Amsterdam lobt einen Wettbewerb mit dem Thema: „Unterschiedliche Geschwindigkeiten auf Fahrradwegen“ aus. Wie das aussieht, lesen Sie hier. Foto: Noralí Nayla on Unsplash
Amsterdam lobt einen Wettbewerb mit dem Thema: „Unterschiedliche Geschwindigkeiten auf Fahrradwegen“ aus. Wie das aussieht, lesen Sie hier. Foto: Noralí Nayla on Unsplash

Bike City Bicycle Innovation Lab Amsterdam

Die Stadt Amsterdam hat einen Wettbewerb für innovative Fahrradsicherheit ausgelobt. Das zentrale Thema des Wettbewerbs aus Amsterdam lautet „Unterschiedliche Geschwindigkeiten auf Fahrradwegen“. Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält nicht nur 2 000 Euro, sondern hat auch die Möglichkeit, seine oder ihre Idee mit einem Budget von maximal 45 000 Euro weiterzuentwickeln. Mehr zum Wettbewerb und welches Konzept nun realisiert wird, erfahren Sie hier.

Die Stadt Amsterdam hat einen Wettbewerb ausgeschrieben, um Lösungen für eine verbesserte Sicherheit mit dem Fahrrad in der niederländischen Hauptstadt zu finden. Der offene Wettbewerb richtet sich an Universitäten, Unternehmen und Mitglieder, die Ideen haben, wie man „unterschiedliche Geschwindigkeiten auf Fahrradwegen“, das zentrale Thema des Wettbewerbs, sicher umsetzen kann.

Damit hofft die Stadt, das Verhalten von Fahrradfahrer*innen, Verkehrsteilnehmer*innen sowie Fahrradlieferdiensten positiv zu beeinflussen. Die Idee ist, mit unterschiedlichen Fahrradgeschwindigkeiten zu arbeiten, um dadurch die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Die zehn besten Ideen, die für das Amsterdam Bike City Bicycle Innovation Lab eingereicht wurden, werden ihre Lösungen einer Jury aus Fahrradexpert*innen vorstellen. Das Siegerprojekt erhält einen Preis in Höhe von 2 000 Euro sowie Mittel für die Weiterentwicklung des Projektes. Die Unterstützung bei der Umsetzung des Plans für Amsterdams Fahrräder ist ebenfalls Teil des Preises.

Amsterdam: Verschiedene Verkehrsträger und unterschiedliche Geschwindigkeiten

David Gelauff, Senior Project Manager bei der Amsterdamer Abteilung für Verkehr und öffentlichen Raum, erklärte gegenüber Cities Today: „Wir haben derzeit ein sehr reales Problem, nämlich die Nutzung unserer Radwege durch verschiedene Verkehrsmittel mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten – vor allem durch Elektrofahrräder. Landesweit sehen wir einen höheren Prozentsatz von Fahrradunfällen, an denen E-Bikes beteiligt sind, insbesondere bei älteren Fahrer*innen. Uns sind keine spezifischen Statistiken bekannt, die dies für Amsterdam belegen, aber wir erfahren dies aus Interviews mit Radfahrer*innen, die wir jedes Jahr durchführen. Das hält die Leute langsam davon ab, das Fahrrad zu benutzen, weil sie es einfach für gefährlicher halten.“

Im Jahr 2020 wurden in den Niederlanden insgesamt 229 Radfahrer*innen getötet. Das ist ein Anstieg von 24 Opfern im Vergleich zu 2019. 32 Prozent der Opfer waren mit einem E-Bike unterwegs und fast drei Viertel von ihnen waren älter als 60 Jahre.

