Berlin City West

Berlin City West Foto: Markus Spiske / Unsplash

Seit gestern steht fest: Die Bürgerbeteiligung zum Entwicklungskonzept der Berliner City West verlängert sich um rund vier Wochen. Die Fläche zwischen Adenauerplatz, Nollendorfplatz, Spreebögen und Hohenzollerndamm soll in vier Gebieten großangelegt neu gedacht werden – unter anderem im Rahmen eines Hochhauskonzeptes. Was Sie zum Projekt wissen müssen, lesen Sie hier.

1. Lebendige Erdgeschosse als Qualität etablieren

2009 beschloss der Berliner Senat mit den „Leitlinien für die City West“ Planungsgrundsätze für Teilbereiche der Stadtbezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Mitte, um vor dem Hintergrund der stagnierenden Entwicklung des westlichen Berlins die spezifischen Qualitäten des Quartiers zu fördern. Mit der Zeit wurden Anpassungen in der Struktur und Methodik der Leitlinien vorgenommen, um auf Entwicklungen wie die Klimaerwärmung oder auch Pandemien zu reagieren. Aktuell stehen zehn Leitlinien im Entwurfsstadium auf dem Programm für die Entwicklung der Berliner City West, die wir Ihnen hier vorstellen:

Erdgeschosszonen seien die zentrale Schnittstelle zwischen Stadt- und Privatraum. Sie sollen öffentlichkeitswirksam und barrierefrei nutzbar sein. Ein Instrument dafür können kuratierte Erdgeschosse sein, deren Nutzung über den reinen Einzelhandel hinausgeht, wie Tauschbörsen, Proberäume oder Beratungsstellen.

2. Die vertikale Nachverdichtung verträglich steuern

Zur stadtbildverträglichen Integration von Hochhäusern wurde das „Hochhauskonzept City West“ entworfen, das qualitative Anforderungen an die Planung von Hochhäusern stellt. Ergänzend zum gesamtstädtischen Hochhausleitbild stellt das Hochhauskonzept Planungsgrundlagen für eine verträgliche Integration von Hochhäusern in das Quartiersbild. Dieses ist durch Bauwerke aus der Gründerzeit und die typische „Berliner Traufe“, eine Traufhöhe von 21 bis 22 Metern, geprägt. Auch in bürogewerblich dominierten Bereichen gilt es, durch Hochhäuser Wohnraum zu schaffen. Grüne Infrastruktur soll in verdichteten Stadträumen ökologischen Ausgleich schaffen. Außerdem soll ein verstärktes Augenmerk den kleinklimatischen Effekten um das Hochhaus gelten. Fallwinde beispielsweise mindern die Aufenthaltsqualität vor dem Gebäude und sollen durch entsprechende Fassadengestaltung vermieden werden. Ebenfalls vermieden werden soll oberirdischer Kfz-Parkraum, bei vorhandenen Parkflächen soll die Umgestaltung in grüne und resiliente Flächen in Erwägung gezogen werden.

3. Die City West als bezahlbaren Wohnort für alle Generationen qualifizieren

Steuerungsinstrumente der öffentlichen Hand seien zu überprüfen und neu zu entwickeln, um bezahlbaren Wohnraum für eine Vielfalt von Bevölkerungsgruppen sicherzustellen. Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas und Seniorentreffs seien zu fördern und zu etablieren.

4. Mobilität stadtverträglich und für alle zugänglich gestalten

Niedrigschwellig, klimaneutral und flächeneffizient soll die Mobilität in der City West werden. Dazu gilt es, Radwege und der Ausbau des Straßenbahnnetzes zu fördern. Außerdem können durch Umstrukturierungen überdimensionierter Verkehrsflächen Flächen zur alternativen Nutzung gewonnen werden.

5. Maßnahmen zur Klimaanpassung umsetzen und ein gesundes Stadtklima sichern

Schon heute stellen Hitze- und Starkregenereignisse die City West vor enorme Herausforderungen. Um das Ziel einer klimaresilienten City West zu erreichen, seien Anpassungsstrategien auf Stadtteil- Quartiers- und Grundstücksebene zu entwickeln, wie etwa Gebäudebegrünung, Entsiegelung und die Schaffung von Retentionsflächen.

6. Den öffentlichen Raum weiter stärken und qualifizieren

Freiflächen seien zu schützen, qualitativ weiterzuentwickeln und an den Klimawandel anzupassen, damit Freiräume in einer dichten Stadtstruktur erhalten blieben. Bestehende Freiräume seien stärker miteineinader zu verknüpfen und Durchwegungen seien zu ermöglichen.

7. Kulturstätten in breiter Vielfalt stärken

Das bestehende Kulturangebot in der City West sei als identitätsstiftender Faktor für das Quartier zu schützen und weiterzuentwickeln. Außerdem gilt es, das Angebot um niederschwellige Möglichkeiten der Kulturausübung zu erweitern. Die Innenstadt soll durch künstlerische und musische Entfaltungsmöglichkeiten unabhängig vom Einzelhandel vitalisiert werden.

8. Die Baukultur als Geschichtsträger präsentieren

Das Bikini-Haus oder der Zoo-Palast seien herausragende Projekte der letzten Jahre, doch die Bestandssicherung und -qualifizierung nicht nur von Bauten unter Denkmalschutz seien vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungsdynamiken erforderlich. Die Bestandssanierung trage nicht nur zur Identität und Lesbarkeit der City West bei, sondern auch zur Reduktion der CO2-Emissionen. Ein Erhalt des kleinteiligen Städtebaus sei zu prüfen und denkmalrechtliche Belange seien mit der energetischen Sanierung von Gebäuden in Einklang zu bringen.

9. Mit nachhaltig entwickelten Gebäuden einen Mehrwert erzielen

Mit der Implementation von Photovoltaik oder Gebäudebegrünung sollen Neubauten und Bestandssanierungen zukünftig ökologischen Mehrwert aufweisen. Der Gebrauch von Beton als Baustoff soll durch nachhaltigere Methoden wie Holzbauweise reduziert werden. Gefordert werden ökologisch wertvolle und innovative Bauweisen, besonders bei Architektur- oder Städtebauwettbewerben.

10. Netzwerke ausbauen

Als Erfolgreich haben sich die Netzwerke in der City West erwiesen. Ein moderierter Austausch sei durch eine Nachfolge des „Forums City West“, einer Koordinationsstelle des Regionalmanagements City West, sinnvoll.

Mehr Informationen zum Projekt City West in Berlin finden Sie hier.
Zum vollständigen Entwicklungskonzept City West geht es hier.

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Kann man aus Pilzen Häuser bauen?

ETH Zürich unterstützt Unternehmen

Ein indonesisches Jungunternehmen will die Baubranche verändern. „Mycotech“ lässt aus Pilzen Baustoffe „wachsen“, nicht zuletzt dank tatkräftiger, wissenschaftlicher Unterstützung aus der Schweiz. Das flexible Baumaterial kann in jede beliebige Form gepresst werden.

In der indonesischen Stadt Badung hat sich ein kleines Unternehmen niedergelassen: das Technologie-Start-up Mycotech, das hier nicht wie üblich Tee, sondern Pilze anbaut. Doch keine zum Essen, sondern solche, aus denen irgendwann mal Häuser wachsen sollen.

Die Gründer sind Architekten, die Nachhaltigkeit in die Bauindustrie bringen wollen. Seit 2013 forschen sie an dem pilzbasierten Baustoff, seit 2015 sind sie offiziell ein Unternehmen. Zunächst unterstützte sie das indonesische Forschungszentrum, an dem auch der erste Prototyp des Materials entstand. Mittlerweile bekommen sie Hilfe von renommierten internationalen Universitäten, wie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der nationalen Universität Singapur.

