Forschungskolloquium: Call For Papers

Am 25. und 26. November findet das Gartenhistorische Forschungskolloquium in Erfurt statt. Das Forum beschäftigt sich mit Themen der Gartenkunst und der Landschaftsplanung sowie urbanen Räumen. Die Teilnehmer diskutieren laufende und abgeschlossene Forschungsprojekt, tauschen sich aus und vernetzen sich. Bis zum 31. Mai können Dissertationen und Forschungsprojekte eingereicht werden.

Das Gartenhistorische Forschungskolloquium bietet seit 1993 Jahren eine informelle Plattform für gartenhistorisches Forschen und Arbeiten. Es dient dem Austausch und der Vernetzung der Forschungsinstitutionen und des wissenschaftlichen Nachwuchses. Außerdem werden laufende Forschungsprojekte wie Promotionsvorhaben, die sich mit Gartengeschichte, Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung beschäftigen, diskutiert. Dieses Jahr gastiert der Event, der am 25. und 26. November zum zwölften Mal stattfindet, erstmals an der Fachhochschule Erfurt.

Bauhaus-Bezug besonders willkommen

Das Forschungskolloquium verfolgt einen disziplinenübergreifenden Ansatz: Themen aus den Bereichen der Gartenkunst, der Landschaftsgestaltung und aus urbanen Räumen werden sowohl von einem landschaftsarchitektonischen als auch aus einem kunstgeschichtlichen Standpunkt beleuchtet. Das Kolloquium ist auch für Forschenden anderer Disziplinen wie Architektur, Stadtplanung, Geschichte, Philologie, Literaturwissenschaften etc. geöffnet.

Das Gartenhistorische Forschungskolloquium bittet um das Einreichen von aktuell bearbeiteten und/oder kürzlich abgeschlossenen Dissertations- und Forschungsprojekten. Die Projekte sollen den oben genannten Forschungsfeldern entsprungen sein und einen gartenhistorischen Bezug haben. Durch das Bauhausjubiläum 2019 sind Beiträge zur Erforschung gartenarchitektonischer und fachverwandter Strömungen der Umbruchsphase zur Moderne (1890-1930) bzw. des davon geprägten weiteren 20. Jahrhunderts besonders willkommen. Andere Themenschwerpunkte werden jedoch auch berücksichtigt.

Abstracts sind bis Ende Mai einzureichen

Bis zum 31. Mai sollten die Dissertations- resp. Forschungsprojekte in Form eines Abstracts eingereicht worden sein. Der Abstract muss das Vorhaben des Projekts sowie die wichtigsten Forschungsfragen und methodischen Ansätze erläutern. Ebenfalls sollten Frage- und Problemstellungen einbezogen werden, da das Ziel des Kolloquiums ein intensiver wissenschaftlicher Austausch ist. Die Einladungen zum Kolloquium werden voraussichtlich Mitte Juli erfolgen.

Die Teilnahme am Forschungskolloquium ist kostenlos, jedoch wird ggf. ein Beitrag für die Verköstigung erhoben. Reise- und Übernachtungskosten haben Teilnehmende selber zu tragen. Ein detailliertes Programm kann erst nach der Sichtung der Abstracts erarbeitet werden.

Wenn Sie sich für das Gartenhistorische Forschungskolloquium interessieren, senden Sie bitte folgende Unterlagen an Prof. Dr.-Ing. Johannes Schwarzkopf (johannes.schwarzkopf@fh-erfurt.de):

  • Abstract (max. 2 Seiten, 11 pt., Zeilenabstand 1,5)
  • Kurzer Lebenslauf als Fließtext (ca. 10 Zeilen)
  • E-Mail-Adresse und Anschrift

 

Veranstalter:

Prof. Dr.-Ing. Johannes Schwarzkopf, Fachgebiet Gartendenkmalpflege und Freiraumplanung, Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst, Fachhochschule Erfurt

in Kooperation mit:

•  Prof. Dr. Stefanie Hennecke, Fachgebiet Freiraumplanung, Fachbereich Architektur Stadtplanung Landschaftsplanung, Universität Kassel
•  Dr.-Ing. Sylvia Butenschön, Fachgebiet Denkmalpflege, Institut für Stadt- und Regionalplanung, Technische Universität Berlin
•  Prof. Dr. Wolschke-Bulmahn, Institut für Landschaftsarchitektur (ILA) und Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL), Leibniz Universität Hannover