Trockenmauer Beet: Aufbau, Vorteile und Anwendung

Ein Detail von Belag und Freiraummaterial zum Thema Trockenmauer Beet
Trockensteinmauer in einer Wiesenlandschaft – ein klassisches Element der Landschaftsgestaltung. Foto: allvar / Unsplash

Eine Trockenmauer ist weit mehr als eine Stützkonstruktion aus aufgeschichtetem Stein. Als Beet-Einfassung, Hangbefestigung oder Pflanzstandort verbindet das Trockenmauer-Beet strukturelle Funktion mit ökologischer Qualität und gestalterischer Präzision. Wer Aufbau, Materialwahl und Bepflanzung beherrscht, schafft einen Lebensraum, der Hitze speichert, Wasser reguliert, Biodiversität fördert und gleichzeitig das Erscheinungsbild einer Anlage über Jahrzehnte prägt.

  • Was ein Trockenmauer-Beet ist und wie es sich von anderen Mauertypen unterscheidet
  • Welche Materialien, Steinarten und Schichtprinzipien den Aufbau bestimmen
  • Wie Fundament, Neigung und Drainage fachgerecht ausgeführt werden
  • Welche Pflanzengesellschaften für Trockenmauer-Beete geeignet sind und warum
  • Welche ökologischen und klimatischen Vorteile die Konstruktion bietet
  • Wie Trockenmauer-Beete in der Freiraumplanung eingesetzt werden
  • Welche Fehler beim Bau und bei der Pflege häufig auftreten
  • Wie Wartung und Langzeitpflege fachgerecht organisiert werden

Definition und Einordnung: Was ist ein Trockenmauer-Beet?

Ein Trockenmauer-Beet ist eine Kombination aus einer Trockenmauer als tragendem oder raumbildendem Element und einem Pflanzbereich, der entweder in die Mauer selbst integriert ist, unmittelbar dahinter liegt oder von der Mauer eingefasst wird. Der Begriff „Trockenmauer“ bezeichnet dabei eine Mauerkonstruktion ohne Mörtel, bei der die Steine ausschließlich durch ihr Eigengewicht, ihre Verzahnung und die Füllung der Fugen mit Substrat zusammengehalten werden. Dieses Bauprinzip ist eines der ältesten der Kulturgeschichte und findet sich in Weinbaulandschaften, Terrassengärten und Almwegen ebenso wie in zeitgenössischen Freiraumanlagen.

Die Abgrenzung zu einer gemauerten Stützmauer mit Mörtel oder Beton ist nicht nur technischer Natur, sondern hat direkte Konsequenzen für Ökologie, Wasserwirtschaft und Bepflanzbarkeit. Eine Trockenmauer ist wasserdurchlässig, thermisch aktiv und bietet durch ihre offene Fugenstruktur Lebensraum für Pflanzen, Insekten, Reptilien und Kleinsäuger. Eine Mörtelwand ist hingegen statisch belastbarer bei gleicher Steinmasse, aber ökologisch weitgehend inert. Für das Trockenmauer-Beet ist die Fugenoffenheit konstitutiv: Sie ermöglicht Bewurzelung, Drainage und Mikroklima.

In der Freiraumplanung wird zwischen freistehenden Trockenmauern, die beidseitig sichtbar sind und als Raumteiler oder Solitärelement fungieren, und einseitig angeböschten Stützmauern unterschieden, die einen Höhensprung im Gelände abfangen. Das Trockenmauer-Beet kann beide Typen einschließen: Die Mauer bildet entweder die Rückwand eines Hochbeetes, die Einfassung eines Hangbeetes oder die Vorderkante einer Terrasse, hinter der sich der Pflanzbereich erstreckt. Diese Vielseitigkeit macht es zu einem der flexibelsten Elemente im Repertoire der Landschaftsarchitektur.

Aufbau und Konstruktion: Fundament, Schichtung und Neigung

Der fachgerechte Aufbau eines Trockenmauer-Beetes beginnt nicht mit dem ersten Stein, sondern mit der Vorbereitung des Untergrunds. Eine Trockenmauer braucht ein tragfähiges, frostsicheres Fundament, das Setzungen verhindert und die Lasten gleichmäßig in den Baugrund ableitet. In der Praxis wird dafür eine Schicht aus verdichtetem Schotter oder gebrochenem Kies in einer Tiefe eingebracht, die unterhalb der örtlichen Frostgrenze liegt. In Mitteleuropa bedeutet das in der Regel eine Fundamenttiefe von mindestens sechzig bis achtzig Zentimetern, bei leichten, niedrigen Mauern kann eine geringere Tiefe ausreichen, sofern der Untergrund bindungsarm und gut drainiert ist.

