Freiräume! – Frauenräume? Freiraumentwicklung in der Metropole Hamburg

Netzwerk “Frauen in der Geschichte der Gartenkultur”

Die 20. Tagung des Netzwerks „Frauen in der Geschichte der Gartenkultur“ findet in Hamburg statt. Die Vorträge am Freitag 13. und die Exkursion am 14. September 2019 beschäftigen sich mit der Freiraumentwicklung in der Metropole Hamburg. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

 

Mitte September findet in Hamburg die 20. Jahrestagung des Netzwerks „Frauen in der Geschichte der Gartenkultur“ statt. Bei der diesjährigen Tagung wird sich der Blick auf die Freiraumentwicklung der Elbmetropole richten, wobei die weibliche Perspektive berücksichtigt und gern auch diskutiert werden soll.

Abgesehen von den Künstlerinnen geht es diesmal weniger um die Gestaltenden als vielmehr um die Nutzenden. Doch zunächst schaut die Veranstaltung zurück – auf zwei ihrer Zeit vorausschauende Anlagen und auf die stadtplanerische Weichenstellung für die spätere Entwicklung Hamburger Grünräume – und widmet sich dann der Gegenwart mit der „Erhaltung des überkommenen Bestands“ und „neuen Parks“. Wohin die Entwicklungen in den nächsten Jahrzehnten gehen sollen, wird ein weiterer Vortrag zeigen.

2006 fand schon einmal eine Netzwerktagung in Hamburg statt. Damals hatte Karin von Behr unter dem Thema „WasserOrte und Spiegelungen“ an die Elbe eingeladen.

Das Netzwerk „Frauen in der Geschichte der Gartenkultur“ ist aus einem von Dr. Gerlinde Volland initiierten gleichnamigen Arbeitskreis hervorgegangen. Zweck ist es, das Wirken von Frauen in der Geschichte der Gartenkultur und der Landschaftsgestaltung sichtbarer zu machen und Gartenthemen aus der Geschlechterperspektive zu betrachten. Die jährliche Tagung dient als Forum für den Austausch und zur Pflege fachlicher und persönlicher Kontakte.

Programm am Freitag, 13. September – Vorträge

Loki Schmidt Haus, Museum für Nutzpflanzen Botanischer Garten, Ohnhorststraße 18, 22609 Hamburg (der Botanische Garten ist geöffnet ab 9.00 Uhr)

09.30 Uhr Eintreffen der Teilnehmenden

10.00 Uhr Begrüßung

10.30 Uhr Hamburg – Freiraumentwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Klaus Hoppe, Hamburg
Abteilungsleiter Landschafts- und Freiraumplanung,
Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg

Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die bestimmenden Grundlagen für die bauliche Entwicklung Hamburgs gelegt. Der damals geschaffene Ohlsdorfer Friedhof und der Stadtpark sind nach über einem Jahrhundert immer noch öffentliche Grünanlagen mit Bedeutung für die gesamte Metropole. Vor 100 Jahren entwickelte der damalige Oberbaudirektor Fritz Schumacher aus den topographischen und naturräumlichen Gegebenheiten das sogenannte „Achsen-Konzept“ für die Entwicklung der Stadt und die erstrebte Verknüpfung mit dem Umland. Erläutert wird, inwieweit dieses Modell noch heute Gültigkeit hat und sich aktuelle Projekte wie die „Landschaftsachse Horner Geest“ oder der „Lohsepark“ in der HafenCity dazu verhalten.

11.30 Uhr Freiraumentwicklung für morgen – „Natürlich Hamburg!“
Susanne Metz
, Hamburg
Leiterin des Amtes für Landesplanung und Stadtentwicklung,
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg

Verglichen mit den anstehenden Herausforderungen, nehmen sich die bisherigen Wandlungen historischer Freiräume marginal aus. Das Projekt „Friedhof Ohlsdorf 2050“ dient dazu, den Erhalt dieser gartenhistorisch bedeutenden Anlage auch bei den veränderten Anforderungen und Ansprüchen sicherzustellen.

Als Element der geplanten „Science City 2040“ wird der bald nach dem Ersten Weltkrieg angelegte Altonaer Volkspark Bestandteil eines neuen Quartiers für Wissenschaft, Wirtschaft und Wohnen sein. Wie sehen die jeweiligen Ausgangssituationen aus? Wie ist die Perspektive für die kommenden 20–30 Jahre?

