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Smart City Barcelona

Ob Urbanisierung, Globalisierung oder Energieeffizienz: Der Smart-City-Ansatz versucht die Top-Probleme der Zukunft mittels technischer Innovation zu lösen. Nachhaltigkeit in der Stadt soll durch intelligente Steuerung, Vernetzung und technische Innovationen erreicht werden. Aber wo bleibt dabei der Mensch? In Barcelona betrachtet man die Bestrebungen der Stadt, eine Smart City zu werden, zunehmend kritisch.

“Die Stadt der Zukunft ist die smarte Stadt” – das hat man in letzter Zeit oft gehört. Was dabei verwundert: Trotz alle “Überzeugung” gibt es für das Konzept keine allgemein gültige Definition. Für die Januarausgabe 2018 der Garten + Landschaft zum Thema “Smart City” haben wir einen genaueren Blick in verschiedene Städte gewagt. Darunter Hamburg, München, Santander und Wien. Die dabei immer wiederkehrende Frage: Wo bleibt bei all dem Fortschritt der Mensch? Wie gehen wir in der Smart City mit Problemen, die allein mithilfe technischer Ansätze nicht zu lösen sind? Es besteht die Gefahr, dass Smart-City-Kon­zepte diese Herausforderungen ignorieren. So auch Barcelona. Während sich die Stadtverwaltung im Fortschrittscharakter sonnt, werden die kritischen Stimmen der Stadtgesellschaft immer lauter. Mehr hierzu im Video!

Smart City Santander

Ein weiteres Beispiel einer spanischen Smart City ist Santander. In dem Artikel “Lösung oder Problem?” diskutiert Landschaftsarchitekt Klaus Neumann in der Januarsausgabe der Garten + Landschaft Chancen und Risiken der Stadt, die heute unter Fachleuten bereits als Vorzeige-Smart-City gilt.

>> Den Artikel von Klaus Neumann lesen Sie in der Januarausgabe der Garten + Landschaft. 

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Power of Landscape – Buchrezension

Alejandra Loreto liebt Architektur und Fotografie. Sie ist neugierig auf das Unbekannte, auf eine vielfältige Lesart des Sehens. Wie blinde und sehbehinderte Menschen ihre Umgebung, den Raum um sich herum wahrnehmen, darum geht es in ihrem Fotoprojekt „Blind Photography“. Dabei ist die Fotografie das Medium, um Kontakt mit der blinden Community aufzunehmen, um den urbanen öffentlichen Raum zu erkunden und die Sichtweise des anderen zu beleuchten.

In Wien war die studierte Architektin und Fotografin etwa mit Mathias und Angela unterwegs. Mathias machte während drei Foto-Sessions 268 Fotos; Angela 86. In ihrer Heimatstadt Caracas erkundete Loreto mit dem blinden Victor den städtischen Raum – diesmal mit einer  Wegwerfkamera, denn der öffentliche Raum der Venezuelanischen Metropole gehört zu den gefährlichsten der Welt.

Zur Person: Alejandra Loreto stammt aus Venezuela und lebt seit 2014 in Wien. Sie studierte Architektur in Caracas, besuchte als Austauschstudentin die Universität in Stuttgart. Mit 16 fing sie an zu fotografieren. Ihr Schwerpunkt liegt auf urbaner Fotografie, Reise- und Architekturfotografie, bei der der Mensch immer im Zentrum steht, selbst wenn er nicht auf dem Foto abgebildet ist.

Weitere Informationen zum Projekt und zu Alejandra Loreto gibt es in der Garten+Landschaft April 2017.

 

 

“Assessment Center sind für mich selbstverständlich”

Advertorial Artikel Parallax Article

Gaus Architekten ist ein Planungsbüro mit Hauptsitz in Göppingen und einem Denklabor in Rotterdam. Neben Architekten stellt Gaus Architekten auch Landschaftsarchitekt*innen und Stadtplaner*innen ein. Die Niederländerin Saskia Gaus­-Mens verantwortet die Personalthemen und sprach mit New Monday über Assessment Center, Bürohunde und wieso der erste Eindruck am meisten zählt.

