung, die vor allem während der Sommermonate zu unangenehmen Bedingungen führt. In diesem Zusammenhang ist die Luftzirkulation ein wesentlicher Faktor, um überschüssige Wärme aus den Städten abzuleiten und so das Mikroklima zu verbessern.

Eine ungehinderte Luftzirkulation sorgt dafür, dass warme Luft abziehen kann und kühlere, frische Luft in die Stadt eindringt. Dies ist besonders in Gebieten von Bedeutung, die eine hohe Dichte an versiegelten Flächen und wenig natürliche Vegetation aufweisen. Zudem hat die Luftzirkulation Einfluss auf die Luftqualität, da sie dazu beiträgt, Schadstoffe und feinstaubbelastete Luft abzutransportieren, was wiederum die gesundheitliche Belastung für die Stadtbewohner reduziert.

Designs zur Förderung der Luftzirkulation in Städten

Die Planung und Gestaltung von urbanen Räumen, die eine natürliche Luftzirkulation begünstigen, hat sich als besonders effizient herausgestellt. Besonders durch die Schaffung von Grünflächen, die so genannten „Grün- und Luftkorridore“, wird nicht nur der Luftaustausch gefördert, sondern auch der Verdunstungsprozess optimiert, der kühlende Effekte zur Folge hat. Diese Korridore, die gezielt zwischen dichten Bebauungen und Verkehrsflächen eingeplant werden, können zudem als Schutzbarrieren gegen Luftverschmutzung wirken und den Wärmestau minimieren.

Ein Beispiel für die Integration von Luftzirkulation in die Stadtplanung stellt der von der Stadt Barcelona initiierte „Superblock“-Ansatz dar. Hierbei werden Straßenabschnitte, in denen der Autoverkehr eingeschränkt wird, zu offenen und grünen Zonen umgestaltet. Diese Umstrukturierung ermöglicht nicht nur eine Verbesserung der Luftqualität, sondern auch eine stärkere Durchlüftung der Stadt und damit eine Minderung des städtischen Wärmeinseleffekts. Ähnliche Konzepte finden sich zunehmend auch in Städten wie Paris oder New York, die das Prinzip der luftdurchlässigen Stadtplanung verfolgen.

Technische Lösungen zur Unterstützung der Luftzirkulation

Neben der klassischen, durch Gestaltung beeinflussten Luftzirkulation gewinnen technische Lösungen zunehmend an Bedeutung, um den Luftaustausch in städtischen Gebieten zu optimieren. Hierzu gehören intelligente Lüftungs- und Belüftungssysteme, die gezielt die Luftströme in Gebäuden lenken, aber auch stadtweite Konzepte, wie die Förderung der Nutzung von Windkraft als Teil eines „Passivlüftung“-Systems. Solche technischen Lösungen ermöglichen eine aktive Unterstützung der natürlichen Luftzirkulation und schaffen damit eine komfortable Innenraumklimatisierung ohne großen Energieverbrauch.

Eine interessante Technologie in diesem Bereich sind sogenannte „Windtunnel“, die als Teil von Hochhausbauten integriert werden. Diese Tunnel leiten den Wind durch spezielle Öffnungen und verstärken die natürliche Belüftung in der Umgebung. Solche Projekte sind besonders in großen Städten mit hohem Bebauungsgrad von Bedeutung, da sie den Luftaustausch auch in Bereichen fördern, in denen natürliche Windeinschlüsse aufgrund der urbanen Struktur nur unzureichend vorhanden sind.

Des Weiteren spielt die Nutzung von Kühltechniken wie der „Evaporativen Kühlung“ eine Rolle, bei der Wasserverdunstung zur Senkung der Umgebungstemperatur beiträgt. In Verbindung mit einer optimierten Luftzirkulation sorgt diese Methode für eine effiziente und ressourcenschonende Kühlung urbaner Räume.

Einfluss der Luftzirkulation auf das Mikroklima

Das Mikroklima einer Stadt ist das direkte Ergebnis der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen urbanen Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Sonneneinstrahlung. Die Luftzirkulation hat dabei einen entscheidenden Einfluss auf die Verteilung dieser klimatischen Elemente. Eine gute Luftzirkulation sorgt nicht nur für eine Minderung des städtischen Wärmeinseleffekts, sondern trägt auch dazu bei, das Feuchtigkeitsniveau in der Luft zu regulieren und dadurch das Wohlbefinden der Bewohner zu steigern.

