IBA in der IBA?!

Internationale Bauausstellungen haben Konjunktur. Das ist nicht verwunderlich: Kaum ein anderes Planungsformat ist so flexibel und katalysiert räumliche Transformation ähnlich wirkungsvoll. Die Augustausgabe 2017 der Garten + Landschaft diskutiert den aktuellen Trend der Internationalen Bauausstellungen. Darunter auch die IBA Basel 2020 und ihr Leuchtturmprojekt, die Entwicklungsvision 3Land.

Stadt- und Regionalentwicklung über drei Staatsgrenzen hinweg zu organisieren, gehört nicht zum Standardrepertoire von Politik und Planung. Nicht in Deutschland, nicht in Frankreich, nicht in der Schweiz. Und doch wagt die IBA in Basel jetzt genau das. Der trinationale Eurodistrict Basel setzt die erste grenzüberschreitende IBA um. Ein zentrales Projekt: die Entwicklungsvision 3Land. Denn auf dem Gebiet der Hafenareale in Basel-Kleinhüningen, Weil-Friedlingen und dem elsässischen Hüningen soll ein trinationales Quartier mit Wohn- und Arbeitsplätzen für 20 000 Einwohner entstehen. Das Vorhaben würde mit Rheinbrücken und -stegen und der Bebauung am weitgehend brachliegenden Hüninger Rheinufer die Silhouette des Basler Novartis Campus über die Grenze hinweg nach Norden erweitern. Ein Projekt, das die Idee der IBA Basel idealtypisch verkörpert, aber so komplex ist, dass offen bleibt, ob schon 2020 viel zu sehen sein wird. Denn, seien wir mal ehrlich, aus dem Stoff, den das Projekt bietet, könnte man eine eigene IBA machen. In einem Video stellen das IBA Team und ihre Partnerakteure ihr Projekt vor.

In der Augustausgabe 2017 der Garten + Landschaft berichtet Michael Bass ausführlich über die IBA Basel und ihre Ziele. Hier finden Sie demnächst den Link zum Heft.