Die Mauersteine selbst werden in Lagen geschichtet, wobei jede Lage leicht in den Hang oder in Richtung der Mauerhinterfüllung geneigt wird. Diese Rückneigung, in der Fachsprache auch als „Anzug“ bezeichnet, beträgt bei Stützmauern üblicherweise zehn bis fünfzehn Grad gegenüber der Senkrechten. Sie ist kein gestalterisches Merkmal, sondern eine statische Notwendigkeit: Der Erddruck aus dem Hinterland wirkt horizontal auf die Mauer, und die Neigung sorgt dafür, dass die resultierende Kraft möglichst senkrecht durch die Steinlagen geleitet wird, was die Stabilität erheblich erhöht. Freistehende Trockenmauern werden beidseitig geneigt, sodass ein trapezförmiger Querschnitt entsteht.

Beim Schichten der Steine gilt das Prinzip des Verbandes: Jede Fuge der unteren Lage muss von einem Stein der darüber liegenden Lage überdeckt werden. Durchgehende senkrechte Fugen, sogenannte Stoßfugen, die über mehrere Lagen verlaufen, schwächen die Konstruktion und sind ein häufiger Fehler bei Laienarbeiten. Besonders wichtige Steine sind die Binder, also Steine, die quer zur Mauerlängsrichtung eingebaut werden und die Mauer in ihrer Tiefe zusammenhalten. Sie sollten in regelmäßigen Abständen, etwa alle ein bis zwei Meter und in jeder zweiten Lage, eingesetzt werden. Die Fugenbreite zwischen den Steinen wird mit einem Substrat aus Erde, Sand und feinem Kies gefüllt, das als Pflanzmedium und als Drainageregulator dient.

Hinter der Mauer, also im Bereich der Hinterfüllung, wird eine Drainageschicht aus grobem Kies oder Schotter eingebracht, bevor das eigentliche Beetsubstrat folgt. Diese Drainageschicht verhindert Wasserstau, der bei Frost zu Sprengkräften führen und die Mauer destabilisieren würde. Das Substrat für das Beet selbst richtet sich nach den geplanten Pflanzengesellschaften: Für klassische Trockenmauerpflanzen wie Sedum, Sempervivum oder Aubrieta wird ein mageres, durchlässiges Gemisch aus Mutterboden, Kies und Sand bevorzugt, das Staunässe verhindert und die Pflanzen zu tiefem Wurzelwachstum zwingt.

Materialwahl: Steinarten, Herkunft und gestalterische Wirkung

Die Wahl des Steinmaterials beeinflusst nicht nur die Statik und Dauerhaftigkeit des Trockenmauer-Beetes, sondern auch seine ökologische Qualität und seine gestalterische Wirkung. Grundsätzlich eignen sich alle natürlichen Gesteine, die eine ausreichende Druckfestigkeit, eine gute Spaltbarkeit oder natürliche Schichtung und eine gewisse Frostbeständigkeit aufweisen. Sandstein, Kalkstein, Granit, Gneis, Schiefer und Basalt sind die am häufigsten verwendeten Materialien in mitteleuropäischen Freiraumanlagen.

Kalkstein, insbesondere Muschelkalk und Jurakalk, ist in vielen Regionen Deutschlands das traditionelle Trockenmauermaterial und bietet neben seiner guten Bearbeitbarkeit den ökologischen Vorteil, dass er den pH-Wert des angrenzenden Substrats leicht erhöht. Viele der klassischen Trockenmauerpflanzen, darunter zahlreiche Arten der Gattungen Dianthus, Gypsophila und Campanula, sind kalkliebend und profitieren von diesem Effekt. Granit und Gneis dagegen sind säurebeständig, härter und schwerer zu bearbeiten, bieten aber eine außerordentliche Dauerhaftigkeit und eignen sich besonders für Anlagen in Regionen mit sauren Böden oder für Pflanzengesellschaften der Silikatmagerrasen.

Recycelte Steine aus Abbruchmaterial, etwa alte Pflastersteine, Backsteine oder Betonbruch, werden in der Praxis ebenfalls eingesetzt, sind aber für hochwertige Trockenmauer-Beete mit ökologischem Anspruch nur bedingt geeignet. Backsteine sind frostempfindlich und können bei Feuchtigkeitswechseln abplatzen; Betonbruch ist zwar dauerhaft, bietet aber kaum Fugenstruktur für Pflanzen und Tiere. Wer auf regionale Materialien zurückgreift, stärkt nicht nur die gestalterische Kohärenz der Anlage mit dem landschaftlichen Kontext, sondern reduziert auch den Transportaufwand und den ökologischen Fußabdruck des Projekts.

Die Steinformate bestimmen das Erscheinungsbild maßgeblich. Großformatige, unregelmäßige Bruchsteine erzeugen eine naturnahe, lebendige Oberfläche mit vielen Fugen und Nischen. Gesägte oder gespaltene Steine mit gleichmäßigeren Flächen wirken ruhiger und formaler und eignen sich für Anlagen, in denen Trockenmauer-Beete als architektonisches Element eingesetzt werden. Beide Varianten sind technisch gleichwertig, sofern die Schichtung und der Verband stimmen.

