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Die Bedeutung von einem starken Wassermanagement

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Effizientes Wassermanagement ist ein Schlüssel zur Bekämpfung urbaner Hitzeinseln und trägt maßgeblich zur Klimaanpassung und Lebensqualität in Städten bei. Durch innovative Lösungen wie Regenwassernutzung, durchlässige Oberflächen und kühlende Wasserflächen können städtische Räume nachhaltig von den Auswirkungen des Klimawandels entlastet werden. Foto von Gilles Rolland-Monnet auf Unsplash
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In Zeiten zunehmend heißer werdender Sommer und häufiger auftretender Hitzewellen steht die Anpassung an den Klimawandel im urbanen Raum im Mittelpunkt planerischer und ingenieurtechnischer Überlegungen. Ein zentrales Thema hierbei ist das Wassermanagement, das nicht nur die Versorgung mit Wasser sicherstellt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Minderung urbaner Hitzeinseln leisten kann. Wassermanagement umfasst eine Vielzahl von Techniken und Systemen, die darauf abzielen, den Wasserfluss in Städten zu optimieren und gleichzeitig die negativen Auswirkungen von Hitze und Trockenheit zu verringern.

Die urbanen Hitzeinseln und ihre Ursachen

Städtische Hitzeinseln entstehen, wenn dichte Bebauung, Asphaltflächen und wenig Grünflächen zu einer Erhöhung der Umgebungstemperaturen führen. Diese Wärmespeicherung hat nicht nur Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Stadtbewohner, sondern auch auf die Gesundheit und Energieeffizienz von Gebäuden. Besonders in dicht besiedelten Gebieten sind die Bewohner hohen Temperaturen und einer schlechten Luftqualität ausgesetzt, was den Bedarf nach wirksamen Maßnahmen zur Hitzereduktion unterstreicht.

Wassermanagement-Systeme als Lösungsansatz

Effizientes Wassermanagement in urbanen Räumen bietet mehrere Lösungen zur Bekämpfung der Hitzeproblematik. Dabei kommen verschiedene Systeme und Technologien zum Einsatz:

1. Grünflächen und Regenwassernutzung

Grünflächen spielen eine entscheidende Rolle bei der Kühlung urbaner Räume. Bäume, Sträucher und Gräser verdunsten Wasser und wirken so temperaturregulierend. Dies kann durch die Integration von Regenwassernutzungssystemen optimiert werden. Regenwasserspeicher und -zisternen sammeln überschüssiges Wasser, das anschließend zur Bewässerung von Grünflächen genutzt werden kann. Solche Systeme tragen nicht nur zur Reduktion der Belastung durch Abwasser bei, sondern erhöhen auch die Wasserverfügbarkeit für städtische Grünräume, die für die Kühlung wichtig sind.

2. Durchlässige Oberflächen und Versickerungssysteme

Ein weiterer Ansatz im Wassermanagement ist die Verwendung von durchlässigen Belägen für Gehwege, Parkplätze und Straßen. Diese sogenannten „grünen“ oder „permeablen“ Flächen ermöglichen es Regenwasser, in den Boden zu versickern, anstatt abzufließen und die Kanalisation zu belasten. Die natürliche Verdunstung aus dem Boden trägt zur Kühlung der Luft bei und fördert gleichzeitig die Grundwasserneubildung. In Kombination mit gezielten Versickerungssystemen, wie Rigolen oder Sickerbecken, kann so das städtische Mikroklima nachhaltig verbessert werden.

3. Kühlende Wasserflächen und Teiche

In einigen Stadtteilen können künstliche Gewässer wie Teiche oder Wasserflächen als zusätzliche Kühlquelle dienen. Diese Flächen absorbieren überschüssige Wärme und tragen durch Verdunstung zur Senkung der Temperaturen bei. Zudem bieten sie ästhetischen Mehrwert und fördern die Biodiversität in urbanen Räumen.

4. Wasserführende Fassaden und Dachbegrünung

Ein innovativer Ansatz sind wasserführende Fassaden oder begrünte Dächer, die zur Kühlung von Gebäuden beitragen. Hierbei wird Wasser auf spezielle Fassadenkonstruktionen oder Dachflächen geleitet, wo es verdunstet und somit die umgebende Luft kühlt. Diese Maßnahmen fördern nicht nur den thermischen Komfort der Gebäude, sondern bieten auch eine natürliche Klimaanpassung, die städtische Räume lebenswerter macht.

Herausforderungen im Wassermanagement

Trotz der Vielzahl an Möglichkeiten zur Integration von Wassermanagement in städtische Strukturen gibt es Herausforderungen, die es zu überwinden gilt:

  1. Finanzierung und Planung: Die Implementierung wassermanagement-technischer Maßnahmen erfordert Investitionen in Infrastruktur und kontinuierliche Wartung. Viele Städte kämpfen jedoch mit begrenzten Budgets und einer unzureichenden Planungskapazität, um solche Projekte flächendeckend umzusetzen.