Auf der Suche nach einer Verhaltensänderung

Die Einsendungen für den Amsterdamer Fahrradwettbewerb werden nach den Kriterien Relevanz, Innovation und Originalität, Anregung zum Handeln, Durchführbarkeit und Nachweis einer positiven Wirkung bewertet. Die Amsterdamer Fahrradplattform Bike City wurde vor circa einem Jahr, im März 2021, von der Stadt Amsterdam und den Verkehrsbetrieben Amsterdam gegründet. Sie dient seitdem als Gemeinschaft und als Raum für den Wissensaustausch.

Bike City hat angekündigt, dass das Gewinnerprojekt ein anerkanntes Problem im Amsterdamer Fahrradsektor mit einer innovativen, originellen Idee angehen sollte. Außerdem soll es die Menschen dazu anregen, ihr Verhalten zu ändern. Die Idee wird innerhalb eines Jahres in der Region Amsterdam erprobt und kann im Erfolgsfall ausgeweitet werden. Das maximale Entwicklungsbudget für das Siegerprojekt beträgt 45 000 Euro.

Bewerbungen waren bis zum 24. Februar möglich. Die Jury gibt voraussichtlich am 11. April bekannt, wer gewonnen hat.

Hier der Überblick im Video:

Das Auswahlverfahren

Die Beiträge für den Ideenwettbewerb können unterschiedlich groß sein. Amsterdam Bike City akzeptiert sowohl umfangreiche als auch kleine Pläne, solange sie zu einer sichereren Verkehrssituation für Radfahrer*innen in der Region beitragen.

Die Jury besteht aus fünf Radfahrerexpert*inneen aus Amsterdam, die aus dem akademischen Bereich, dem Bereich der Verkehrssicherheit, dem Bereich der Innovation sowie dem Bereich des Radfahrens kommen. Dies sind die Jurymitglieder:

Die Jury wird zehn Projektvorschläge bewerten. Fünf davon werden durch eine öffentliche Abstimmung ausgewählt. Die Einsendungen werden über öffentliche und professionelle Kanäle wie beispielsweise die niederländische Radfahrerbotschaft, den Europäischen Radfahrerverband, den niederländischen Radfahrerverband und CROW-Fietsberaad bekannt gegeben. Die anderen fünf Vorschläge wählt eine offizielle Abstimmungsleitgruppe aus, die sich aus Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung zusammensetzt.

Ideen für unterschiedliche Geschwindigkeiten auf Amsterdams Radwegen gesucht

Alle Einsendungen zum Wettbewerb werden auf der Website von Amsterdam Bike City veröffentlicht. Die Gewinner*innen werden auf der Website gefeatured. Alle Top 10-Projekte werden mitunter über soziale und andere Medien beworben, erhalten ein Präsentationsbudget und haben die Möglichkeit, ihre Idee vor einer Jury aus führenden Fachleuten zu präsentieren.

Das Siegerprojekt erhält nicht nur ein Preisgeld, sondern auch die Möglichkeit, seine Idee weiterzuentwickeln. Die Stadt Amsterdam und die Amsterdamer Verkehrsbetriebe werden mit dem Gewinner oder der Gewinnerin zusammenarbeiten, um einen Plan zu entwickeln. Dieser Plan soll die siegreiche Idee erweitern um sie in der Stadt anzuwenden.

Amsterdam ist in der ganzen Welt für seine sicheren, einfachen und angenehmen Radwege bekannt. Obwohl die Stadt oft als Inspiration dient, hat sie selbst auch mit Problemen wie Verkehrssicherheit und dem Verhalten gegenüber und unter Radfahrer*innen zu tun. Insbesondere die Zunahme von Fahrradlieferdiensten hat zu Überfüllung sowie Sicherheitsproblemen in den Fahrradnetzen der Stadt geführt. Außerdem ist der Verkauf von E-Bikes allein im Jahr 2020 um etwa ein Drittel gestiegen. Unterschiedliche Geschwindigkeiten auf Amsterdams Radwegen könnten daher eine Lösung für die Sicherheitsbedenken sein.

