Richter Spielgeräte gestalten klimafreundliche Spielräume im Dorothea Dix Park

Richter Spielgeräte ist Teil der Beat the Heat Initiative und schafft mit dem Dorothea Dix Park ein inklusives, klimafreundliches Spielumfeld.
Richter Spielgeräte ist Teil der Beat the Heat Initiative und schafft mit dem Dorothea Dix Park ein inklusives, klimafreundliches Spielumfeld.

Unter dem Motto „A Park for Everyone, Built by Everyone“ eröffnet der Dorothea Dix Park in Raleigh, North Carolina, im Juni 2025 seine Tore – und präsentiert dabei einen Spielplatz, der sowohl Inklusion als auch nachhaltige Stadtplanung vereint. Wesentlichen Anteil daran hat die Richter Spielgeräte GmbH, die durch ihre innovativen und barrierefreien Spielbereiche den Park zu einem zentralen Ort für Begegnung, Bewegung und Wohlbefinden macht.

Aus düsterer Geschichte wird ein Ort des Spielens

Der Dorothea Dix Park blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Vom Land der Spring Hill Plantation, über das Dorothea Dix Hospital, die erste psychiatrische Klinik North Carolinas, bis hin zum heutigen öffentlichen Park. Was einst von fragwürdigen Praktiken geprägt war, wird nun durch einen großzügig angelegten Spielplatz aufgebrochen, der Freude, Aktivität und gesellschaftliches Miteinander in den Vordergrund stellt.

Die Richter Spielgeräte GmbH plante die Spielbereiche mit Bedacht und Berücksichtigung der gesamten Historie: Alle Altersgruppen werden angesprochen, Barrierefreiheit und Inklusion sind integraler Bestandteil des Konzepts. So entsteht ein Park, der nicht nur Kinder begeistert, sondern auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein neues Erlebnis von Bewegung und Spiel ermöglicht.


Die zentralen Elemente: Türme, Hängebrücken und Mega-Swing

Im Herzen des Spielplatzes stehen drei hohe Türme, die bereits aus der Ferne sichtbar sind. Sie sind über Rampen erreichbar, sodass Rollstuhlfahrer:innen und Besucher:innen mit Kinderwagen oder Gehhilfen die Türme problemlos erklimmen können.

Die zweistöckigen Hängebrücken verbinden die Türme und bieten unterschiedliche Spielniveaus:

  • Das untere Niveau eignet sich für jüngere Kinder und Besucher:innen mit Mobilitätseinschränkungen, die hier die Welt aus einer neuen Perspektive erleben können.

  • Das obere Niveau richtet sich an ältere Kinder und Jugendliche, die Geschicklichkeit und Abenteuerlust kombinieren können.

Ein weiteres Highlight ist die 30 Meter lange „Mega-Swing“, auf der mehrere Kinder und Erwachsene gleichzeitig schwingen können – mit einem spektakulären Blick auf die Skyline von Raleigh.

Historische Bezüge und interaktives Spiel

Die Nähe zu früheren Industrieanlagen inspirierte den Bereich „Clapper Mill“. Ein altes Mühlhaus diente als Vorbild, einschließlich einer sichtbaren Welle mit Riemen, die sich bewegt. Kinder können die Mechanik interaktiv erleben, wodurch historische Elemente lebendig und spielerisch vermittelt werden.

Ein Teil des Spielplatzes ist zudem mit Sinnes- und Wasserspielelementen ausgestattet:

  • Der Unendlichkeitsspiegel erzeugt faszinierende visuelle Effekte.

  • Der Wasserspielbereich mit Sand fördert kreatives Spiel für jüngere Kinder.

All diese Elemente stammen aus der Planung und Fertigung von Richter Spielgeräte, deren Fokus auf Inklusion, Sicherheit und hohem Spielwert liegt.

