Regenwasser, das auf versiegelte Flächen trifft, wird in vielen Siedlungsgebieten noch immer als Abwasser behandelt: schnell ableiten, schnell vergessen. Die Versickerungsgrube denkt das anders. Sie ist ein unterirdisches Bauwerk, das Niederschlagswasser am Ort seines Anfalls aufnimmt, zwischenspeichert und kontrolliert in den Untergrund abgibt. Damit schließt sie einen hydrologischen Kreislauf, der durch Bebauung und Flächenversiegelung unterbrochen wurde, und verbindet Entwässerungstechnik mit Grundwasserschutz, Bodenkunde und nachhaltigem Freiraummanagement.
- Was eine Versickerungsgrube ist, wie sie funktioniert und wie sie sich von anderen Versickerungsanlagen unterscheidet
- Welche hydrologischen, bodenkundlichen und rechtlichen Grundlagen für die Planung maßgeblich sind
- Welche Bauformen und Materialien in der Praxis eingesetzt werden
- Wie die Dimensionierung nach anerkannten Regelwerken erfolgt
- Welche Standortbedingungen eine Versickerungsgrube ermöglichen oder ausschließen
- Wie Versickerungsgruben in größere Entwässerungskonzepte und Freiraumplanungen eingebettet werden
- Welche Fehler bei Planung, Bau und Betrieb häufig auftreten und wie sie sich vermeiden lassen
- Welche Rolle die Versickerungsgrube im Kontext dezentraler Regenwasserbewirtschaftung und Klimaanpassung spielt
Was ist eine Versickerungsgrube? Definition, Abgrenzung und Einordnung
Eine Versickerungsgrube ist eine unterirdische, in der Regel mit Kies, Schotter oder Kunststoffelementen gefüllte Hohlform im Erdreich, die Niederschlagswasser aufnimmt und es durch die Grubenwandungen und den Grubenboden an den umgebenden Boden abgibt. Der Fachbegriff lautet im Deutschen auch Sickerschacht oder, bei flacherer Bauweise, Sickergrube, wobei letzterer Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch mitunter auch für Abwasseranlagen verwendet wird und daher zu Verwechslungen führen kann. Im Bereich der Niederschlagswasserversickerung ist die Versickerungsgrube als Punkt- oder Flächenversickerungselement klar von der Sickermulde (einer offenen, bepflanzten Geländesenke), dem Sickerschlitz (einem linienförmigen Graben) und dem Rigolensystem (einem ausgedehnten Kiespaket) abzugrenzen.
Das Funktionsprinzip beruht auf dem natürlichen Prozess der Infiltration: Wasser dringt unter dem Einfluss der Schwerkraft und des Kapillardrucks in den Porenraum des Bodens ein, verteilt sich in der ungesättigten Bodenzone und gelangt schließlich in das Grundwasser. Die Versickerungsgrube beschleunigt und konzentriert diesen Prozess räumlich, indem sie eine große benetzte Oberfläche auf kleinem Grundriss bereitstellt. Das Volumen der Grube dient dabei als Pufferspeicher, der Spitzenabflüsse aus kurzen, intensiven Regenereignissen aufnimmt und sie zeitlich gestreckt an den Boden abgibt. Ohne diesen Puffer würde die Versickerungsleistung des Bodens bei Starkregen rasch überschritten.
Von einem Sickerschacht unterscheidet sich die Versickerungsgrube vor allem durch ihre Geometrie: Schächte sind schmal und tief, Gruben breiter und flacher. Beide Typen gehören zur Gruppe der Untergrundversickerungsanlagen, die in der Fachnorm DIN 1989 und im Arbeitsblatt DWA-A 138 der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall geregelt sind. Das Arbeitsblatt DWA-A 138 ist das zentrale Planungsregelwerk für Versickerungsanlagen in Deutschland und gibt Bemessungsverfahren, Anforderungen an Boden und Wasser sowie konstruktive Mindestanforderungen vor.