Bepflanzung: Pflanzenauswahl, Ökologie und Gestaltungsprinzipien

Das Trockenmauer-Beet ist ein extremer Standort im pflanzenökologischen Sinne: geringe Substrattiefe, hohe Strahlungsintensität, starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, eingeschränkte Wasserverfügbarkeit und ein nährstoffarmes Milieu. Diese Bedingungen schließen viele Pflanzenarten aus, schaffen aber für eine spezialisierte Gruppe von Arten ideale Bedingungen. Genau diese Selektivität ist der ökologische Wert des Trockenmauer-Beetes: Es ermöglicht das Gedeihen von Pflanzengesellschaften, die in normalen Gartenbeeten und Parkanlagen keine Chance hätten.

Zu den klassischen Trockenmauerpflanzen gehören Arten der Fetthenne (Sedum), der Hauswurz (Sempervivum), der Steinkresse (Aubrieta), des Blaukissens (Aubrieta deltoidea), des Steinkrauts (Alyssum), der Gänsekresse (Arabis), der Nelken (Dianthus) und verschiedener Glockenblumen (Campanula). Diese Arten sind sukkulenter oder xerophytischer Natur, das heißt, sie haben morphologische oder physiologische Anpassungen entwickelt, um Trockenheit zu überstehen: verdickte Blätter zur Wasserspeicherung, tiefe Pfahlwurzeln, die Feuchtigkeit aus tiefen Fugen erschließen, oder CAM-Stoffwechsel, der die Verdunstung minimiert. Für die Fugenbesiedlung sind besonders kleinwüchsige, kriechende oder polsterbildende Arten geeignet, die sich mit wenig Substrat begnügen.

Neben den klassischen Polster- und Teppichstauden können in das Beetbereich hinter der Mauer auch höhere Stauden und Gräser integriert werden, sofern sie die Trockenheitstoleranz mitbringen. Arten wie Stipa (Federgras), Festuca (Schwingel), Salvia nemorosa (Steppen-Salbei), Nepeta (Katzenminze) oder Verbascum (Königskerze) ergänzen das Trockenmauer-Beet um eine vertikale Dimension und verlängern die Blütezeit erheblich. Geophyten wie Allium, Tulipa species oder Iris pumila können in das Substrat hinter der Mauer gepflanzt werden und bereichern das Frühjahrsaspekt. Die Kombination aus Fugenvegetation, Vorderkantenbepflanzung und Beetbepflanzung dahinter ergibt eine mehrschichtige, strukturreiche Pflanzung, die dem Prinzip der Pflanzengesellschaft folgt statt dem Prinzip der Sortimentsliste.

Bei der Planung der Bepflanzung ist die Himmelsausrichtung entscheidend. Südexponierte Trockenmauer-Beete sind die extremsten Standorte mit maximaler Sonneneinstrahlung und höchster Substrattemperatur; hier sind nur die trockenheitsresistentesten Arten dauerhaft konkurrenzfähig. Nordexponierte Mauern bieten kühlere, feuchtere Bedingungen und eignen sich für schattentolerante Arten wie Farne, Moose und bestimmte Geranium-Arten. Ost- und Westlagen stellen Übergangssituationen dar, die eine breitere Artenauswahl erlauben.

Ökologische und klimatische Vorteile des Trockenmauer-Beetes

Das Trockenmauer-Beet ist eines der ökologisch wertvollsten Elemente, das in der Freiraumplanung eingesetzt werden kann. Die Hohlräume und Fugen zwischen den Steinen bieten Lebensraum für eine außerordentliche Vielfalt an Organismen. Wildbienen, insbesondere solitäre Arten wie Mauerbienen (Osmia) und Sandbienen (Andrena), nutzen Fugen als Nistplätze. Eidechsen, besonders die Zauneidechse (Lacerta agilis), eine nach Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützte Art, nutzen Trockenmauern als Sonnenplatz, Überwinterungsquartier und Jagdrevier. Spinnen, Käfer, Asseln und zahlreiche weitere Invertebraten besiedeln das Fugengeflecht. Diese Artenvielfalt ist kein Nebenprodukt, sondern eine direkte Folge der Strukturvielfalt, die eine Trockenmauer bietet.