Neben der Verbesserung der Luftqualität wirkt sich eine gut geplante und umgesetzte Luftzirkulation auch auf die biologische Vielfalt aus. Durch die Förderung von Luftströmungen können neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen werden, was das ökologische Gleichgewicht in der Stadt stärkt und zu einer höheren Resilienz gegenüber klimatischen Extremereignissen führt.

Fazit: Luftzirkulation als Schlüssel zur nachhaltigen Stadtklimatisierung

Die Luftzirkulation spielt eine unverzichtbare Rolle in der Klimatisierung von Städten. Sie trägt dazu bei, die negativen Auswirkungen des städtischen Wärmeinseleffekts zu mindern, die Luftqualität zu verbessern und das Wohlbefinden der Bewohner zu fördern. Durch kluge Stadtplanung und den Einsatz innovativer technischer Lösungen lässt sich die natürliche Luftzirkulation optimieren und damit das Mikroklima entscheidend verbessern. In einer Zukunft, in der die Anpassung an den Klimawandel und die Schaffung klimafreundlicher Städte im Vordergrund stehen, wird die gezielte Steuerung der Luftzirkulation zu einem der wichtigsten Instrumente in der Landschafts- und Stadtplanung.

Mehr zu Beat the Heat erfahren Sie hier.

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Studentische Arbeiten II: Die G+L im September 2021

Aurelia Ibach
Aurelia Ibach

Das Heft als Teaser: weitere studentische Arbeiten online

Im September 2019 veröffentlichten wir die erste G+L mit dem Titel „Studentische Arbeiten“. Hier stellten wir außergewöhnliche Projekte vor, die im Jahr zuvor in den Landschaftsarchitektur­studiengängen deutscher Universitäten entstanden sind. Nun, zwei Jahre später und unter ganz anderen Studienbedingungen (die Corona-Pandemie lässt grüßen), setzen wir die Ausgabe zur Reihe fort (und denken im Übrigen bereits jetzt schon wieder voller Begeisterung über das Folgeheft „Studentische Arbeiten III“ nach).

Damit alles fair bleibt, konzentrieren wir uns im vorliegenden Heft auf Abschluss- und Projektarbeiten, die an Hochschulen und ­Uni­versities of Applied Sciences entstanden sind. Unser Ziel: heraus­ragenden studentischen Arbeiten und den Nachwuchs­talenten, die dahinter stehen, eine Plattform zu geben und Sicht­barkeit für ­Ausnahmetalente zu schaffen.

Bei unseren Vorgesprächen mit Professor*innen und Studierenden mussten wir in der G+L-Redaktion schnell akzeptieren: Ein Heft mit 66 Seiten reicht in keinem Fall aus, die vielen, wirklich guten und spannenden Projekte angemessen vorzustellen, die aktuell an unseren Hochschulen gemacht werden. In diesem Sinne: Sehen Sie das vorliegende Heft bitte als Teaser. Denn: Noch mehr studentische Projekte veröffentlichen wir in den kommenden September-Tagen – Projekt für Projekt – hier, bei uns auf der Webseite.

Was sollten Berufsanfänger*innen anders machen?

Abgesehen von den Projekten aus den Häusern TH Ostwestfalen-Lippe, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, FH Erfurt und BTU Cottbus-Senftenberg bietet das Heft zudem ein paar sehr persön­liche Insights in das Hochschulleben: Eine Absolventin fasst für uns zusammen, was sie gerne vor ihrem Landschaftsarchitekturstudium gewusst hätte, fünf HSWT-Professor*innen sagen frei heraus, was Studierende aus ihrer Sicht nicht wissen (bzw. nicht checken), eine Landschaftsarchitektin blickt zurück auf ihre ersten Monate im Berufsleben und René Rheims von KRAFT.RAUM erörtert, was Berufsanfänger*innen anders machen sollten.

In diesem Sinne: Viel Freude beim Lesen und Stöbern sowie schon mal einen guten Start ins neue Semester (vielleicht diesen Herbst doch tatsächlich wieder ein bisschen in Präsenz?!).

