Effektive Mikroorganismen impfen Rheinauensee

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In der Rheinaue stinkt’s! Schuld daran: der Rheinauensee, der seit Jahren in unschöner Regelmäßigkeit umkippt und mitunter zur Giftbrühe wird. Eine Meckenheimer Firma hilft jetzt mit Bakterienimpfungen aus: “Effektive Mikroorganismen” sollen helfen, das Gewässer zu sanieren. Warum Entenfüttern einen großen Teil der Schuld am Problem trägt und warum die teuren Bakterien vielleicht für die Katz’ sind, erklärt Arian Schlichenmayer.

Der Rheinauensee und seine Probleme

 

Im Sommer 2018 war es soweit: Rund 400 verendete Tiere, darunter Fische, Enten und Gänse, mussten aus dem Rheinauensee mitten in Bonn gefischt und entsorgt werden. Der Grund für das Massensterben? Sauerstoffmangel im See. In der Hitze des Sommers, und die war 2018 besonders stark, wird der See mittlerweile schnell zu einer olfaktorischen Störquelle und zu einer tödlichen Falle für seine Tiere.

Der Rheinauensee entstand 1979 im Rahmen der Bundesgartenschau und ist Teil des heute beliebten Naherholungsgebiets „Freizeitpark Rheinaue“. In seiner verschnörkelten Gestaltung mit vier Inseln ahmt er die Form eines Altarms des Rheins nach. Gegenüber dem nahegelegenen Rhein ist der See mit einer Bitumendichtung separiert, um ihn von schwankenden Flusswasserpegeln abzukoppeln. Über seine Fläche von 15 Hektar beträgt seine Wassertiefe im Schnitt einen Meter, am tiefsten Punkt sind es drei Meter. Einen Anschluss an ein Fließgewässer hat der See nicht, Frischwasser wird ihm regelmäßig zugepumpt.

Die geringe Tiefe des Sees und der Mangel einer effektiveren Be- und Entwässerung führen in Zeiten intensiver Wärme und Sonneneinstrahlung dazu, dass sich Algen, begünstigt noch durch einen hohen Nährstoffgehalt, explosionshaft vermehren. Abgestorbene Algen werden von Mikroorganismen unter Sauerstoffverbrauch abgebaut und das sorgt im Rheinauensee durch die geringe Wassermenge dafür, dass schon nach kurzer Zeit kein Sauerstoff mehr zur Verfügung steht und dieser aerobe Abbauprozess zum Erliegen kommt. Die abgestorbene, nur teils zersetzte Biomasse sinkt allmählich auf den Seegrund und bildet dort Sapropel, Faulschlamm, in dem Mikroorganismen in anaeroben Bedingungen, also unter Abwesenheit von Sauerstoff, die Zersetzung fortführen.

Tierfütterung begünstigt Umkippen des Rheinauensees

 

Die Produkte einer solchen aneroben Zersetzung sind nicht nur riechbar – hier gelangt unter anderem Schwefelwasserstoff an unsere Nasen – sondern können auch hochgiftig sein. Einige Bakterien der Gattung Clostridium, die überall im Boden und in Gewässersedimenten vorkommen, scheiden als Stoffwechselprodukt Botulinumtoxin aus. Dieses Gift, übrigens in der Kosmetik beliebt und das stärkste dem Menschen bekannte, war in den Konzentrationen, wie sie im Sommer 2018 im Rheinauensee auftraten, mitverantwortlich für das massenhafte Tiersterben.

Der See ist mittlerweile über 40 Jahre alt. Heute ist seine Sedimentschicht auf bis zu 35 Zentimeter angewachsen und beansprucht damit bei einem Meter durchschnittlicher Seetiefe einen gewaltigen Anteil am Seevolumen. Mitverantwortlich für den Aufbau der Sedimentschicht sind die vielen Wasservögel, die sich, begünstigt durch Zufütterungen, stark vermehren konnten.

Denn, liebe Leser*innen, haben Sie es auch schon mal getan? Ich jedenfalls bekenne mich schuldig: Ja, ich habe schon mal Wasservögel gefüttert. Und wo ich schon dabei bin, enthalte ich Ihnen auch folgendes nicht vor: Ja, es war trockenes Brot, welches ich verfütterte.

