googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649697825425-0'); });

Wie viel Freiraum braucht der Preis?

Building design
googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });

In der Mai-Ausgabe diskutiert der Landschaftsarchitekt und Sachverständige Dieter Pfrommer, was passieren würde, sollte die Europäische Kommission die HOAI kippen. Er ist sich sicher, die Landschaftsarchitektur stünde bei einem Wegfall der Gebührenordnung vor einem Umbruch. Wir fragten Landschaftsarchitekten zu ihren Einschätzungen und Erwartungen, hier sind ihre Statements:

Christian Burkhardt von Burkhardt Sandler Landschaftsarchitekten: Wir betrachten eine allfällige Abschaffung der HOAI als sehr kritisch. Ohne HOAI keine definierten Leistungen. Dies führt zur Unsicherheit auf beiden Seiten, was zu tun und was zu verlangen ist. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das ohne HOAI als Grundlage funktionieren soll. Machen die Auftraggeber ihre eigenen individuellen Bestimmungen, mit denen sich dann der Auftragnehmer jedes Mal auf ein Neues auseinandersetzen muss, oder machen die Auftragnehmer ihre eigenen Bestimmungen, mit denen sich dann der Bauherr beschäftigen muss?

Michael Heinze von landschaftDrei: Wenn die HOAI gekippt wird, ist zu befürchten, dass unsere Leistungen ausschließlich über den Preis definiert  werden. Man kann sich leicht ausmalen wozu das führt. Dumpingpreise auf breiter Front, was eine qualitätsorientierte Arbeit enorm erschwert, wenn nicht unmöglich macht. Es wird unsere Aufgabe sein, die künftigen Auftraggeber davon zu überzeugen, dass Qualität seinen Preis hat.

Jens Rossa von r+b Landschaftsarchitektur: Besorgniserregend! Wir betrachte die HOAI unter anderem als wesentliches Qualitätssiegel für eine nachhaltige Baukultur! Es darf auf keinen Fall das Primat des Preises über das der Qualität gestellt werden. Betrachtet man die Kosten für den Landschaftsarchitekten, so machen diese nur einen einstelligen Prozentbetrag der Kosten des Bauwerks im Lebenszyklus aus. Demotivation aufgrund nicht auskömmlicher Honorare schadet langfristig nicht nur den Planern, sondern vielmehr den Bauherren, der viel beschworenen Baukunst sowie den zahlreichen Nachhaltigkeitsaspekten, die für Stabilität und die natürlichen Regenerationsfähigkeiten des jeweiligen Systems stehen.

Tilman Latz von Latz+Partner: Tja, ein Wegfall wird das Geschäft in Deutschland dramatisch verändern. Bisher konnten wir mit den errechneten Honoraren hohe Qualitäten realisieren, auch wenn der/die Bauherr/en weniger Interesse daran hatte/n. Das würde in Zukunft oft nur noch durch Selbstausbeutung möglich, denn die immer mehr zur Regel werdenden VOF-Verfahren – auch im Anschluss an Wettbewerbsverfahren die angeblich „höchste Qualität“ wollen, belohnen im Großen und Ganzen nur Dumping.

googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });
POTREBBE INTERESSARTI ANCHE
googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649697825425-0'); });

Die Zukunft des öffentlichen Verkehrs

Building design
Effizienz durch Technologie und nachhaltige Stadtplanung sind die Zukunft des ÖPNV. Foto von Chris Viel auf Unsplash
googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });

Der öffentliche Verkehr steht an der Schwelle zu einem grundlegenden Wandel. Moderne Technologien wie Digitalisierung und autonome Fahrzeuge versprechen ebenso Effizienzgewinne wie nachhaltige Stadtplanung. Um diesen Fortschritt voranzutreiben, spielen staatliche Investitionen und politische Strategien eine entscheidende Rolle.

Digitalisierung als Motor der Mobilitätswende

Die Digitalisierung revolutioniert den öffentlichen Verkehr auf mehreren Ebenen. Intelligente Verkehrssteuerungssysteme, datenbasierte Prognosen und digitale Plattformen fördern die Effizienz und den Komfort. Smart Mobility-Apps integrieren verschiedene Verkehrsmittel und optimieren Routen in Echtzeit. Die Verbindung von Bus, Bahn, Leihfahrrädern und Sharing-Diensten wird so intuitiver und komfortabler.

Digitale Ticketing-Systeme, wie sie etwa in Skandinavien oder Singapur etabliert sind, erleichtern Fahrten und reduzieren den Bedarf an physischen Verkaufsstellen. In Deutschland arbeitet der ÖPNV an landesweiten Plattformen, die Tarifgrenzen und Verkehrsverbünde harmonisieren sollen. Derartige Entwicklungen steigern nicht nur die Benutzerfreundlichkeit, sondern auch die Effizienz des gesamten Systems.

Autonome Fahrzeuge: Die Revolution auf der Straße

Autonome Busse und Shuttles versprechen neue Möglichkeiten für den öffentlichen Verkehr. In strukturschwachen Regionen oder zu verkehrsarmen Zeiten könnten sie bestehende Linien ergänzen. Projekte wie das autonome Shuttle im Hamburger Hafen oder die autonomen Kleinbusse in Bad Birnbach zeigen, dass diese Technologie auf dem Vormarsch ist.

Besonders relevant ist der Einsatz autonomer Fahrzeuge für die sogenannte „letzte Meile“. In Wohnquartieren oder Gewerbegebieten können sie Fahrgäste flexibel an ihr Ziel bringen und so das Potenzial des öffentlichen Verkehrs erweitern.

