Autos die in Wasser stehen aufgrund von Überschwemmung

Naturkatastrophen belasten Stadt und Gesellschaft massiv. Foto: Chris Gallagher / unsplash

Schlüsselwort Resilienz 

Krisen werden häufiger. Das haben die vergangenen Jahre deutlich gezeigt. Nun regt das Bundesinnenministerium dazu an, Maßnahmen zur Vorsorge und zur Bewältigung von Krisen zu erarbeiten. Das Ministerium lädt ländliche Räume ein, sich als Modellvorhaben zu bewerben, um Resilienz in ihre Region zu bringen.

Kurz vor dem Ende eines krisenreichen Jahres suchen das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung Modellregionen. Insgesamt zehn Regionen können bis 700 000 Euro Förderung bekommen. Dafür müssen sie Projekte skizzieren, mit denen sie entweder Krisen vorbeugen oder im Ernstfall meistern. Mit diesem Förderprogramm will das Ministerium die Resilienz von Regionen stärken. Ein wichtiges Anliegen in Zeiten von Klimawandel und Pandemie.

Neben dem Wort Pandemie gehört das der Resilienz zu den häufig gebrauchten Begriffen der vergangenen Monate. Ursprünglich stammt das Wort vom lateinischen resilire, also zurückspringen ab. Es beschreibt also die Fähigkeit der Anpassung, die Fähigkeit auf Veränderungen zu reagieren. Lange lebte die Resilienz in den Materialwissenschaften und auch der Psychologie. Denn nicht nur Material ist anpassungsfähig, sondern auch resiliente Menschen können auf Herausforderungen und Veränderung gut reagieren. Nun ist Resilienz in größeren Dimensionen gefragt. Nun sind es Regionen, die resilient werden müssen. Also ganze Gegenden müssen lernen, sich Veränderungen anzupassen. Sie müssen auf Herausforderungen des Klimawandels oder auf globale Phänomene wie Pandemien reagieren. Und da beides aktuell präsent ist, wundert nicht, dass das Ministerium den Förderaufruf startete um die Resilienz von Regionen zu stärken. 

Resilienz Region: Nonstop Katastrophe

Der Leiter des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung sieht nicht nur in Pandemien oder Naturkatastrophen Gefahren, die auf Städte und Regionen zukommen. Auch Cyberattacken und andere Krisen können sich massiv auf unsere Gesellschaft und Wirtschaft auswirken. Sie können große Schäden anrichten und die Grundlage unseres Wohlstands gefährden. Lange wähnten wir uns in Sicherheit. Wir dachten nicht, dass Naturkatastrophen auf unserem Bundesgebiet stattfinden würden oder Zoonosen unsere Gesundheit angreifen könnten. Das hat sich in den vergangenen Monaten grundlegend geändert. Denn während die Pandemie tobte, richteten Flutwellen riesige Schäden an. Ganze Täler sind verwüstet und ein Virus hat nicht nur Menschenleben gekostet. Es hat auch vielen Strukturen unserer Gesellschaft arg zugesetzt.

Förderaufruf Resiliente Regionen

Obwohl uns bereits undenkbare Katastrophen ereilt haben, ist  es an der Zeit, das Unmögliche zu denken und sich zu wappnen. Das sehen auch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung so. Sie sehen dringenden Bedarf darin, dass wir in Krisen handlungsfähig bleiben. Wir müssen mögliche Auswirkungen von Krisen analysieren. Und auf der Basis von Analysen sind planerische Ansätze für eine wirksame Vorsorge zu entwickeln.

Dazu gehört beispielsweise Risikokommunikation strategisch anzugehen oder die Verwaltung so umzubauen, dass sie im Krisenfall schnell handeln kann. Das fällt wahrscheinlich jeder kommunalen Struktur schwer. Aber insbesondere in ländlichen Regionen fehlt es dafür oft an Ressourcen. Und genau da setzt der Förderaufruf Resiliente Regionen an. In Modellvorhaben sollen Handlungsansätze erprobt werden, die auf andere ländliche Räume übertragbar sind. Zunächst bekommen zehn Regionen die Chance, an ihrer Resilienz zu arbeiten. Ihre Erkenntnisse und Erfahrungen dienen dann als Basis für weitere Schritte. 