Rheinauensee soll saniert werden

 

Das das zwar gut gemeint, aber nicht gut getan war, war mir nicht bewusst. Es ist doch auch so possierlich, wenn sich die Tiere bis auf wenige Zentimeter nähern und sich um das Futter rangeln. Nicht umsonst ist das Füttern von Schwänen und Enten eine beliebte Freizeitbeschäftigung und täglich tausendfach an Deutschlands Seen zu beobachten. Doch zum einen sind weder Brot, noch andere für den Menschen produzierte Lebensmittel, als Nahrung für Wasservögel geeignet – sie schaden sogar ihrer Gesundheit. Zum anderen landen sowohl große Mengen ungefressenes Futter, als auch gefressenes in Form von Exkrementen, auf dem Seegrund. Je mehr Futter zur Verfügung steht, desto mehr Tiere siedeln sich an und beschleunigen den Sedimentaufbau weiter.

Was ein wesentlich größerer See mit einer Tiefe von mehreren zehn Metern und einer funktionierenden Wasserzirkulation vielleicht noch wegstecken kann, führt im Beispiel der Rheinaue dazu, dass der teichartige See über die Jahre – verzeihen Sie mir die Vereinfachung – regelrecht zugeschissen wurde.

Bis Anfang 2022 soll nun der See komplett saniert werden. 4,3 Millionen Euro stellt der Bonner Stadtrat dafür zur Verfügung. Ein wichtiger Schritt der Sanierung wird die Ausbaggerung der Sapropelschicht sein, nachdem zunächst die Fische umgesiedelt wurden und das Wasser des Sees abgelassen. Daraufhin sollen eine Sandschicht auf den Seegrund aufgetragen und schließlich Armleuchteralgen angepflanzt werden.

Um ihre Stärke zu verringern, wurde Anfang 2021 damit begonnen, ein Gemisch aus Mikroorganismen in die Sedimentschicht des westlichen Teils des Sees einzuspritzen. Die Mikroben sollen dabei helfen, den Sauerstoffgehalt im See zu erhöhen und in der Folge Teile des Sediments aerob abbauen. Die Mikrobenlösung wird von der Firma Emiko hergestellt und besteht aus EM.

EM (Effektive Mikroorganismen) – was ist das?

EM ist die Abkürzung für „Effektive Mikroorganismen“. Beide Bezeichnungen sind registrierte Warenmarken der japanischen „EMRO Inc.“, die Ihre Bakterienmischungen weltweit über Lizenznehmer*innen vertreibt. Wie genau die Mischungen zusammengesetzt sind, darüber gibt es von Emro und ihren Partner*innen keine Informationen. Bekannt ist, dass Mikroorganismen wie Hefepilze, Milchsäure- und Purpurbakterien enthalten sind, die sich in einer wässrigen Nährlösung aus Zuckerrohrmelasse vermehren, bevor sie ihren Einsatzzwecken zugeführt werden.

Und die können vielfältig sein. So empfiehlt Emiko EM nicht nur für die Gewässersanierung, sondern auch für die Bodenverbesserung im Garten („sorgen für regenerative Prozesse“), für die Pflege von Haustieren („können in ihrer Konstitution gestärkt werden“), als Kosmetik („macht die positiven Schwingungen der EM nutzbar“) oder auch als Reinigungsmittel im Haushalt („wer negativen Mikroorganismen im Haus den Raum zur Vermehrung entzieht, profitiert gesundheitlich“).

Das zugrundeliegende Prinzip ist folgendes: Nach der EM-Theorie gibt es „gute“, „schlechte“ und „neutrale“ Mikroorganismen. Die guten wirken dabei „aufbauend“, während die schlechten sich der Eigenschaften „krankheits- und fäulniserregend“ schuldig machen. Die neutralen Mikroorganismen wiederum, so die Theorie, seien „Mitläufer“ und unterstützen entweder die guten oder die schlechten Mikroorganismen, je nachdem, welche der zwei Parteien gerade in der Mehrheit sei. Je nach der vorhandenen Menge guter oder schlechter Bakterien entstünde so ein entweder „positives“ oder „negatives Milieu“, das die in ihm lebenden Makroorganismen, wie den Menschen oder Pflanzen, entsprechend beeinflusst.

