Regenwassernutzung im öffentlichen Raum – Potentiale, Beispiele, Technik

Verregnete Straße mit grell reflektierten Autolichtern auf nassem Asphalt.
Potenziale und Technik für klimaresiliente Städte. Foto von Ayumi Kubo auf Unsplash.

Regenwasser gilt als unterschätzter Schatz im öffentlichen Raum. Wer heute Stadt neu denkt, kommt an der Frage der Regenwassernutzung nicht vorbei: Sie entscheidet mit darüber, wie klimaresilient, lebenswert und nachhaltig unsere Städte morgen sein werden. Doch was ist technisch möglich, welche Best-Practice-Beispiele gibt es – und wie wird Regenwassermanagement zur echten Chance für urbane Räume? Zeit, das Thema mit der gebotenen Expertise und einem Augenzwinkern aufzufächern.

  • Regenwassernutzung als Schlüssel für klimaangepasste Städte: Chancen, Herausforderungen und Potenziale.
  • Rechtlicher und planerischer Rahmen: Warum Regenwasser inzwischen wichtiger als je zuvor ist.
  • Technische Lösungen: Vom Retentionsdach bis zum smarten Sickerbecken – aktuelle Innovationen und bewährte Systeme.
  • Vorbildliche Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Maßstäbe für nachhaltige Stadtentwicklung setzen.
  • Die Bedeutung von Regenwassermanagement für Biodiversität, Stadtklima, Aufenthaltsqualität und Kostenersparnis.
  • Stadtplanung zwischen Versiegelung und Schwammstadt-Prinzip: Wie Regenwasser als Ressource gedacht wird.
  • Partizipation, Pflege und Betrieb: Warum technische Lösungen nur mit strategischem Management gelingen.
  • Risiken, Fehleinschätzungen und der Umgang mit Extremwetter – was Profis wissen sollten.
  • Zukunftsausblick: Digitalisierung, Monitoring und neue Ansätze in der Regenwasserbewirtschaftung.

Regenwassernutzung im öffentlichen Raum: Warum das Thema (endlich) auf dem Tisch liegt

Es klingt fast zu einfach, um wahr zu sein: Regen fällt umsonst vom Himmel, und trotzdem ringen Städte seit Jahrzehnten mit der Frage, wie sie dieses Wasser sinnvoll nutzen können. Dabei hat sich der Blick auf Regenwasser radikal gewandelt. Lange Zeit galt es schlicht als Abfallprodukt, das möglichst schnell und effizient in die Kanalisation abgeleitet werden musste. Heute steht fest: Wer Regenwasser als Ressource denkt, legt das Fundament für klimaresiliente Städte – und spart dabei bares Geld.

Die Gründe dafür sind vielfältig und aktueller denn je. Der Klimawandel bringt nicht nur längere Trockenperioden und Hitze, sondern auch Starkregenereignisse, die unsere Infrastrukturen an ihre Grenzen bringen. Versiegelte Flächen verhindern, dass Wasser im Boden versickert und das Grundwasser speist. Gleichzeitig steigen die Kosten für Wasseraufbereitung und Abwasserentsorgung. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass Wasser im Stadtraum nicht nur technisch, sondern auch sozial und ästhetisch eine Rolle spielt. Öffentliche Plätze, Parks und Straßenräume gewinnen an Aufenthaltsqualität, wenn Regenwasser sichtbar und erlebbar integriert wird.

Der Paradigmenwechsel zeigt sich auch in den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Neue Bauvorschriften fordern die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung, kommunale Förderprogramme unterstützen innovative Ansätze, und die Stadtplanung entdeckt das Schwammstadt-Prinzip für sich. Das Ziel: Statt Regenwasser als Problem zu sehen, wird es als Potenzial begriffen – für Kühlung, Bewässerung, Verdunstung und Biodiversität. Wer heute öffentliche Räume plant, muss Regenwasser mitdenken, sonst plant er an der Realität vorbei.

Doch wie sieht der Stand der Dinge aus? In deutschen, österreichischen und schweizerischen Städten gibt es bereits zahlreiche Ansätze, die zeigen, wie Regenwassernutzung im öffentlichen Raum gelingen kann. Von klassischen Mulden-Rigolen-Systemen über grüne Dächer bis hin zu Hightech-Lösungen mit Sensorik und automatischer Steuerung reicht das Spektrum. Entscheidend ist dabei immer die Integration in den städtebaulichen Kontext, die Abstimmung mit den Nutzerinteressen und die langfristige Pflege. Denn so elegant die Technik auch sein mag – ohne Betriebskonzept bleibt sie ein Papiertiger.

