Klappe die zweite: Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr organisiert der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten wieder das Fortbildungsformat „bdla-Entwerfertage“. Die Entwerfertage, die am 8. und 9. November in Berlin-Lichtenberg stattfinden, richten sich an im Bereich Entwurf tätige Landschaftsarchitekten. Schwerpunkt in diesem Jahr ist das Entwerfen und Planen mit Holz und Metall.
Am Freitag, 8. November, dreht sich alles um das Thema „Wood is good!“. Wie schon im Vorjahr berichten Landschaftsarchitekten, aber auch Architekten, Designer und Sachverständige von ihren Erfahrungen.
Holz ist mehr als in – der Baustoff erfüllt alle Anforderungen an ein zeitgemäßes Material: Es ist nachhaltig, recyclebar und benötigt einen minimalen Energieaufwand für die Herstellung und Verarbeitung.
Was also steckt in ihm? Wie verändert sich seine Verwendung im Wechselspiel mit digitalen Planungs- und Fabrikationsprozessen? Fragen wie diese werden Anhang November in der Max-Taut-Schule diskutiert. Auf der Agenda steht u.a. ein Vortrag zum parametrischen Entwerfen am Beispiel des BUGA Holzpavillons 2019.
Alleskönner Metall
Am zweiten Veranstaltungstag stehen Gestaltungs- und Verwendungsmöglichkeiten von Metall im Fokus. „Heavy Metall“ oder doch „löchrig wie ein Schweizer Käse“ (Korrosionsschäden)? Neue Erkenntnisse aus der Forschung und praktische Planungsbeispiele werden besprochen. Vom Möbeldesign der Bauhauszeit bis zur High-End-Oberfläche.
Ausflüge runden das Programm der bdla-Entwerfertage ab. Vorgesehen ist eine thematische Holz-Exkursion zur Integrierten Sekundarschule Mahlsdorf. Alternativ wird die Planung für den Spreepark diskutiert und erste Schritte der Umsetzung vor Ort besichtigt.
Pluspunkt: Die Teilnehmer erhalten eine Fortbildungsbescheinigung.
In der Septemberausgabe 2021 der G+L stellen Studierende der Landschaftsarchitektur und Stadtplanung ihre Abschluss- und Projektarbeiten der vergangenen Semester vor. Die studentische Arbeiten kommen mitunter von Studierenden aus den Häusern TH Ostwestfalen-Lippe, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, FH Erfurt und BTU Cottbus-Senftenberg. Weitere Projekte möchten wir außerdem noch hier auf unserer Website veröffentlichen. Hier finden Sie die studentischen Arbeiten im Überblick – die erste veröffentlichen wir am Donnerstag 9. September, danach jeweils montags eine weitere.
Ein neues EVO-Quartier für Offenbach
In ihrer Masterarbeit fragt Johanna Moraweg von der Hochschule Rhein-Main ob Heizkraftwerke mit dem Kohleausstieg ihre Daseinsberechtigung verlieren. Als Antwort entwickelte sie anhand des Geländes der Energieversorgung Offenbach (EVO) ein neues Quartier. Alles zum Quartier EVO Offenbach finden Sie hier.
Klimagerechtes Quartier für Lerchenfeld, Freising
Simon Benz, Jakob Berger, Jacqueline Bucheli und Laura Michanickl stellen hier ihren Entwurf für ein klimagerechte Quartier im Lerchenfeld, Freising, vor. Alles zum Quartier Lerchenfeld lesen Sie hier.
Euro-Industriepark München: Entwicklung als Quartier
Katharina Dauer, Sophie Hundertmark und Carolina Völk von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf stellen hier ihren Entwurf für ein vielschichtiges, multifunktionales und lebendiges Quartier vor, das das aktuell mäßig attraktive Areal beleben soll. Alles zum Euro-Industriepark München lesen Sie hier.
Bodenaushub: entsorgen oder verwerten?
In seiner Masterthesis diskutiert André Meyer von der Hochschule Osnabrück den künftigen Umgang mit Bodenaushub. Welche Möglichkeiten es für eine Weiterverwertung von Bodenaushub gibt, erfahren Sie hier.
Klimagerechte Landschaftsarchitektur
Raphaela Roming von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen entwickelte in ihrer Abschlussarbeit Strategien, wie Planer*innen Freiräume klimaoptimiert gestalten können. Alles zu klimagerechter Landschaftsarchitektur lesen Sie hier.
Atlas of Landscapes in a Room – Landschaften in Innenräumen
Fanny Brandauer zeigt mit ihrem Projekt „Atlas of Landscapes in a Room“ Möglichkeiten auf, Landschaft in begrenzten Räumlichkeiten auszustellen. Welche das sind, erfahren Sie hier.
Interessiert an weiteren Hochschulthemen? Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf feierte 2021 ihren 50. Geburtstag und pflanzte hierfür ein begehbares Arboretum mit 50 Bäumen. Alles dazu hier.
Das von Mario Botta geplante Firmengelände von BENKERT BÄNKE – architektonische Heimat innovativer, 3D-gedruckter Stadtmöbel.
3D-gedruckte Stadtmöbel als zukunftsfähige Alternative zu Beton und Stahl: Mit der Serie ONTIGO bringt BENKERT BÄNKE frischen Wind in die Stadtplanung – leicht, modular, nachhaltig.