Das Siegerkonzept: 30 – 20 – 10

Am Montag, den 11. April 2022, fand im Pakhuis de Zwijger in Amsterdam die Preisverleihung statt. Insgesamt 37 Ideen reichten die Bewerber*innen ein. Aus den Top 10 wählte die Jury Wichert van Engelen als Sieger des Wettbewerbs aus. Dessen Konzept „30 – 20 – 10“ liegt die Idee zugrunde, dass Verkehrsteilnehmer*innen je nach Geschwindigkeit unterschiedliche Fahrbahnen nutzen sollen. Die Zahlen stehen für die jeweiligen Maximalgeschwindigkeiten: 10 km/h auf dem Gehweg, 20 km/h auf dem Radweg, 30 km/h auf der Straße. Die Jury überzeugte die Einfachheit der Idee; sie sei leicht zu erklären. Zudem passe sie zur Zukunftsvision für die Stadt Amsterdam. Im Folgenden entwickelt Wichert van Engelen mit Unterstützung von Amsterdam Bike City die Idee sowie deren Umsetzbarkeit nun weiter. Den vollständigen Bericht der Jury finden Sie hier.

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Zwei unterschiedliche, durch eine Bundesstraße voneinander getrennte Areale verbinden, und einen großen See schaffen – die Herausforderungen der Landesgartenschau in Lahr meisterte das Büro club L94 ohne große Hindernisse. Burkhard Wegener führt uns vor Ort durchs Gelände.

Herr Wegener, was war Ihre Motivation, 2011 am Wettbewerb zur Landesgartenschau in Lahr teilzunehmen?
Es war die Auslobung mit der Aufgabe, einen existierenden Park zu überarbeiten und Ackerflächen eine neue Identität zu geben, sie zu einem Park zu entwickeln. Und darüber hinaus: beide Teilbereiche über zwei Bundesstraßen hinweg mit einer Brücke zu verbinden – alles in allem eine komplexe Aufgabe. Zudem hat es in unseren Kalender gepasst …

Haben Sie die Vorgaben im Planungsprogramm als einengend empfunden – etwa den Wunsch nach einem See, neuen Kleingärten und einem Landschaftspark, in den ein bestehendes Pappelwäldchen mit Krähenhabitat integriert werden sollte?
Eigentlich nicht, eher als Herausforderung. Zumal wir viel Freiraum bei der Ideenfindung hatten und angehalten wurden, Neues zu entwickeln, das sich mit Vorhandenem verbinden sollte.

Woran hatten Sie am meisten zu knabbern? Was hat Ihnen die größten Probleme beim Planen und Bauen gemacht?
Das war der See. Er sollte mehrere Hektar groß werden, aber wir konnten ihn nicht – wie anfangs gedacht – durch den Aushub von Boden realisieren. Es stellte sich schnell heraus, dass es Probleme mit dem Grund­wasser gegeben hätte. So kamen wir auf die Idee, den See auf das bestehende Gelände aufzusetzen. Als Landschaftssee konzipiert, ist er nun rund 2,7 Hektar groß, aber nur zwei bis drei Meter tief. Insgesamt haben wir rund 100 000 Kubikmeter Füllboden im Gelände verarbeitet.

Der See wird diagonal von einem Steg gequert, dadurch scheint er zweigeteilt. Hat das eine tiefere Bedeutung?
Ja. Offziell ist der See ein Badesee und braucht dazu eine entsprechend hohe Wasserqualität. Das erreichen wir, indem wir das Wasser umwälzen, über eine Pflanzenkläranlage filtern und fehlendes Wasser über Pumpen aus dem Grundwasser zuführen. Der Steg über den See sitzt wiederum auf einer Mauer auf, die den Badesee vom Landschaftssee trennt und ihn aus einer anderen Perspektive als von den Ufern aus erlebbar macht. Die Ufer sind bewusst unterschiedlich gestaltet: im Badebereich mit einer harten, urbanen Kante samt Badestrand, im Landschaftsteil mit weichen Übergängen, die sich aus der Bepflanzung der Uferbereiche mit Röhricht und Wasserpflanzen ergeben.