Projektskizzen und Anträge für Resilienz Region

Die Anträge zum Förderprogramm Resiliente Regionen können Träger*innen der Regionalplanung, Landkreise und regionale Institutionen stellen. Letztere müssen zur Erfüllung von Aufgaben der Regionalentwicklung legitimiert sein. Dazu gehören zum Beispiel Kommunalverbünde, regionale Entwicklungsagenturen oder institutionalisierte interkommunale Kooperationsinitiativen. Die bis zu 700 000 Euro Fördergeld sollen integrierte Maßnahmenpakete umsetzen helfen. In diesen Pakete sollen unter anderem regionale Risikoanalysen sein (zum Beispiel SWOT-Analysen) oder die Entwicklung von Konzepten und Strategien zur Vermeidung, Reduzierung von und Anpassung an Risiken. Gleichermaßen werden Maßnahmen zur Risikokommunikation und Etablierung eines Risikodialoges gefördert, der bestehende oder im Wandel begriffene Prozesse aufgreift. Aber auch der Aufbau geeigneter Strukturen zur Bewältigung externer und interner Krisen erhält Unterstützung. Hier geht es um eine Resilienz-Governance mit agilen Verwaltungsstrukturen, die auf neue Krisen reagieren kann. Aber auch weitere Elemente, die Resilienz in der Region fördern, bekommen finanzielle Unterstützung. 

Resilienz in der Region: Informationsveranstaltungen

Das die Resilienz von Regionen ein komplexes Thema ist, ist auch die die Entwicklung von Projektskizzen nicht ganz einfach. Dementsprechend unterstützt das BBSR Interessierte und Antragsstellende. Im November und Dezember 2021 fanden Informationsveranstaltungen statt. Das Programm Resiliente Regionen ist eingebettet in den Förderschwerpunkt Region beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

In diesem Schwerpunkt geht es primär darum, deutschlandweit gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen. Das ist ein Kernanliegen der Heimatpolitik des Bundes. Hier rücken aber auch die ländlichen Regionen in den Fokus, weil ihre Themen und Herausforderungen besonderer Natur sind. In Krisenfällen aber sind sie gleichermaßen betroffen. Das ist noch heute an Ahr und Erft zu sehen. Auch viele Monate nach der verheerenden Flut ringen die Regionen mit der Bewältigung der Krise. Und dabei stellt zum Beispiel die Größe ihrer Verwaltungsstrukturen eine besondere Herausforderung dar. Wer heute versucht in der Kreisverwaltung Ahrweiler jemanden ans Telefon zu bekommen, braucht unendliche Geduld. Hier arbeitet eine Verwaltung im vierten Monaten im Sonderzustand. Hier stand Resilienz bisher nicht auf der Agenda.

Auch interessant: Das Difu hat neun Siegerkommunen mit der Auszeichnung „Klimaaktive Kommune 2021“ geehrt. Welche Städte das sind, das lesen Sie hier.

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Nidda Ufer: Wettbewerb entschieden

Der Siegervorschlag von Gerko Schröder sieht vor, die Nidda wieder zu den Bürger*innen der Stadt zu bringen. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg
Der Siegervorschlag von Gerko Schröder sieht vor, das Nidda Ufer wieder zu den Bürger*innen der Stadt zu bringen. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg

Der Wettbewerbssieger für die Neugestaltung des Nidda Ufers in der gleichnamigen hessischen Stadt ist entschieden: Der Entwurf von Gerko Schröder von Treibhaus Landschaftsarchitektur aus Hamburg hat gewonnen. Wie die Nidda wieder zu einem identitätsstiftenden, sichtbaren und zugänglichen Element im Stadtbild werden soll, lesen Sie hier.

Ein sichtbarer, erlebbarer Fluss

Fünf Büros haben am freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb der Stadt Nidda teilgenommen und Vorschlage zur Integration der Gewässerflächen sowie zur Stärkung und Aufwertung des Naherholungsbereichs am Fluss gemacht. Am 27. Juni 2023 fand die Preisverleihung statt, bei der Gerko Schröder, Inhaber von Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg, den ersten Preis für seinen Entwurf erhielt. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen nun als Grundlage für die weiteren Planungsschritte dienen.

Das Ziel der Stadt Nidda besteht darin, den gleichnamigen Fluss in der Stadt wieder erlebbar zu machen, und zwar am besten schon zur Landesgartenschau. Diese ist für das Jahr 2027 in Oberhessen geplant. Aufgrund begrenzter Haushaltsmittel ist dafür ein abschnittsweises Vorgehen nötig.

Der Siegerentwurf wurde vom Preisgericht für seine gestalterische Umsetzung gelobt, zu der unter anderem eine Landschaftsbrücke mit Pergola, Sitzstufen am Wasser, eine Kneipp-Anlage, ein Café und ein Spielplatz gehören. Dadurch wird die Nidda wieder sichtbar und erlebbar. Club L94 Landschaftsarchitekten GmbH aus Köln und bierbaum aichele Landschaftsarchitekten Part.GmbB aus Mainz erhielten jeweils einen zweiten Preis. Insgesamt betrug das Preisgeld 45 000 Euro.