Was auf den ersten Blick nach einer rein technischen Herausforderung aussieht, ist in Wahrheit eine Querschnittsaufgabe. Regenwassernutzung ist Stadtentwicklung, Landschaftsarchitektur, Wasserwirtschaft und Klimaanpassung in einem. Sie verlangt nach interdisziplinärer Zusammenarbeit, kreativen Lösungen und dem Mut, neue Wege zu gehen. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt: mit nachhaltigen, lebenswerten und zukunftsfesten öffentlichen Räumen.

Ein wenig provokant formuliert: Wer im Jahr 2024 noch immer ausschließlich auf klassische Ableitung setzt, hat den Wandel der Zeit verpasst. Die Stadt von morgen ist eine Stadt, die Regenwasser nicht nur im Griff, sondern im Herzen ihrer Gestaltung hat. Und genau das macht das Thema so spannend – und so relevant für alle, die in der Planung, Gestaltung oder Verwaltung urbaner Räume Verantwortung tragen.

Technik auf dem Prüfstand: Systeme, Innovationen und Herausforderungen der Regenwassernutzung

Die technische Bandbreite der Regenwassernutzung im öffentlichen Raum ist beeindruckend – und wächst stetig weiter. Im Kern geht es immer um die gleichen Ziele: Speicherung, Nutzung, Versickerung und Verdunstung von Regenwasser direkt dort, wo es anfällt. Doch wie gelingt das in der Praxis – und welche Systeme haben sich bewährt?

Eine der ältesten und bekanntesten Methoden ist das Mulden-Rigolen-System. Hierbei wird Regenwasser von versiegelten Flächen in begrünte Mulden geleitet, wo es langsam in den Boden einsickert oder in darunterliegenden Rigolen zwischengespeichert wird. Dieses Prinzip eignet sich besonders für Straßen, Parkplätze und öffentliche Plätze – also überall dort, wo große Niederschlagsmengen anfallen und schnelle Ableitung problematisch werden kann. Der große Vorteil: Neben der Entlastung der Kanalisation wird auch das Mikroklima verbessert und die Verdunstung gefördert.

Ein weiteres bewährtes Instrument sind Retentionsdächer, die Regenwasser auf Dachflächen speichern und verzögert abgeben. Gerade in dicht bebauten Innenstädten bieten sie eine Möglichkeit, Flächen mehrfach zu nutzen: als grüne Oasen, Biodiversitäts-Hotspots und Wasserspeicher zugleich. Moderne Systeme sind inzwischen so ausgereift, dass sie auch nachträglich auf bestehenden Gebäuden installiert werden können und sich mit Sensorik zu intelligenten Dachlandschaften erweitern lassen. Hier zeigt sich, wie technische Innovation klassische Stadtstrukturen aufwerten kann.

Die technische Entwicklung geht jedoch weit über diese Klassiker hinaus. Sogenannte smarte Regenwassermanagement-Systeme nutzen Sensoren und digitale Steuerungen, um Niederschlagsmengen zu erfassen, den Wasserstand in Becken oder Zisternen automatisch zu regulieren und sogar Prognosen für Extremwetterlagen zu erstellen. So können beispielsweise in einem Park die Bewässerung von Pflanzflächen, die Steuerung von Brunnen und die Ableitung von Überschusswasser miteinander verknüpft werden. Das Ergebnis: Mehr Ressourceneffizienz, weniger Wartungsaufwand und eine bessere Anpassung an wechselnde Wetterbedingungen.

Doch jede technische Lösung steht und fällt mit ihrer Integration in den städtischen Kontext. Die Bodenverhältnisse, das Gefälle, die vorhandene Infrastruktur und nicht zuletzt die Nutzungsansprüche an den öffentlichen Raum bestimmen, welche Systeme sinnvoll und wirtschaftlich sind. Hinzu kommen Herausforderungen wie Verstopfungen, Verschmutzungen oder Frost, die den Betrieb erschweren können. Deshalb ist ein durchdachtes Pflege- und Wartungskonzept unerlässlich. Wer Regenwassermanagement plant, muss immer auch an den Betrieb denken – sonst wird aus Innovation schnell Frustration.

Ein oft unterschätztes Thema ist zudem die Qualität des gesammelten Regenwassers. Gerade in Städten mit hoher Luftverschmutzung oder intensiver Nutzung öffentlicher Räume können Schadstoffe ins Wasser gelangen. Filteranlagen, regelmäßige Reinigung und Monitoring sind daher ebenso wichtig wie die Auswahl geeigneter Materialien. Auch die Frage, wie das gespeicherte Wasser genutzt wird – etwa zur Bewässerung, für Springbrunnen oder zur Toilettenspülung – beeinflusst die Anforderungen an die Technik. Hier zeigt sich, wie vielfältig und anspruchsvoll zeitgemäßes Regenwassermanagement ist.