Gab es noch andere Themen, die Ihnen beim Entwurf der Landesgartenschau besonders wichtig waren?
Zum Beispiel, dass auf der langen Seite des Sees eine Promenade entstehen sollte. Diese haben wir mit einer einreihigen Allee aus Trauerweiden bepflanzt, deren hängende Zweige wir lieben.

Alle Fotos: Karl H.C. Ludwig.

Sie haben noch nicht das Krähennest angesprochen, das ja auch eine Besonderheit darstellt …
Genau, das war uns auch von Anfang an wichtig. Zwar in etwas anderer Form als es nach dem dafür ausgelobten Wett­bewerb geworden ist, aber wir finden es dennoch gut. Es steht vor dem Pappel­wäldchen, in dem zahlreiche Krähennester zu finden sind, die den Anstoß zur Idee gegeben haben. Konkret liegt es in dem neuen Auenwäldchen, in dem sich Lichtungen, Pfade aus Rindenmulch und Farninseln finden, die die Basis für ökologische Vielfalt und Lebensräume für Pflanzen und Tiere darstellen und zeigen.

Was waren die Maximen und Ziele für die Überarbeitung des Bürgerparks? Der kam in unserer Unterhaltung bislang etwas zu kurz …
Der Bürgerpark liegt direkt am Schul­quartier und wurde von uns konzeptionell als Teil der Stadt interpretiert. Im Gegensatz zum landschaftlichen Seepark ist der Spiel-­ und Sportpark urban gestaltet. Die Konzeptionen für die neuen Gebäude dort – Kita, römisches Streifen­haus und Sporthalle – entwickelten wir in der städtebaulichen Findungsphase zusammen mit dem Architekturbüro Aldinger. Die neue Kita mit der tonnen­förmigen Dachstruktur, die ich mitsamt den Spielbereichen für sehr gelungen halte, markiert den Parkzugang im Osten. Zu einem besonderen gestalterischen Element wurde auch die „via ceramica“, die sich – obwohl sprachlich nicht ganz korrekt – auf die keramischen Funde der Römer in Lahr bezieht.


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Blick über den See.

12 Via Ceramika Image club
Via Ceramica.

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Seepromenade.

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Blick über den See.

12 Via Ceramika Image club
Via Ceramica.

08 Seeprromenade01
Seepromenade.

Das alles klingt nach dem Ergebnis einer guten Zusammenarbeit mit anderen Planern und der Stadt.
Die Zusammenarbeit war – von einzelnen Ausnahmen abgesehen – in der Tat ganz gut. Das gilt sowohl für die Verantwort­lichen der Stadt, als auch für die LGS GmbH und andere Architekten und Planer. Grundsätzlich hätten wir uns gewünscht, dass sich die Ausstellungsbei­träge – vor allem im Seepark – etwas mehr in die Grundkonzeption der Daueranlage eingefügt und einen etwas weniger lauten Auftritt gemacht hätten. Im Kleingartenpark am jetzigen Haupteingang der LGS wurden sie mit dem Landschaftsbau und dessen Gärten deutlich besser in die Grund­struktur der Anlage integriert.

Zum Interviewpartner: Burkhard Wegener ist einer der vier Gründer und Geschäftsführer des Kölner Büros club L94 Landschaftsarchitekten. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Objektplanung und Wettbewerbe. Am FB Architektur der Hochschule Bochum lehrt er als Honorarprofessor.

 

 

Alle Fotos: Karl H.C. Ludwig.