Die G+L 09/21 ist bei uns im Shop erhältlich.

Buga 2029: Wettbewerb für Bacharach entschieden

Blick auf den Münzbach. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln
Blick auf den Münzbach. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln

Die Bundesgartenschau 2029 findet im Welterbe Oberes Mittelrheintal statt. Dies verläuft auf 67 Rheinkilometern und circa 620 Quadratkilometern von Bingen/Rüdesheim bis nach Koblenz. Mit dem Arbeitstitel „Willkommen am Wasser“ will man dort Menschen, Welterbe-Tal und BUGA verbinden. Die BUGA 2029 findet dabei an mehreren Orten gleichzeitig statt. Für einen der drei Schwerpunktbereiche, Bacharach im Kreis Mainz-Bingen, steht nun der Wettbewerbssieger fest. Aus zehn Entwürfen überzeugte das Landschaftsarchitekturbüro urbanegestalt (Köln) zusammen mit Hille und Tesch Architekten (Ingelheim). Lesen Sie hier mehr zum freiraumplanerischen Gestaltungswettbewerb.

Buga 2029 - Projektteam und Motto. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln
Buga 2029 – Projektteam und Motto. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln

Vom Kleinod zum Versprechen für die Zukunft

Bacharach ist eine historische Stadt mit Burg, Kloster und Fachwerkhäusern. Sie hat sich bereits einen Namen als poetischen, weltoffenen Treffpunkt gemacht. Doch nicht nur die Architektur und Kulturgeschichte des Ortes ist einen Besuch wert, sondern auch die Natur. So setzt sich die Stadt und die Buga 2029 das gemeinsame Ziel, die Verbindung zwischen Rheinanlagen und Altstadt stärker zu verknüpfen. Den Einheimischen und Besuchenden soll ein entschleunigtes Erlebnis geboten werden. Das 10 Hektar große Planungsgebiet verläuft dabei vom Werth bis zum Strand beim Campingplatz. Hier kommt also vieles zusammen: Altstadtcharme, Landschaftspark, Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Strandbad sowie Camping. 

Die Landesbeauftragte für die Buga 2029, Staatssekretärin Simone Schneider, ist begeistert: „Ich freue mich, dass die Buga in Bacharach weiter Gestalt annimmt. Der Siegerentwurf verkörpert das erklärte Ziel der Buga, den Fluss erlebbar zu machen und kombiniert dies mit der einzigartigen mittelalterlichen Innenstadt und vielen kreativen Ideen aus der Stadt selbst“. Und laut Stadtbürgermeister Philipp Rahn beinhaltet der Siegerentwurf genau die eingebrachten Ideen der Bürger*innen Bacharachs. Insofern sagt er: „So können wir das Kleinod Bacharach bis zur Buga 2029 nicht nur im Hinblick auf unsere Geschichte, sondern auch für künftige Generation weiterentwickeln“.

So idyllisch ist Bacharach. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln
So idyllisch ist Bacharach. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln

Robuster Rahmen für Poesie

Der Siegerentwurf bietet für die Ausstellungen und Veranstaltungen der Buga 2029 einen robusten Rahmen. So sagt der Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft, Jochen Sandner: „Die Buga-Konzeption baut auf den Grundlagen der dauerhaften Neugestaltung des Geländes auf. Künftige Buga-Besucher werden sich sicherlich auf viele farbenfrohe und fantasievolle Überraschungen freuen können, die von der Grünen Branche für die Besuchserlebnisse beim Sommerfestival Bundesgartenschau 2029 geschaffen werden“.

Der Arbeitstitel des Entwurfs zur Buga 2029 lautet dabei „Inseln der Poesie“. Auf den Inseln sollen besondere Orte mit verschiedenen, inspirierenden Funktionen geschaffen werden. Unter dem Überbegriff Poesie führt man verschiedene Themen zusammen: Kreativität mit Malerei und Ästhetik sowie Naturerlebnis mit Reise und Aufbruch. Das Gewinnerteam unterteilt die „Inseln der Poesie“ dabei in „Auenufer“, „Park“ und „B(e)acharach“.