Nachhaltige Stadtplanung: Verkehr neu denken

Technologie allein reicht jedoch nicht aus. Nachhaltige Stadtplanung ist unverzichtbar, um den öffentlichen Verkehr effizient und attraktiv zu gestalten. Konzepte wie „15-Minuten-Städte“ oder autofreie Quartiere verlagern die Mobilität von motorisiertem Individualverkehr hin zu Fuß- und Radverkehr sowie öffentlichen Verkehrsmitteln.

Der gezielte Ausbau von Mobilitätshubs, an denen verschiedene Verkehrsmittel gebündelt werden, kann den ÖPNV stärken. Solche Knotenpunkte erleichtern den Umstieg und verringern Wartezeiten. Gleichzeitig fördert die Aufwertung von Haltestellen durch Begrünung, Beleuchtung und soziale Sicherheit die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs.

Investitionen und politische Weichenstellungen

Der Umbau des öffentlichen Verkehrs hin zu einer digitalen, nachhaltigen Zukunft erfordert gezielte Investitionen. Staatliche Förderprogramme für emissionsfreie Busse, den Ausbau von Radwegen oder die Modernisierung von Bahnhöfen sind essenziell.

Zudem braucht es regulatorische Rahmenbedingungen, die Innovationen begünstigen. Hierzu gehört der zügige Ausbau digitaler Infrastruktur ebenso wie die Anpassung von Verkehrsordnungen an autonome Fahrzeuge und neue Mobilitätskonzepte.

Fazit: Synergien nutzen für die Mobilität der Zukunft

Die Zukunft des öffentlichen Verkehrs liegt in der intelligenten Verbindung von Digitalisierung, nachhaltiger Stadtplanung und politischen Weichenstellungen. Nur wenn diese Bereiche ineinandergreifen, kann der ÖPNV zu einer echten Alternative zum motorisierten Individualverkehr werden. Smart Mobility, die Integration autonomer Fahrzeuge und die gezielte Förderung nachhaltiger Städte bilden das Fundament für eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Mobilität.

 

Mehr zur Kampagne Move to Improve hier. 

googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });
googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649697825425-0'); });

Premiere in Deutschland: Weltneuheit PaveAndGo von Emil Germany

Building design
Dächern und Balkonen in Rekordzeit verlegen. Fix und fertig mit perfektem Fugenbild entstehen sofort belastbare verlegte Flächen. © by Emil Germany

googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });

Die italienische EmilGroup ist einer der Innovationsführer für Wohn- und Architekturkeramik. Diese Position bekräftigt das italienische Unternehmen nun eindrucksvoll mit einer Weltneuheit: PaveAndGo ist ein System, das die Installation von Fliesen im Außenbereich um ein Vielfaches vereinfacht. Die Verlegung ist zu jeder Jahreszeit möglich und bis zu fünfmal schneller als mit anderen Systemen. Über die deutsche Vertriebstochter Emil Germany feiert PaveAndGo Premiere in Deutschland – einem der Hauptmärkte für das Produkt.

Keramikfliesen im Außenbereich haben einen hervorragenden Ruf: Sie bieten eine außerordentliche Designvielfalt, sind witterungsbeständig und bringen eine Reihe von weiteren Eigenschaften mit, die sie auch auf der Terrasse, im Garten oder im Pool-Bereich zu einer exzellenten Alternative zu anderen Bodenbelägen machen. Emil Germany, der deutsche Vertriebsarm der EmilGroup, fügt zur Außenanwendung von Feinsteinzeugfliesen ein neues Argument hinzu: Mit PaveAndGo hat das Unternehmen ein hochqualitatives Keramikfliesensystem mit einer Aufbauhöhe von lediglich 28 Millimetern entwickelt, das sich in Rekordzeit auf Balkonen, Dächern und Terrassen verlegen lässt. Und das bei jeder Wetterlage, egal ob an heißen Sommertagen oder in kalten Wintermonaten. Besonders praktisch erweist sich das perfekte Fugenbild. Die keramischen Fliesen von Emil Germany werden durch eine Polyurethanrezeptur mit dem Trägersystem verbunden. Das patentierte Nut- und Verriegelungssystem sorgt dafür, dass PaveAndGo fugenfertig, leicht verlegbar und sofort belastbar ist. Schon beim Verlegen kann es problemlos betreten werden.

Das Verlegesystem bringt eine Reihe weiterer Vorteile mit sich: Mit einem Vakuumsauger sind die Keramikfliesen beliebig einzeln austauschbar und lassen sich durch ein durchdachtes Klicksystem einfach ersetzen. In kürzester Zeit kann mit PaveAndGo eine ganz neue Optik entstehen, indem verschiedenfarbige Flächen nach Belieben kombiniert werden. Bisher ist PaveAndGo in vier verschiedenen Farben verfügbar. Darüber hinaus erweist sich die Weltneuheit als echter Problemlöser: Die Installation ist so benutzerfreundlich, dass Projekte mit nur einem Gewerk geplant werden können.

„Mit PaveAndGo haben wir ein weiteres Argument für den Einsatz von keramischen Fliesen im Außenbereich entwickelt“, sagt Thomas Bartkowiak, Geschäftsführer von Emil Germany. „In der Testphase haben wir nur positive Rückmeldungen auf unsere Innovation erhalten. Nun sind wir gespannt auf die Resonanz aus der Branche.“ Erstmals präsentiert wurde PaveAndGo auf der GaLaBau in Nürnberg. Dort demonstrierte Emil Germany im Stundenrhythmus, wie überzeugend einfach die Weltneuheit zu verlegen ist. Außerdem gewann das Produkt die GaLaBau-Innovations-Medaille.

 

googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });