Ein gepflasterter Weg umgeben von einem Spalier aus roten und gelben Blumen und grünen Ranken.
Pflanzplaner*innen erfahren bei den Gesprächen in München, welche aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze es im Feld gibt. Copyright: Sabine - Pixabay

Am 18. und 19. September 2024 finden die 7. bdla-Pflanzplaner:innen-Gespräche in München statt. Dieses Jahr steht dabei der Klimawandel im Vordergrund, der zu wachsendem Anspruch an nachhaltige und klimaresiliente Freianlagen führt. Aktuelle Tendenzen zur Verwendung von Pflanzen werden diskutiert, ebenso wie neue Forschungsergebnisse.

Jedes Jahr richtet der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla) eine Gesprächsreihe aus, die sich unter anderem an Pflanzplaner*innen richtet. Mit den 7. bdla-Gesprächen in München haben Interessierte die Möglichkeit, mehr über Stadtnaturkonzepte, Baumpflege, Mikrowälder und Klimaanpassung in historischen Grünanlagen zu lernen. Zum Programm gehören auch aktuelle Themen wie Brandschutz bei Fassadenbegrünung sowie ein Exkursionsprogramm am Donnerstag, den 19. September, das die Fachvorträge vervollständigt.

Diskussion aktueller Herausforderungen in der Pflanzplanung

Der Klimawandel führt dazu, dass Freianlagen immer nachhaltiger und klimaresilienter aussehen müssen. Dies hat wesentliche Auswirkungen auf die Herangehensweisen in der Landschaftsarchitektur und in der Planung von Pflanzen. Wir befinden uns in einer spannenden Umbruchphase, die die geläufige Ästhetik auf den Kopf stellt und neue Herausforderungen mit sich bringt. Genau dies stellt der bdla bei den 7. bdla Pflanzplaner:innen-Gesprächen am 18. und 19. September in München in den Vordergrund.

Die Veranstaltung richtet sich an Landschaftsarchitekt*innen in Planungsbüros und Behörden. Auch Fachleute des Garten- und Landschaftsbaus sowie der Baumschulwirtschaft sind willkommen. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen wird die Veranstaltung voraussichtlich als Fortbildung anerkennen.

Handlungsempfehlungen angesichts des Klimawandels

Am Mittwoch wird Claudia Blaurock, bdla-Fachsprecherin für Pflanzenverwendung, die Teilnehmenden begrüßen. Zudem wird sie einen Vortrag mit dem Titel „Die Wüste lebt! Müssen wir jetzt wirklich alles anders machen?“ halten. Es folgt ein Einblick in Neuigkeiten aus Wissenschaft und Forschung von Prof. Dr.-Ing. Swantje Duthweiler inklusive einer Diskussion. Als Nächstes wird Daniela Antoni, Sachverständige für Umweltbaubegleitung, Einblicke in die Herausforderungen sowie Handlungsempfehlungen für Baumkontrolle und Baumerhalt im Zuge des Klimawandels geben.

Weitere Vorträge am ersten Tag der Pflanzplaner:innen-Gespräche werden sich um Klimaanpassung für historische Gärten, „Places for Life“ und Regenwassermanagement drehen. Dabei gibt es stets Raum für Diskussion und Fragen sowie viele praktische Beispiele. Nach der Abschlussdiskussion gibt es ein optionales Abendessen im Biergarten.

Neue praktische und ästhetische Ansprüche an Grünflächen stellen die Pflanzplanung auf den Kopf. Copyright: Paphop - Pixabay
Neue praktische und ästhetische Ansprüche an Grünflächen stellen die Pflanzplanung auf den Kopf. Copyright: Paphop – Pixabay

Spannende Exkursionen zu Grünflächen

Am zweiten Tag der Pflanzplaner:innen-Gespräche wird Dr. Wolfram Kunick, Pflanzplaner, die Entwicklung und Dauerhaftigkeit von Ansaaten diskutieren. Danach wird Forstwissenschaftler Caspar Möller sein Wissen über die Miyawaki-Methode der Mikrowälder teilen. Dr.-Ing. Thomas Engel von der TU München wird über Fassadenbegrünung aus brandschutztechnischer Sicht sprechen, gefolgt von verschiedenen Exkursionen.

Die erste Exkursion, organisiert von Prof. Dr.-Ing. Swantje Duthweiler, geht in die Weihenstephaner Gärten in Freising. Diese Forschungs- und Lehrgärten für Stadtnatur und Klimaanpassung zeigen, wie nachhaltige Pflanzplanung umgesetzt werden kann.

Alternativ können Teilnehmende neue Pflanzkonzepte im Ortspark von Kirchheim erkunden. Dabei sind sowohl Steppenwiesen als auch Wildnislichtungen zu sehen. Theresa Gläßer wird die Exkursion zu den von SINAI Landschaftsarchitekten aus Berlin geplanten Grünanlagen leiten.

Die dritte Option ist eine Exkursion in den Prinz-Eugen-Park in München. Dort ist die Freianlagenplanung für eine ökologische Mustersiedlung zu sehen. Katja Aufermann von liebald + aufermann landschaftsarchitekten München leitet die Exkursion und gibt Einblicke in die Arbeit des Büros.

Weiterlesen: Schon 2018 fanden die bdla-Pflanzentage in München statt.

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Die Garten + Landschaft ist Fachmedium des Jahres 2017. Das verkündete die Jury auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Frankfurt am 17. Mai 2017.

Wissen vermitteln, den Horizont erweitern, Perspektiven bieten und Emotionen wecken – mit Tiefgang, einem modernen Layout und dem Anspruch auf Aktualität. Das muss eine gute Fachzeitschrift können. Und wir haben es jetzt schwarz auf weiß: so ein Medium ist die Garten + Landschaft. Gestern wurden wir auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Frankfurt als beste Fachzeitschrift des Jahres (bis 1 Mio. Umsatz) ausgezeichnet.

Für journalistische Qualität ausgezeichnet

Die Jury war sich einig: „Die Garten + Landschaft versteht es, den Fachzeitschriftenleser auf einer emotionalen Ebene anzusprechen. Der Titel besticht durch ein großzügiges und opulentes Layout, ohne an Sachlichkeit zu verlieren. Typo und Bilder werden vorbildlich eingesetzt“. Sehr gut gefallen haben der Jury auch die strukturierte Leserführung, die vielfältigen Stilformen und die Rubrik „Snapshots“.

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Zur Hauptjury gehörten Bernd Adam, Geschäftsführer der Deutschen Fachpresse, Wolfgang Beisler, stellvertretender Sprecher der Deutschen Fachpresse und Geschäftsführer des Carl Hanser Verlags, Jörg Dambacher, geschäftsführender Gesellschafter der RTS Rieger Team Werbeagentur, Prof. Dr. Lutz Frühbrodt, Leiter des Studiengangs „Fachjournalismus mit Schwerpunkt Technik“ an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Stefan Rühling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vogel Business Media und Hans Scheider, Mitgesellschafter der diemedia GmbH.

Hier geht’s zum Probeabo der Garten + Landschaft.

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