Bellevue di Monaco oder Das Märchen von Goldgrund

Advertorial Artikel Parallax Article

Das Bellevue di Monaco ist eine Institution in München. Die Sozialgenossenschaft unterhält drei Gebäude an der Müllerstraße 2-6 im Glockenbachviertel und setzt sich für Geflüchtete ein. Wie es dazu kam? Alles begann mit einem sehr elaborierten Scherz …

Scharade führt Immobilienwahn ad absurdum

 

“Es waren einmal drei Freunde, die genug hatten vom Münchner Immobilienwahn. Sie packten Satire, Witz und Makler-Sprech und zogen aus in die Stadt, um den Münchner*innen den Spiegel vorzuhalten … ” So beginnt das Märchen von Goldgrund, das von sozialem Engagement handelt, und den Ergebnissen, die man damit erzielen kann. Enden tut es (vorerst) mit einem Dachsportplatz. Der Bolzplatz schmückt seit September 2020 das Wohnhaus des sogenannten „Bellevue di Monaco“ an der Müllerstraße 6 in München.

Aber zurück zum Anfang. Es war 2012, als die drei Freunde Till Hoffmann, Christian Ganzer und Alex Rühle mit Blick auf die stetig steigenden Immobilienpreise in München echt. Keinen. Bock mehr hatten auf die zunehmende Gentrifizierung der Stadt. Kurzerhand entschieden sich die drei für eine humorvolle Art des Protests. Sie schufen eine fiktive Immobilienfirma, funktionierten eine Galerie in ein Maklerbüro um und besorgten Visualisierungen und Pläne. Damit druckten sie einen Flyer, der in Schwabings Briefkästen landete. Sie nannten sich übrigens „Goldgrund Immobilien Organisation“ – merken Sie sich das, es wird später noch wichtig werden.

Auf diesen Flyern priesen sie eine neue Immobilie an, die bald die Münchner Freiheit aufwerten sollte – die Arche de Munich. In schönstem Makler-Sprech priesen sie die Vorzüge der Immobilie an. „Unsere Architekten zaubern eine lichtdurchflutete Fassade auf die bislang ungenutzte Brache der Münchner Freiheit, die die Leichtigkeit des Steins zum Strahlen bringt und sich nahtlos in die urbane Umgebung schmiegt. Vor allem aber bieten wir Ihnen mit dem Arche de Munich in Zeiten sozialer Kälte ein behagliches und sicheres Refugium: Doorman-Service, Double-Carport, Airport-Shuttle-Service und eigenes U-Bahn-Entrée – damit Sie Ihre ganz eigene Münchner Freiheit genießen können.“ (Die gesamte Projektbeschreibung und die Visualisierungen finden Sie hier.)

Es dauerte nicht lang bis die Kunstaktion von Hoffmann, Ganzer und Rühle in der Stadt für Furore sorgte. Sie wurde ernst genommen, wie ein Brief der Münchner Stadtbaurätin Elisabeth Merk aus dem gleichen Jahr zeigt. Darin macht sie die Immobilienfirma darauf aufmerksam, dass ein Projekt dieser Größenordnung Partizipation, einen Planungs-Wettbewerb und mindestens 30 Prozent sozialen Wohnungsbau erfordert.

Zentrum für Unterbringung und Kulturarbeit

Die Immobilienfirma löste die Scharade erst auf, als empörte Münchner*innen im Maklerbüro statt einer Verkaufsveranstaltung für die Luxuswohnungen ein Symposium zum Thema „Wem gehört die Stadt? Den Investoren oder uns?“ vorfanden. Mit der Aktion führten die drei Freunde die Immobilien-Situation in München ad absurdum – und fanden Geschmack daran. Es erstaunt daher nicht, dass es nicht allein bei dieser einen Aktion blieb .

Im Herbst 2012 setzten Hoffmann, Ganzer und Rühle allerdings nicht auf Satire, sondern agierten ernsthaft. Es sollte der Beginn des Bellevue di Monaco werden. Alles startete damit, den Bolzplatz neben der Glockenbachwerkstatt zu erhalten, dessen Überbauung zur Diskussion stand. Die Glockenbachwerkstatt ist ein Bürgerhaus in München und zugleich ein Verein, der sich auf Kinder- und Jugendarbeit spezialisiert. Der an das Gebäude angrenzende Bolzplatz ist ein wichtiger Freiraum im Viertel. Viele Münchner*innen setzten sich erfolgreich für ihn ein: Er konnte vor der drohenden Bebauung gerettet werden.