Effektive Mikroorganismen: Umstrittene Theorie

Soweit zur postulierten Theorie. Sie darf vor dem Hintergrund der äußerst komplexen und wissenschaftlich noch lange nicht verstandenen Zusammenhänge zwischen Mikroorganismen und ihrer Umwelt zumindest als stark vereinfachend angesehen werden. Während EM-Hersteller wie Emiko ihre Produkte in blumiger, teils ins parawissenschaftliche abgleitender Sprache anpreisen, kommen Studien zum Schluss, dass ein positiver Effekt von EM in verschiedenen Anwendungsgebieten kaum oder nicht feststellbar ist oder nicht auf die Mikroben zurückgeführt werden kann. Beispielsweise stellte eine Studie zum Einsatz von EM im Gartenbau unter anderem fest, dass der positive Einfluss der EM-Lösung auf der enthaltenen Melasse basiert, die reich an Phosphaten und somit düngewirksam ist, und nicht auf den Mikroorganismen in der Lösung. Insgesamt darf die Studienlage zu EM als äußerst dürftig bezeichnet werden.

Effektive Mikroorganismen: Eine Impfung für den See

Seit 20 Jahren funktioniere das Verfahren der Seebeimpfung in mehr als 100 Ländern, lässt Emiko wissen. Beispiele lassen sich aber nur schwer finden und wenn, dann ist auch immer von begleitenden Maßnahmen, wie Besprudelung des Wassers und mechanischer Entfernung von Sedimenten die Rede. Wie nachhaltig die Behandlungen waren und wie viel des Erfolgs tatsächlich auf Effektive Mikroorganismen zurückzuführen ist, lässt sich nicht finden.

Geringe Aussicht auf wissenschaftliche Erkenntnis

 

Emiko behauptet auch: „Besonders wirkungsvoll gegen Algen zeigen sich Effektive Mikroorganismen durch den Abbau von Phosphat im Wasser“. Das steht im direkten Widerspruch zur Aussage von Dieter Fuchs, dem Leiter des Bereichs Stadtgrün der Stadt Bonn, der gegenüber dem WDR äußerte: „Der Einsatz der Mikroorganismen ist aktuell nur eine Symptombekämpfung, denn die Ursache für den aktuellen Zustand des Sees – der hohe Phosphorgehalt – wird dadurch nicht beseitigt“. Tatsächlich gibt es Bakterien, die Phosphate verstoffwechseln, wodurch diese allerdings nicht wie von Zauberhand aus einem Stehgewässer verschwinden. Mit dem Tod der Bakterien werden die aufgenommenen Phosphate wieder freigesetzt und können sich im Wasser anreichern. Um eine Ausbaggerung der Sedimentschicht und weitere Begleitmaßnahmen kommt man bei umkippenden Seen also ohnehin nicht herum.

Das Projekt soll von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg „labortechnisch“ begleitet werden. Es wäre zu hoffen, dass diese Begleitung in Ihrer Art geeignet sein wird, Rückschlüsse auf die tatsächliche Wirksamkeit von EM auf die Ökologie eines Sees und auf den Sedimentabbau im Speziellen zu ziehen. Es müsste beispielsweise ausgeschlossen werden, dass die Impftechnik signifikanten Einfluss auf das Ergebnis hat. Die Mikrobenlösung wird mit einem auf einem Boot angebrachten Ausleger appliziert, an dem Beimpfungssonden angebracht sind, die in das Sediment eingestochen werden. Zweifellos wird dabei Sapropel aufgewühlt und mit Frischwasser vermischt und schon das hat einen Einfluss auf die biologischen Vorgänge am Seegrund. Annette Mannschott, Projektleiterin für den Rheinauensee bei Emiko, lässt aber wenig Hoffnung für eine solche Herangehensweise, denn offenbar soll vielmehr festgestellt werden, wie viel EM noch appliziert werden sollen: „Mithilfe der analytischen Begleitung durch die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg erhalten wir Hinweise, ob und wann gegebenenfalls nachbeimpft werden muss“.

Füttert die Tiere nicht!

Damit der Rheinauensee nach seiner Sanierung den Bonner Bürger*innen auch recht lange erhalten bleibt, wäre es wichtig, dass sich zukünftig alle, aus Tierliebe, an das Fütterungsverbot der Vögel und Nutria, die dort leben, halten. Auch wenn es noch so niedlich zu beobachten ist, ist das Füttern oft für den frühen Tod von Tieren verantwortlich und manchmal für den Untergang eines Ökosystems. Die Hoffnung, dass das in den Köpfen der Menschen ankommt, ist jedoch ebenso schmal, wie die auf fundierte wissenschaftliche Studien zu Effektiven Mikroorganismen. Denn das Ufer des Rheinauensees ist schon heute mit zahlreichen, großformatigen, gut erkennbaren, verständlich erklärenden und kaum deutlicher zu gestaltenden Hinweis-, mittlerweile Verbotsschildern gespickt, die unter Strafandrohung eine Aussage haben: „Füttert die Tiere nicht“. Gewirkt hat es bisher anscheinend nicht.