Thermisch wirkt die Steinmasse als Wärmespeicher: Tagsüber nimmt sie Strahlungsenergie auf und gibt sie nachts ab, was die Temperaturschwankungen im unmittelbaren Umfeld der Mauer dämpft und ein Mikroklima erzeugt, das wärmer ist als die Umgebung. Dieser Effekt ist in der Stadtplanung relevant, wo Trockenmauer-Beete in Grünanlagen, Schulhöfen oder Wohnquartieren als thermische Puffer wirken können. Gleichzeitig ist die Mauer wasserdurchlässig: Niederschlag wird nicht oberflächlich abgeleitet, sondern versickert durch die Fugen in das Substrat und den Untergrund, was die Grundwasserneubildung fördert und den Oberflächenabfluss reduziert. In Zeiten zunehmender urbaner Überflutungsereignisse ist dieser Aspekt planerisch nicht zu unterschätzen.

Im Kontext der Klimaanpassung städtischer Freiräume bietet das Trockenmauer-Beet eine Reihe von Qualitäten, die es von anderen Begrünungsformen unterscheiden. Es benötigt nach der Etablierungsphase keine Bewässerung, keinen Dünger und wenig Pflege. Es ist langlebig, wenn es fachgerecht gebaut wurde, und gewinnt mit zunehmendem Alter an ökologischer Qualität, weil die Fugenvegetation dichter wird und die Besiedlung durch Tiere zunimmt. Diese Kombination aus Robustheit, Pflegearmut und ökologischem Mehrwert macht das Trockenmauer-Beet zu einem Instrument, das sowohl in der kommunalen Grünplanung als auch in privaten Außenanlagen Relevanz besitzt.

Häufige Fehler beim Bau und bei der Pflege

Der häufigste Fehler beim Bau eines Trockenmauer-Beetes ist ein unzureichendes oder fehlendes Fundament. Ohne frostsicheres Fundament setzen sich Mauern ungleichmäßig, Steine kippen aus dem Verband, und die gesamte Konstruktion verliert ihre Stabilität innerhalb weniger Winterperioden. Besonders auf bindigen, tonhaltigen Böden, die bei Frost auffrieren und bei Trockenheit schrumpfen, ist ein sorgfältig ausgeführtes Fundament unverzichtbar. Ein weiterer häufiger Fehler ist die fehlende Rückneigung: Eine senkrecht gebaute Stützmauer aus Trockenmauerwerk ist langfristig instabil, weil der Erddruck sie nach vorne drückt und keine Gegenkraft im Schichtungsprinzip verankert ist.

Bei der Bepflanzung werden häufig Arten gewählt, die für den Standort ungeeignet sind. Nährstoffhungrige Stauden oder Pflanzen mit hohem Wasserbedarf, die in ein Trockenmauer-Beet gesetzt werden, kümmern entweder oder wachsen so üppig, dass sie die Fugenvegetation überwuchern und die ökologische Funktion der Mauer beeinträchtigen. Invasive Arten wie Fallopia (Japanischer Knöterich) oder Reynoutria sind für Trockenmauer-Beete absolut ungeeignet, da ihre Wurzeln Fugen aufsprengen und die Konstruktion zerstören können. Auch Gehölze mit aggressivem Wurzelwerk, die zu nahe an der Mauer gepflanzt werden, können langfristig Schäden verursachen.

Ein oft unterschätzter Fehler ist die Verwendung von zu kleinen oder zu gleichförmigen Steinen. Kleine Steine bieten weniger Verzahnung, sind leichter zu verschieben und erzeugen eine instabilere Konstruktion. Gleichförmige Steine ohne Größenvariation lassen sich schwer im Verband schichten und neigen dazu, in geraden Linien zu brechen. Fachgerechtes Trockenmauern erfordert eine Mischung aus großen Bindsteinen, mittleren Füllsteinen und kleinen Keilsteinen, die gemeinsam eine kraftschlüssige Einheit bilden.

Bei der Pflege ist das häufigste Problem die Überversorgung mit Wasser und Nährstoffen. Wer ein Trockenmauer-Beet wie ein normales Staudenbeet behandelt, also regelmäßig bewässert und düngt, fördert nährstoffliebende Konkurrenzpflanzen und Unkräuter auf Kosten der standortangepassten Trockenmauerpflanzen. Das Substrat in den Fugen sollte mager bleiben; Kompost und Dünger haben hier nichts zu suchen. Mechanisches Jäten in den Fugen ist mit Vorsicht durchzuführen, um die Fugenvegetation nicht zu beschädigen.

Trockenmauer-Beete in der Freiraumplanung: Anwendungsfelder und Einordnung

In der professionellen Freiraumplanung werden Trockenmauer-Beete in einer breiten Palette von Kontexten eingesetzt. In der Hangsicherung ersetzen sie betonierte Stützmauern, wo eine naturnahe Gestaltung gewünscht ist und die Neigung des Geländes eine Trockenmauerkonstruktion statisch erlaubt. In öffentlichen Parks und Grünanlagen dienen sie als Strukturelemente, die Räume gliedern, Sitzmöglichkeiten schaffen und gleichzeitig Biodiversität fördern. In Schulhöfen und Kita-Außenanlagen werden sie als pädagogische Elemente eingesetzt, die Kindern Naturerfahrungen mit Insekten, Reptilien und Wildpflanzen ermöglichen.

