Nach dem Weg kommt das Ziel

Vor-Ort-Begehung mal anders: 2017 wanderte eine Gruppe aus Geografen und Raumplanern über die Alpen von Wien nach Nizza, um den aktuellen Zustand der Alpen zu dokumentieren und sich mit Menschen vor Ort und unterwegs auszutauschen. Ihre Erkenntnis: Die Landschaftspolitik im Alpenraum muss sich grundlegend ändern. Die Dokumentation erscheint voraussichtlich im August 2019 als Buch.

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Das Projekt "Whatsalp" dokumentierte den aktuellen Zustand der Alpen. Foto: www.whatsalp.org

1 800 Kilometer, vier Länder, siebzig Ortstermine und Veranstaltungen mit mehreren hundert Beteiligten: 25 Jahre nach dem TransALPedes Projekt 1992, einem journalistisch-politischen Projekt, bei dem acht Fachleute und Medienschaffende, von wechselnden Gästegruppen begleitet, in vier Monaten den Alpenbogen durchquerten, wanderte im Sommer 2017 eine Gruppe von Geografen und Landschaftsplanern unter dem Namen „whatsalp“ von Wien nach Nizza. Die Mission war dieselbe: den aktuellen Zustand der Alpen dokumentieren und sich mit Menschen vor Ort und unterwegs auszutauschen. Und auch die zentrale Frage blieb dieselbe: Wie werden die Alpen in der Zukunft aussehen, und wo liegt der größte Handlungsbedarf?

Doch die Antworten fallen anders aus, die letzten 25 Jahre sind alles andere als spurlos am Bergland vorbeigegangen. Ausgehend von den Erkenntnissen von whatsalp, will das vorliegende Plädoyer aufzeigen, wo die aktuellen Herausforderungen im Umgang mit dem Alpenraum liegen und welche zukünftigen Aufgabenfelder sich für Landschaftsfachleute daraus ergeben. Dabei müssen insbesondere prozesshafte Projekte und integrale Planungsansätze ins Zentrum gerückt werden.

Den gesamten Artikel können Sie hier herunterladen.

Hier finden Sie das Buch Alpenwanderer – Eine dokumentarische Fußreise von Wien nach Nizza von Dominik Siegrist.

Dieser Artikel erschien in der G+L 12/18, die sich mit der Schweiz beschäftigte. Starke Bevölkerungszunahme, massive Bautätigkeiten, die Klimaveränderung: Die Schweiz unterliegt einem enormen Wandel und ist schon lange nicht mehr allein das Land malerischer Alpenchalets.