In unserer Januarausgabe der Garten + Landschaft unterhielt sich Katharina Matzig mit Peter Latz über sein Lebenswerk, den Landschaftspark Duisburg-Nord. Jetzt kommen der Landschaftsarchitekt und sein Werk ins Fernsehen! Am Freitag, 03. Februar 2017, zwischen 20.15 – 21.00 Uhr, strahlt der WDR eine Dokumentation zum Landschaftspark aus.

Der Film „Geheimnis Landschaftspark Duisburg-Nord“ von Marika Liebsch erzählt von der schrittweisen Transformation des einstigen Hüttenwerks Meiderich mit 230 Hektar Stahl zu einem der beliebtesten Volkparks Deutschlands. Mit exklusiven Einblicken ergründet die Dokumentation das Geheimnis für den Erfolg des Landschaftsparks Duisburg-Nord.

Hier finden Sie Informationen zum kürzlich erschienenen Buch über den Landschaftspark von Peter Latz “Rostrot”!

Das Interview von Katharina Matzig und Peter Latz ist in der Januarausgabe 2017 der Garten + Landschaft zu sehen!

Mehr zur Filmdokumentation gibt es hier!

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Zwei Park-Projekte von le balto
Grafik-Karte die einige der Projekte zeigt

Die Projekte der Svizra27 grafisch auf einer Karte gesammelt. Grafik: Svizra27

Die Nordwestschweiz plant mit der Svizra27 aktuell die erste Landesausstellung nach der Expo.02. Die Stadt Basel soll dabei zur Ausstellungs-Hauptstadt werden. Alles zur Svizra27 lesen Sie hier – in der im Übrigen Pierre de Meuron in der Jury sitzt.

Svizra27 ist vielversprechendstes Konzept für die nächste Expo

Seit 1883 veranstaltet die Schweiz in unregelmäßigen Abständen Landesausstellungen. Die letzte Landesausstellung der Schweiz war 2002. Sie fand im Drei-Seen-Land statt. Seit einiger Zeit sind die Planungen für die nächste Ausstellung im vollen Gange. Die Schweiz wird vermutlich im Jahr 2027 ihre nächste Expo eröffnen. Zum Konzept gibt es verschiedene Vorschläge. Sie heißen zum Beispiel Nexpo, X-27 oder AlpenExpo 2027+. Das bisher am meisten Erfolg versprechende Projekt trägt jedoch den Namen „Svizra27“.

Ingesamt 27 Teams reichten vor kurzem ihre Ideen zu Svizra27 ein. Gewonnen haben die Pläne zweier Architekt*innen: Fabienne Hoelzel und Claudia Meier. Ihr Konzept heißt „Labor Ludens“. Auf Deutsch also etwa „Spielwerkstatt“. Demnach werden acht sogenannte Raumzeitkapseln gebaut. Sie stehen dann in Flusslandschaften im Nordwesten der Schweiz. Zum Beispiel entlang der Aare, der Limmat oder der Rheuss. Nur Basel am Rhein steht zur Zeit als Austragungsort fest. Weitere, in Frage kommende Orte müssen dabei auf jeden Fall die Bedingung erfüllen, an einem Fluss zu liegen.

 

In den Kapseln werden verschiedene Themen mit Bedeutung für die Zukunft behandelt. Die Themen reichen von Landwirtschaft und Ernährung bis hin zu Identität und KI. Die Besucher*innen können sich hier unter anderem spielerisch mit den gezeigten Themen befassen. Ein zentraler „Denkkopf“ in Basel ergänzt die acht Raumzeitkapseln der Svizra27 um ein weiteres Thema.

Keine Inhalte, die niemand will

In der Jury von Svizra27 saß auch der bekannte Architekt Pierre de Meuron vom Büro Herzog & de Meuron aus Basel. Wie in der bz Basel zu lesen ist, achtet er darauf, alle Raumtypologien zu berücksichtigen. So soll vom kleinen Dorf bis hin zur großen Stadt die Vielfalt der Schweiz gezeigt werden. Was er nicht möchte, ist, ein „Luftschloss mit Inhalten zu füllen, die niemand versteht und niemand will“.

Bevor Svizra27 verwirklicht werden kann, ist zunächst eine Machbarkeitsstudie nötig. Diese wird bis 2023 beendet sein. Danach muss sich der Schweizer Bund noch verbindlich für eines der eingereichten Projekte entscheiden.

Auch interessant: Das renommierte Architekturbüro Herzog & de Meuron plant in München ein neues Stadtquartier mit 1 100 Wohnungen und Büros für 3 000 Arbeitsplätzen. Mehr zu den Plänen rund um die Paketposthalle in München lesen Sie bei uns.

Mithilfe eines Computermodells hat die NASA den CO2-Kreislauf auf der Erde dargestellt. Das Modell mit dem Namen GEOS-5 wertet Daten wie die Treibhausgasemission und Luftpartikel aus und stellt die CO2-Konzentration farblich da.

Im Jahresverlauf wird deutlich, dass die Wälder der nördlichen Hemisphäre einen großen Beitrag dazu leisten, CO2 aufzunehmen, denn ab Juni nimmt die Belastung in der Luft erheblich ab. Es wird auch deutlich, dass die CO2-Konzentration über Nordamerika und Asien besonders hoch ist.

Eine aktuelle Hochrechnung, über die wir bereits im September berichteten, schätzt, dass es 3,04 Billionen Bäume auf der Erde gibt, mehr als 420 pro Mensch. Der Studie zufolge hat sich der Bestand in den letzten 12.000 Jahren halbiert und wird sich im Laufe der nächsten 150 Jahre wieder halbieren. Die CO2-Konzentration nimmt im Gegensatz dazu jährlich zu, nicht nur angesichts der Visualisierung der NASA eine erschreckende Entwicklung.