In der Stadtentwicklung gewinnen Trockenmauer-Beete als Bestandteil grüner Infrastruktur an Bedeutung. Sie können in Straßenbegleitgrün, auf Plätzen, in Wohnhöfen und auf Gewerbegeländen eingesetzt werden, wo sie Versiegelung reduzieren, Regenwasser versickern lassen und Hitzeinseln abmildern. Die Kombination aus Wasserdurchlässigkeit, thermischer Masse und Begrünung macht sie zu einem Element, das mehrere Ziele der Klimaanpassung gleichzeitig adressiert, ohne dabei pflegeintensiv zu sein.

Normative Grundlagen für die Planung und Ausführung von Trockenmauern finden sich in der Regelwerkslandschaft des Garten- und Landschaftsbaus, insbesondere in den Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen im Bereich Landschaftsbau (ATV DIN 18315 und verwandte Normen), die Anforderungen an Erdarbeiten und Stützkonstruktionen formulieren. Für die ökologische Bewertung und Einordnung sind die Biotoptypenkataloge der Länder sowie die Roten Listen der Biotoptypen relevant, in denen Trockenmauern als gefährdete Sekundärbiotope eingestuft werden können. Diese normative Einordnung unterstreicht den Schutzwert bestehender Trockenmauern und die Legitimation ihres Neubaus als Ausgleichsmaßnahme in der Eingriffsregelung.

Wartung und Langzeitpflege: Was ein Trockenmauer-Beet dauerhaft stabil hält

Eine fachgerecht gebaute Trockenmauer ist langlebig, aber nicht wartungsfrei. Die wichtigste Pflegemaßnahme ist die regelmäßige Kontrolle des Mauerverbandes, insbesondere nach Frostperioden und nach starken Niederschlägen. Steine, die sich aus dem Verband gelöst haben, müssen zeitnah wieder eingesetzt werden, bevor der Schaden sich ausbreitet. Kleine Reparaturen sind einfach und kostengünstig; vernachlässigte Schäden können dazu führen, dass ganze Mauerabschnitte nachgeben.

Die Fugenvegetation sollte in den ersten Jahren nach dem Bau aktiv gefördert werden, indem geeignete Pflanzen in die Fugen eingesetzt oder gesät werden. Sobald sich eine stabile Fugenvegetation etabliert hat, ist kaum noch Eingriff nötig. Unerwünschte Gehölzsämlinge, besonders von Birke, Weide oder Holunder, die sich in den Fugen ansiedeln, müssen frühzeitig entfernt werden, bevor ihre Wurzeln die Steinlagen auseinandertreiben. Diese Kontrolle ist eine der wenigen regelmäßigen Pflegemaßnahmen, die ein Trockenmauer-Beet erfordert.

Das Beetsubstrat hinter der Mauer kann nach mehreren Jahren durch Auswaschen an Feinsubstrat verlieren. Eine gelegentliche Ergänzung mit magerem Substrat, also einem Gemisch aus sandigem Lehm und Kies ohne Kompostanteil, hält das Pflanzmedium funktionsfähig. Eine Düngung ist, wie bereits erwähnt, nicht nur unnötig, sondern kontraproduktiv: Sie verschiebt das Artenspektrum zugunsten nährstoffliebender Konkurrenten und gefährdet die standorttypische Pflanzengesellschaft, die den ökologischen Wert des Trockenmauer-Beetes ausmacht.

Das Trockenmauer-Beet als Synthese von Technik, Ökologie und Gestaltung

Das Trockenmauer-Beet vereint in sich, was in der modernen Freiraumplanung selten so konsequent zusammenkommt: konstruktive Logik, ökologische Funktion und gestalterische Qualität. Es ist kein Kompromiss zwischen diesen Zielen, sondern deren Synthese. Die Trockenmauerstruktur funktioniert nur dann langfristig, wenn Statik, Drainage und Bepflanzung aufeinander abgestimmt sind; und genau diese Abstimmung erzeugt den ökologischen Mehrwert, der ein Trockenmauer-Beet von einer gemauerten Stützmauer mit Pflanzstreifen grundlegend unterscheidet.

Für Landschaftsarchitekten und Freiraumplaner ist das Trockenmauer-Beet ein Instrument, das in vielen Planungskontexten eingesetzt werden kann: von der kleinteiligen Privatanlage bis zur kommunalen Grünplanung, von der Hangbefestigung bis zum Biodiversitätselement in der Stadtentwicklung. Die Kenntnis seiner Bauweise, seiner Materiallogik und seiner ökologischen Anforderungen ist dabei keine Spezialdisziplin, sondern gehört zum Grundrepertoire der Freiraumplanung. Wer ein Trockenmauer-Beet plant und baut, schafft einen Ort, der mit der Zeit besser wird, nicht schlechter, weil Vegetation, Fauna und Patina gemeinsam eine Qualität erzeugen, die kein frisch gebautes Element aus dem Stand erreichen kann.