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Was ist ein Attention-Mechanismus? – Fokus bei Sprachmodellen erklärt

Schreibtisch mit Tastatur, Apple Pencil, Maus und Handy mit weißem Bildschirm, Symbol für moderne Technologien und KI.
Wie KI relevante Informationen filtert und Sprache versteht. Foto von Jakub Zerdzicki auf Unsplash.

Maschinen mit Aufmerksamkeit? Klingt nach Science-Fiction, ist aber längst die Realität in der KI-Welt: Ohne Attention-Mechanismus wären moderne Sprachmodelle so blind wie ein Stadtplan ohne Straßen. Doch was hat es wirklich mit diesem „Fokus“ auf sich? Wie funktioniert das Prinzip der Aufmerksamkeit in neuronalen Netzen – und warum ist es für Sprachmodelle so revolutionär?

  • Einführung in die Grundidee des Attention-Mechanismus und seine Bedeutung für KI und Sprachmodelle
  • Erklärung, wie Attention neuronalen Netzen hilft, relevante Informationen im Datenstrom zu gewichten
  • Technische Funktionsweise von Attention, insbesondere im Kontext von Transformern
  • Vergleich zu klassischen Methoden ohne Attention und deren Limitationen
  • Praxisbeispiele: Wie Attention die Qualität von Übersetzungen, Textgenerierung und Sprachverständnis verbessert
  • Bedeutung von Attention für erklärbare KI und Transparenz in komplexen Systemen
  • Potenziale und Risiken: Von Bias bis Interpretierbarkeit
  • Einordnung, warum Attention-Mechanismen für die Zukunft von Stadtentwicklung, Planung und Architektur relevant sind

Worum geht es beim Attention-Mechanismus? – Die Revolution im Maschinenlernen

Der Begriff „Attention-Mechanismus“ klingt zunächst nach einer modischen Floskel aus der KI-Welt – dabei handelt es sich um eine der fundamentalsten Innovationen der letzten Jahre im Bereich des maschinellen Lernens. Aufmerksamkeit, wie wir sie aus der menschlichen Wahrnehmung kennen, ist die Fähigkeit, aus einem Überangebot an Reizen gezielt die relevanten herauszufiltern. Ob beim Überqueren einer belebten Kreuzung oder beim Lesen eines umfangreichen Berichts: Ohne selektive Fokussierung wären wir verloren. Genau diese Eigenschaft versucht der Attention-Mechanismus in künstlichen neuronalen Netzen zu imitieren.

Im Kern bedeutet Attention, dass ein Modell nicht alle Eingabedaten gleich behandelt, sondern bestimmten Teilen mehr „Aufmerksamkeit“ schenkt. In der Praxis heißt das: Ein Sprachmodell, das einen Text analysiert, kann erkennen, welche Wörter oder Satzteile für die aktuelle Aufgabe besonders relevant sind – und darauf seine Rechenleistung konzentrieren. Das klingt unspektakulär, ist aber ein Paradigmenwechsel. Denn herkömmliche neuronale Netze, wie etwa klassische LSTM- oder GRU-Modelle, verarbeiten Daten in fester Reihenfolge und haben Mühe, langfristige Abhängigkeiten zu erkennen. Attention hingegen springt flexibel durch den Datenstrom, wie ein aufmerksamer Leser durch einen komplexen Fachartikel.

Die Wurzeln der Idee finden sich in den 2010er Jahren, als Forscher erkannten, dass bei Übersetzungsaufgaben nicht jedes Wort im Ausgangstext gleich wichtig für die Übersetzung ist. Vielmehr variiert der Kontext: Manchmal ist ein entferntes Subjekt entscheidend, manchmal eine lokale Zeitangabe. Der Attention-Mechanismus wurde entwickelt, um genau dieses Problem zu lösen: Das Modell berechnet für jedes Element im Eingabetext eine Art Gewichtung, die angibt, wie viel Fokus es verdient. Das Resultat: Übersetzungen werden präziser, Texte kohärenter, Zusammenfassungen treffender.

Im weiteren Verlauf der KI-Entwicklung wurde Attention zu einem Grundbaustein moderner Architekturen, allen voran den sogenannten Transformern. Diese Modelle, zu denen auch GPT, BERT oder T5 zählen, verdanken ihre Leistungsfähigkeit und Flexibilität dem ausgefeilten Einsatz von Attention-Schichten. Die Modelle sind dadurch in der Lage, kontextuelle Beziehungen – etwa zwischen Anfang und Ende eines Satzes – zu erfassen, ohne aufwendig Informationen durch die gesamte Netzwerkstruktur schleifen zu müssen.

