Wie ein 1:1 Modell

Ende März veröffentlichte das Marktforschungsinstitut BauInfoConsult einen Bericht zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Baubranche. In diesem zeigte sich das Institut vorsichtig optimistisch: „Der brachiale Einbruch der deutschen Bauwirtschaft sei noch keine ausgemachte Sache“, hieß es im Bericht. Wie schätzen BDLA, BSLA, ÖGLA oder die Bundesstiftung Baukultur die Lage ein? Wir haben für Sie verschiedene Stimmen aus der Profession eingefangen: Hier lesen Sie das Statement von Martin Rein-Cano, Partner bei Topotek 1.

Rein-Cano
Martin Rein-Cano von Topotek 1 (Foto: Topotek 1)

 

„Ich liebe es durch diese leere Stadt zu laufen und das Gefühl zu haben, ich bin in einem 1:1 Modell. Man kann sich die Räume, die Gebäude, die Straßen beinahe neutral anschauen – in vollkommener Stille, ohne Kommerz – und erlebt die Qualität der Architektur und der öffentlichen Räume auf diese Weise ganz anders. Mich fasziniert dieses surreale Stadtwesen und der Gedanke, dass sie und auch ich selbst als Stadtbewohner meiner eigentlichen Funktion enthoben bin. Eine vollkommene Ausnahmesituation.“

In der G+L 05/20 lesen Sie, was BDLA, BSLA, ÖGLA, die Bundesstiftung Baukultur, bauchplan ).( und nonconform zur Ausnahmesituation während der Corona-Pandemie zu sagen haben.