Die darauffolgende Aktion der Goldgrund-Gründer lag nicht nur geografisch nahe am Bolzplatz, sondern auch ideologisch: Es ging um die an den Bolzplatz angrenzenden städtischen Häuser der Müllerstraße 2-6. Die Stadt wollte sie abreißen lassen. Mithilfe einer Guerilla-Renovierungsaktion im Jahr 2013 sowie Energiegutachten und Stellungnahmen von Statiker*innen sorgten sie gemeinsam mit vielen weiteren engagierten Münchner*innen dafür, dass die Stadt die Häuser renoviert, statt sie abzureißen.

Im Zuge der damals gerade aufkommenden Flüchtlingskrise vernetzten sich die engagierten Münchner*innen mit Menschen aus dem Kultur- und Sozialbereich. Sie stellten der Stadt 2014 ihr Konzept „Bellevue di Monaco“ vor. Die Müllerstraße 2-6 sollte zu einem Zentrum für Unterbringung und Kulturarbeit werden. Der Gedanke dahinter: Anstatt die Themen Flucht und Migration an die Ränder der Stadt und somit aus den Augen und dem Sinn ihrer Bewohner*innen zu verbannen, sollte mit dem Bellevue di Monaco ein Begegnungsort in der Stadt entstehen, der Verständnis, Toleranz und Respekt in der Stadtgesellschaft fördert. Mit dem Konzept konnte die Bürger*innenbewegung die Stadt München überzeugen, die die drei Gebäude der Müllerstraße 2-6 erhielt.

Graue Energie sparen

2015 nahm der Münchner Stadtrat erst den Abrissbeschluss für die Häuser der Müllerstraße 2-6 zurück. Danach formte sich aus dem Aktionsbündnis offiziell die gemeinnützige Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco eG. Sie erhielt im EU-weiten Ausschreibungsverfahren der Landeshauptstadt München den Zuschlag für den Betrieb der Gebäude und die Durchführung des Kulturprogramms.

2016 durfte die Sozialgenossenschaft einen 40-jährigen Pachtvertrag unterzeichnen. Daraufhin schrieb die Bellevue di Monaco eG einen Wettbewerb für die Sanierung der drei städtischen Häuser aus, wobei sich hirner & riehl architekten und stadtplaner gegen die anderen fünf geladenen Teilnehmer*innen durchsetzten.

hirner & riehl entwickelten daraufhin mit der Genossenschaft das Nutzungskonzept für die Gebäude und planten die Sanierung. Ziel dabei: so viel Bestand wie möglich sichern. Die Planer*innen setzten auf Ressourcenschonung, was das Projekt aber nicht kostengünstiger machte: „Wir prüften sämtliche Standards der Gebäude und entschieden, was erhaltenswert war“, erläutert Matthias Marschner, der Partner bei hirner & riehl ist und an der Rettungsaktion für die Gebäude beteiligt war.

„Das hieß, dass wir etwa die Fenster von 1958 sanierten, statt neue zu kaufen. Die alten Fenster sind jetzt vergleichbar mit neuen, aber gekostet hat uns das nicht weniger, als wenn wir sie ersetzt hätten.“ Trotzdem glauben Marschner und seine Kolleg*innen bei hirner & riehl daran, auf den Erhalt von Bestand zu setzen: „In jedem alten Gebäude ist graue Energie gespeichert, die verloren geht, wenn man es abreißt.“

Bellevue di Monaco mit eigener Möbelkollektion

Die drei Häuser der Müllerstraße sind heute längst fertig saniert. In der Müllerstraße 2 befindet sich die Verwaltung der Bellevue di Monaco eG, in der sich die Genossenschaft organisiert, in der Kulturveranstaltungen und diverse Kursangebote für Geflüchtete stattfinden. Ein Haus weiter, in der Nummer 4, finden sich Wohnräume für Familien mit Fluchthintergrund. Das Wohnhaus an der Müllerstraße 6 schließt das Ensemble mit Wohnangeboten für junge Geflüchtete ab.