12.30–14.00 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr Freiraumnutzung unter weiblichen Aspekten
Prof. Dr.-Ing. Grit Hottenträger
, Darmstadt
Professur für Gesellschaft, Freiraumplanung und Geschichte der Gartenarchitektur, Institut für Freiraumentwicklung Geisenheim

In den besonderen Fokus genommen werden die Nutzerinnen von Freiräumen. Dabei kann von einer homogenen Gruppe gar nicht ausgegangen werden, denn naturgemäß sind die Bedürfnisse und Ansprüche sehr divers. Mädchen und Frauen unterschiedlichen Alters, aber genauso auch durch verschiedene Traditionen geprägte Nutzerinnen – wie Migrantinnen es sein können – sind differenziert zu betrachten. Was erwarten sie jeweils von Freiräumen und was können diese jetzt und in Zukunft leisten?

14.45 Uhr Von Kinderspiel, Klatsch und sozialer Kontrolle: Der Spielplatz als Indikator der Gesellschaft (seit der Nachkriegszeit)
Dr. Darijana Hahn
, Hamburg
freie Kulturwissenschaftlerin

Sind Spielplätze so, wie Kinder spielen wollen oder nicht vielmehr, wie Kinder spielen sollen? Und braucht es überhaupt gestaltete Spielorte oder sind freie Spielräume, unbeobachtete Freiflächen, gar Brachflächen nicht viel attraktiver? Und wie geht es eigentlich den Erwachsenen, den Müttern und Vätern, auf dem Spielplatz? Fragen, deren widersprüchliche Antworten auf die Befindlichkeit der Gesellschaft verweisen.

15.30–16.15 Uhr Kaffeepause

16.15 Uhr Künstlerinnen und ihre Arbeiten für Hamburger Grünanlagen
Anke Tröster
, Hamburg
M.A., freie Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Gartenkunst

Kunstwerke unter freiem Himmel sind allen zugänglich, sprechen jedoch jeden einzeln und ganz persönlich an. Mitten im öffentlichen Raum wird eine sinnliche Begegnung mit einem Objekt und einem kreativen Geist möglich. Am Beispiel einiger Künstlerinnen soll die Frage aufgeworfen werden, ob es spezifisch weibliche Positionen und Blickwinkel gibt.

17.00 Uhr Kurze Erläuterung des Exkursionstages durch die Organisationsleitung; Abschluss und Ausblick auf die Tagung 2020: Dr. Roswitha Kirsch-Stracke, Hannover

17.30 Uhr Ende des Vortragsprogramms

19.00 Uhr Treffen zum Gedankenaustausch und gemeinsamen Abendessen bei ‘fux & ganz’ in Hamburg-Altona, Bodenstedtstraße 16

 

Programm am Samstag, 14. September – Exkursion

10.00 Uhr Treffen der Tagungsteilnehmenden auf dem Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbütteler Straße 756, 22337 Hamburg

10.30 Uhr Rundfahrt und Führung per Bus durch den Parkfriedhof und zu den Arealen mit zukünftig neuer Nutzung;

Weiterfahrt zum Hamburger Stadtpark in Winterhude mit kurzer Führung;

HafenCity Lohsepark mit Führung.

14.00 Uhr Abschluß mit Ankunft ZOB (bahnhofsnah); Tagungsausklang im Museum für Kunst und Gewerbe (Destille) mit Imbiß möglich

 

Weitere Informationen zur Tagung und zur Anmeldung finden Sie hier.

Organisiert wird die 20. Netzwerktagung des Netzwerks “Frauen in der Geschichte der Gartenkultur” von:

Ann-Christin Neugebauer und Kai Haberland,
Verlag Grüner Anzeiger,
Baumkamp 56, 22299 Hamburg,
+49 (0) 40 – 519164, Netzwerktagung.Hamburg@web.de

Sabine Nolting, PR für Grün und Kultur

Christine Schatz, M.A., Historikerin

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Die Stadt Paris arbeitet mit Hochdruck daran, die Seine für die Olympischen Sommerspiele 2024 und ab 2025 auch für die Öffentlichkeit schwimmbar zu machen. Bildquelle: Nanette Mudry via Unsplash
Die Stadt Paris arbeitet mit Hochdruck daran, die Seine für die Olympischen Sommerspiele 2024 und ab 2025 auch für die Öffentlichkeit schwimmbar zu machen. Bildquelle: Nanette Mudry via Unsplash

In weniger als 365 Tagen beginnen die Olympischen Spiele in Paris. Eine der größten Herausforderungen für die Stadt besteht darin, die Seine für den Wettkampf – und danach für die Bürger*innen – schwimmbar zu machen. Ein Update dazu finden Sie hier.