Best-Practice aus dem deutschsprachigen Raum: Inspirationen für nachhaltige Stadtentwicklung

Wer nach Vorbildern für gelungene Regenwassernutzung im öffentlichen Raum sucht, wird im deutschsprachigen Raum schnell fündig. Viele Städte und Gemeinden haben erkannt, wie groß das Potenzial ist – und setzen Maßstäbe, die weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung finden. Die Spannbreite reicht von groß angelegten Schwammstadt-Konzepten bis zu kleinen, aber feinen Pilotprojekten mit Vorbildcharakter.

Ein Paradebeispiel ist die Stadt Berlin mit ihrem ambitionierten Regenwassermanagement. Dort werden seit Jahren systematisch Flächen entsiegelt, Gründächer gefördert und öffentliche Räume als Speicher- und Verdunstungsflächen umgestaltet. Das Projekt „Berliner Regenwasseragentur“ koordiniert die Aktivitäten und sorgt dafür, dass Regenwassernutzung fester Bestandteil der Stadtentwicklung ist. Besonders eindrucksvoll: der Park am Gleisdreieck, wo Regenwasser in Mulden und Teichen gesammelt, für die Bewässerung genutzt und als sichtbares Gestaltungselement eingesetzt wird.

Auch in Wien setzt man auf innovative Ansätze. Im neuen Stadtteil Seestadt Aspern wurde das Regenwassermanagement von Anfang an als integraler Bestandteil der Planung gedacht. Grüne Straßen, Versickerungsflächen und offene Wasserläufe sorgen dafür, dass Regenwasser nicht nur abgeleitet, sondern erlebbar gemacht wird. Das Ergebnis: Ein deutlich verbessertes Mikroklima, mehr Aufenthaltsqualität und ein Plus an Biodiversität. Gleichzeitig werden die Kosten für die Entwässerung gesenkt und das Risiko von Überflutungen minimiert.

In Zürich wiederum zeigt das Projekt „Sihlcity“, wie Regenwassermanagement auch auf engstem Raum gelingen kann. Das ehemalige Industrieareal wurde zu einem urbanen Quartier mit Einkaufszentrum, Büros und Freiräumen umgestaltet. Kernstück ist ein ausgeklügeltes System aus Retentionsdächern, unterirdischen Speichern und offenen Wasserflächen. Das Regenwasser wird gesammelt, gereinigt und zur Bewässerung der Außenanlagen genutzt. Gleichzeitig werden Überschwemmungen bei Starkregen vermieden und die Hitzeentwicklung in den Sommermonaten reduziert.

Selbst kleinere Städte und Gemeinden setzen Maßstäbe. In Osnabrück wurde ein Modellquartier entwickelt, in dem sämtliche öffentlichen Flächen nach dem Schwammstadt-Prinzip gestaltet sind. Mulden, Rigolen, Entwässerungsrinnen und begrünte Dächer bilden ein vernetztes System, das Regenwasser auffängt, speichert und langsam an die Umgebung abgibt. Die Stadt spart so erhebliche Kosten für die Abwasserentsorgung – und gewinnt an Lebensqualität.

Diese Beispiele zeigen: Regenwassernutzung ist kein technischer Luxus, sondern ein echter Gewinn für die Stadtentwicklung. Sie verbessert das Stadtklima, fördert die Biodiversität, spart Kosten und macht öffentliche Räume attraktiver. Entscheidend ist dabei immer die ganzheitliche Planung, das Zusammenspiel von Technik, Gestaltung und Betrieb – und der Mut, neue Wege zu gehen. Wer sich daran orientiert, wird belohnt: mit Städten, die auch in Zukunft lebenswert und resilient bleiben.

Stadtplanung im Wandel: Regenwasser als Motor für Innovation und Resilienz

Der Umgang mit Regenwasser ist längst zum Lackmustest für zukunftsfähige Stadtplanung geworden. Während früher vor allem Ingenieure und Wasserwirtschaftler das Feld bestimmten, ist heute klar: Ohne interdisziplinäre Zusammenarbeit bleibt das Potenzial ungenutzt. Landschaftsarchitekten, Stadtplaner, Architekten, Techniker und Kommunalpolitiker müssen gemeinsam an Lösungen arbeiten – und dabei auch Nutzer, Anwohner und Verwaltung mit ins Boot holen.

Ein zentrales Prinzip prägt die aktuelle Entwicklung: die Schwammstadt. Hierbei geht es darum, möglichst viel Regenwasser lokal zu speichern, zu nutzen und verdunsten zu lassen – statt es einfach abzuleiten. Das erfordert ein Umdenken in der Flächenplanung: Versiegelte Flächen werden reduziert, Grünräume und Wasserflächen geschaffen, technische Systeme mit naturnahen Elementen kombiniert. Das Ziel: Städte, die mit Wasser leben, statt gegen es zu kämpfen.