Der Erfolg der Attention-Mechanismen in der KI ist so durchschlagend, dass sie mittlerweile weit über den Sprachbereich hinaus eingesetzt werden: Von der Bildanalyse über die Musikverarbeitung bis hin zur Simulation urbaner Prozesse profitieren viele Disziplinen von der Fähigkeit, relevante Muster gezielt zu erkennen. Doch wie funktioniert das Prinzip technisch und warum ist es so mächtig?

Wie funktioniert Attention technisch? – Von Gewichten, Matrizen und Fokus

Um die technische Funktionsweise des Attention-Mechanismus zu verstehen, lohnt ein Blick unter die Haube moderner Sprachmodelle. Die zentrale Idee ist überraschend einfach – und doch tiefgründig: Jedes Element einer Eingabesequenz (zum Beispiel ein Wort im Satz) wird nicht mehr als statische Größe betrachtet, sondern in Relation zu allen anderen Elementen gewichtet. Das geschieht mithilfe von sogenannten Attention Scores, die angeben, wie stark ein Element auf ein anderes „achtet“.

Im Detail läuft das so ab: Zunächst wird jeder Token (also jedes Wort oder Satzzeichen) in einen mathematischen Vektor übersetzt. Dann berechnet das Modell für jedes Token drei spezielle Vektoren: Query, Key und Value. Diese Begriffe stammen aus der Informationstechnik und lassen sich sinngemäß als Anfrage, Schlüssel und Wert übersetzen. Der Query-Vektor fragt nach Informationen, der Key-Vektor gibt an, welche Informationen ein Token bereitstellt, und der Value-Vektor enthält den eigentlichen Inhalt.

Die Magie geschieht nun durch die Berechnung der sogenannten Dot-Product-Attention. Dabei werden für jeden Query alle Keys der übrigen Tokens betrachtet, um zu bestimmen, wie stark die Beziehung ist. Das Ergebnis ist eine Matrix von Scores, die mit einer Softmax-Funktion normalisiert wird. So entstehen für jedes Token individuelle Gewichtungen, die bestimmen, wie viel Aufmerksamkeit auf die anderen Tokens verteilt wird. Anschließend werden die Value-Vektoren mit diesen Gewichten verrechnet – und heraus kommt eine Art „angereicherte“ Repräsentation jedes Tokens, die den gesamten Kontext mit einbezieht.

Ein besonderes Highlight ist das Konzept der Multi-Head Attention. Hierbei werden mehrere Attention-Mechanismen parallel eingesetzt, die jeweils unterschiedliche Beziehungen und Muster erkennen. Eine Attention-„Kopf“ könnte zum Beispiel nach grammatischen Strukturen suchen, während ein anderer semantische Zusammenhänge analysiert. Das Ergebnis wird am Ende zusammengeführt, was die Kontextualisierung noch präziser macht.

Der Clou: Durch diese Architektur können Sprachmodelle auf einen Blick – oder besser gesagt: in einem Rechenschritt – alle relevanten Beziehungen in einem Text erfassen. Das ist nicht nur effizienter als frühere Ansätze, sondern auch skalierbar. Mit mehr Daten und mehr Rechenleistung wächst die Leistungsfähigkeit der Modelle beinahe exponentiell. Kein Wunder, dass Transformer-Modelle mit Attention heute die Königsklasse der KI darstellen.

Warum ist Attention so ein Gamechanger für Sprachmodelle?

Die Einführung von Attention-Mechanismen hat die Entwicklung von Sprachmodellen auf den Kopf gestellt. Früher waren neuronale Netze zwar in der Lage, Texte zu verarbeiten, doch sie hatten erhebliche Schwächen: Sie vergaßen schnell, was am Anfang eines langen Satzes stand, und konnten komplexe Zusammenhänge kaum abbilden. Das führte zu holprigen Übersetzungen, inkohärenten Texten und begrenztem Verständnis für Kontext.

Mit Attention wurde das anders. Modelle wie BERT, GPT oder T5 können nun nicht nur einzelne Wörter oder lokale Phrasen betrachten, sondern den gesamten Kontext eines Textes in die Berechnung einbeziehen. Das heißt: Ein Wort am Satzanfang hat genauso viel Einfluss auf das Ergebnis wie eines am Satzende – wenn es relevant ist. Diese Fähigkeit, auf beliebige Teile eines Textes zu „springen“ und dort gezielt Informationen zu extrahieren, macht moderne Sprachmodelle so leistungsfähig.

