Mit der Umsetzung der Câble C1 unterstreicht die Doppelmayr Gruppe einmal mehr ihre internationale Rolle als technologischer Impulsgeber im Bereich urbaner Seilbahninfrastruktur. Als Weltmarktführer im Seilbahnbau verantwortete das Unternehmen im Rahmen des Konsortiums DoppelFrance die vollständige Planung, Lieferung, Montage und bauliche Umsetzung der Anlage sowie die Entwicklung und Integration der Kabinensysteme. Auch im laufenden Betrieb übernimmt Doppelmayr künftig Wartungs- und Serviceleistungen und begleitet das Projekt damit über die reine Realisierung hinaus.
Die Câble C1 steht exemplarisch für den strategischen Ausbau des urbanen Geschäftsbereichs des Unternehmens. Mit mehr als 130 Jahren Erfahrung in Planung, Entwicklung und Bau von Seilbahnsystemen überträgt Doppelmayr seine technische Expertise zunehmend auf innerstädtische Mobilitätskonzepte und positioniert sich damit als zentraler Akteur einer neuen Generation öffentlicher Verkehrsinfrastruktur.
Arno Inauen, Mitglied des Executive Board der Doppelmayr Gruppe, beschreibt die Bedeutung des Projekts als weitreichend: Die Câble C1 besitze bereits heute eine „außergewöhnliche Strahlkraft als innovative urbane Mobilitätslösung“ und werde als Referenzprojekt weit über Europa hinaus wahrgenommen. Tatsächlich gilt die Anlage schon jetzt als Blaupause für weitere urbane Seilbahnprojekte in verdichteten Ballungsräumen weltweit.
Dass Doppelmayr zunehmend als Partner komplexer urbaner Infrastrukturvorhaben gefragt ist, zeigt auch der interdisziplinäre Projektansatz in Paris: Unter Führung von Doppelmayr France arbeitete ein breit aufgestelltes Konsortium aus Fachplanern für Infrastruktur, Tiefbau, Landschaftsgestaltung und Architektur an der Realisierung. Damit verdeutlicht das Projekt, dass urbane Seilbahnen längst nicht mehr nur technische Sonderlösungen darstellen, sondern als integraler Bestandteil ganzheitlicher Stadtentwicklungsstrategien verstanden werden.