Beat the Heat: Nachhaltigkeit und städtische Kühlung

Der Spielplatz im Dorothea Dix Park ist nicht nur ein Ort des Spiels, sondern auch ein Beispiel für nachhaltige und klimaresistente Stadtplanung im Rahmen der internationalen Beat the Heat Initiative. Steigende Hitzebelastung in Städten führt zu gesundheitlichen Risiken und erhöhtem Energieverbrauch. Durch grüne Infrastruktur, schattenspendende Strukturen und wasserbezogene Spielbereiche trägt der Park aktiv zur Kühlung des urbanen Raums bei.

Die Initiative Beat the Heat bündelt Expertenwissen, innovative Projekte und Strategien, um urbane Hitzeinseln zu reduzieren. Mit dem Dorothea Dix Park wird ein konkretes Beispiel sichtbar: Ein inklusiver, energieeffizient gestalteter Spielplatz, der Menschen zusammenbringt und gleichzeitig die Stadt klimaresilient macht.

Spiel, Inklusion und städtische Verantwortung

Mit dem Gipson Play Plaza im Dorothea Dix Park hat Richter Spielgeräte eine Lösung geschaffen, die:

  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene anspricht,

  • Barrierefreiheit und Inklusion konsequent umsetzt,

  • historische und kulturelle Bezüge integriert,

  • und gleichzeitig Teil der internationalen Beat the Heat Initiative ist, um städtische Hitze zu reduzieren.

Dieser Spielplatz zeigt eindrucksvoll, wie durchdachtes Design, technische Innovation und gesellschaftliche Verantwortung zu einem lebendigen, inklusiven und nachhaltigen Ort verschmelzen – eine Blaupause für die Spielplätze der Zukunft.

Weitere Informationen zu Richter Spielgeräte und ihren innovativen Spielplatzlösungen finden Sie hier.

Mehr zu Beat the Heat erfahren Sie hier.

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An einem Wintervormittag am Limmatufer rauscht der Fluss und ein paar Krähen rufen. Dazu gesellt sich das Rauschen des Verkehrs von der nahen Hardbrücke. Ganz still ist es nie vor dem Gemeinschaftszentrum Wipkingen. Dass ein solcher Ort mitten in der Stadt trotzdem Ruhe ausstrahlen kann, zeigt die dort angesiedelte Ausstellung “Orte der Ruhe in der Stadt”.

Im Freien präsentieren Studierende der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW ihre Forschungsergebnisse. Die angehenden Umweltingenieure haben im Stadtteil Zürich-West unterschiedliche Orte der Ruhe identifiziert. Die Ausstellung ist in die entsprechenden Themen gegliedert. Das sind einerseits die vielen kleinen Parks, der Wald und das Wasser. Dort Stellen zu finden, wo man innehalten kann, ist nicht besonders schwierig. Wer genauer hinschaut, entdeckt aber auch Ruheoasen entlang von Straßen und Wegen, oder innerhalb von Wohnüberbauungen: Zwischen den Ruinen ehemaliger Gewerbebauten im Klingenhof beispielsweise, oder auf den drei weißen Stühlen zwischen den Bäumen beim Hardturm.

Die Ausstellung “Orte der Ruhe in der Stadt” zeigt: Häufig reichen schon einfache Mittel, um einen Ort zu schaffen, der sich für eine Ruhepause eignet. Wie Zitate und Kurzinterviews darlegen, suchen die Quartierbewohner und Passanten an den dokumentierten Stellen nicht nach absoluter Stille. Verkehrsrauschen oder Fluglärm sind fast überall zu hören. Doch die Passanten nehmen die Geräuschkulisse weniger wahr, sobald natürliche Elemente wie Wasser, Bäume oder Grünflächen vorhanden sind.

Ausstellung «Orte der Ruhe in der Stadt» – Wann und wo?

Auf die Frage, wie man die Klanglandschaften urbaner Räume bewusst gestalten kann, gibt die Ausstellung keine genaue Antwort. Vielmehr dokumentiert sie in Wort und Bild das Vorhandene und regt dazu an, aufmerksam durch die Stadt zu gehen und dabei selber neue Orte der Ruhe zu entdecken.