Freiwasserwettbewerbe 2024 in der Seine geplant

Vor einer Woche fand die olympische Generalprobe im Triathlon für Paris 2024 statt. Dabei sollen die Teilnehmenden in der Seine den Schwimm-Anteil bestreiten. Jedoch fiel die Generalprobe wortwörtlich ins Wasser: Verschmutztes Wasser durch ein defektes Abwasserventil und tote Ratten führten zu gesundheitlichen Risiken, weshalb der Triathlon zum Duathlon ohne Schwimmen wurde. Beim Üben kam es für einige Sportler*innen zu Magen-Darm-Beschwerden und es wurden E.coli-Bakterien entdeckt.

Vor einem ähnlichen Problem stand auch Rio de Janeiro bei den Olympischen Spielen 2016, als verdrecktes Wasser im Segelrevier zu abgesagten Wettkämpfen führte. Üblicherweise werden vor einem Triathlon immer Wasserproben genommen, so auch in Paris, wobei nicht immer klar ist, an welcher Stelle im Wasser die Proben entnommen werden.

Die Stadt Paris hat dennoch das Ziel, im Jahr 2024 Freiwasserwettbewerbe der Olympischen Spiele in der Seine stattfinden zu lassen. Obwohl das Baden in dem Fluss seit 1923 verboten ist, lockt die Vorstellung, mitten in der französischen Hauptstadt zu schwimmen. Als die Olympischen Spiele 1900 in Paris stattfanden, konnte man noch in der Seine schwimmen. Beim zweiten Anlass im Jahr 1924 musste man schon in der Halle schwimmen. Zusätzlich zu Olympischen Wettkämpfen soll die Seine ab 2025 an einigen Orten auch für die Öffentlichkeit zum Schwimmen geöffnet werden.

90% der Zeit ist die Wasserqualität der Seine bereits gut genug zum Schwimmen. Bildquelle: Unsplash
90% der Zeit ist die Wasserqualität der Seine bereits gut genug zum Schwimmen. Bildquelle: Unsplash

Drei Schwimmstellen in der Seine als Olympisches Erbe

Wie jeder große Fluss in einer Stadt ist auch die Seine in Paris ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Stadt hat bereits 1,4 Milliarden Euro im Großraum Paris investiert, um die Seine zu öffnen. Dafür müssen Tausende Haushalte und Hunderte Hausboote an die Kanalisation angeschlossen werden. Außerdem ist es nötig, Kläranlagen zu bauen und zu modernisieren. Für die Olympischen Sommerspiele sind Auffangbecken geplant, um die Wasserqualität des Flusses auch bei Regen garantieren zu können. Denn bei viel Regen kann Abwasser aus der überlasteten Kanalisation in den Fluss überlaufen.

Aktuell ist die Wasserqualität der Seine stark vom Wetter abhängig. Die neue Infrastruktur soll unabhängig vom Wetter eine gute Qualität garantieren.

Eine der drei Stellen, an denen man künftig auch ohne olympische Qualifikation in der Seine baden können soll, liegt unweit des Eiffelturms. Eine weitere Stelle ist ein Wassersportzentrum, das schon jetzt für Freizeitangebote auf der Seine genutzt wird. Und auch die dritte Stelle soll laut Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo zentral liegen. Alle betreffenden Wasserflächen sollen von Bojen abgegrenzt und über einen Steg erreichbar sein. Auch Bereiche zum Umziehen und Duschen sind geplant.

Schon seit 1923 ist es verboten, in der Seine zu schwimmen. Ab 2025 könnte es wieder möglich sein. Bildquelle: Unsplash
Schon seit 1923 ist es verboten, in der Seine zu schwimmen. Ab 2025 könnte es wieder möglich sein. Bildquelle: Unsplash

Abkühlung im Wasser als Teil der Klimaresilienz

Schon seit mehreren Jahren ist das Schwimmen in der Seine in einem schwimmenden Freibad denkbar. Dieses besteht allerdings aus einem eigenen Becken, das im Wasser verankert ist. Entsprechend kommt derzeit kein Flusswasser, sondern gechlortes Wasser zum Einsatz. Schon Jacques Chirac, Präsident von 1995 bis 2007, versprach den Pariser*innen, dass sie bald wieder in der Seine baden könnten.