Wenn Stadtmöblierung neu gedacht wird, lohnt ein Blick nach Altershausen. Dort, im unterfränkischen Königsberg, produziert das Familienunternehmen BENKERT BÄNKE seit über 40 Jahren hochwertige Stadtmöbel aus Edelstahl – und schlägt nun mit der neuen Serie ONTIGO ein neues Kapitel auf. Das Besondere: Die modularen Elemente entstehen im großformatigen 3D-Druck – aus 100 % recyceltem Kunststoff, gefertigt mit Ökostrom. Was nach Zukunftsmusik klingt, ist längst Realität: ressourcenschonend, funktional und ästhetisch überzeugend.
ONTIGO: Eine neue Klasse 3D-gedruckter Stadtmöbel
Mit ONTIGO bringt BENKERT BÄNKE ein Produkt auf den Markt, das Maßstäbe setzt – technisch wie gestalterisch. Ob organisch geschwungene Bänke, strukturierende Pflanzgefäße oder Sitzlandschaften mit architektonischer Aussage: ONTIGO ist modular, robust und formflexibel, ohne auf Stabilität oder Langlebigkeit zu verzichten.
Die Basis: 3D-gedruckte Körper aus glasfaserverstärktem Kunststoff, kombiniert mit Edelstahl-Elementen für Verbindung, Funktion und Langlebigkeit. Das Ergebnis sind Möbel, die weit mehr leisten als reine Sitzgelegenheiten. Sie sind leicht, montagefreundlich, kratzresistent – und bieten maximale Freiheit in der Gestaltung urbaner Räume.
Leicht, stabil und klimafreundlich
Was früher in schwerem Beton gegossen wurde, entsteht heute ohne Formenbau und ohne aufwendige Technik. Ein Beispiel: Ein Modul der Bankserie ONTIGO 10 wiegt rund 177 Kilogramm – eine vergleichbare Betonkonstruktion hätte über 3,8 Tonnen auf die Waage gebracht. Der Unterschied macht sich bemerkbar: beim Transport, bei der Montage, beim Budget.
Trotz ihres geringen Gewichts sind die Möbel von BENKERT BÄNKE außerordentlich stabil – und damit ideal geeignet für den Einsatz im öffentlichen Raum: auf Plätzen, Promenaden, Schulhöfen, in Foyers oder auch im Innenbereich. Dank ihres leichten Aufbaus – bei Bänken genügt ein Gabelstapler oder zwei Personen, bei Pflanzgefäßen reicht ein Hubwagen – lassen sich die Produkte problemlos auch an schwer zugänglichen oder statisch sensiblen Orten wie Dachterrassen installieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Betonmodulen entfallen so aufwändige Montagen mit Schwerlastkränen. Serien wie ONTIGO 20 mit optionalen Sitzflächen bieten zudem gestalterische Vielfalt für innen und außen.
leicht, modular, nachhaltig: Ein Mitarbeiter installiert ein Element der 3D-gedruckten ONTIGO-Serie von BENKERT BÄNKE – bereit für den Einsatz im urbanen Raum
Design trifft Nachhaltigkeit
Die gesamte Serie ONTIGO wird aus recycelten Industrie- und Verpackungsfolien hergestellt – ergänzt durch Glasfaser für zusätzliche Stabilität. Produziert wird am Firmenstandort im fränkischen Altershausen – mit 100 % Ökostrom und ohne den Einsatz von Öl, Gas oder Wasser. Diese Form der Stadtmöblierung ist nicht nur im Ergebnis nachhaltig – sie ist es in jeder Phase der Produktion.
Dass Nachhaltigkeit bei BENKERT BÄNKE kein Marketingschlagwort, sondern Unternehmensprinzip ist, zeigt sich auch in der CO₂-neutralen Fertigung, der ressourcenschonenden Logistik und der Langlebigkeit der Produkte.
Nachhaltigkeit mit Leben gefüllt: Am Produktionsstandort in Altershausen setzen Ziegen auf natürliche Weise die Landschaftspflege um – ein Sinnbild für die umweltfreundliche, CO₂-neutrale Fertigung der ONTIGO-Serie aus recyceltem Kunststoff
ONTIGO im Einsatz: Zwei Serien, viele Möglichkeiten
ONTIGO 10 – Modulare 3D-Bank: Skulpturale Segmente aus dem 3D-Drucker, frei kombinierbar, erweiterbar und mit Zubehör wie Armlehnen, Tischen oder Pflanzgefäßen ergänzbar. Ideal für komplexe Raumkonzepte – innen wie außen.
ONTIGO 20 – Design-Pflanzgefäße: Drei Varianten mit markanter gerillter Oberfläche, Edelstahl-Einsätzen für Begrünung und optionalen Sitzflächen. Robust, pflegeleicht, vandalismussicher – und ein echter Hingucker im urbanen Kontext.
Digital gedacht: Planung leicht gemacht
Architekt:innen und Planer:innen profitieren von der digitalen Zugänglichkeit der ONTIGO-Serie: 3D-Daten im DWG-, STEP- oder BIM-Format ermöglichen die direkte Integration in Planungssoftware. Das verkürzt Projektzeiten, reduziert Fehlerquellen und erleichtert den Weg von der Idee zum realisierten Objekt.
3D-gedruckte Stadtmöbel als neue Designfreiheit
Mit ONTIGO zeigt BENKERT BÄNKE, wie 3D-gedruckte Stadtmöbel nicht nur gestalterische, sondern auch ökologische und wirtschaftliche Vorteile bieten können. Die Verbindung von jahrzehntelanger Erfahrung, lokalem Handwerk und innovativer Technologie eröffnet neue Wege für eine urbane Gestaltung, die auf Zukunftsfähigkeit, Effizienz und Ästhetik setzt.
Wer heute öffentliche Räume plant, denkt in modularen, nachhaltigen und digitalen Lösungen – ONTIGO liefert sie.