Bellevue di Monaco zollt Goldenes Tribut

Die Nummer 6 sticht heraus – nicht nur durch das Infocafé, das sich in seinem Erdgeschoss befindet und Begegnungsort für Münchner*innen und Geflüchtete ist. Übrigens: Die Möbelkollektion „Stück für Stück“, die das Café mit den schicken Bars und Kaffeehäusern im umliegenden Szene-Viertel Glockenbach mithalten lässt, entsteht ebenfalls in Zusammenarbeit mit Geflüchteten. Entwickelt hat sie Marschner gemeinsam mit dem Designer Michael Geldmacher, Geflüchteten, Studierenden und interessierten Freiwilligen. Hier erfahren Sie mehr über das Projekt.

Besonders einzigartig macht die Nummer 6 aber der Bolzplatz, der sich seit September 2020 auf ihrem Dach befindet. Er ist der erste seiner Art in München und erregt bereits großes Aufsehen – solange er bespielt werden konnte, war er ausgebucht. Gerade befindet er sich aber im coronabedingten Winterschlaf. Wie es zu dem Projekt kam und welche Herausforderungen ein Dachsportplatz mit sich bringt, lesen Sie in der Garten+Landschaft 03/21 mit dem Themenfokus Spielräume.

Eine letzte Sache: Erinnern Sie sich an den Namen „Goldgrund Immobilien Organisation“? Die Kunstaktion, der die Gründung des Bellevue di Monacos eigentlich zugrunde liegt, blieb allen Beteiligten in bester Erinnerung. Über die Jahre hat die Farbe Gold sie alle stets begleitet – heute zollen die goldenen Elemente der Müllerstraße 2-6, wie etwa die Balkonbrüstungen, die Möbel des Cafés oder der goldene Ballfangzaun des Dachsportplatzes, den drei Freunden Till Hoffmann, Christian Ganzer und Alex Rühle Tribut.

Lesen Sie hier das Interview mit Rüdiger Heid zum Thema Sport und Integration und die Rolle der gemeinnützigen GmbH buntkicktgut beim Dachsportplatz.

Das könnte Sie auch interessieren
Todesfalle Böschungsmatte
Wettbewerbsübersicht Mai 2019 (2/2)
blau-weisse-strassenbahn-tagsuber-auf-der-strasse-in-der-nahe-des-gebaudes-gDKak1J6px4
Schattennetzwerke der Mobilität – informelle Verkehrsflüsse sichtbar machen
Eine lebendige städtebauliche Szene zum Thema Bauleitplanverfahren
Bauleitplanverfahren: Konzept, Vorteile und Beispiele
Coverfoto: Petra Appelhof
Fahrradstadt – Die G+L im Februar 2023
Fahrradständer: Vier Punkte, die Sie beim öffentlichen Einsatz beachten sollten
Baumeister Topos Cities Initiative
Eine Frau aus Dresden klagte erfolgreich gegen einen unfairen Lohnunterschied. So ist ein wichtiger Präzedenzfall zur Gender Pay Gap entstanden. Bildquelle: Unsplash
Gender Pay Gap: Neues Gerichtsurteil für Equal Pay
Moderne Bewässerungssysteme in einem städtischen Park für eine ressourcenschonende Pflanzenpflege. Image by AxxL from Pixabay
Bewässerungssysteme in städtischen Parks
Grafik-Karte die einige der Projekte zeigt
Svizra27
Ansicht der Wohneinheiten der schwimmende Stadt mit Steg direkt am Wasser
Die Maldives Floating City, die schwimmende Stadt auf den Malediven, bietet direkten Wasserzugang für alle Bewohner*innen. Bild: Waterstudio.NL/Dutch Docklands Maldives

Die schwimmende Stadt auf den Malediven stellt sich der Herausforderung des steigenden Meeresspiegels. Wie das Projekt „Maldives Floating City“ neue Standards für schwimmende Städte setzen will, erfahren Sie hier.

Die Malediven sind für viele vor allem eine Traumdestination zum Reisen. Zugleich gehören sie zu den Inselnationen, die besonders früh vom Klimawandel betroffen sein werden. Ihr höchster Punkt liegt nur 2,5 Meter über dem Meeresspiegel, sodass ein steigender Wasserpegel die 26 ringförmigen Atolle aus über 1 000 Koralleninseln schnell überfluten können. Eine Lösung ist die Idee schwimmender Städte, die sich mit dem Meeresspiegel bewegen.

