„Ohne grün ist alles grau“

In Essen, der diesjährigen „Grünen Hauptstadt Europas“ ging es in den letzten Tagen rund. Alles drehte sich um das viel diskutierte Thema Stadtgrün. Bundesministerin Barbara Hendricks eröffnete am Montag den 2. Bundeskongress mit dem Titel „Grün in der Stadt – für eine lebenswerte Zukunft“ und stellte das langersehnte Weißbuch „Stadtgrün“ vor.

Weißbuch „Stadtgrün“

„Ohne grün ist alles grau: Natur in der Stadt verbessert die Luftqualität und das Stadtklima, mildert Hitzewellen ab und mindert Lärm. Grünflächen, Parks, Kleingärten und Gemeinschaftsgärten fördern die Begegnung und den sozialen Zusammenhalt, sie dienen der Gesundheit und Erholung. Und nicht zuletzt dient Stadtgrün dem Klima- und Umweltschutz, bietet wichtige Lebensräume für Flora und Fauna und stärkt die Artenvielfalt. Grüne Städte sind lebenswerte Städte. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wird der Bund insbesondere die Kommunen aber auch alle anderen, die Stadtgrün planen, entwickeln und pflegen, dabei unterstützen, das städtische Grün zu qualifizieren und zu stärken“, so Hendricks.

Das Weißbuch definiert zentrale Handlungsfelder und Maßnahmen zur Sicherung und Qualifizierung von Grün- und Freiflächen in den Städten. Dabei geht es um eine bessere rechtliche Verankerung der urbanen grünen Infrastruktur, um gezieltere Fördermaßnahmen und um die Entwicklung von Leitfäden.

Außerdem geplant: ein jährlich stattfindendes Dialogforum. Hier werden neueste Entwicklungen diskutiert und best-practice-Beispiele ausgetauscht. Zudem wird alle zwei Jahre ein bundesweiter Wettbewerb „Grün in der Stadtentwicklung“ ausgelobt. Damit soll unter anderem das Engagement von Kommunen für grünere Städte ausgezeichnet werden.

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