Der Förderwettbewerb „Ulrich Wolf“ 2018 ist entschieden

Die Einsendungen waren vielfältig: Von einer „Skulptur aus Pflanzkästen“ bis zu „verrückten Beeten“, vom „Matroschka-Prinzip“ bis zum „Entdeckertunnel“ reichten die Projekte, die der Jury des DGGL-Förderpreises „Ulrich Wolf“ vorlagen. Jetzt liegt ihre Entscheidung vor: Nach intensiven Diskussion einigten sich die Preisrichter unter dem Vorsitz von Philipp Sattler (Arbeitskreis Junge Landschafts¬architekten in der DGGL) einstimmig auf den Entwurf „The Pop up Boxes“ von Bernadette Brandl als Sieger, wofür der Gewinnerin ein Preisgeld von 2.000 € winkt.

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Der Siegerentwurf von Bernadette Brandl.

 

Den zweiten Preis, 1.000 €, erhalten Jasmin Schorr, Emma Haberstock und Marcel Dölling aus Berlin für ihre Planung „Der verrückte Garten“. Der 3. Preis, dotiert mit 500 €, geht an die Berlinerin Theresa Günther Lamego für ihren Entwurf „Ein Garten im Garten im Garten“.

Alle diese Entwürfe zeichneten sich durch atmosphärische Dichte und gute Umsetzbarkeit aus, wie es von den Wettbewerbsveranstaltern gefordert worden war. Letztere ist für die Teilnahme am Ulrich-Wolf-Preis von besonderer Bedeutung.

Alleinstellungsmerkmal dieses Nachwuchswettbewerbs ist nämlich die Tatsache, dass der Siegerentwurf im Rahmen der anschließenden Bundesgartenschau – in diesem Fall der BuGa 2019 in Heilbronn – auch real umgesetzt wird. Von der Qualität des prämierten Gartens wird sich das dortige Publikum folglich auch live überzeugen lassen können.