  2. Wasserverfügbarkeit: In Regionen mit geringen Niederschlägen kann die Nutzung von Regenwasser als Ressource problematisch sein. Die Abhängigkeit von natürlichen Wasserquellen erfordert in diesen Fällen eine präzisere Abstimmung zwischen Bedarf und Verfügbarkeit.

  3. Stadtentwicklung und Integration in bestehende Infrastrukturen: In dicht bebauten Städten ist es oft schwierig, neue Wassermanagement-Lösungen zu integrieren, ohne bestehende Infrastrukturen zu beeinträchtigen. Lösungen müssen oft flexibel sein und an den urbanen Kontext angepasst werden.

Best Practices im Wassermanagement

Trotz dieser Herausforderungen gibt es weltweit bereits Beispiele für erfolgreiche Implementierungen:

  • In Singapur wurde das Konzept des „Blue-Green-Plan“ entwickelt, das die systematische Nutzung von Grünflächen, Regenwasserspeicherung und Wasserflächen zur Verbesserung des städtischen Mikroklimas umfasst. Die Integration von Regenwasserauffangsystemen auf Dächern und Fassaden hilft dabei, die Stadt kühl zu halten und den Wasserverbrauch zu senken.

  • Berlin hat mit seiner „Blauen Infrastruktur“ ein Modell entwickelt, bei dem Wasserflächen und versickerungsfähige Oberflächen in den städtischen Raum integriert werden, um den städtischen Wärmehaushalt zu regulieren und die Verdunstung zu fördern.

  • In Kopenhagen wurde ein umfassendes Regenwassermanagementsystem entwickelt, das sowohl als Hochwasserschutz dient als auch die Kühlung des Stadtklimas unterstützt.

Fazit

Ein funktionierendes Wassermanagement ist mehr als nur die Steuerung des Wasserflusses in Städten – es ist ein integraler Bestandteil der Anpassungsstrategien gegen städtische Hitzeinseln und die damit verbundenen Klimafolgen. Die Investition in durchdachte wassermanagementtechnische Systeme, die Regenwassernutzung, durchlässige Flächen und Wasserflächen umfassen, kann nicht nur die Lebensqualität in Städten erhöhen, sondern auch zur Nachhaltigkeit und Klimafitness urbaner Räume beitragen. Fachleute aus der Architektur und Landschaftsarchitektur sind gefragt, innovative Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, die die Städte der Zukunft klimafreundlicher und lebenswerter machen.

Mehr zu Beat the Heat erfahren Sie hier.

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Die Mitte von Berlin bleibt grün

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Die Perspektive zeigt die geplanten Stufen am Ufer der Spree.

1. Preis an Büro RMP Lenzen: Stufen am Ufer der Spree mit Blick auf Dom (Visualisierung: RMP Lenzen)

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Es geht um eine prominente Fläche in Berlins historischer Mitte: Eingespannt zwischen dem neuen Humboldt-Forum und dem Fernsehturm bekommen das Rathaus- und Marx-Engels-Forum eine neue Gestaltung. Das Büro RMP Stephan Lenzen hat den Wettbewerb für die grüne Mitte von Berlin gewonnen.

Dort wo die Wurzeln der Stadt Berlin liegen, wird demnächst nicht wieder gebaut. Die Freifläche von Rathaus- und Marx-Engels-Forum bleiben Grün. Allerdings erhält das Areal eine neue Gestaltung, die in einer Freitreppe zur angrenzenden Spree mündet. Die Berliner Senatsverwaltung hat im Frühjahr zu einem Wettbewerb eingeladen. Nach einer ersten Phase durften die Bürger*innen mitreden. Daraufhin entwickelten insgesamt 21 Landschaftsarchitekturbüros ihre Ideen in der zweiten Phase des Wettbewerbs weiter. Die Landschaftsarchitek*innen vom Büro RMP Stephan Lenzen überzeugten schließlich die Jury. Sie schlugen ein zentrales Band vor, das denkmalgeschützte Bereiche des Rathausforums mit dem Marx-Engels-Forum verbindet. Dieses grüne Band endet in einer großen Treppe am Ufer der Spree. Gegenüber, auf der anderen Seite des Wasser, strahlt die Ostfassade des neuen Humboldt-Forums.