Doch Innovation braucht mehr als Technik. Sie verlangt nach einer neuen Planungskultur. Beteiligung, Transparenz und Kommunikation werden immer wichtiger, um Akzeptanz zu schaffen und Projekte langfristig erfolgreich zu machen. Wer Regenwasser sichtbar, erlebbar und verständlich macht, gewinnt die Menschen für die Idee – und sorgt dafür, dass sie zur Selbstverständlichkeit wird. Öffentliche Räume werden so zu Lernorten für Nachhaltigkeit, Resilienz und Gemeinschaft.

Gleichzeitig stehen Städte vor neuen Herausforderungen: Der Klimawandel bringt unberechenbare Wetterextreme, die technische Systeme an ihre Grenzen bringen. Starkregen, Hitze, Dürre – all das verlangt nach flexiblen, anpassungsfähigen Lösungen. Digitale Tools, Monitoring-Systeme und smarte Steuerungen können dabei helfen, Risiken zu minimieren und Chancen zu nutzen. Doch sie ersetzen nicht das grundlegende Verständnis für Wasser als Teil der Stadtlandschaft.

Wer heute Stadt plant, muss Regenwasser als Chance begreifen – nicht als Problem. Das erfordert Mut, Kreativität und die Bereitschaft, auch gegen Widerstände neue Wege zu gehen. Die Belohnung: Städte, die nicht nur widerstandsfähig, sondern auch lebenswerter, grüner und attraktiver werden. Und das Beste: Regenwasser ist und bleibt eine Ressource, die uns allen gehört – wenn wir sie klug nutzen.

Die Zukunft der Stadtplanung ist wasserbewusst, resilient und kooperativ. Regenwassernutzung im öffentlichen Raum ist dabei nicht das Sahnehäubchen, sondern das Fundament. Wer das versteht, hat schon gewonnen.

Blick nach vorn: Digitalisierung, Monitoring und die nächste Generation des Regenwassermanagements

Die Digitalisierung macht auch vor der Regenwasserbewirtschaftung nicht halt. In immer mehr Städten kommen Sensoren, smarte Steuerungen und digitale Plattformen zum Einsatz, um Regenwasser effizient zu managen. Das Ziel: Risiken frühzeitig erkennen, Systeme optimal betreiben und Ressourceneinsatz minimieren. Doch was bedeutet das konkret für die Praxis – und wo liegen die Grenzen?

Moderne Monitoring-Systeme erfassen Niederschlagsmengen, Wasserstände in Becken oder Zisternen, Verschmutzungsgrade und vieles mehr. Die Daten werden zentral gesammelt, ausgewertet und für die Steuerung genutzt. So kann beispielsweise bei Starkregen automatisch entschieden werden, welche Speicherreserven genutzt und welche Flächen priorisiert werden. Auch die Wartung wird einfacher: Sensoren melden Verstopfungen, Defekte oder ungewöhnliche Werte – und ermöglichen gezielte Eingriffe statt flächendeckender Routinekontrolle.

Digitale Plattformen bieten zudem die Möglichkeit, Regenwassermanagement in die Stadtplanung zu integrieren. Simulationsmodelle zeigen, wie sich bauliche Veränderungen auf das Wassersystem auswirken – und helfen, Szenarien für die Zukunft zu entwickeln. Wer Neubaugebiete, Straßen oder Parks plant, kann so schon im Vorfeld verschiedene Optionen durchspielen und die beste Lösung auswählen. Das spart Zeit, Geld und Nerven – und macht die Planung transparenter und nachvollziehbarer.

Doch Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie funktioniert nur, wenn die technischen Systeme robust, sicher und wartungsfreundlich sind. Datenschutz, Datensicherheit und die Verlässlichkeit der Technik sind zentrale Herausforderungen. Hinzu kommt die Frage, wie digitale Lösungen in bestehende Infrastrukturen integriert werden – und wie sie den Betrieb wirklich erleichtern, statt neue Komplexität zu schaffen. Hier sind erfahrene Planer und Betreiber gefragt, die Technik, Betrieb und Nutzerinteressen gleichermaßen im Blick behalten.

Die nächste Generation des Regenwassermanagements wird hybrid: Technische Innovationen werden mit naturnahen Lösungen kombiniert, digitale Tools mit menschlicher Erfahrung. Erfolgreiche Projekte entstehen dort, wo alle Disziplinen zusammenarbeiten – und wo der Blick über den Tellerrand zur Leitidee wird. Wer dabei auf Qualität, Nachhaltigkeit und Partizipation setzt, wird die Herausforderungen der Zukunft meistern. Denn eines ist sicher: Der Wert von Regenwasser im öffentlichen Raum wird weiter steigen – und mit ihm die Anforderungen an Planung, Technik und Management.

