Über Stock und Stein

Vor-Ort-Begehung mal anders: 2017 wanderte eine Gruppe aus Geografen und Raumplanern über die Alpen von Wien nach Nizza. Ihr Ziel? Den aktuellen Zustand der Alpen zu dokumentieren und sich mit Menschen vor Ort und unterwegs auszutauschen. Ihre Erkenntnis: Die Landschaftspolitik im Alpenraum muss sich grundlegend ändern. Die Bilder zur Wanderung finden Sie hier.

1 800 Kilometer, vier Länder, siebzig Ortstermine und Veranstaltungen mit mehreren hundert Beteiligten: Vor 25 Jahre nach dem TransALPedes Projekt 1992, einem journalistisch-politischen Projekt, bei dem acht Fachleute und Medienschaffende, von wechselnden Gästegruppen begleitet, in vier Monaten den Alpenbogen durchquerte. Im Sommer 2017 wanderte eine Gruppe von Geografen und Landschaftsplanern unter dem Namen „whatsalp“ von Wien nach Nizza. Die Mission war dieselbe. Sie dokumentierten den aktuellen Zustand der Alpen und tauschten sich mit Menschen vor Ort und unterwegs aus. Und auch die zentrale Frage blieb dieselbe: Wie werden die Alpen in der Zukunft aussehen und wo liegt der größte Handlungsbedarf? Doch die Antworten fallen anders aus. Denn die letzten 25 Jahre sind alles andere als spurlos am Bergland vorbeigegangen.

Ein Plädoyer für den Alpenraum

Ausgehend von den Erkenntnissen von whatsalp will das vorliegende Plädoyer aufzeigen, wo die aktuellen Herausforderungen im Umgang mit dem Alpenraum liegen und welche zukünftigen Aufgabenfelder sich für Landschaftsfachleute daraus ergeben. Dabei müssen insbesondere prozesshafte Projekte und integrale Planungsansätze ins Zentrum gerückt werden.

Das Plädoyer von Dominik Siegrist finden Sie in der Dezemberausgabe 2018 der Garten+Landschaft.