Ein weiteres großes Plus: Attention-Mechanismen sind interpretiertbar. Das bedeutet, dass Fachleute nachvollziehen können, warum ein Modell eine bestimmte Entscheidung getroffen hat – zumindest in gewissem Maße. Die Attention Scores zeigen an, welche Wörter oder Satzteile das Modell als besonders wichtig erachtet hat. Das ist ein Quantensprung in Sachen Transparenz, denn bisher galten neuronale Netze oft als „Black Boxes“, deren innere Logik niemand verstand.

In der Praxis zeigt sich die Wirkung von Attention überall dort, wo komplexe Sprachaufgaben gelöst werden müssen. Bei Übersetzungen sorgt der Mechanismus dafür, dass die Wortstellung korrekt bleibt und Bedeutungsnuancen erhalten bleiben. In der Textzusammenfassung werden die wichtigsten Informationen extrahiert, ohne dass Details verloren gehen. Und bei der Beantwortung von Fragen kann das Modell gezielt nach relevanten Passagen suchen, anstatt den gesamten Text zu durchsuchen.

Der Erfolg der Attention-Mechanismen ist so umfassend, dass sie heute als Standard gelten. Kein modernes Sprachmodell kommt mehr ohne sie aus. Die Fähigkeit, flexibel zu fokussieren und relevante Informationen zu extrahieren, ist inzwischen das Herzstück jeder fortschrittlichen KI-Anwendung. Doch Attention ist nicht nur ein technischer Trick – sondern ein neues Paradigma des maschinellen Lernens.

Von der Black Box zum Leuchtturm: Attention, Transparenz und Herausforderungen

Mit der Verbreitung von Attention-Mechanismen stellt sich unweigerlich die Frage nach deren Auswirkungen auf Transparenz, Kontrolle und Fairness von KI-Systemen. Einerseits bieten die Attention Scores einen Einblick in die Funktionsweise der Modelle: Sie zeigen, welche Teile eines Textes das Modell als wichtig erachtet und wie es zu seinen Schlüssen kommt. Das ist insbesondere für Fachleute aus Recht, Verwaltung und Stadtplanung ein enormer Vorteil. Denn wer Entscheidungen nachvollziehen kann, kann sie auch besser steuern, kontrollieren und erklären.

Doch die Medaille hat eine Kehrseite. Attention-Scores sind zwar hilfreich, aber keine Garantie für vollständige Interpretierbarkeit. Sie zeigen lediglich, worauf das Modell „achtet“ – nicht aber, warum es dies tut. Zudem können Attention-Mechanismen durch Trainingsdaten beeinflusst werden und bestimmte Muster verstärken, die nicht immer sinnvoll oder fair sind. Das Risiko von Bias, also unbeabsichtigten Verzerrungen in den Ergebnissen, bleibt bestehen.

Ein weiteres Problem ist die Komplexität der Modelle. Je größer und leistungsfähiger ein Sprachmodell wird, desto undurchschaubarer wird seine innere Logik. Zwar lassen sich Attention-Scores visualisieren und auswerten, doch bei Hunderten oder Tausenden von Attention-Heads verliert selbst der erfahrenste Fachmann schnell den Überblick. Es braucht also neue Methoden und Werkzeuge, um die Transparenz großer KI-Systeme zu gewährleisten.

Trotz dieser Herausforderungen ist Attention ein wichtiger Schritt hin zu erklärbarer KI. Die Möglichkeit, den Fokus des Modells nachzuvollziehen, hat die Akzeptanz und das Vertrauen in maschinelles Lernen deutlich erhöht. Insbesondere in sensiblen Bereichen wie Justiz, Medizin oder Stadtentwicklung ist das ein entscheidender Vorteil. Denn hier geht es nicht nur um technische Exzellenz, sondern auch um gesellschaftliche Verantwortung.

Für Praktiker bedeutet das: Wer KI-Systeme in Planung, Verwaltung oder Architektur einsetzt, sollte die Funktionsweise von Attention verstehen – und die damit verbundenen Chancen und Risiken abwägen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass Technologie nicht zum Selbstzweck wird, sondern echten Mehrwert für Menschen und Städte schafft.