Der Weg ist klar: Die Zukunft gehört Städten, die Regenwasser als Ressource begreifen, technische Innovationen nutzen und dabei die Menschen mitnehmen. Wer Regenwassermanagement heute ganzheitlich denkt, gestaltet die Stadt von morgen – resilient, lebenswert und nachhaltig.

Fazit: Regenwassernutzung – von der Kür zur Pflicht in der Stadtplanung

Regenwassernutzung im öffentlichen Raum ist längst mehr als ein Trend – sie ist zur Pflichtaufgabe für alle geworden, die Städte klimaresilient, grün und lebenswerter gestalten wollen. Die Technik bietet heute eine beeindruckende Palette an Lösungen, von klassischen Versickerungssystemen bis zu hochinnovativen, digitalen Steuerungen. Doch entscheidend bleibt die Integration in den städtischen Kontext, die ganzheitliche Planung und der Mut, neue Wege zu gehen.

Die besten Beispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen, wie Regenwassermanagement zum Motor für Innovation, Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität werden kann. Sie beweisen, dass Technik und Gestaltung, Betrieb und Pflege, Beteiligung und Kommunikation Hand in Hand gehen müssen. Nur so entstehen öffentliche Räume, die auch den Herausforderungen des Klimawandels gewachsen sind.

Wer Regenwasser als Ressource begreift, gewinnt mehrfach: für das Stadtklima, die Biodiversität, die Kostenbilanz und das Wohlbefinden der Menschen. Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, bringt aber auch neue Herausforderungen. Entscheidend ist, dass Technik kein Selbstzweck bleibt, sondern echten Mehrwert für die Stadt schafft.

Am Ende ist Regenwassernutzung im öffentlichen Raum ein Paradebeispiel für die Stadt von morgen: vernetzt, resilient, grün und lebenswert. Wer heute die richtigen Weichen stellt, sichert die Zukunft – und sorgt dafür, dass Regenwasser vom Problem zur Chance wird. Und das ist mehr als ein technisches Detail: Es ist die neue DNA der urbanen Landschaft.

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Eine Seilbahn schwebt über die Gärten der Welt in Berlin. (Foto: Thomas Rosenthal)

Eine Seilbahn schwebt über die Gärten der Welt in Berlin. (Foto: Thomas Rosenthal)

Auf kleinstem Raum lassen sich in Berlin-Marzahn die unterschiedlichsten Ansätze der Landschafts- und Gartenarchitektur studieren. Denn die Anlage Gärten der Welt vereint neben klassischen Tourist*innenattraktionen wie eine Seilbahn, Aussichtspunkte und einer Arena für Veranstaltungen noch mehr – nämlich Gartenkunst. Und zwar aus allen Herren Ländern und Kulturen. In verschiedenen Themengärten und Gartenkabinetten können Besucher*innen entsprechend Ansätze und Gestaltungen aus aller Welt betrachten. Hier erfahren Sie, welche Gärten der Welt Ihnen geboten werden.

Gärten der Welt präsentieren internationale Gartenkunst

Früher noch als “Erholungspark Marzahn” bekannt, wurde das Areal an der Ecke Eisenacher Straße und Blumberger Damm anlässlich der IGA 2017 erweitert und umgebaut. Insgesamt 43 Hektar Fläche belegt das Gelände, das heute den Namen “Gärten der Welt” trägt, seitdem.

Die Gärten der Welt bestechen mit vielen Attraktionen für Groß und Klein. Dabei kommen Gartenkunstenthusiast*innen genauso auf ihre Kosten wie Familien mit Kindern und Tourist*innen. So bietet der Park seit dem Umbau zur IGA 2017 inzwischen neun internationale Gartenkabinette, die traditionelle Techniken der Gartengestaltung präsentieren, elf Themengärten, und eine Arena für Veranstaltungen. Dazu kommen Spielplätze, ein Irrgarten und eine Seilbahn, die die Bezirke Marzahn und Hellersdorf miteinander verbinden.

Der Fokus  des Parks liegt aber – wie der Name schon verrät – auf den “Gärten der Welt”. Die Gartenkabinette und Themengärten erlauben es den Besucher*innen dementsprechend, Einblicke in die Gartenkunst verschiedener Kontinente, Epochen und Kulturkreisen zu erhalten. Welche internationalen Gärten im Park zu besichtigen sind, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die Gärten der Welt – Übersicht

Chinesischer Garten

Als erster Garten der Welt entstand in den 1990er-Jahren der Chinesische Garten. Mit dem “Garten des wiedergewonnenen Mondes” wurde 1994 der größte Chinesische Garten Europas in Berlin erschaffen. Seine Planung begann 1994 im Rahmen einer Städtepartnerschaft zwischen Peking und Berlin als klassischer chinesischer Gelehrtengarten. Die Idee dahinter war auch, die Jahrtausende alte chinesische Gartenkunst in die Gegenwart zu übersetzen. 