In einer Zeit, in der urbane Freiräume unter dem Druck von Klimaanpassung, Biodiversitätsverlust und Flächenknappheit stehen, ist das Trockenmauer-Beet kein nostalgisches Rückgriff auf vorindustrielle Bautechnik, sondern eine zeitgemäße Antwort auf mehrere Planungsaufgaben gleichzeitig. Es versickert Wasser, speichert Wärme, bietet Lebensraum und gliedert Raum, ohne dabei Ressourcen zu verbrauchen oder Pflege zu erzwingen. Diese Kombination aus Einfachheit und Wirksamkeit ist sein eigentlicher Wert.

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Bundesgartenschau Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal

BUGA 2029: Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal

Schon jetzt wird über die BUGA 2029 am Mittelrhein nachgedacht. Zur Vorbereitung der Schau haben die Hochschulen der Region nun einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Denn der Entwicklungsprozess auf dem Weg zur BUGA stellt auch für die Hochschulen eine besondere Chance dar.

Es sind noch sieben Jahre Zeit. Erst 2029 lädt das Welterbe Oberes Mittelrheintal zu einer Bundesgartenschau ein. Dennoch startet schon heute die Vorbereitung. Denn mit der BUGA 2029 stehen Entwicklungen im Mittelrheintal an, die auch für die Hochschulen vor Ort relevant sind. Vor dem Hintergrund haben die Technische Hochschule Bingen, die Hochschule Koblenz, die Universität Koblenz-Landau und die Hochschule Geisenheim einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. In diesem vereinbaren die vier Institutionen den Weg bis zur BUGA gemeinsam zu gestalten.

Die Bundesgartenschau 2029 wird in die Kulturlandschaft des Oberen Mittelrheintals eingebettet sein. Da sie auf einer Strecke von 67 Kilometern den Rhein begleitet, lebt die Schau von dezentralen Schwerpunkten. Diese liegen zwischen Koblenz im Norden und Bingen sowie Rüdesheim im Süden. Bereits die Machbarkeitsstudie für die BUGA 2029 sah in der Erneuerung der touristisch nutzbaren Infrastruktur eine große Chance. Neben Erneuerungen und Sanierungen zum Beispiel am Loreley-Plateau sollen auch Burggärten zu attraktiven Touristenzielen werden. Aber auch technische Infrastrukturen, wie Breitband-Anschlüsse und mobiles Internet müssen in der Region gestärkt werden. Und da Digitales und BUGA im Jahr 2029 garantiert zusammen hängen werden, soll die Bundesgartenschau auch die erste komplett digital erlebbare Schau werden.

Gemeinsam vorbereiten

Der Vertrag der vier Hochschulen sieht vor, dass sich die Bildungseinrichtungen gemeinsam an der Vorbereitung der BUGA 2029 beteiligen. Darüber hinaus haben sie entschieden, auf der BUGA selber zusammen aufzutreten. Ein gemeinsamer Auftritt ist dabei mehr als nur ein Stand. Eine gemeinsame Präsenz zeigt sich auch in vielfältigen Kooperationen in Lehre und Forschung. Die wird schon seit Jahren in verschiedenen, kooperativen Studiengängen gelebt. Darüber hinaus denken die Hochschulen der Region über gemeinsame Veranstaltungen wie Tagungen, Vortragsreihen und Workshops nach. Aber auch Ausstellungsbeiträge und Beteiligungsprojekte stehen an. Für den Vizepräsidenten der Hochschule Koblenz und der Universität Koblenz-Landau ist auch eine gemeinsame Dachmarke mit Logo, Internetauftritt und breit aufgestellter Öffentlichkeitsarbeit auf der BUGA 2029 von Belang. Aus seiner Sicht ist es nicht nur die fachlich-inhaltliche Ebene, die Synergien bietet. In allen Bereichen ist Kooperation von Vorteil und hilft Ressourcen zu bündeln und Wirksamkeiten zu erhöhen.

BUGA 2029 als Chance für die Hochschulen

Da eine Bundesgartenschau immer erhöhte Sichtbarkeit mit sich bringt, beschert sie auch den Hochschulen vor Ort besondere Chancen. Vor diesem Hintergrund sehen auch die vier Institutionen im Mittelrheintal die BUGA 2029 als gute Gelegenheit auf sich und ihre Arbeit, ihre Forschung und Lehre aufmerksam zu machen. Dabei haben die vier Einrichtungen mit einer Vielfalt an inhaltlichen Ausrichtungen und Studiengängen vieles Interessantes zu bieten, wovon die Öffentlichkeit nicht immer weiß. Und dabei richtet sich der Blick nicht nur in die Region. Die BUGA 2029 wird auch ein internationales Publikum ansprechen, wovon auch die Technische Hochschule Bingen, die Hochschule Koblenz, die Universität Koblenz-Landau und die Hochschule Geisenheim profitieren werden. Wenn sie gemeinsam auftreten und die Potenziale der BUGA 2029 wirkungsvoll ausschöpfen, helfen sie das Profil der Hochschullandschaft im Oberen Mittelrheintal zu stärken. Sie helfen auch, sie über die Grenzen der Region hinaus bekannt zu machen.