Attention und Stadtentwicklung – Was Sprachmodelle mit urbaner Planung zu tun haben

Vielleicht fragen sich Planer, Architekten und Stadtentwickler jetzt: Was hat das alles mit meiner Arbeit zu tun? Die Antwort: Eine ganze Menge. Denn Attention-Mechanismen sind nicht nur in Sprachmodellen zu finden, sondern überall dort, wo komplexe Zusammenhänge erfasst und relevante Informationen herausgefiltert werden müssen. In der Stadtplanung etwa sind es genau solche Mechanismen, die im Hintergrund von Simulationsmodellen und Entscheidungsunterstützungssystemen laufen.

Stellen wir uns einen Digital Twin einer Stadt vor, der auf Echtzeitdaten aus Verkehr, Klima, Energieverbrauch und Bürgerbeteiligung zugreift. Auch hier muss das System ständig entscheiden, welche Daten gerade relevant sind und wie sie zu gewichten sind. Attention-Mechanismen ermöglichen es solchen Modellen, aus dem Datenrauschen gezielt Muster zu extrahieren, die für eine bestimmte Planungsfrage ausschlaggebend sind. So können zum Beispiel bei der Simulation einer neuen Straßenführung nicht nur aktuelle Verkehrsströme, sondern auch historische Daten, Wetterprognosen und städtebauliche Besonderheiten in die Analyse einfließen.

Auch in der Beteiligung von Bürgern an Planungsprozessen spielt Attention eine Rolle. Moderne KI-gestützte Tools können aus einer Vielzahl von Kommentaren, Vorschlägen und Einwänden jene herausfiltern, die für den weiteren Prozess besonders relevant sind. Das spart nicht nur Zeit, sondern erhöht auch die Qualität der Entscheidungsgrundlagen. Die Kunst besteht darin, die Aufmerksamkeit des Systems auf die wirklich wichtigen Aspekte zu lenken – ganz wie bei Sprachmodellen.

Darüber hinaus eröffnen Attention-Mechanismen neue Möglichkeiten für die Entwicklung intelligenter, adaptiver Stadtmodelle. Sie können helfen, in großen Datenmengen frühzeitig Trends und Risiken zu erkennen, etwa bei der Klimaanpassung, der Verkehrssteuerung oder der Ressourcenplanung. Wer die Prinzipien von Attention versteht, kann solche Systeme gezielt einsetzen – und ihre Ergebnisse kritisch hinterfragen.

Fazit: Attention ist weit mehr als ein technischer Kniff für Computerlinguisten. Es ist ein Fundament für alle, die im Zeitalter der datengetriebenen Stadtentwicklung bestehen wollen. Denn nur wer die Aufmerksamkeit seiner Werkzeuge kontrolliert, behält auch die Kontrolle über die Stadt von morgen.

Fazit: Ohne Aufmerksamkeit läuft nichts – weder bei Menschen noch bei Maschinen

Der Attention-Mechanismus hat die Welt der künstlichen Intelligenz revolutioniert – und ist aus modernen Sprachmodellen nicht mehr wegzudenken. Seine Fähigkeit, flexibel auf relevante Informationen zu fokussieren, hat nicht nur die Qualität von Übersetzungen, Textgenerierung und Sprachverständnis dramatisch verbessert, sondern auch den Weg für neue Anwendungen in der Stadtplanung, Architektur und Verwaltung geebnet. Attention steht für ein neues Paradigma im maschinellen Lernen: Es geht nicht mehr nur um rohe Rechenkraft, sondern um gezielten, kontextsensitiven Fokus, der echte Mehrwerte schafft.

Gleichzeitig wirft Attention Fragen auf: nach Transparenz, Fairness und Kontrolle. Wer KI-Systeme in sensiblen Bereichen einsetzt, muss die Logik der Aufmerksamkeit verstehen – und bereit sein, sie kritisch zu hinterfragen. Nur so lässt sich verhindern, dass Technologie zum undurchsichtigen Orakel wird, dessen Entscheidungen niemand mehr nachvollziehen kann.

Für die Stadtentwicklung der Zukunft ist das Prinzip der Aufmerksamkeit ein Schlüssel: Es ermöglicht, aus der Datenflut gezielt die relevanten Informationen herauszufiltern und in intelligente, nachhaltige Entscheidungen zu überführen. Wer die Mechanismen dahinter kennt, bleibt handlungsfähig – und gestaltet die digitale Transformation aktiv mit. Denn eines ist sicher: Ob Mensch oder Maschine, ohne Aufmerksamkeit bleibt das Wesentliche unsichtbar.

