Spotify-Playlist im Juni 2019

Von EDC bis Pink Floyd

Wir, die G+L Redaktion, haben ab sofort einen Spotify-Account, mit dem wir die Musik teilen möchten, die uns bei der Heftproduktion begleitet hat.  Stellen Sie sich auf Ohrwürmer ein, die gute Laune machen und die die perfekte Hintergrundmusik beim Lesen der neuen G+L-Lektüre sind. Wie es zu der Playlist zum aktuellen Heftthema „politische Freiräume“ kam, erklärt hier G+L-Redakteurin Vera Baeriswyl.

Die ersten Redaktionssitzungen zum neuen Heftthema sind stets die kreativsten. So sammelten wir auch für das aktuelle Heftthema „Politische Freiräume“ im Workshop erstmal Ideen. Darunter waren sämtliche Projekte, Themen, potenzielle Interviewpartner und auch Ereignisse, die wir fürs Heft passend fanden. Aus den ersten Ideen entwickelten sich neue, und irgendwann stand dann der Heftplan. Mit Projekten aus Tirana (der Skanderbeg-Platz), London (über die zunehmende Privatisierung im öffentlichen Raum), Berlin (die gendergerechte Sanierung des Stadtparks Lichtenberg) und Weinstadt (der Mitmach-Park von A24 Landschaft).

Von der ersten Artikelidee bis zur Abgabe in den Druck begleiten uns stets einzelne Songs. Lieder, die wir über ein Ereignis oder ein Projekt mit dem Thema assoziieren. Und wie das so ist, im Zeitalter des Internets, ergibt ein Klick den anderen. Und plötzlich endet man bei einem Youtube-Video von den Ärzten, die „Schrei nach Liebe“ schmettern. Das bringt dann nicht nur der gesamten Redaktion einen neuen Ohrwurm ein (und der klickenden Redakteurin böse Blicke), sondern ist auch der Startschuss für die neue G+L-Playlist. Im Falle unsere Heftes „Politische Freiraum“ folgten den Ärzten dank des Eurovision Song Contest in Tel Aviv außerdem die italienischen und französischen ESC-Beiträge („Soldi“ ist das aktuelle Lieblingslied meiner G+L Kollegin-Theresa Ramisch), ebenso wie der zeitlose Pink-Floyd-Klassiker „Another Brick in the Wall“.

Welche anderen Songs uns bei der Bearbeitung der Garten + Landschaft 06/2019 außerdem begleitet haben, können Sie in der aktuellen Playlist anhören.

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Grafik-Karte die einige der Projekte zeigt

Die Projekte der Svizra27 grafisch auf einer Karte gesammelt. Grafik: Svizra27

Die Nordwestschweiz plant mit der Svizra27 aktuell die erste Landesausstellung nach der Expo.02. Die Stadt Basel soll dabei zur Ausstellungs-Hauptstadt werden. Alles zur Svizra27 lesen Sie hier – in der im Übrigen Pierre de Meuron in der Jury sitzt.

Svizra27 ist vielversprechendstes Konzept für die nächste Expo

Seit 1883 veranstaltet die Schweiz in unregelmäßigen Abständen Landesausstellungen. Die letzte Landesausstellung der Schweiz war 2002. Sie fand im Drei-Seen-Land statt. Seit einiger Zeit sind die Planungen für die nächste Ausstellung im vollen Gange. Die Schweiz wird vermutlich im Jahr 2027 ihre nächste Expo eröffnen. Zum Konzept gibt es verschiedene Vorschläge. Sie heißen zum Beispiel Nexpo, X-27 oder AlpenExpo 2027+. Das bisher am meisten Erfolg versprechende Projekt trägt jedoch den Namen „Svizra27“.

Ingesamt 27 Teams reichten vor kurzem ihre Ideen zu Svizra27 ein. Gewonnen haben die Pläne zweier Architekt*innen: Fabienne Hoelzel und Claudia Meier. Ihr Konzept heißt „Labor Ludens“. Auf Deutsch also etwa „Spielwerkstatt“. Demnach werden acht sogenannte Raumzeitkapseln gebaut. Sie stehen dann in Flusslandschaften im Nordwesten der Schweiz. Zum Beispiel entlang der Aare, der Limmat oder der Rheuss. Nur Basel am Rhein steht zur Zeit als Austragungsort fest. Weitere, in Frage kommende Orte müssen dabei auf jeden Fall die Bedingung erfüllen, an einem Fluss zu liegen.

 

In den Kapseln werden verschiedene Themen mit Bedeutung für die Zukunft behandelt. Die Themen reichen von Landwirtschaft und Ernährung bis hin zu Identität und KI. Die Besucher*innen können sich hier unter anderem spielerisch mit den gezeigten Themen befassen. Ein zentraler „Denkkopf“ in Basel ergänzt die acht Raumzeitkapseln der Svizra27 um ein weiteres Thema.

Keine Inhalte, die niemand will

In der Jury von Svizra27 saß auch der bekannte Architekt Pierre de Meuron vom Büro Herzog & de Meuron aus Basel. Wie in der bz Basel zu lesen ist, achtet er darauf, alle Raumtypologien zu berücksichtigen. So soll vom kleinen Dorf bis hin zur großen Stadt die Vielfalt der Schweiz gezeigt werden. Was er nicht möchte, ist, ein „Luftschloss mit Inhalten zu füllen, die niemand versteht und niemand will“.

Bevor Svizra27 verwirklicht werden kann, ist zunächst eine Machbarkeitsstudie nötig. Diese wird bis 2023 beendet sein. Danach muss sich der Schweizer Bund noch verbindlich für eines der eingereichten Projekte entscheiden.

Auch interessant: Das renommierte Architekturbüro Herzog & de Meuron plant in München ein neues Stadtquartier mit 1 100 Wohnungen und Büros für 3 000 Arbeitsplätzen. Mehr zu den Plänen rund um die Paketposthalle in München lesen Sie bei uns.

Mithilfe eines Computermodells hat die NASA den CO2-Kreislauf auf der Erde dargestellt. Das Modell mit dem Namen GEOS-5 wertet Daten wie die Treibhausgasemission und Luftpartikel aus und stellt die CO2-Konzentration farblich da.

Im Jahresverlauf wird deutlich, dass die Wälder der nördlichen Hemisphäre einen großen Beitrag dazu leisten, CO2 aufzunehmen, denn ab Juni nimmt die Belastung in der Luft erheblich ab. Es wird auch deutlich, dass die CO2-Konzentration über Nordamerika und Asien besonders hoch ist.

Eine aktuelle Hochrechnung, über die wir bereits im September berichteten, schätzt, dass es 3,04 Billionen Bäume auf der Erde gibt, mehr als 420 pro Mensch. Der Studie zufolge hat sich der Bestand in den letzten 12.000 Jahren halbiert und wird sich im Laufe der nächsten 150 Jahre wieder halbieren. Die CO2-Konzentration nimmt im Gegensatz dazu jährlich zu, nicht nur angesichts der Visualisierung der NASA eine erschreckende Entwicklung.