Zusammenarbeit hat Tradition

Ganz neu ist die Zusammenarbeit der Technische Hochschule Bingen, die Hochschule Koblenz, die Universität Koblenz-Landau und die Hochschule Geisenheim nicht. Bereits in den vergangenen drei Jahren haben die Bildungseinrichtungen einen regelmäßigen Austausch miteinander gepflegt. Darüber hinaus haben sie mit der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz schon zusammen gearbeitet. Aus dieser Agentur ist mittlerweile die BUGA Koblenz 2029 GmbH hervorgegangen. Und als solche wird sie die Entwicklungen rund um die BUGA 2029 auch weiterhin intensiv begleiten. Bisher lag die Basis in gemeinsamen Lehr- und Forschungsprojekten im Oberen Mittelrheintal. So wurde beispielsweise die Studie „Kommunale Klimaanpassung im Welterbe Oberes Mittelrheintal“ zusammen erarbeitet. Sie wurde bereits 2020 von der Hochschule Koblenz, der Technischen Hochschule Bingen und der Hochschule Geisenheim veröffentlicht.

Sieben kurze Jahre

Obwohl eine Vorbereitungszeit von sieben Jahren bis zur BUGA 2029 derzeit sehr lang klingt, stehen bereits jetzt Weichenstellungen an. Schon jetzt sind die Wettbewerbe in Vorbereitung, die im Jahr 2023 ausgeschrieben werden. Parallel dazu arbeiten die kooperierenden Hochschulen an einer eigenen Vision für die Region Mittelrheintal. Nur wenn alle Konzept zeitgleich entwickelt werden, haben sie die Chance in den zügig ablaufenden Prozess einzufließen. Vor dem Hintergrund ist es den Hochschulen wichtig, die Chancen auf Mitgestaltung schon in dieser frühen Phase zu nutzen. Nur wenn sie handlungsfähig sind, können sie sich als Kooperationspartner etablieren. Nur dann kann der Austausch untereinander noch intensivier werden und ein gemeinsames Leitbild wachsen. Für diesen nächsten Schritt, steht im Frühjahr ein Workshop an der Hochschule Koblenz an. Dieser wird die fachlich-inhaltliche Ausrichtung der wissenschaftlichen Beiträge und den Beitrag der Hochschulen zur BUGA 2029 weiter konkretisieren.

Ebenfalls interessant: 2023 steht die nächste BUGA an. Und zwar in Mannheim. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, so nachhaltig wie möglich zu werden. Mehr über die BUGA 2023 in Mannheim erfahren Sie hier.

Landesgartenschau Bad Windsheim – Wettbewerb entschieden

„Gesund, urban, traditionell“ – so lautet das Motto der Landesgartenschau Bad Windsheim
„Gesund, urban, traditionell“ – so lautet das Motto der Landesgartenschau Bad Windsheim, Abbildung: Büro RMP Stephan Lenzen, Köln

Wettbewerb zur Landesgartenschau in Bad Windsheim: 2027 wird die bayerische Landesgartenschau in Bad Windsheim stattfinden. Im Juli konnte RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten die Jury überzeugen. Diese lobte die Verbindung zwischen historischer Altstadt und freier Landschaft.

RMP Stephan Lenzen gewinnt

Bad Windsheim ist eine kleine Stadt im Westen Nürnbergs. Unter anderem wegen seiner Mineralquellen wird der fränkische Kurort gerne besucht. Und er hat große Pläne. Denn im Jahre 2027 wird die Landesgartenschau Bad Windsheim ausgetragen. Die Planungen dazu laufen bereits seit vielen Monaten. Um allen Ansprüchen gerecht zu werden, lobte Bad Windsheim einen freiraumplanerischen Wettbewerb aus. Das Münchner Büro mahl.gebhardt begleitete diesen über den gesamten Prozess hinweg. Landschaftsarchitekt*innen aus ganz Deutschland reichten ihre Vision der Landesgartenschau Bad Windsheim ein. Zuletzt tagte die Jury aus Fach- und Sachpreisrichter*innen. Nun stehen die erstplatzierten Projekte fest. Auf Platz eins überzeugte das Büro RMP Stephan Lenzen aus Köln. Ihm nach folgten die Planer*innen von lohrer.hochrhein auf Platz zwei und Greenbox auf Platz drei. Die 17 stimmberechtigten Mitglieder des Preisgerichts hatten sich letztlich jedoch einstimmig für den Entwurf von RMP Stephan Lenzen entschieden. 