Die Wurzeln sind es

Mycotech produziert einen Baustoff, der auf landwirtschaftlichen Abfällen basiert und mit Pilzmyzel verbunden wird. Das Myzel ist ein feines Geflecht im Boden, eine Art Wurzelsystem der Pilze. „Das macht unser Produkt zu 100 Prozent frei von Chemikalien“, sagt Ronaldiaz Hartantyo, einer der Gründer der Firma. Heraus käme ein erstaunlich flexibles und druckfestes Material, das haltbar und erschwinglich sei und zudem feuerfest und wasserabweisend.

Das Myzel herzustellen, dauert etwa einen Monat. Dazu reichern die Mitarbeiter Sägemehl mit verschiedenen Nährstoffen an, um einen optimalen Nährboden zu schaffen. Damit die Sporen keimen können, wird die Mischung zusammen mit Pilzsporen in einzelne Plastiktüten gefüllt, die dicht verschlossen in einem kühlen und dunklen Raum lagern. Bevor die Sporen austreiben, wird das Gemisch mit den gebildeten Pilzwurzeln zerkleinert, im Ofen erhitzt und schließlich in die gewünschte Form heiß gepresst.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Laut Firmengründer könne man mit dem Material formen, was auch immer man wolle.
Die Pilzzüchter haben aus dem beliebig formbaren Material neben Ziegelsteinen schon dekorative Fliesen und Möbel hergestellt. Noch produziert das Unternehmen das Baumaterial nicht in Serie, es fertigt es nur für spezifische Projekte an. Angedacht sind auch größere Module wie Wandisolierungen, Paneele und Fertigwände.

Momentan verwendet die indonesische Firma ihr neues Material nur für den Innenausbau, da Tests in unterschiedlichen klimatischen Bedingungen noch ausstehen. Sie träumen aber davon, irgendwann ganze Häuser aus dem nachhaltigen Material herzustellen. Dirk Hebel, Professor für nachhaltiges Bauen am Karlsruher Institut für Technologie, ist überzeugt, dass sich nachhaltige Baustoffe wie Mycotech in der Zukunft durchsetzen. Der Experte, der zuvor an der ETH Zürich gelehrt und die Indonesier dort bei ihrer Arbeit unterstützt hat, glaubt, dass wir „in Zukunft eine Verschiebung hin zu gewachsenen oder kultivierten Baumaterialien erleben“. Grund dafür sei, dass „die Ressourcen für Beton rapide ausgehen“. Sand sei in Deutschland inzwischen schon knapp. „Pilzstrukturen wachsen auf biologischen Abfällen, und zwar überall, ohne in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion zu stehen, da hierfür keine Felder oder Boden in Anspruch genommen werden“, sagt Hebel.

Trend zu nachwachsenden Baumaterialien

Auch andere Firmen arbeiten mit pilzbasierten Materialen. Zum Beispiel eine Firma in den USA: Das in New York ansässige Ecovative produziert nachhaltiges Verpackungsmaterial und bietet zudem eine Selbstanbauversion für kreative Köpfe zu Hause an.

Neuer Sweco Bericht – gravierende Lücken in der Hitzeresilienz

Extreme Hitze in Kombination mit Dürre führt bereits zu zunehmend gefährlichen Waldbränden in ganz Europa, wie hier in Portugal. Photo: Michael Held
Extreme Hitze in Kombination mit Dürre führt bereits zu zunehmend gefährlichen Waldbränden in ganz Europa, wie hier in Portugal. Photo: Michael Held

Die Klimakrise verschärft sich nicht nur, sie nimmt auch an Geschwindigkeit zu und kommt immer näher an uns alle heran: Neue Untersuchungen von Sweco zeigen, dass die Temperaturen in Europa doppelt so schnell steigen wie im globalen Durchschnitt, was in den letzten 20 Jahren zu einem Anstieg der hitzebedingten Sterblichkeit um 30 % geführt hat. Der Bericht enthält Empfehlungen, wie man extreme Hitze bekämpfen kann.