Hydrologische und bodenkundliche Grundlagen der Versickerung
Ob eine Versickerungsgrube funktioniert, entscheidet letztlich der Boden. Die maßgebliche Kenngröße ist der gesättigte Wasserleitfähigkeitsbeiwert kf (auch: hydraulische Leitfähigkeit), der angibt, wie schnell Wasser durch einen Boden strömt. Er wird in Metern pro Sekunde angegeben und variiert je nach Bodenart um viele Größenordnungen: Kies und Grobsand weisen kf-Werte von 10 hoch minus 3 bis 10 hoch minus 4 m/s auf, Mittelsand liegt bei etwa 10 hoch minus 4 bis 10 hoch minus 5 m/s, Feinsand und schluffige Böden können auf 10 hoch minus 6 m/s und darunter absinken. Tonige Böden mit kf-Werten unter 10 hoch minus 6 m/s gelten für Versickerungsanlagen in der Regel als ungeeignet, weil die Infiltrationsrate zu gering ist, um Niederschlagswasser in vertretbaren Zeiträumen aufzunehmen.
Die Bestimmung des kf-Werts am konkreten Standort ist eine Grundvoraussetzung jeder seriösen Planung. Labormethoden wie der Durchströmungsversuch an Bohrkernen liefern präzise Werte, sind aber aufwendig. In der Praxis wird häufig der Kurzzeit-Infiltrationsversuch nach dem Verfahren des DWA-A 138 eingesetzt, bei dem ein Bohrloch mit Wasser gefüllt und die Absinkrate gemessen wird. Dieser Feldversuch erfasst die realen Bedingungen vor Ort einschließlich der Bodenstruktur, Makroporen und eventueller Schichtungen besser als Laborwerte. Für eine belastbare Planung sollten mehrere Versuche an verschiedenen Stellen und in der relevanten Tiefe durchgeführt werden, da der kf-Wert selbst auf kleinen Flächen erheblich variieren kann.
Neben der Wasserleitfähigkeit ist der Abstand zwischen dem Grubenboden und dem höchsten zu erwartenden Grundwasserstand entscheidend. Das DWA-A 138 fordert in der Regel einen Mindestabstand von einem Meter zwischen Grubensohle und dem höchsten Grundwasserstand (HGW), um eine ausreichende Filterstrecke in der ungesättigten Bodenzone zu gewährleisten und eine hydraulische Überlastung des Grundwasserkörpers zu vermeiden. Dieser Abstand dient auch dem Schutz vor Rückstau: Steht das Grundwasser zu hoch, kann die Grube nicht mehr versickern und läuft über. Die Ermittlung des HGW erfordert hydrogeologische Daten, die bei den zuständigen Landesbehörden oder geologischen Diensten abgefragt werden können.
Planung und Dimensionierung: Regelwerke, Verfahren und Parameter
Die Dimensionierung einer Versickerungsgrube folgt einem hydraulischen Nachweisverfahren, das im DWA-A 138 detailliert beschrieben ist. Ausgangspunkt ist die angeschlossene undurchlässige Fläche, also jene Dach-, Hof- oder Wegefläche, deren Niederschlagswasser der Anlage zugeleitet wird. Aus dieser Fläche, dem maßgeblichen Bemessungsregen (der sich aus statistischen Regenreihen des Deutschen Wetterdienstes ableitet) und dem kf-Wert des Bodens ergibt sich das erforderliche Speichervolumen der Grube. Das Bemessungsverfahren berücksichtigt dabei, dass Versickerung und Zufluss gleichzeitig stattfinden: Während ein Regenereignis andauert, gibt die Grube bereits Wasser an den Boden ab, sodass das tatsächlich benötigte Speichervolumen kleiner ist als der reine Spitzenabfluss.