Visualisierung der Neugestaltung am Nidda-Ufer. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg
Visualisierung der Neugestaltung am Nidda-Ufer. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg

„Nidda an die Nidda“

Im Jahr 2019 erstellte die Stadt Nidda ein neues städtebauliches Entwicklungskonzept mit dem Leitbild „Nidda – Stadt am Fluß, Erschließung der Potenziale“. Darin geht es darum, die Stadt in baulicher, energetischer, funktionaler und gestalterischer Hinsicht an heutige und zukünftige Anforderungen anzupassen. Eine Aufwertung und Neugestaltung der Freiräume soll die Attraktivität der Region steigern und das Gewässer in das städtische Leben integrieren. Das Wettbewerbsgebiet umfasste daher etwa 2,8 Hektar, wobei es im städtebaulichen Teil insbesondere um mögliche Raumkanten ging.

Derzeit ist der Fluss, der die Stadt eigentlich prägt, durch Mauern und private Flächen sowie nicht zugängliche Uferbereiche geprägt. Nach dem Wettbewerb soll die Nidda künftig zwischen der Krötenburgstraße bis zur Höhe der Berufsschule anders aussehen. Unter dem Titel „Nidda an die Nidda“ schlägt Gerko Schröder vor, die Bürger*innen der Stadt ans Wasser zu holen. Dabei teilte er die Bereiche entlang des Flusses in die Abschnitte Park, urbaner Bereich und Landschaft ein.

Sitzstufen am Ufer sollen die Nidda wieder erlebbar machen. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg
Sitzstufen am Ufer sollen die Nidda wieder erlebbar machen. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg

Abwechslungsreiches Gegenüber der Nidda Ufer

Der Kernbereich vor der historischen Brücke am Eingang zur Altstadt ist heute vorwiegend ein Parkplatz. Sein Potenzial ist im Entwurf von Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg realisiert, etwa mit Sitzstufen am Wasser, einer Landschaftsbrücke mit Pergola und einem Spielplatz. Ein Fitnessbereich für Erwachsene, eine Kneipp-Anlage und ein Café sowie eine neue Mühlterrasse mit Mühlenpanorama sollen den Park attraktiver machen. Dafür ist es nötig, weniger erhaltenswerte Gebäude abzureißen und eine neue städtebauliche Ordnung zu schaffen.

In Niddas Zentrum soll so ein lebendiger, öffentlicher Ort entstehen, der es möglich macht, den Flussbereich am Nidda Ufer in seiner ganzen Vielfalt zu erleben. Auch eine ökologische Aufwertung ist geplant. Zugleich soll Parkraum zurückgebaut werden, um das Verhältnis zwischen Autos und Fußgänger*innen neu zu ordnen. Laut Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg soll die Neugestaltung des Flussufers zudem die deutsche Fachwerk- und die deutsche Alleenstraße mit der hessischen Apfelweinroute verknüpfen. Ebenso soll das abwechslungsreiche Gegenüber der beiden Flussufer durch attraktive Aufenthaltsräume erlebbar gemacht werden.

Apropos: Derzeit findet in Fulda die hessische Landesgartenschau 2023 statt.

Der Xiaoxita Forest Park in Yichang, China, verbindet nachhaltige Landschaftsarchitektur mit konsequentem Naturschutz: Alle bestehenden Bäume wurden erhalten und behutsam in die neue Parkgestaltung integriert. Foto: HID via v2com
Der Xiaoxita Forest Park in Yichang, China, verbindet nachhaltige Landschaftsarchitektur mit konsequentem Naturschutz: Alle bestehenden Bäume wurden erhalten und behutsam in die neue Parkgestaltung integriert. Foto: HID via v2com

Mit dem Xiaoxita Forest Park ist in der chinesischen Millionenstadt Yichang ein herausragendes Beispiel für zukunftsweisende Landschaftsarchitektur entstanden. Das vom Planungsbüro HID Landscape Architecture entwickelte Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sich ein bestehender Stadtwald durch behutsame Eingriffe ökologisch aufwerten und zugleich als hochwertiger öffentlicher Freiraum neu erschließen lässt. Statt einer umfassenden Neugestaltung stand der respektvolle Umgang mit der vorhandenen Natur im Mittelpunkt – ein Ansatz, der international zunehmend als Vorbild für resiliente Stadtlandschaften gilt.

