Freiraum beackern

Mit der Bevölkerungszunahme wächst in den Schweizer Städten und Agglomerationen der Dichtestress. Gleichzeitig werden Erholung und Sport in der Natur wichtiger. Eine 2014 erschienene Publikation über den Großraum Zürich zeigt mit Beispielen, wie man bestehenden Grünraum zugänglicher gestalten kann. Pieter Poldervaart analysiert in der Dezemberausgabe der G+L die Ergebnisse, die Studie Freiraumnetz Zürich können Sie hier herunterladen.

8,42 Millionen Menschen wohnten 2017 in der Schweiz, vor zwanzig Jahren waren es noch 7,08 Millionen oder 19 Prozent weniger. Mit dem Zuwachs von jährlich einem Prozent und einem steigenden Wohnraumbedarf pro Kopf ging in der Vergangenheit eine teils ungebremste Zersiedelung der Landschaft einher. Vom rasanten Wachstum der Wohnbevölkerung besonders betroffen ist der Großraum Zürich. Hier wohnen im Perimeter, der als Metropolitanraum Zürich definiert ist und neben dem Kanton Zürich auch zahlreiche Gemeinden in den Nachbarkantonen und sogar im angrenzenden süddeutschen Raum umfasst, drei Millionen Menschen.

Studie Freiraumnetz Zürich

Prognosen lassen erwarten, dass auch weiterhin 30 000 Personen pro Jahr in das wirtschaftliche Zentrum der Schweiz ziehen werden. Neben Wohnung und Job benötigen diese Menschen auch Erholungsraum. 2014 publizierte deshalb der Verein Metropolitanraum Zürich eine Auslegeordnung, die den Weg zu einem „Siedlungsnahen Freiraumnetz“ – so der Titel – aufzeigt. Die Handlungsanleitung will neben der Schilderung des Problems zeigen, wie bestehende Erholungsgebiete aufgewertet und neue geschaffen werden und wie das Planen über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinweg möglich ist. Hier können Sie die Studie herunterladen.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der G+L 12/18.