Für die Praxis bedeutet das: Je höher der kf-Wert des Bodens, desto kleiner kann die Grube bei gleicher angeschlossener Fläche ausfallen. Bei sehr gut durchlässigen Böden kann eine Versickerungsgrube für ein Einfamilienhaus mit einer Dachfläche von 100 Quadratmetern kompakt und wirtschaftlich gebaut werden. Bei mäßig durchlässigen Böden wächst das erforderliche Volumen erheblich, und es kann sinnvoller sein, auf eine flächige Versickerungsanlage wie eine Mulde oder ein Rigolensystem auszuweichen, die eine größere benetzte Fläche bei gleichem Volumen bieten. Die Wahl der Versickerungsform ist also keine rein ästhetische Entscheidung, sondern folgt der Bodenbeschaffenheit und dem verfügbaren Raum.
Neben der hydraulischen Dimensionierung sind Mindestabstände zu berücksichtigen, die in den Landeswassergesetzen und kommunalen Satzungen geregelt sind. Typische Anforderungen betreffen den Abstand zu Gebäuden (um Vernässung von Fundamenten zu vermeiden), zu Grundstücksgrenzen, zu Trinkwasserbrunnen und zu Kläranlagen oder Abwasseranlagen. Diese Abstände variieren je nach Bundesland und Gemeinde erheblich und müssen im Einzelfall bei der zuständigen Wasserbehörde erfragt werden. In manchen Bundesländern ist die Errichtung einer Versickerungsanlage anzeige- oder genehmigungspflichtig, in anderen ist sie bis zu bestimmten Größen erlaubnisfrei.
Bauformen, Materialien und konstruktive Details
Versickerungsgruben werden in verschiedenen Bauformen ausgeführt, die sich nach Tiefe, Grundriss und Füllmaterial unterscheiden. Die klassische Kiesgrube besteht aus einer ausgehobenen Grube, die mit gewaschenem Kies oder Schotter einer definierten Körnung (häufig 16/32 mm oder 32/56 mm) gefüllt wird. Der Kies bildet ein Porenvolumen von etwa 30 bis 35 Prozent, das als Speicher dient. Die Grube wird oben mit einem wasserdurchlässigen Geotextil abgedeckt, das Feineintrag verhindert, und mit Oberboden und Rasen oder einer anderen Vegetationsschicht überdeckt. Diese Bauform ist kostengünstig, langlebig und mit einfachen Mitteln herzustellen.
Kunststoffrigolen aus Polypropylen-Blockelementen bieten gegenüber Kiesfüllungen ein deutlich höheres nutzbares Speichervolumen bei gleichem Außenmaß, weil ihr Hohlraumanteil 90 bis 95 Prozent beträgt. Sie werden von mehreren Herstellern als modulare Systeme angeboten und lassen sich in der Grundfläche und Tiefe flexibel kombinieren. Die Elemente werden in der Grube verlegt, mit einem Geotextil allseitig umhüllt und eingebettet. Der Vorteil liegt im reduzierten Erdaushub und im geringeren Gewicht; der Nachteil ist der höhere Materialpreis und die Notwendigkeit, die Geotextilumhüllung sorgfältig auszuführen, da Fehlstellen zu Kolmation (Verstopfung durch Feinteilchen) führen können.
Betonfertigteile in Form von Schachtringen oder Sickerschächten werden vor allem bei tiefen, schachtförmigen Versickerungsanlagen eingesetzt. Sie sind robust, langlebig und ermöglichen eine einfache Inspektion und Wartung über den Schachtdeckel. Für die Versickerungsfunktion werden die Schachtringe mit Löchern oder Schlitzen versehen, oder es werden spezielle Sickerschachtringe mit werkseitig eingebrachten Öffnungen verwendet. Der Schacht wird von einem Zulauf gespeist, der Sedimentpartikel möglichst zurückhalten soll; ein Schlammfang oder Vorfilter ist bei dieser Bauform besonders wichtig, da der Schacht sonst durch Feinteilchen verlandet.