Wann:
18. Januar bis 10. Februar 2019
Wo:
Gemeinschaftszentrum Wipkingen
Breitensteinstrasse 19A, 8037 Zürich
Jederzeit frei zugänglich (Im Freien)
Zuzüglich:
Bilder und kurze Filmausschnitte im Café Tintenfisch: Mo bis Fr 10–18 Uhr; Sa und So 14–18 Uhr

Urban Mining – Die neue G+L im Juli 2026!

Foto: waiheng_tobi via Unsplash

Besonders beim Ausmisten merkt man, wie absurd unser Verhältnis zu Dingen geworden ist. Da steht ein Tisch, der noch Jahrzehnte halten könnte, aber weder will man ihn selbst noch nutzen noch will ihn jemand abholen. Nicht mal kostenfrei. Eine Lampe funktioniert, ein Kinderwagen rollt. Trotzdem werden sie zur Last. Zu schade für den Sperrmüll. Zu wertlos, um sie weiterzuverkaufen. Die einfache Lösung: Ab in die Verschenken-Box vor die Haustür. Problem gelöst, Gewissen beruhigt. Dieses Vorgehen war in den letzten Jahrzehnten so beliebt, dass Berlin im Sommer 2025 neue Bußgelder für das „illegale Entsorgen von Müll“ festsetze.  

Stadt als Vorrat

Feststeht: Wert kippt nicht, weil ein Gegenstand kaputt ist. Wert kippt, weil unser System keine Geduld mit Dingen hat. Diese Logik prägt auch den Umgang mit Häusern und Baustoffen. Deutschland produzierte laut Umweltbundesamt 2023 rund 198,8 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfälle. Während Europa über Rohstoffsicherheit und Klimaziele redet. Man muss diese Gleichzeitigkeit aushalten: Wir suchen Material am anderen Ende der Welt und übersehen, was längst vor unseren Füßen liegt. 

Urban Mining setzt an diesem Widerspruch an. Der Begriff klingt nach Werkzeugkasten und Staub. Doch er verlangt mehr als bessere Sortieranlagen. Er zwingt uns, die Stadt als Vorrat zu lesen, bevor der Bagger Fakten schafft. Wir halten diesen Blick für richtig. Wer Bestand als Rohstofflager ernst nimmt, kann Abriss nicht mehr als beiläufigen Startpunkt behandeln. 

Diese Ausgabe der G+L zeigt, wie konkret das in Stadtplanung und Landschaftsarchitektur wird. In Heidelberg rückt das Patrick-Henry Village die Frage in den Maßstab eines ganzen Stadtteils. Die Grellgasse 3 in Wien zeigt, dass Wiederverwendung Entwurf verlangt, und nicht allein gute Absicht ist. Und im Gespräch mit Dirk Hebel vom KIT sprechen wir mit ihm über die Grenzen von Urban Mining, aber auch darüber, was Deutschland von Äthiopien lernen kann.   

Grüner Trostpreis

Und das ist auch dringend nötig. Der Circularity Gap Report 2025 beziffert den Anteil sekundärer Materialien an der globalen Wirtschaft auf 6,9 Prozent. Von Kreislaufwirtschaft sind wir weit entfernt. Die Linie dominiert, nur das Vokabular klingt besser. UNEP warnt im Global Resources Outlook 2024 vor weiter steigendem Rohstoffverbrauch. Wir können also weiter so tun, als lösten Technik und Moral das schon irgendwie. Oder wir fragen endlich, warum neu so oft einfacher, billiger und rechtlich sicherer ist als weiterverwenden. Urban Mining wird erst dann ernst, wenn es nicht als grüner Trostpreis für Abriss dient. Der beste Rohstoff bleibt der, den wir gar nicht erst ausbauen müssen. 

Die Juniausgabe gibt es hier im Shop.

In unserer Juniausgabe drehte sich alles um das Thema Quartiersentwicklung. Lesen Sie hier mehr davon.