Nun sollen die drei geplanten Badeplätze als Erbe der Olympischen Sommerspiele 102 Jahre nach dem Badeverbot das Versprechen wahrmachen. Schon 1923 war die Wasserqualität schlecht. Zudem war man um den zunehmenden Bootsverkehr besorgt, der für Schwimmende gefährlich sein kann. Bis jetzt waren die Investitionen von Paris größtenteils erfolgreich und das Wasser ist laut Angaben der Stadt zu 90 Prozent der Zeit sicher zum Schwimmen. Regelmäßige Tests sollen dies auch in Zukunft garantieren.

Angesichts der Klimawandelfolgen und Vorhersagen für immer heißere Sommer wird eine schwimmbare Seine die französische Hauptstadt nicht nur attraktiver, sondern auch klimaresilienter machen. Denn wenn das Sommerwetter 40°C, oder ab 2050 vielleicht sogar 50°C erreicht, ist eine Abkühlung Gold wert.

Der Joséphine Baker Pool direkt an der Seine ermöglicht bereits das Schwimmen in unmittelbarer Nähe zum Fluss. Bildquelle: Hugues Mitton (hugovoyages) at fr.wikipedia, CC BY-SA 2.5 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5>, via Wikimedia Commons
Der Joséphine Baker Pool direkt an der Seine ermöglicht bereits das Schwimmen in unmittelbarer Nähe zum Fluss. Bildquelle: Hugues Mitton (hugovoyages) at fr.wikipedia, CC BY-SA 2.5 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5>, via Wikimedia Commons

Daumen drücken für gutes Wetter

Trotz der geplatzten Triathlon-Versuche im August 2023 ist Paris auf einem guten Weg, was die Wasserqualität der Seine angeht. Proben vom 6. Juni und 19. Juli zeigten Werte, die laut Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation zum Schwimmen geeignet waren. Aufgrund starker Regenfälle im August 2023 ist die Wasserqualität zuletzt wieder gesunken.

Die Stadt plant, weiterhin regelmäßig zu testen und passende Maßnahmen zur Säuberung der Seine umzusetzen. So gibt es seit dem Frühsommer 2023 zwei Wasseraufbereitungsanlagen an der Seine und der Marne. Und ein neues Lagerbecken namens Austerlitz kann über 50 000 Kubikmeter Wasser speichern. Sollte es also kurz vor den Sommerspielen nächstes Jahr heftig regnen, kann Abwasser über das Lagerbecken in die Kanalisation und Kläranlagen geleitet werden, anstatt die Seine zu verschmutzen.

Für alle Fälle soll es außerdem Ersatzdaten für die Wettkämpfe im Wasser geben. So soll es je nach Wasserqualität möglich sein, Wettbewerbe bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen. Dies zeigt, dass die Stadt Paris noch nicht ganz sicher ist, was die Wasserqualität 2024 angeht.

Apropos: Eine Übersicht der Olympischen Spiele 2024 in Paris inklusive stadtplanerischer Veränderungen finden Sie hier.

Der geplante Zentralpark Gasometervorfeld in Wien: Ein nachhaltiger Stadtpark, der Natur, Kultur und Gemeinschaft auf 51.000 m² vereint. Visualizations: Monolot
Der geplante Zentralpark Gasometervorfeld in Wien: Ein nachhaltiger Stadtpark, der Natur, Kultur und Gemeinschaft auf 51.000 m² vereint. Visualizations: Monolot

Ein Stadtpark der besonderen Art entsteht im Herzen Wiens. Das innovative Projekt im Gasometer-Vorfeld kombiniert Nachhaltigkeit mit moderner Landschaftsarchitektur und schafft einen neuen Treffpunkt für Natur, Kultur und Gemeinschaft. Doch wie wird eine ehemalige Industriebrache zu einem lebendigen Park, der die Vergangenheit bewahrt und gleichzeitig zukunftsweisend ist?

m Gasometer-Distrikt entsteht ein einzigartiger Stadtpark mit 51.000 Quadratmetern Fläche. Der Zentralpark Gasometervorfeld wird von den Landschaftsarchitekten BOGL aus Dänemark und NUWELA aus Deutschland geplant. Gemeinsam verfolgen die Teams das Ziel, einen Raum zu schaffen, der Vergangenheit und Zukunft vereint.