Unabhängig von der Bauform gilt für alle Versickerungsgruben: Das Zulaufwasser muss vorbehandelt werden, wenn es von Flächen stammt, die mit Schadstoffen belastet sein können. Dachflächen aus unbeschichtetem Zink, Kupfer oder Blei geben Schwermetalle ans Niederschlagswasser ab, die im Boden akkumulieren und das Grundwasser gefährden können. Straßen- und Parkplatzflächen tragen Mineralöle, Reifenabrieb und Schwermetalle. Für solche Flächen ist eine Versickerung ohne Vorbehandlung in der Regel wasserrechtlich unzulässig; es sind Sedimentationsanlagen, Ölabscheider oder bepflanzte Filterflächen vorzuschalten.
Versickerungsgrube im Freiraumplanungskontext: Einbindung, Gestaltung und Mehrfachnutzung
Aus der Perspektive der Freiraumplanung ist die Versickerungsgrube zunächst ein unsichtbares Bauwerk. Sie liegt unter der Geländeoberfläche und tritt im Erscheinungsbild des Außenraums nicht in Erscheinung, sofern sie korrekt überdeckt und begrünt ist. Diese Unsichtbarkeit ist ein Vorteil für die Gestaltungsfreiheit, birgt aber auch die Gefahr, dass die Anlage im Planungsprozess zu spät oder zu wenig sorgfältig berücksichtigt wird. Wer die Versickerungsgrube erst nach der Freiraumplanung in den Grundriss einpasst, riskiert Konflikte mit Baumpflanzungen, Wegeführungen, Spielflächen oder Fundamenten.
Die Integration der Versickerungsgrube in ein dezentrales Regenwasserbewirtschaftungskonzept ist der planungsfachlich richtige Ansatz. Solche Konzepte kombinieren verschiedene Elemente: Dachbegrünung zur Rückhaltung und Verdunstung, offene Mulden und Mulden-Rigolen-Systeme zur flächigen Versickerung, Regenrückhaltebecken zur Spitzenkappung und Versickerungsgruben als Punktelemente für Flächen, auf denen keine oberirdische Versickerung möglich ist. Diese Kombination entspricht dem Prinzip der Schwammstadt (englisch: sponge city), das in der Stadtplanung zunehmend als Leitbild für klimaresilienten Umgang mit Niederschlagswasser dient.
Auf privaten Grundstücken übernimmt die Versickerungsgrube häufig die Entwässerung von Dachflächen, Terrassen oder Garagenzufahrten, für die eine Ableitung in den Kanal entweder nicht zulässig, nicht verfügbar oder mit Gebühren belastet ist. Viele Kommunen haben Niederschlagswassergebühren eingeführt, die sich nach der versiegelten, ans Kanalnetz angeschlossenen Fläche richten. Eine Versickerungsgrube, die eine Dachfläche vollständig vom Kanal abkoppelt, kann die jährliche Gebührenbelastung spürbar senken und amortisiert sich dadurch über die Zeit. Dieser wirtschaftliche Anreiz hat die Verbreitung dezentraler Versickerungsanlagen in den vergangenen Jahrzehnten erheblich gefördert.
Betrieb, Wartung und häufige Fehler
Eine Versickerungsgrube ist kein wartungsfreies Bauwerk. Die häufigste Schadensursache ist die Kolmation: das allmähliche Zusetzen der Grubenwandungen und des Grubenbodens durch Feinteilchen, die mit dem Zulaufwasser eingetragen werden. Kolmation reduziert die wirksame Versickerungsfläche und damit die Leistungsfähigkeit der Anlage schleichend. Sichtbar wird das Problem erst, wenn die Grube bei Regenereignissen überläuft oder das Wasser nur noch sehr langsam absinkt. Regelmäßige Inspektion, idealerweise einmal jährlich, und die Kontrolle des Zulaufs auf Feinteilcheintrag sind deshalb unverzichtbar.