(v.l.) LGS-Geschäftsführer Robert Sitzmann, Jiachen Li und Sabelo Jeebe von RMP Stephan Lenzen, Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Heckel, Prokurist Jürgen Boier, LGS-Geschäftsführerin Jennifer Münch und Prokuristin Melanie Greifenstein.
(v.l.) LGS-Geschäftsführer Robert Sitzmann, Jiachen Li und Sabelo Jeebe von RMP Stephan Lenzen, Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Heckel, Prokurist Jürgen Boier, LGS-Geschäftsführerin Jennifer Münch und Prokuristin Melanie Greifenstein.

Herausforderungen vor Ort

Der Bürgermeister der Stadt, Jürgen Heckel, zeigte sich nach der Entscheidung sehr zufrieden: „Die Wettbewerbsarbeit hat einfach eine hohe Qualität und die Planer haben erkannt, dass Bad Windsheim etwas Besonderes ist.“ Die Aufgabe war keine einfache. Gesund, urban, traditionell. So lautete das Motto für die Landesgartenschau Bad Windsheim. Bad Windsheim will die Tradition als Ort der Gesundheit wahren. Gleichzeitig möchte die Stadt Flächen im Einklang mit dem Naturschutz neu inszenieren. Bisher erscheint der Norden der Stadt als zusammenhangloses Gewerbegebiet. Eine mehrreihige Kurpark-Allee verläuft zwar von Norden nach Süden. Doch ein durchgehender Grünraum ist nicht erkennbar. Durch die Landesgartenschau 2027 erhoffen sich alle Beteiligten vor Ort eine Verbesserung.

Im Wettbewerb galt es zum einen die Daueranlagen um den Kurpark, das Kurviertel und die östliche Fläche bis Külsheim zu beplanen. Zum anderen sollten die städtebauliche Entwicklung um den Bahnhof, die Erkenbrechtallee und den Neubau eines Parkhauses bedacht werden.

Ein Kulturboulevard als Zentrum der Landesgartenschau Bad Windsheim

Das Büro RMP Stephan Lenzen fand in seinem Entwurf Antworten auf die Bestandssituation. Als bestimmendes Element plant RMP zunächst auf der West-Ost-Achse einen dauerhaften Kulturboulevard. Er knüpft an bestehende Sportflächen im Westen an und zieht sich zukünftig bis nach Külsheim. Entlang des Boulevards werden anschließend unterschiedliche Raumcharaktere ausgebildet. So dominiert im Westen beispielsweise der ruhige, historische Kurpark. Während demgegenüber im Westen der neu gestaltete Aktiv-Landschaftspark entsteht. Dazwischen wird der Boulevard zum Zentrum der Landesgartenschau Bad Windsheim. Hier etablieren sich Aufenthalts- und Nutzungsangebote. So wird zum Beispiel der See um das Gradierwerk vergrößert. Er bietet das Potential zum identitätsstiftenden Element im Kurviertel zu werden. Den auf der Hand liegenden Vorteilen dieses Planungsschritts  stehen einige Herausforderungen in der Realisierung gegenüber. So kritisierte die Jury, dass natürliche Frischwasserzuläufe fehlten und das Gewässer im Heilwasserschutzbereich liege. Nichtsdestotrotz überzeugte die Vision einer großzügigen Seeterrasse zum Verweilen und Flanieren.

Zukunftsaussichten für die Landesgartenschau Bad Windsheim

Dem Team von RMP Stephan Lenzen gelingt es, eine klare Grundstruktur aufzubauen. Innerhalb dieser finden sich detailliert ausgearbeitet Teilbereiche mit unterschiedlichen Qualitäten. Bürgermeister Jürgen Heckel ist sich in der Wahl des ersten Platzes deshalb ganz sicher: „Ich bin happy, dass wir so ein gutes Landschaftsarchitekturbüro an der Seite haben.“
Bis zum Herbst soll nun das Ausschreibungsverfahren des Realisierungswettbewerbes abgeschlossen sein. Anschließend stehen die nächsten Planungsschritte an. Es wird voraussichtlich noch mindestens zwei Jahre dauern, bis erste Baumaßnahmen begonnen werden. Der lange Zeitraum bis zur Realisierung trübt die Vorfreude jedoch kaum. Denn die Landesgartenschau Bad Windsheim ist nicht nur ein publikumswirksames Event. Vielmehr bietet sie der Region und damit auch den Anwohner*innen langfristige Entwicklungsperspektiven ökologischer und sozialer Art.

Die weiteren Austragungsorte für Landesgartenschauen in Bayern finden Sie hier.