Zu neuen Ufern

„Zu neuen Ufern“ ist der Titel des Stadtentwicklungskonzepts für die Siegener Innenstadt. Sein Kern: Die Freilegung des Stadtflusses Sieg, den die Stadtverwaltung 2016 den Bürgern nach 25 Jahren Überdeckelung feierlich zurückgab. Die neue Gestaltung kommt an: Der bdla zeichnete das Projekt Anfang Mai 2017 mit dem Landschaftsarchitekturpreis in der Kategorie „Grüne Infrastruktur als Strategie“ aus. Die Entwicklung des Konzeptes, von der Modellierung bis hin zur Umsetzung ist hier im Video nachzuverfolgen.

Mit dem Projekt „Zu neuen Ufern“ gibt die Stadt Siegen den Bürgern nach 25 Jahren Überdeckelung ihren Fluss zurück. Das Konzept erarbeitet das Atelier Loidl aus Berlin. Aber auch die Siegener Uni war an der Modellierung des Flussufers und der Gestaltung der Flusssohle beteiligt. Der Lehrstuhl hielt das Thema „Fluss-Freilegung“ permanent in der Diskussion. Für die letzte Projektphase simulierte man mit einem 15 Meter langen Modell Hoch- und Niedrigwasserszenarien. Das Forschungsinstitut für Wasser und Umwelt der Universität Siegen erarbeitete so Pläne für den Nachbau eines „natürlichen“ Flussbetts.

Landschaftsarchitektur-Preis 2017

Das Ergebnis ist ein tags wie nachts belebter, urbaner Raum, von dem die ganze Stadt profitiert. Und auch der bdla ist begeistert. Er zeichnet das Projekt „Zu neuen Ufern“ mit dem Landschaftsarchitektur-Preis 2017 aus. Laut der Jury verbinden die großzügigen Freiräume der neuen Ufergestaltung  die vielseitigen Ansprüche der Bewohner auf städtisches Leben und ‚grüne‘ Erholung im direkten Kontakt mit dem Element Wasser.

In der Juni-Ausgabe 2017 der Garten + Landschaft berichtet Anette Kolkau über das Projekt „Zu neuen Ufern“.

Mehr zum Landschaftsarchitektur-Preis-2017 finden Sie hier!