Im Zentrum des Gartens sitzt der “Spiegel des Himmels”, ein 4 500 Quadratmeter großer See, an dessen Ufer sich ein Teehaus chinesischer Architektur mit der typisch geschwungenen und spektakulär auskragenden Dachkonstruktion befindet. Als charakteristische Bepflanzung kommen im Garten des wiedergewonnenen Mondes beispielsweise Magnolien, Chrysanthemen oder Bambus zum Einsatz. Übrigens: Der Mond im Namen steht sinnbildlich für die Wiedervereinigung des einst geteilten Berlins.

Größe: 27 000 Quadratmeter, inklusive 5 000 Quadratmetern Teichfläche
Eröffnung: 15. Oktober 2000
Planung: Klassisches Institut für Gartenarchitektur, Peking

Japanischer Garten

Der “Garten des zusammenfließenden Wassers” entsprang der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Tokio. Basierend darauf soll der Garten die Idee eines harmonischen Miteinanders verkörpern. Darum bestimmt diesen Bereich der Gärten der Welt das Leitmotiv Wasser – es symbolisiert das Zusammenfließen von Kulturen und den Verlauf der Geschichte. 

Im Japanischen Garten findet sich demzufolge ein Wassergarten, aber auch ein Zengarten und ein Garten aus Rasenflächen, in denen insgesamt 300 Augengneissteine verteilt sind. Dazu kommt ein Pavillon – der Chaya – in seiner Mitte. 

Entsprechend der Japanischen Kultur, in der Stille eine besondere Bedeutung zukommt, ist auch der Japanische Garten im Park Die Gärten der Welt ein Ort, an dem Besucher*innen zur Ruhe kommen können. Fun Fact: Die Baustelle für den Japanischen Garten gilt als eine der leisesten in der Geschichte der Gärten der Welt.

Größe: 2 700 Quadratmeter
Eröffnung: 30. April 2003
Planung: Prof. Shunmyo Masuno

Balinesischer Garten

Der “Garten der drei Harmonien” entstand im Rahmen einer Städtepartnerschaft zwischen Jakarta und Berlin. Sein Name bezieht sich auf das balinesische Streben, im Einklang mit sich selbst, dem Umfeld und dem Universum zu leben. Auf diese dreifaltige Harmonie ist der Balinesische Garten ausgerichtet.

Dabei handelt es sich auch um den einzigen Garten in den Gärten der Welt, der gänzlich in einer Tropenhalle untergebracht ist. Eine Wohn- und Tempelanlage, in der auch die Berliner Bali-Gemeinde ihre Religion aktiv ausübt, bildet das zentrale Element des Gartens. Dahinter erstreckt sich zudem ein an einen balinesischen Tropenwald angelehnter Garten mit Reisterrassen und Pflanzen wie Schraubenbäumen, Hibiskus, Gardenien, Farnen, Orchideen und den duftgewaltigen Frangipani.

Größe: 2000 Quadratmeter in Leichtbauhalle
Eröffnung: 18. Dezember 2003
Planung: Putu Edy Semara

Orientalischer Garten

Der “Garten der vier Ströme” wurde nach den Gestaltungsprinzipien der traditionellen orientalisch-islamischen Gartenkultur entworfen. Daher verbirgt er sich einer vier Meter hohen Mauer. Damit spielt er mit dem Mythos des Gartens als verborgene Oase. Außerdem hilft die Abgrenzung dabei, das spezielle Klima im Garten aufrecht erhalten zu können.

In der Gartenanlage finden sich typisch orientalische Arkadengänge mit Ornamenten und Mosaiken. Dazu kommt ein viergeteilter Gartenhof mit einem Brunnen in der Mitte. Im Garten befinden sich Zier- und Nutzpflanzen: Granatäpfel, Oliven und Palmen, aber auch Flieder, Oleander und Magnolien.

Größe: 6 100 Quadratmeter
Eröffnung: 7. Juli 2005
Planung: Kamel Louafi, Prof. Mohammed El Faiz

Hier finden Sie weitere Projekte des Garten- und Landschaftsarchitekten Kamel Louafi.

Koreanischer Garten

Der “Seouler Garten” war ein Geschenk der Südkoreanischen Hauptstadt an Berlin. Er entstand nach einem Berlin-Besuch des Oberbürgermeisters von Seoul und war dafür gedacht, die Beziehungen zwischen den Städten zu vertiefen. 

Die Gestaltung des Koreanischen Gartens ist geprägt von Buddhismus, den Lehren von Konfuzius und dem volkstümlichen schamanischen Glauben. Dazu gehört auch das Gleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Kräften in der Natur. Beide werden im Garten mehrfach repräsentiert.