Vorfilter und Schlammfänge im Zulauf sind das wichtigste Mittel gegen Kolmation. Sie müssen regelmäßig geleert werden, da ein voller Schlammfang seinen Schutzeffekt verliert und selbst zur Quelle von Feinteilchen wird. Bei Kiesgruben kann eine partielle Regenerierung durch Hochdruckspülung möglich sein; bei stark kolmatierten Anlagen ist ein vollständiger Austausch des Füllmaterials die einzige wirksame Maßnahme. Kunststoffrigolen lassen sich in der Regel besser reinigen als Kiesfüllungen, weil ihre glatte Oberfläche weniger Feinteilchen bindet.
Ein weiterer häufiger Fehler ist die Überdimensionierung der angeschlossenen Fläche. Wer eine Versickerungsgrube für eine größere Fläche nutzt, als die Bodenuntersuchung erlaubt, riskiert dauerhafte Vernässung des Untergrunds, Rückstau in die Zuleitung und Schäden an benachbarten Fundamenten. Ebenso problematisch ist die Unterschätzung des Grundwasserhochstands: Wer den HGW nur aus Sommermessungen ableitet und den winterlichen oder frühjährlichen Höchststand nicht berücksichtigt, plant an der Realität vorbei. Hydrogeologische Daten aus mehrjährigen Messreihen sind hier aussagekräftiger als Einzelmessungen.
Bäume und Versickerungsgruben vertragen sich schlecht, wenn die Grube im Wurzelbereich liegt. Baumwurzeln dringen in Geotextilien und Kiesfüllungen ein, können Zulaufrohre beschädigen und die Filterwirkung des Geotextils zerstören. Der Mindestabstand zu Bäumen sollte mindestens dem einfachen, besser dem anderthalbfachen Kronenradius entsprechen. Umgekehrt kann die Versickerungsgrube, wenn sie außerhalb des Wurzelbereichs liegt, durch die Anhebung des lokalen Bodenwasserhaushalts indirekt zur Wasserversorgung von Bäumen beitragen, was in trockenen Stadtquartieren ein willkommener Nebeneffekt ist.
Die Versickerungsgrube als Baustein der Klimaanpassung
Dezentrale Versickerungsanlagen, zu denen die Versickerungsgrube gehört, sind ein strukturelles Instrument der Klimaanpassung in besiedelten Räumen. Starkregenereignisse, die durch den Klimawandel häufiger und intensiver werden, überlasten Kanalnetze, die auf historische Bemessungsregen ausgelegt wurden. Jede Fläche, die vom Kanal abgekoppelt und dezentral versickert wird, entlastet das Netz und reduziert das Überflutungsrisiko. Gleichzeitig trägt die Versickerung zur Grundwasserneubildung bei, die durch Flächenversiegelung in vielen Städten seit Jahrzehnten zurückgegangen ist.
Die Versickerungsgrube ist dabei kein Allheilmittel. Ihre Leistungsfähigkeit ist standortgebunden, ihr Einzugsgebiet klein, und sie kann keine großflächige Überflutung verhindern. Aber als Baustein in einem Gesamtsystem aus Dachbegrünung, Mulden, Rigolen, Retentionsflächen und angepasster Kanalinfrastruktur trägt sie messbar zur Resilienz des Siedlungswasserhaushalts bei. Stadtplanung und Freiraumplanung, die dieses Gesamtsystem konsequent denken, schaffen Quartiere, die Niederschlag als Ressource behandeln statt als Abfall.
Für Landschaftsarchitekten und Freiraumplaner ist die Versickerungsgrube deshalb kein rein technisches Detail, das dem Tiefbauingenieur überlassen werden kann. Sie ist ein Entwurfselement, das Lage, Größe, Zulauf und Überdeckung von Beginn an in die Freiraumplanung integriert werden muss. Wer Versickerung von Anfang an mitdenkt, gewinnt gestalterische Freiheit, spart Kanalgebühren, schützt das Grundwasser und leistet einen konkreten Beitrag zu klimaresilienten Siedlungsstrukturen. Das ist keine Nebensache, sondern Kernaufgabe zeitgemäßer Außenraumplanung.