Angst vor dem Bürohund?

 

Frau Gaus-­Mens, was ist Ihnen wichtiger: Anschreiben und CV oder das Gespräch?
Das Gespräch – am wichtigsten finde ich immer noch den persönlichen Eindruck.

Wie reagiert Ihr Büro auf Anforderungen, die die Generationen Y und Z an ihren Arbeitsplatz stellen?

Wir nehmen die nachrückende Generation ernst und gehen auf ihre Bedürfnisse ein: Wir haben ein Open-Space-Office, in dem wir in kleinen Teams flexibel zusammenarbeiten. Gegenüber Anforderungen wie Teilzeit, Homeoffice oder individuellen Familienanforderungen sind wir immer offen, solange es ins Team passt und wir im Dialog stehen.

Wer hat bei Ihnen alles Mitspracherecht, was neue Mitarbeiter*innen angeht?

Unsere Hierarchien sind flach: Für uns ist es selbstverständlich, das Team in die Bewerbungsgespräche einzubeziehen. Vor Kurzem erst hatten wir die Bewerbung eines Architekten. Zum Gespräch habe ich zwei Kollegen dazugebeten, die in der Wettbewerbsabteilung arbeiten. Wir haben es gemeinsam geführt. Alles andere würde wenig Sinn ergeben – letztendlich würden die beiden Kollegen aus der Wettbewerbsabteilung und mein Mann Christian Gaus mit dem Bewerber zusammenarbeiten. Wenn es dann um die finale Entscheidung geht, sind mein Urteil und das meines Mannes ausschlaggebend. Ich treffe keine Personalentscheidung allein.

Wie viele Bewerbungsrunden gibt es bei Ihnen: eine oder mehrere?

Definitiv mehrere. Vor einiger Zeit habe ich ein Assessment Center eingeführt, um den ersten Eindruck zu bestätigen. Dies findet im Rahmen des ersten Gesprächs statt. Wenn es zwischenmenschlich und fachlich passt, kommen die Kandidat*innen für ein bis zwei Tage zum Probearbeiten zu uns. Nur so können wir sehen, ob es zwischen den Kolleg*innen passt, die Anforderungen und Qualifikationen stimmig sind und ob sich die Kandidat*innen bei uns auch wirklich wohlfühlen. Viele sprechen bei einem Bewerbungsgespräch nicht alles an.

Was meinen Sie damit?

Zum Beispiel unser Bürohund Five: Manche trauen sich nicht, im ersten Gespräch zu sagen, dass sie Angst vor Hunden haben.

Nach dem Assessment Center bei Gaus Architekten

Ein Assessment Center in einem Planungsbüro. Das ist eher ungewöhnlich, oder?

Ja, ich denke schon. Da ich aber aus dem Personalbereich komme, sind Assessment Center für mich selbstverständlich und ein aufschlussreiches Tool – auch später für die Personalentwicklung.

Und was passiert nach dem Assessment Center?

Während des ersten Gesprächs sehe ich mir die Ergebnisse gemeinsam mit dem neuen Teammitglied an, und wir sprechen darüber. Nachdem die sechs Monate Probezeit abgelaufen sind, gucken wir uns die Ergebnisse erneut an und sehen, wo es noch Entwicklungspotenzial gibt. Abschließend kann ich aber sagen: Das Assessment Center ist nur ein Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Ein für uns ausschlaggebender Aspekt ist das Miteinander und die Arbeit in flexiblen Teams.

Hier finden Sie das Gespräch mit Eik Kammerl von kammerl + kammerl zum Thema Lebenslauf.

Mehr Einblicke in Planungsbüros finden Sie auf www.new-monday.de.