Im Koreanischen Garten finden sich zahlreiche Totempfähle und abstrakte Holzfiguren, die der schamanischen Kulturgeschichte Koreas entspringen. Geplant wurde er von koreanischen Gartenarchitek*innen, die eine koreanische Felslandschaft mit den typischen Kiefern, Fächerahornen, Eichen und Bambussen erschufen. Zentrales Bauwerk ist der “Kye Zeong” (Pavillon am Wasser), in dem sich typisch koreanische Wohnräume besichtigen lassen.

Größe: 4 000 Quadratmeter
Eröffnung: 31. März 2006
Planung: Samsung Everland Inc., Seoul

Irrgarten und Pflasterlabyrinth

Zur Gartenkultur gehören selbstverständlich auch Irrgärten, die ihren Ursprung in der Renaissance haben. Die Irrgartenanlage des britischen Königsschlosses Hampton Court war Vorbild für die Anlage in den Gärten der Welt. Diese wurde mit einer zwei Meter hohen Eibenhecke, bestehend aus über 1 200 Pflanzen, angelegt. Der Weg in das Zentrum des Pflasterlabyrinths dauert etwa zehn Minuten. Dort findet sich auch ein Aussichtsturm, der einen Überblick über das Labyrinth erlaubt.

Zusätzlich zum 3D-Irrgarten gibt es in den Gärten der Welt auch ein zweidimensionales Labyrinth aus Pflastersteinen. Hellgraue Steine markieren den Weg zur Mitte. Insgesamt 11 Umgänge, 28 Kehre und ebenfalls zehn Minuten führen zu dessen Mitte.

Größe: Heckenirrgarten: 2 000 Quadratmeter, Pflasterlabyrinth: 340 Quadratmeter
Eröffnung: 22. Juni 2007
Planung: gruppe F Landschaftsarchitekten, Berlin

Karl-Foerster-Staudengarten

Das 1957 erschienene Buch “Einzug der Gräser und Farne in die Gärten” von Karl Foerster war Inspirationsquelle für diesen Teil der Gärten der Welt.  Der Gärtner, Züchter und Gartenphilosoph prägte die deutsche und die internationale Gartenkultur nachhaltig – einerseits mit seinen Schriften, aber andererseits auch mit der Einführung von Wild- und Kulturstauden.

Stauden sind es deshalb auch, die den Karl-Foerster-Staudengarten dominieren. Zwischen streng geschnittenen Buchsbaumhecken finden sich geometrisch formal angelegte Beete mit Prachtstauden, die von landschaftlich geprägten Teilen des Gartens kontrastiert werden. So spielen anspruchsvolle Pflanzungen und frei gestaltete Naturgärten zusammen.

Abgesehen von einer Pergola befindet sich im Karl-Foerster-Staudengarten im Gegensatz zu den anderen Bereichen in den Gärten der Welt keinen architektonischen Strukturen. Die Farbe der Pergola – blau – geht übrigens auf eine Erwähnung in einem von Foersters Büchern zurück. Dort beschreibt er einen Blauton, den die Gartengestalter*innen in mühseliger Arbeit zu reproduzieren versuchten.

Größe: 3 600 Quadratmeter
Eröffnung: 9. Mai 1987, Neueröffnung am 9. März 2008
Planung: Dr. Johannes Schwarzkopf, Christian Meyer

Italienischer Renaissancegarten

Der “Giardino della Bobolina” ist ein Renaissancegarten, der sich stilistisch an der toskanischen Villengärten des 16. Jahrhunderts orientiert. Er ist der einzige Garten im Ensemble, der eine Epoche widerspiegelt und keine Stilrichtung.

Er basiert auf einer Vierteilung, die sich durch die gesamte Gestaltung zieht. Eine Loggia im ersten, in sich geschlossenen Gartenraum, ist Konzertveranstaltungsort. Von der Loggia aus, gelangen Besucher*innen in den viertgeteilten Hauptgarten mit einem Brunnen in der Mitte.

Eine originale Bobolina-Statue aus dem 16. Jahrhundert befindet sich ebenfalls, eingebettet in Hecken aus Buchs und Eibe, im Zentrum des Gartens. Gestalterische Elemente des Gartens, wie Säulen oder Treppen sind aus hellgrauem Sandstein. Eine Besonderheit ist zudem der “Giardino segreto”, der geheime Garten, den man über eine schmale Natursteintreppe betritt.

