03.08.2017

Redaktion

G+L 08/17: Internationale Bauausstellungen

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Sie sind überall. Internationale Bauausstellungen. Ob in Basel, Heidelberg, Thüringen, Wien oder im niederländischen Limburg. Denn das Planungsformat verwechseln viele gerne mit einer eierlegenden Wollmilchsau: Flexibel und visionär zugleich, zeitlich begrenzt und dennoch unbegrenzt, außergewöhnlich und trotzdem realistisch. In der Augustausgabe der Garten + Landschaft 2017 fragen wir: Ist überall IBA drin, wo IBA drauf steht? Und: Ist es nicht an der Zeit, über andere Formate nachzudenken.

 


Muss es immer IBA sein?
Internationale Bauausstellungen haben Konjunktur. Das ist nicht verwunderlich: Kaum ein anderes Planungsformat ist so flexibel und katalysiert räumliche Transformation ähnlich wirkungsvoll. Und doch: Ist das Format wirklich die Antwort auf alle räumlichen Fragen?

Über Grenzen hinweg
Stadt- und Regionalentwicklung über drei Staatsgrenzen hinweg zu organisieren, gehört nicht zum Standardrepertoire von Politik und Planung. Nicht in Deutschland, nicht in Frankreich, nicht in der Schweiz. Und doch wagt die IBA in Basel jetzt genau das. Der trinationale Eurodistrict Basel setzt die erste grenzüberschreitende IBA um.

Next Practice statt best Practice
Die IBA Heidelberg (2012–2022) erforscht die europäische Stadt von morgen, gestaltet von der modernen Wissensgesellschaft. Prof. Michael Braum, Geschäftsführender Direktor der IBA, spricht über den Einfluss der Digitalisierung, intensive Verhandlungen und Gemüse an Häuserwänden.

 

Von wegen stehengeblieben
Thüringen kennt man als das grüne Herz Deutschlands, die Wahlheimat von Goethe und Schiller und natürlich als die Herkunftsstätte der Thüringer Rostbratwurst. Aber Thüringen als Zukunftslabor? Das ist neu. Schaut man auf die Thematik der IBA Thüringen, wird klar: Der gestellte Anspruch ist hochkomplex. Das Thema „Stadtland“ hat sich zu einem weiten Spannungsfeld zwischen rationaler Faktenanalyse und spektakulären Zukunftsvisionen aufgefächert.

Zukunftsbilder reifen lassen
Wie verleihe ich einer Industrieregion neues Selbstbewusstsein, die vom Strukturwandel betroffen ist? Im Ruhrgebiet löste die IBA Emscher Park die Frage durch die Neuinszenierung der lokalen Industriekultur. Aber was, wenn alle Zeitzeugnisse der Industrie verschwunden sind? Wie in der niederländischen Region Limburg? Die IBA Parkstad sucht Antworten in einem aufwendigen und systematischen Projektfindungsprozess.

Synergien nutzen: IBA meets IBA
Gerade weil es kein festes Regelwerk, keine Zertifizierung für IBAs gibt, braucht es ein Leitmotiv, das IBA-Akteuren Orientierung im Planungsdschungel gibt. Das Netzwerk „IBA meets IBA“ schließt diese Lücke auf zwei Ebenen: Mit IBA-Foren und -Laboren sorgt das Netzwerk für den Erfahrungsaustausch auf Akteursebene und in Richtung Öffentlichkeit. Der Expertenrat wacht über gemeinsam entwickelte Qualitätsstandards und unterstützt mit Wissen.

Gegen den Wind
„Eine IBA wird erst dann interessant, wenn sie vorbei ist“, sagte einst Karl Ganser, früherer Chef der IBA Emscher Park zu Rolf Kuhn. Gemeinsam mit dem ehemaligen Geschäftsführer der IBA See werfen wir einen Blick zurück auf die Bauausstellung in der Lausitz. Ein Interview über Verstetigung, die IBA als Avantgarde und die Kunst, Widerstände auszuhalten.

Frage: Was bringt Employer Branding?

Praxis: Stilvoll sitzen

Lösungen: Böden in Vollendung

Referenz: Frühling in Hamburg

Sichtachse: Kulturschickeria im Anmarsch

 

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