 

Viel Geschichte inmitten von Berlin

 

Früher hiess die Freifläche inmitten des alten Berlins „Park an der Spree“. Als eine der zentralsten Grünflächen im Ortsteil Mitte geht sie auf den Zweiten Weltkrieg zurück. Der hatte das dortige Heilig-Geist-Viertel beschädigt, was schließlich die DDR-Führung veranlasst hat, es abzureißen. Seitdem ist die Fläche zwischen Karl-Liebknecht-Straße im Norden, dem Park am Fernsehturm im Osten, der Rathausstraße im Süden und der Spree im Westen unbebaut. Mittendrin stand lange ein Denkmalensemble, das jedoch beim Bau der U-Bahn an den nordwestlichen Rand rücken musste. Bereits seit den 1990er-Jahren wird über die Zukunft des Marx-Engels-Forums diskutiert. Die Ideen waren vielfältig. Sie reichten vom Wiederaufbau des Heilig-Geist-Viertels bis zur Gestaltung eines Parks am Marx-Engels-Forum. Letztere hat sich schließlich durchgesetzt. 

Wettbewerbsaufgabe Marx-Engels-Forum

Die Gestaltung eines Parks auf dem Marx-Engels-Forum galt es nun, im Rahmen des Ideen- und Realisierungswettbewerb zu konkretisieren. Die Teilnehmer*innen waren gefragt, sich mit dem Gründungsort Berlins, mit den im Boden verborgenen historischen Schichten und der Umgebung auseinanderzusetzen. Am Ende der langen Debatte um die Zukunft dieses Ortes entstanden Bürgerleitlinien zur künftigen Entwicklung des Rathaus- und des Marx-Engels-Forums. Darin heißt es, dass ein Freiraum zu entwerfen ist, der den Dimensionen und der Bedeutung des Standortes gerecht wird und die Identität des Ortes stärkt. Darüber hinaus soll er die bewegte Geschichte erlebbar machen und gleichzeitig vielfältige und intensive Nutzungen ermöglichen. 

In der ersten Phase fragte der Wettbewerb zunächst nach einer Vision und einer Idee für das gesamte Marx-Engels-Forum. Erst die Teilnehmer*innen der zweiten Phase mussten ihre Vision herleiten. Darüber hinaus skizzierten sie im Ideenteil des Wettbewerbs einen Zwischenzustand für das Jahr 2030. In einem dritten Realisierungsteil war dann die konkrete Umsetzung für 2024 aufzuzeigen. Diese stufenweise Herangehensweise geht auf die angestrebte, schrittweise Realisierung des Projekts zurück. Die wird einen langen Zeitraum in Anspruch nehmen. Entsprechend müssen die Ideen auf einer klaren Haltung basieren und viel Flexibilität für die prozesshafte Umsetzung bieten. 

 

Marx-Engels-Forum: überzeugender Entwurf von RMP Lenzen

 

Die Landschaftsarchitekt*innen vom Büro RMP Lenzen lieferten die überzeugendste Lösung für die neue Gestaltung von Rathaus- und Marx-Engels-Forum. Sie entwarfen einen Freiraum, der von einer markanten Figur geprägt ist. Er sieht vor, das Rathaus- und das Marx-Engels-Forum von Bebauung freizuhalten. Der grüne Raum verspricht eine hohe Aufenthaltsqualität mit Flächen zum Flanieren, zum Ausruhen, zum Genießen von spektakulären Aussichten auf Dom, Humboldt-Forum und Fernsehturm. RMP Lenzen bestückt den neuen Raum mit viel Grün und mit vielen schattenspendenden Bäumen. Aber auch Wasser gehört dazu, das zur Kühlung beiträgt sowie Versickerungsflächen, die zu einem künftigen Regenwassermanagement passen. Insgesamt sieht der Beitrag zum Wettbewerb Marx-Engels-Forum einen modernen, klimaresilienten Stadtraum vor, der vielfältige Nutzungen ermöglicht. 

Gut Ding braucht Weile

Mit der Idee, zunächst einen Grünraum im Herzen des alten Berlin anzulegen, bleiben Chancen für nächste Generationen erhalten. Für die nahe Gegenwart hat das Preisgericht empfohlen, die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit von RMP Lenzen zu realisieren. Damit geht eine kontroverse Debatte zu Ende. Wohl kaum ein Ort in Berlin hat mehr Planungen und Diskussionen erlebt als das Marx-Engels-Forum. Aber für den Bausenator steht fest, dass die Stadt Berlin richtig gehandelt hat. Sie hat hier nach dem Fall der Mauer keine überstürzte Planung realisiert. Nun kann vor dem Hintergrund aktueller Planungen für den Alexanderplatz und den Molkenmarkt und unter dem Vorzeichen von Klimaanpassung und Mobilitätswende in Ruhe gestaltet werden.

Sie möchten mehr über Projekte der Hauptstadt erfahren? Wir haben die nächsten Planungsschritte auf dem ehemaligen Flughafenareal Berlin Tegel für Sie zusammengefasst.