Stadtwald wird zum nachhaltigen Erholungsraum

Der rund 89 Hektar große Xiaoxita Forest Park liegt im Zentrum des Stadtteils Yiling in Yichang, entlang des Huangbai-Flusses. Über Jahre hinweg litt das Waldgebiet unter unübersichtlichen Wegen, veralteter Infrastruktur und einer zunehmenden Zerschneidung der Landschaft. Ziel der Neugestaltung war es daher, den Wald als wichtige ökologische Grünfläche zu erhalten und gleichzeitig seine Aufenthaltsqualität deutlich zu steigern.

Das Planungsteam folgte dabei konsequent der Leitidee Touching the Earth Lightly“ – die Landschaft sollte möglichst schonend weiterentwickelt werden, ohne ihre natürlichen Strukturen zu beeinträchtigen.

100 Prozent Baumerhalt als Planungsgrundsatz

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist der vollständige Erhalt des vorhandenen Baumbestands. Sämtliche heimischen Bäume blieben während der Bauarbeiten erhalten. Neue Wege und Aufenthaltsbereiche wurden ausschließlich in bereits vorhandene Lichtungen integriert, wodurch umfangreiche Erdarbeiten vermieden werden konnten.

Auch bei den verwendeten Materialien setzte das Büro konsequent auf Nachhaltigkeit. Wasserdurchlässige Beläge aus regional gewonnenem Naturstein sowie begrünte Pflasterflächen ermöglichen die natürliche Versickerung von Regenwasser und unterstützen den lokalen Wasserkreislauf.

Renaturierung statt versiegelter Flächen

Ein wesentlicher Bestandteil der Umgestaltung war die ökologische Wiederherstellung zuvor technisch geprägter Bereiche. In enger Abstimmung mit den beteiligten Akteuren wurden ein stillgelegtes Pumpenhaus sowie kaum genutzte Parkplatzflächen zurückgebaut.

Dadurch konnten mehr als 1.200 Quadratmeter versiegelte Fläche wieder in durchlässige Grünflächen umgewandelt werden. Gleichzeitig entstand ein neuer Lebensraumkorridor für Tiere, während sich die Sichtbeziehungen zwischen Stadt und Wald deutlich verbesserten.

Architektur schont Wurzeln und Lebensräume

Auch die neu geschaffenen Bauwerke folgen dem Prinzip minimaler Eingriffe. Besonders markant ist die Mid-Hill Rest Stop, eine erhöhte Aussichtsplattform, die auf schlanken Punktfundamenten ruht. Dadurch werden Bodenverdichtungen vermieden und die empfindlichen Wurzelbereiche der Bäume dauerhaft geschützt.

Von der Plattform eröffnet sich den Besucherinnen und Besuchern ein weiter Blick über die bewaldete Tallandschaft. Selbst die Beleuchtung übernimmt mehrere Funktionen: Die Leuchten wurden zugleich als Nisthilfen für heimische Vogelarten gestaltet und fördern so die Artenvielfalt im Park.

Regionale Natursteine prägen darüber hinaus Wege, Sitzmauern und weitere Gestaltungselemente und stärken die Identität des Ortes.

Ein Park für Natur, Bildung und Gemeinschaft

Heute präsentiert sich der Xiaoxita Forest Park als vielschichtiger Landschaftsraum mit Uferpromenaden, Waldlichtungen und erhöhten Aussichtspunkten. Über 95 Prozent der Vegetation bestehen aus heimischen Pflanzenarten, wodurch die ökologische Qualität des Stadtwaldes langfristig gesichert wird.

Mit mehr als 2.000 Besucherinnen und Besuchern pro Tag erfüllt der Park zugleich wichtige soziale Funktionen. Spaziergänge, Freizeitaktivitäten und Naturerlebnisse finden hier ebenso Platz wie Umweltbildung. Informationstafeln wurden dezent in Natursteinmauern integriert und vermitteln Wissen über Flora, Fauna und ökologische Zusammenhänge, ohne das Landschaftsbild zu beeinträchtigen.

Modellprojekt für resiliente Stadtlandschaften

Der Xiaoxita Forest Park verdeutlicht, dass hochwertige Landschaftsarchitektur nicht zwangsläufig durch spektakuläre Neubauten entsteht. Vielmehr zeigt das Projekt, wie sich vorhandene Naturräume durch sensible Planung, minimale Eingriffe und konsequenten Ressourcenschutz nachhaltig weiterentwickeln lassen.

Mit seinem ganzheitlichen Ansatz verbindet der Park Biodiversität, Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität auf beispielhafte Weise. Damit liefert HID Landscape Architecture ein überzeugendes Modell für die Zukunft urbaner Grünräume – eine Landschaft, in der menschliche Nutzung und ökologische Prozesse nicht im Widerspruch stehen, sondern sich gegenseitig stärken.