Verkauf von schwimmenden Wohnungen startet in Kürze

Die niederländische Firma Dutch Docklands hat nun gemeinsam mit der maledivischen Regierung ein Projekt namens Maldives Floating City gestartet. Der Masterplan von Waterstudio aus den Niederlanden sieht mehrere Tausend schwimmende Wohneinheiten vor, die sich in einer Warmwasser-Lagune im Indischen Ozean mit einer Größe von über 200 Hektar befinden sollen. Die Floating City liegt nur 10 bis 15 Minuten Bootsfahrt von der Hauptstadt Male und dem internationalen Flughafen der Malediven entfernt.

Jede Wohneinheit hat direkten Zugang zum Wasser. Es soll sich um eine gemischte Gemeinschaft mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten wie Wohnen, Shopping, Hotels und Restaurants handeln. Der Verkauf der Wohneinheiten soll bald beginnen. Aktuell ist es bereits möglich, sein Interesse auf der Website zu registrieren.

Schwimmende Stadt – Der Trend

Die Idee einer schwimmenden Stadt ist alt und wurde zum Beispiel bereits vom Uru-Volk auf dem Titicaca-See zwischen Bolivien und Peru umgesetzt. Dort werden Inseln aus Schilf genutzt, um Wohnraum sowie Platz für Landwirtschaft zu schaffen. In Amsterdam gibt es mit Waterbuurt eine kleine Siedlung von etwa 100 Häusern, die ebenfalls als Floating City zu beschreiben sind.

In den letzten Jahren gibt es immer mehr Vorschläge für schwimmende Städte im großen Stil. Zum Beispiel schlägt die US-amerikanische Firma Oceanix für die südkoreanische Stadt Busan eine Floating City vor. Diese Erweiterung, die bereits von Bjarke Ingels Architects entworfen wird, soll zunächst 10 000 Menschen beherbergen. Danach lassen sich dank modularer Bauweise immer mehr Einheiten hinzufügen.

Nun ziehen die Malediven nach. Ihre neue Stadt wird sich auf sechseckigen Segmenten befinden, die sich von der Geometrie an die örtlichen Korallenriffen orientieren. Die Wohnungen liegen nur knapp über dem Wasser, steigen und sinken aber mit dem Wasserstand. Brücken, Kanäle und Docks verbinden die Segmente und Sandstrände schützen die Struktur an ihren Außenseiten.

Render der Maldives Floating City. Bild: Waterstudio.NL/Dutch Docklands Maldives
Render der Maldives Floating City. Bild: Waterstudio.NL/Dutch Docklands Maldives

Ein neuer Maßstab für schwimmende Städte

Maldives Floating City soll nach eigenen Angaben die erste schwimmende Stadt sein, die komplett von der Regierung unterstützt wird. Dazu gehört, dass Besitzer*innen die Landrechte erhalten und jederzeit auf ein gesetzliches Regelwerk zurückgreifen können. Zudem erhalten Käufer*innen eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. So soll eine internationale Gemeinschaft entstehen, die verschiedene Kulturen und zugleich Kapital auf die Malediven bringt.

Die Inselnation hat bereits ein nachhaltiges, umweltfreundliches Bewusstsein sowie jahrhundertelange Erfahrung im engen Zusammenleben mit dem Meer. Entsprechend soll die lebhafte neue Stadt auf dem Wasser einen Fokus auf Boote legen. Die Kanäle zwischen den Einheiten bieten die nötige Infrastruktur für Logistik und Transport. Autos sind in der Maldives Floating City nicht erlaubt. Nur Boote, Fahrräder und elektrische, geräuschlose Scooter werden auf den neuen, schwimmenden Inseln legale Verkehrsmittel sein.

Sicherheit und Stadtentwicklung, die vor steigenden Meeresspiegeln schützt, sind die wichtigsten Werte für die neue schwimmende Stadt. Zudem möchten die Entwickler*innen einen gesunden neuen Lebensstil ermöglichen, der als Beispiel für künftige schwimmende Städte gilt. „Auf diese Weise werden die Malediver*innen ihr Schicksal von Klimaflüchtlingen zu Klima-Innovator*innen umschreiben.“, so die Website maldivesfloatingcity.com.

Die Smart City auf dem Wasser

Die neue Stadt der Malediven soll dynamisch und flexibel funktionieren. Mit einem Smart Grid soll es möglich sein, auf Wetteränderungen sowie Auswirkungen des Klimawandels einzugehen. Elemente wie ein Trinkwasservorrat, Solarpanels, schwimmende Landwirtschaft und die Produktion von Süßwasser sollen dabei helfen, CO2-Emissionen zu reduzieren und eine möglichst selbstversorgende Stadt zu erschaffen. Zugleich sollen die sechseckigen Elemente bei Bedarf anpassbar sein, um mit der Zeit zu wachsen.