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Wettbewerbsübersicht Dezember 2018 (2/2)

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Bewegung und Begegnung. © KCAP GmbH mit Ramboll Studio Dreiseitl

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Kulturquartier Lagarde-Campus, Bamberg – 1. Preis hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin, mit Sauerzapfe Architekten, Berlin

Interessiert an aktuellen Wettbewerbsergebnissen der Landschaftsarchitektur, aber kaum Zeit sich diese richtig anzuschauen? In der Wettbewerbsübersicht der G+L informiert Heike Vossen über die spannendsten Wettbewerbsergebnisse im Dezember.

Straßenräume in Wiehl – 1. Preis Lex-Kerfers Landschaftsarchitekten, Bockhorn

Die Konversion der Lagarde-Kaserne soll in Bambergs Osten einen lebendigen, nutzungsgemischten Stadtteil schaffen – mit dem „Kulturquartier Lagarde“ als attraktive Quartiersmitte. Zwei Stadtplätze prägen zukünftig die neue Mitte und sollen mit ihrer frühzeitigen Schaffung einen wichtigen Baustein zur Entwicklung des Quartiers bilden. Der Siegerentwurf sieht zwei Baumhaine vor, welche die beiden Plätze verbinden, aber jedem einzelnen einen eigenen Charakter zugestehen. Der Lagarde-Platz südlich der Reithalle gestaltet sich als grüner Quartiersplatz, der stellvertretend für das gesamte Quartier, seine Transformation, sowie die nachhaltige Neuausrichtung steht. Der Platz ist Endpunkt der Grünverbindung Richtung Ostpark und zugleich urbanes Entrée des Quartiers. Als belebter Gegenpol dazu präsentiert sich der Kulturhof zwischen Reit- und Posthalle: Er ist unprätentiös und flexibel bespielbar, so die Jury. Außerdem bildet der Stadtplatz einen wichtigen Ankerpunkt für die Stadtverbindung zur Innenstadt.

Planungsdialog Hafner in Konstanz – 1. Preis KCAP, Zürich, mit Ramboll Studio Dreiseitl, Überlingen

Ein Transitraum wird zum Aufenthaltsraum, so die Entwurfsintention von Lex-Kerfers Landschaftsarchitekten für das Zentrum von Wiehl. Ihr Siegerentwurf überwindet die starke Trennung des zergliederten Stadtraums und definiert Rathaus- und Hem-Platz als zentralen Platz am Kreuzungspunkt der Stadtachsen. Zukünftig prägt Naturstein das Zentrum – Farbnuancen und Materialwechsel berücksichtigen dabei die historische Differenzierung von Fahrbahn, Fußgängerbereich und Platzfläche. Der durchgehende Belag ermöglicht es, die angrenzenden Flächen anzubinden. Zusätzlich integriert eine breite winkelförmige Freitreppe die Kirche in den Stadtraum. Ein neuer Weg zwischen Rathaus und Kirche verbindet barrierefrei zur südlich gelegenen Wiehlaue. Um den Blick in die Flussaue zu ermöglichen, stellt der Entwurf die Wiehlbrücke frei. Zusätzliche Treppen und Bastionen vergrößern die Kontaktzone zum Fluss. Die neuen Stadtbäume bilden mit auffälliger Blüte und Herbstfärbung einen spannenden Kontrast zur Aue. Prägende Möblierungselemente wie die Baumbänke entwickeln die Planer in Anlehnung an regionaltypische Gestaltungselemente und Materialien.

In Konstanz soll mit rund 2800 Wohneinheiten der neue Stadtteil Hafner entstehen. Das Planungsteam aus KCAP und Ramboll Studio Dreiseitl überzeugte die Jury mit einer prägnanten Entwurfsidee, dem sogenannten „Hafner-Ring“. Zusätzlich zur großen grünen Mitte bildet das grüne Infrastrukturband eine freiraum- und städtebaulich relevante Struktur für den Stadtteil mit seinen zukünftig rund 8000 Bewohnern. Das grüne Band zieht sich mit robusten und multifunktional nutzbaren Erholungs- und Erlebnisräumen im Bogen durch das neue Stadtquartier und verbindet es mit dem historischen Kern Wollmatingen. Das Siegerteam sieht für das rund 60 Hektar große Areal keine strikte Trennung zwischen Wohnen und Gewerbe vor. Stattdessen mischen die Planer die Nutzungen. Das Quartier ist weitgehend autofrei konzipiert und stellt die Lebensqualität in den Vordergrund. Die Jury sieht in dem Entwurf das größte Innovationspotential, um den Stadtteil zukunftsfähig zu gestalten, sowie an Veränderungen der nächsten Jahre anzupassen.

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