Sweco, ein europäisches Ingenieursberatungsunternehmen, hat 24 europäische Städte analysiert. Als Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt, ist Europa mit steigenden Temperaturen und einem Anstieg der hitzebedingten Sterblichkeitsrate konfrontiert. Der Bericht unterstreicht die dringende Notwendigkeit, Hitzewellen abzumildern und ihnen standzuhalten. Er zeigt, dass einige europäische Städte Schritte in die richtige Richtung unternehmen, um die Hitze zu bekämpfen, dass aber noch große Lücken bestehen.

Nachholbedarf bei Anpassungsmaßnahmen für Hitzeresilienz

Im Jahr 2023 gab es in Europa viele traurige Rekorde, insbesondere in Bezug auf die Anzahl der Tage mit extremer Hitze und Wärmewellen. Das Global Carbon Budget Team von Sweco schätzt, dass bei den derzeitigen Emissionswerten eine 50-prozentige Chance besteht, dass die globale Erwärmung um das Jahr 2030 herum durchgängig 1,5 °C überschreitet. Eine solche Eskalation der globalen Temperaturen wird nicht nur die hitzebedingte Sterblichkeitsrate erhöhen, sondern auch das Auftreten und die Schwere von extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Überschwemmungen und Dürren beschleunigen.

In den Städten verschärft der Urban Heat Island Effekt das Problem noch weiter, da er zu einer schnellen Erwärmung der Oberfläche und zu extremer Hitze führt, was erhebliche Risiken für die öffentliche Gesundheit, die Energieinfrastruktur und die wirtschaftliche Produktivität in städtischen Gebieten mit sich bringt. So starben beispielsweise im Sommer 2022 mehr als 61.000 Menschen in Europa aufgrund einer rekordverdächtigen Hitzewelle.

Dennoch vernachlässigen viele Städte diese Risiken und Bedenken in ihren Klimaplänen. Laut Sweco hinken die Anpassungsmaßnahmen hinterher, insbesondere wenn es um die Sicherung und den Schutz gefährdeter Gemeinschaften geht. Die Studie zeigt, dass die europäischen Städte Schwierigkeiten haben, mit den Anpassungsmaßnahmen an die zunehmenden Hitzewellen Schritt zu halten.

Methoden zum Schutz gefährdeter Gruppen

In seiner Studie untersuchte Sweco die Anpassungs- und Resilienzpraktiken in 24 europäischen Städten, wobei sechs Städte im Norden des Kontinents als primäre Fallstudien dienten. Die Auswertung von Hitzewellendaten ergab, dass alle 24 Städte im Jahr 2100 mindestens doppelt so viele Hitzewellentage erleben werden wie im Jahr 2020. Eine Analyse der Klimaanpassungsstrategien der Städte zeigt, dass zwar einige Fortschritte erzielt wurden, insgesamt aber noch immer eine Lücke in den Strategien zur Anpassung an Hitze- und Wärmewellen besteht. Vor allem gefährdete Bevölkerungsgruppen werden von diesen Maßnahmen nicht erfasst. Erschwerend kommt hinzu, dass es in den Städten an detaillierten Daten und einer Kartierung der Anfälligkeit fehlt, was die Überwachung und Bewertung bestehender Anpassungsmaßnahmen oft erschwert.

Bestehende Klimapläne schlagen etwa die Kühlung von Einrichtungen wie Vorschulen, Einrichtungen für betreutes Wohnen und Pflegeheimen vor, um gefährdete Gruppen zu schützen. Aus dem EU-Haushalt werden für den Zeitraum 2021-2027 rund 680 Milliarden Euro für klimarelevante Maßnahmen bereitgestellt. Dem Sweco-Bericht zufolge bedeutet dies, dass Mittel für den Aufbau der Wärmeresilienz zur Verfügung stehen. Jetzt müssen die europäischen Städte nachziehen und neue Methoden zur Bekämpfung der extremen Hitze einführen.