Seine zentrale Lage, in der Nähe von Wohngebieten, Unternehmen und einer Metrostation, macht den Park zu einem bedeutenden Projekt für ganz Wien. Mit dieser Neugestaltung wird das Viertel aufgewertet, während die Gemeinschaft einen vielseitigen Treffpunkt erhält.

Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Ein zentrales Element des Projekts ist die Kreislaufwirtschaft. Die Architekten setzen auf den Erhalt und die Wiederverwendung vorhandener Ressourcen. Alte Gebäude, Materialien und natürliche Elemente erhalten neue Funktionen und werden kreativ integriert. Jens Linnet, der Kreativdirektor von BOGL, betont:

„Wir rücken die Natur und die Ressourcen des Standorts ins Zentrum unseres Designs, um innovative Lösungen zu schaffen.“

Dieser Ansatz stellt sicher, dass der Park nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch nachhaltig gestaltet wird.

Highlights des neuen Stadtparks

Die Pläne für den Zentralpark Gasometervorfeld beinhalten zahlreiche spannende Ideen, die den Park besonders machen:

  1. Sport und Bewegung: Ein alter Pferdestall wird in eine überdachte Street-Sport-Anlage umgestaltet.
  2. Kultur im Grünen: Ein ehemaliges Industriegebäude wird zu einem kulturellen Garten, der Platz für Veranstaltungen bietet.
  3. Genuss und Ausblick: Eine frühere Werkstatt wird in ein Café verwandelt, das gleichzeitig den Blick auf eine neue Freiluftbühne ermöglicht.
  4. Wasserspiele und Kreativität: Bestehende Betonflächen dienen als Bühnen- und Spielbereiche und sorgen für Abwechslung.
  5. Naturschutz: Alle vorhandenen Bäume und natürlichen Elemente bleiben erhalten, um den Charakter des Standorts zu bewahren.

Mit diesen vielfältigen Angeboten spricht der Park Menschen jeden Alters an und bietet Raum für Erholung, Begegnung und Aktivitäten.

Ein Park für alle

Die Lage des Parks, nahe Wohnhäusern und kulturellen Einrichtungen, ist ideal für die Anwohner. Zudem wird der Zentralpark durch seine Nähe zur Metrostation für Besucher aus ganz Wien leicht erreichbar sein.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise. Die Bauarbeiten starten 2026, und der erste Abschnitt wird voraussichtlich zwei Jahre dauern. Anschließend wird der Park kontinuierlich erweitert, sodass die Wiener Bürger regelmäßig neue Bereiche entdecken können.

Modellprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung

Der Zentralpark Gasometervorfeld zeigt eindrucksvoll, wie innovative Landschaftsarchitektur zur nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen kann. Durch die Wiederverwendung von Baumaterialien und Asphalt sowie die kreative Integration bestehender Strukturen entstehen Lösungen, die sowohl einzigartig als auch lokal angepasst sind.

Die Erfahrungen aus Projekten wie dem Remisepark in Kopenhagen fließen direkt in das Wiener Vorhaben ein. Dadurch profitiert die Stadt von internationalem Know-how, das neue Maßstäbe setzt.

Ein Blick in die Zukunft

Dieses Projekt ist weit mehr als ein Stadtpark. Es bietet ein Modell für eine neue Art der Stadtentwicklung, die Natur und Nachhaltigkeit ins Zentrum stellt. Wien erhält mit dem Zentralpark Gasometervorfeld nicht nur einen vielseitigen Erholungsraum, sondern auch ein Vorzeigeprojekt für urbane Transformation.

Durch die Zusammenarbeit von Architekten, der Stadt Wien und der Gemeinschaft entsteht ein Park, der Vergangenheit und Zukunft verbindet. Dieses ambitionierte Vorhaben wird den Charakter des Viertels prägen und gleichzeitig weltweit Inspiration für ähnliche Projekte liefern.

 

 

Lesen Sie hier mehr über der neuen Stadtteil in Wien: Bricolage City.