Sie haben noch nicht das Krähennest angesprochen, das ja auch eine Besonderheit darstellt …
Genau, das war uns auch von Anfang an wichtig. Zwar in etwas anderer Form als es nach dem dafür ausgelobten Wett­bewerb geworden ist, aber wir finden es dennoch gut. Es steht vor dem Pappel­wäldchen, in dem zahlreiche Krähennester zu finden sind, die den Anstoß zur Idee gegeben haben. Konkret liegt es in dem neuen Auenwäldchen, in dem sich Lichtungen, Pfade aus Rindenmulch und Farninseln finden, die die Basis für ökologische Vielfalt und Lebensräume für Pflanzen und Tiere darstellen und zeigen.

Was waren die Maximen und Ziele für die Überarbeitung des Bürgerparks? Der kam in unserer Unterhaltung bislang etwas zu kurz …
Der Bürgerpark liegt direkt am Schul­quartier und wurde von uns konzeptionell als Teil der Stadt interpretiert. Im Gegensatz zum landschaftlichen Seepark ist der Spiel-­ und Sportpark urban gestaltet. Die Konzeptionen für die neuen Gebäude dort – Kita, römisches Streifen­haus und Sporthalle – entwickelten wir in der städtebaulichen Findungsphase zusammen mit dem Architekturbüro Aldinger. Die neue Kita mit der tonnen­förmigen Dachstruktur, die ich mitsamt den Spielbereichen für sehr gelungen halte, markiert den Parkzugang im Osten. Zu einem besonderen gestalterischen Element wurde auch die „via ceramica“, die sich – obwohl sprachlich nicht ganz korrekt – auf die keramischen Funde der Römer in Lahr bezieht.


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Blick über den See.


12 Via Ceramika Image club
Via Ceramica.

08 Seeprromenade01
Seepromenade.

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Blick über den See.

12 Via Ceramika Image club
Via Ceramica.

08 Seeprromenade01
Seepromenade.

Das alles klingt nach dem Ergebnis einer guten Zusammenarbeit mit anderen Planern und der Stadt.
Die Zusammenarbeit war – von einzelnen Ausnahmen abgesehen – in der Tat ganz gut. Das gilt sowohl für die Verantwort­lichen der Stadt, als auch für die LGS GmbH und andere Architekten und Planer. Grundsätzlich hätten wir uns gewünscht, dass sich die Ausstellungsbei­träge – vor allem im Seepark – etwas mehr in die Grundkonzeption der Daueranlage eingefügt und einen etwas weniger lauten Auftritt gemacht hätten. Im Kleingartenpark am jetzigen Haupteingang der LGS wurden sie mit dem Landschaftsbau und dessen Gärten deutlich besser in die Grund­struktur der Anlage integriert.

Zum Interviewpartner: Burkhard Wegener ist einer der vier Gründer und Geschäftsführer des Kölner Büros club L94 Landschaftsarchitekten. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Objektplanung und Wettbewerbe. Am FB Architektur der Hochschule Bochum lehrt er als Honorarprofessor.

Die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung und die Wüstenrot Stiftung schreiben seit fast 40 Jahren den Deutschen Städtebaupreis aus. Alle zwei Jahre zeichnet der Preis nachhaltige und innovative Gestaltungsvorschläge für den öffentlichen Raum aus. Dieses Jahr ist es wieder soweit.

Architekten, Landschaftsarchitekten und Städteplaner können bis zum 15. April Projekte einreichen, die seit dem 1. Januar 2013 in der Bundesrepublik Deutschland realisiert worden sind. Am 27. September 2018 werden die Wettbewerbsgewinner bekannt gegeben. Den Preisträger erwartet ein Preisgeld von 15 000 Euro und wird in einer Wanderausstellung präsentiert.

Der parallel dazu ausgelobte Sonderpreis widmet sich dem Thema ‚Orte der Bildung und Kultur im städtebaulichen Kontext‘. Im Rahmen des ‚European Year of Cultural Heritage 2018‘ werden Projekte ausgezeichnet die städtebauliche Ensembles zwischen 1949 und 1989 behandeln. Der Sonderpreis ist mit 5 000 Euro dotiert.

Weitere Informationen zu dem Deutschen Städtepreis findet ihre hier.