Drei Freiraumtypologien für das Areal

Urbanegestalt und ihr Team gliedern den Bearbeitungsbereich der Buga 2029 in drei Freiraumtypologien: Auenpark, Landschaftspark sowie Sport- und Freizeitpark mit Strandbad. Jede dieser Typologien verspricht dabei eine andere Atmosphäre. Währenddessen verknüpft die am Rhein verlaufende Uferpromenade die Freiräume miteinander. 

Auenufer

Im Norden ist das „Auenufer“ zu finden. Hier wandelt man einen Teil der Landschaft in eine Auenlandschaft um. Der Weg schlängelt sich durch eine naturnahe Bepflanzung und kreiert so Nischen und Rückzugsorte. Die entspannte Atmosphäre ergänzt der Tonnenhof als gastronomisches Angebot.

Klimagarten samt Gewächshaus

Der Weg führt weiter zum sogenannten Klimagarten samt Gewächshaus. Der Bereich besteht aus Rasenflächen und trockenheitsresistenten Pflanzungen. Die Uferpromenade läuft entlang eines Fähranlegers. Hier kann man zum Bacharacher Werth übersetzen. Die Münzbachlagune verbindet dabei das „Auenufer“ mit dem Holzdeck am Fähranleger. Auf großen Steinen kann man hier über den Rhein laufen. Allgemein plant man einen aneignungsbaren Uferbereich entlang der Promenade — zum Beispiel mit Sitzstufen.

Landschaftsgarten

Der nächste Abschnitt führt in den sogenannten Landschaftsgarten. Hier, im historischen Teil des Parks, werden die ursprünglichen Wegeverbindungen der Rheinanlagen übernommen. Außerdem entsiegelt man den bisherigen Parkplatz, um den Landschaftspark fortzuführen. Dabei bieten Sitzgelegenheiten entlang der Wege idyllische Aussichten auf den Rhein beziehungsweise die Stadt.

Planausschnitt Nord. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln
Planausschnitt Nord. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln

Camping mit Gruppenzeltplätzen oder Tiny Houses

Die zentrale Wiese im Planunsggebiet dient Sport und Veranstaltungen. Zusätzlich könnten Beachvolleyball Felder und eine Calisthenics Anlage den Bereich ergänzen. Und am Ufer gibt es einen mobilen Weinpavillon.

Im südlichen Planabschnitt entsteht ein großzügiger Bereich mit Aktivitäten für alle Altersgruppen. Die Fläche grenzt an das Standbad und den Campingplatz an. Sie hat demnach das Potential, Besuchende und insbesondere die jüngeren Generationen von Bacharach auch nach der Buga 2029 anzusprechen. Hier könnte der Campingplatz auf innovative Elemente setzen. Gruppenzeltplätze oder Tiny Houses würden eine vielfältige und nachhaltige Campingerfahrung ermöglichen.

Planausschnitt Mitte. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln
Planausschnitt Mitte. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln
Planausschnitt Süd. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln
Planausschnitt Süd. Quelle: Buga2029/urbanegestalt Köln

Wie es weiter geht

Der Realisierungsteil des freiraumplanerischen Wettbewerbs umfasst nur die Rheinanlagen. Der Übergang zur Altstadt und der B9 gehört zum Ideenteil. Dieser dient lediglich als stadtplanerischer Vorschlag. Hier berücksichtigt das Siegerteam weitestgehend die Vorgaben gemäß der Planung des Landesbetriebs Mobilität. Sie schlagen beispielsweise vor, beim künftigen Edeka-Markt mittels eines Mobilitäts-Hubs die Parkmöglichkeiten zu optimieren.

Die eigentliche Arbeit beginnt aber erst jetzt. Buga-Geschäftsführer Sven Stimac sagte hierzu: „Gemeinsam mit der Stadt Bacharach und den Preisträgern werden wir intensiv beraten, welche Vorschläge aus dem Entwurf finanziert, umgesetzt und nachhaltig betrieben werden können. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“. Auch lobte man bereits zwei weitere Wettbewerbe für Abschnitte der Buga 2029 aus.

Schon gewusst? Die BUGA 2031 findet in Wuppertal statt. Mehr dazu hier.