Abhilfemaßnahmen wie verbesserte Klimaanlagen sind besonders wichtig, um gefährdete Gruppen zu schützen, die bei extremer Hitze kühle Räume benötigen. Photo: Bekky Bekks
Abhilfemaßnahmen wie verbesserte Klimaanlagen sind besonders wichtig, um gefährdete Gruppen zu schützen, die bei extremer Hitze kühle Räume benötigen. Photo: Bekky Bekks

Eine halbe Million Tote durch extreme Hitze

Der Sweco-Analyse zufolge werden die Temperaturen voraussichtlich in allen Städten Europas steigen. Die Autor*innen betonen, wie wichtig es ist, sich auf städtische Wärmeinseln und andere negative Klimaauswirkungen zu konzentrieren, insbesondere in nordeuropäischen Städten. Normalerweise sind diese Städte mehr mit der Bereitstellung von Wärme beschäftigt, aber mit dem Klimawandel sind sie auch anfällig für extreme Hitze.

Die folgenden Schätzungen zeigen, wie die Temperaturen in den einzelnen Städten zwischen 2020 und 2100 voraussichtlich steigen werden, wobei der Prozentsatz die geschätzte Zunahme der Hitzewellentage angibt:

  • Kopenhagen +160%
  • Stockholm +150 %
  • Oslo +140%
  • Rotterdam +130%
  • Brüssel +130%
  • Helsinki +100%

Zu den anderen Städten, die Sweco untersucht hat, gehören Amsterdam, Edinburgh, Madrid, Glasgow, Sevilla, London, Rom, Lissabon, Paris, Wien, Barcelona, Genf, Prag, Istanbul, Toulouse, Danzig, Warschau und Athen. In allen diesen Ländern stellen Hitzewellen ein erhebliches Risiko für die öffentliche Gesundheit dar. Sie wirken sich auch negativ auf die Infrastruktur und die wirtschaftliche Produktivität in städtischen Gebieten aus. In ganz Europa sind zwischen 2000 und 2019 fast eine halbe Million Todesfälle auf extreme Hitze zurückzuführen, und 37 Prozent der hitzebedingten Todesfälle sind auf den Klimawandel zurückzuführen (1991-2018).

Der Hitze trotzen: Beat the Heat

Dennoch spielen hitzebedingte Probleme in städtischen Klimaplänen oft noch keine so große Rolle, wie sie sollten. Der Sweco-Bericht unterstreicht die Notwendigkeit für Behörden und politische Entscheidungsträger, die Vorschriften anzupassen und zu handeln, um Hitzewellen als Schlüsselkomponente des grünen Wandels der Städte anzugehen. Eine blau-grüne Infrastruktur kann ein Ansatz zur Abschwächung sein, ebenso wie Investitionen in granulare Daten zur Schaffung digitaler Zwillinge für eine bessere Wärmebewertung und -verwaltung.

Der Bericht empfiehlt auch die Förderung von Innovation und Ko-Kreation, um Lösungen auf Gebäude- und Stadtteilebene zu erforschen, wie etwa naturbasierte Lösungen, grün-blaue Infrastrukturen und aktualisierte Vorschriften für neue und bestehende Gebäude. Wenn Städte zusammenarbeiten, haben sie bessere Chancen, extreme Hitze wirksam zu bekämpfen. Dies erfordert Investitionen in Wissen, datengestütztes Wärmemanagement und gemeinsame Planung. Letztendlich sichert eine moderne und effiziente langfristige Vision die öffentliche Gesundheit und erhöht die Klimagerechtigkeit in den Städten.

Wenn man bedenkt, dass bis 2050 bis zu 84 Prozent der europäischen Bevölkerung in städtischen Gebieten leben werden, werden die Auswirkungen der städtischen Wärmeinseln nur noch zunehmen, sodass wirksame Klimapläne gegen extreme Hitze immer wichtiger werden.

Lesen Sie mehr: Garten + Landschaft hat die Beat the Heat Initiative ins Leben gerufen, um innovative Lösungen für den Wärmeschutz vorzustellen.