Dabei ist es dem Entwickler wichtig, ökologische Best Practices zu nutzen. Damit soll das marine Ökosystem der Malediven geschützt und verbessert werden. Neben dem Wachstum auf der Wasseroberfläche soll es auch unter Wasser einige Veränderungen geben, um etwa das Wachstum der wertvollen Korallenriffe zu unterstützen. So soll die Stadt künstliche Korallenriffe an ihrer Unterseite haben, wodurch natürliches Wachstum stimuliert werden kann. Zugleich sind die Korallenriffe ein natürlicher Wellenbrecher, der Sicherheit und Komfort für die Bewohner*innen bietet. So hoffen die Entwickler, die ökofreundlichste Stadt der Welt zu werden. Die Maldives Floating City soll das Ziel des Landes, bis 2030 CO2-neutral zu sein, vorantreiben.

Der öffentliche Raum der Maldives Floating City ist barrierefrei und attraktiv gestaltet. Bild: Waterstudio.NL/Dutch Docklands Maldives
Der öffentliche Raum der Maldives Floating City ist barrierefrei und attraktiv gestaltet. Bild: Waterstudio.NL/Dutch Docklands Maldives

Integrierter Tourismus

Die Floating City der Malediven wird vom Tourismus-Ministerium des Landes unterstützt. In einer Zeremonie am 25. Juni 2022 erhielt die Firma Dutch Docklands Maldives die letzten nötigen Unterschriften, um das Projekt offiziell zu beginnen. Dazu gehörte eine Gebühr in Höhe von einer Million Dollar.

Der Wirtschaftsbeirat der maledivischen Regierung hatte dazu geraten, die Maldives Floating City im Rahmen des integrierten Tourismus-Modells zu gestalteten. Entsprechend ist Dutch Docklands eine öffentlich-private Partnerschaft mit der Regierung eingegangen.

Der erste Block der schwimmenden Häuser wird bereits von der Firma BISON gebaut. Er soll im Juli 2022 in die Lagune transportiert und im August 2022 eröffnet werden. Dazu gehört die Einladung an die Öffentlichkeit, sich den neuen Häuserblock anzuschauen. Der Bau der schwimmenden Stadt wird im Januar 2023 beginnen und voraussichtlich vier bis fünf Jahre lang dauern. Die 5 000 Wohneinheiten werden am Boden der Lagune befestigt und ebenfalls miteinander verbunden, um maximale Sicherheit zu bieten.

Die Maldives Floating City oder MFC bietet Wohneinheiten mit einer Größe ab 100 Quadratmeter plus Dachterrasse an. Die günstigsten Einheiten sollen für 250 000 US-Dollar zu haben sein. „Auf den Malediven können wir die Wellen nicht aufhalten, aber wir können mit ihnen steigen“, sagt Mohamed Nasheed, früherer Präsident und heutiger Parlamentssprecher der Malediven.

Ebenfalls interessant: das 11. World Urban Forum (WUF) in Katowice, Polen.

Adventskalender Tag 18

Advertorial Artikel Parallax Article

Der Garten + Landschaft Adventskalender dreht sich rund um die Landschaftsarchitektur in all ihren Facetten. Bis zum 24. Dezember stellen wir Ihnen täglich ein Rätsel. Machen Sie mit und gewinnen Sie eins von zwölf Büchern aus dem Callwey-Verlag!

18. Dezember

In der Kindheit begegnet uns diese Pflanze in den meisten Fällen zuerst als Götterspeise-Geschmacksrichtung. Wie lautet der lateinische Name?

Gestern war gesucht: Alexander von Humboldt (1769 – 1859) erreichte in mehr als 70 Schaffensjahren einen neuen Wissensstand von der Welt.

Und so geht’s:

Schicken Sie uns Ihre Antwort in einem Kommentar auf unserer Facebook-Seite. Am Ende jeder Woche verlosen wir unter den Teilnehmern mit den meisten richtigen Antworten jeweils eins von drei Büchern. Jede Woche wartet ein anderes Buch aus dem Bereich Garten und Landschaft auf Sie!

Diese Woche:

Gartensituationen
Lösungen für jeden Gartenbereich
Alain Diebold, Silvia Schaub