Größe: 3 000 Quadratmeter
Eröffnung: 31. Mai 2008
Planung: Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin

Christlicher Garten

Der Christliche Garten ergänzt die Gärten der Welt seit 2011. Er ist dem Kreuzgang eines typischen mittelalterlichen Klostergartens nachempfunden. Den Namen “Raum der Sprache und des Wortes” ist aber vor allem maßgeblich geprägt von einer speziellen Installation. Sie zeigt modern gestaltete Texte aus der Bibel sowie Zitate aus Philosophie und Kultur. Die Texte reflektieren die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Außerdem unterstreichen sie den Garten als Sinnbild des christlichen Lebens.

Die Installation besteht aus goldlackierte Metallbuchstaben, die Passagen aus dem Alten und Neuen Testament zitieren. Die daraus entstehenden transparenten Wände bilden den Wandelgang eines Klosters nach. In der Mitte des quadratischen Gartens befindet sich zudem ein Wasserspiel. Dieses steht einerseits für die Quelle des Lebens und andererseits für die verschiedenen Bedeutungen von Wasser im Christentum.

Größe: 1 000 Quadratmeter
Eröffnung: 29. April 2011
Planung: relais Landschaftsarchitekten, Berlin

Englischer Landschaftsgarten

Der Englische Landschaftsgarten darf in den Gärten der Welt natürlich nicht fehlen. Die ersten Parks, die diese Stilrichtung prägten, entstanden schließlich bereits im 18. Jahrhundert. Sie basierten auf der idyllischen Wildnis der Landschaftsmalerei und wichen von den bis anhin verbreiterten strengen Geometrischen Formen ab.

Gärten der Welt – weitere Attraktionen

Im Englischen Garten befindet sich ein typisches englisches Landhaus mit Reeteindeckung, dass von einem Gemüsegarten, Wiesen, Staudenbeeten, einem Rosengarten und Obstbäumen umgeben ist. Er entstand im Rahmen einer Stadtpartnerschaft mit dem englischen Halton und wurde im Rahmen der IGA Berlin 20217 eröffnet.

Das Englische Cottage in der Mitte der Anlage serviert übrigens selbstverständlich eine klassisch Englische Tea Time mit Earl Grey Tee, Gurkensandwiches und Scones.

Größe: 6 000 Quadratmeter
Eröffnung: 19. April 2017
Planung: Austin-Smith:Lord, Manchester

Jüdischer Garten

Der neuste Zugang zu den Gärten der Welt ist der Jüdische Garten, der erst 2021 Eröffnung feierte. In Blickweite zum christlichen Garten entstand seit Ende 2019 ein Themengarten rund um die jüdische Interpretation von Landschaftsarchitektur. Obwohl er als landschaftsarchitektonischer und künstlerischer Beitrag die Darstellung einer Weltreligion bezweckt, verzichtet er bewusst auf die Zurschaustellung von religiösen Schriften und Symbolen.

Stattdessen fokussiert der Jüdische Garten auf Pflanzen und Gewächse mit engem Bezug zur jüdischen Kultur, wie etwa Feigen, Mandeln, Kastanien oder Ulmen. Diese sind bekannt aus Schriften jüdischer und dem Judentum nahestehenden Autor*innen. Das Wegenetz, das durch die Anlage führt, gliedert den Garten, symbolisiert aber auch die Jüdische Diaspora, die über die Welt verstreut ist. Im Garten finden sich zudem gleich zwei skulpturale Pavillons, die einerseits Ruhe, andererseits aber auch Austausch fördern wollen. Darin sind etwa auch Veranstaltungen zur jüdischen Kultur geplant.

Die Allianz Umweltsstiftung, die bereits den Orientalischen Garten und den Christlichen Garten unterstützte, hatte den Jüdischen Garten initiiert. Mehr zu diesem Garten in den Gärten der Welt lesen Sie außerdem hier: Jüdischer Garten.

Fläche: etwa 2 000 Quadratmeter
Eröffnung: 2021
Planung: Manfred Pernice (Bildhauer), Wilfried Kuehn (Architekt) und atelier le balto Landschaftsarchitekten, Berlin

Zusätzlich zu den elf Themengärten gibt es in den Gärten der Welt zahlreiche weitere Attraktionen. Dazu gehört etwa ein Tagungszentrum mit biodiversem Gründach (mehr zum Thema Dachbegrünung finden Sie hier). Außerdem eine Arena, die insgesamt 5 000 Besucher*innen Platz bietet und einem Amphitheater nachempfunden ist. Mit der Seilbahn kann man zudem vom Kienberg über das Wuhletal direkt in die Gärten der Welt schweben und einen spektakulären Ausblick geniessen. Des Weiteren entstand im Rahmen der IGA 2017 im Übrigen auch der Wolkenhain, ein Aussichtsturm, der wie organisch gewachsen aussieht – selbstverständlich barrierefrei zugänglich.

Mehr Informationen zu den Gärten der Welt finden Sie hier.

Für Sie vielleicht auch interessant: Welche Bedeutung hat der Garten im 21. Jahrhundert?

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