50 Jahre Richter Spielgeräte

Am Jubiläumstag von Richter Spielgeräten erklärten Burg- und Schiffbauer, Rutschen- und Seilbrückenkonstrukteure, Schaukel- und Wippenbauer ihre Arbeitsplätze. Der Chef Julian Richter erklärte den Spagat, den die Firma Richter leistet: „Der Nutzer unserer Geräte ist ein ganz anderer, als der Auftraggeber und was dem Bürgermeister, oder dem Gemeinderat bestens gefällt, muss nicht unbedingt bei den Kindern auf dem Spielplatz ankommen. Wir müssen mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung dafür sorgen, dass wir kindgerecht bauen und unsere Entwürfe beim eigentlichen Nutzer – beim Spielkind – auch ankommen“.

 

Richter Spielgeräte sehen Spielplätze als hochkomplexe soziale Funktionsräume. Kinder lernen nicht nur klettern, balancieren und koordinieren, sondern auch ihre sozialen Fähigkeiten zu trainieren. In einer Welt voller Regeln, Normen und Verbote ist es gerade für Kinder schwer, eigene Wege zu gehen und ihre persönlichen Stärken und Schwächen zu erforschen. Bewegung, Spielen, die Sinne wahrnehmen, ist Teil der Persönlichkeitsentwicklung. Daher ist die Bereitstellung von Spielräumen eine gesellschaftliche Notwendigkeit.

Beliebt ist der Spielgerätehersteller nicht nur wegen seiner ausgefallenen Entwürfe, die sich -angelehnt an die Natur- sehr natürlich in die Umgebung einfügen. Nützlich in der Praxis der Landschaftsarchitektur sind auch die CAD Zeichnungen mit Informationen zum Fallschutz, welche der Hersteller kostenfrei zur Verfügung stellt. Die einzelnen Bauteile werden lokal in Frasdorf gefertigt und können individuell zusammengestellt werden. Durch das Verwenden nachwachsender Rohstoffe leisten sie einen Beitrag zum Umweltschutz und überzeugen gleichermaßen mit ihren frischen Designs.