Battersea Power Station: Die Landschaftsarchitektur

Foto: Peter Landers

Auf rund 42 Hektar entsteht in London gerade ein neues Quartier. Im Zentrum: die Battersea Power Station. Der denkmalgeschützte Bau, dessen neues Konzept die Architekten*innen von WilkinsonEyre entworfen haben, ist seit Oktober 2022 erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Für die Grünflächen des Projekts ist das Landschaftsarchitekturbüro LDA Design verantwortlich.

Foto: Jason Hawkes
Foto: Jason Hawkes

Die Battersea Power Station

Seit Oktober 2022 besitzt London eine neue Attraktion: Das frühere Kraftwerk Battersea Power Station, ein ikonisches Bauwerk, ist nun öffentlich zugänglich. Über das letzte Jahrzehnt wurde das riesige Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, aufwändig saniert und renoviert. Nun stellt es eine lebhafte Nachbarschaft mit gemischter Nutzung dar. Im Kraftwerk selbst gibt es sowohl Wohnraum als auch ein Einkaufszentrum mit vielen gehobenen Marken, einem Kino und weiteren Aktivitäten. Einer der vier Schornsteine lässt sich per Aufzug erklimmen und von oben ist ein schöner Blick auf London garantiert.

© Studios Ltd
© Studios Ltd

Sowohl Anwohner*innen als auch Tourist*innen und Londoner*innen sind hier herzlich willkommen. Zahlreiche Läden, aber auch Bars, Restaurants, Entertainment-Angebote, Parks und historische Sehenswürdigkeiten führen zu großer Vielfalt. Auf einer Fläche von insgesamt etwa 42 Hektar befindet sich die Kombination aus Kraftwerk, umgebenden Gebäuden von Namen wie Norman Foster, und viel öffentlicher Raum.

Die Stadtreparatur rund um Battersea hat insgesamt 9 Milliarden Pfund gekostet. Das Ergebnis ist ein visionärer neuer Stadtteil direkt am Ufer der Themse. Über 4 000 Wohnungen, Büros, Restaurants und Kultur- und Freizeiteinrichtungen sollen hier in den nächsten Jahren zu finden sein. Mit einer neuen U-Bahn-Station wurde die Battersea Power Station bereits an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Sie ist nun Teil der Northern Line.

© Peter Landers
© Peter Landers

Grünflächen der Battersea Power Station

Die Architekt*innen von WilkinsonEyre arbeiteten eng mit der Battersea Power Station Development Company zusammen. Dahinter stehen Investor*innen aus Malaysia. Das gesamte Projekt eröffnete am 14. Oktober 2022. Von den acht geplanten Phasen, zu denen jeweils neue Grünflächen gehören, sind bereits drei Phasen komplett:

  • die „Brown Roofs“ / Circus West Village (Phase I, eröffnet)
  • der öffentliche Park und die privaten Dachgärten der Bewohner*innen / Battersea Power Station (Phase II, eröffnet)
  • weitere Wohnmöglichkeiten und Dachgärten / Battersea Roof Gardens & Prospect Place (Phase III)

Weitere fünf Phasen stehen noch aus. Dazu gehört insbesondere mehr Wohnraum, denn von den 4 239 geplanten Einheiten sind derzeit (November 2022) erst 1 600 fertig. Vollbepflanzte Gärten auf den Dächern und um das Kraftwerk herum zeigen, dass auch die Außenanlagen rund um das Kraftwerk neu gedacht sind.

Die Landschaftsarchitekt*innen von LDA Design renaturierten unter anderem das frühere Kohlelager vor dem Kraftwerk. Auch die Fläche, die früher für Gleisanschlüsse diente, ist heute ein Park. Materialien wie Holz, Stahl und schwarz gesprenkelter Beton, der an Kohle erinnert, weisen auf die industrielle Vergangenheit der Power Station hin.

Übrigens lesen Sie mehr über die Architektur bei unseren Kolleg*innen von Baumeister: Battersea Power Station.

Mehr als ein Gebäude

Laut Ben Walker, Direktor und Leiter des Londoner Studios von LDA, ist Battersea Power Station zum ersten Mal in seiner Geschichte mehr als nur ein Gebäude. Stattdessen ist es ein „einladender, gut vernetzter Ort“. LDA Design wurde vor über zehn Jahren eingeladen, das Megaprojekt zu unterstützen. Damals war das Kraftwerk eine Ruine inmitten einer 17 Hektar großen Brachfläche. Die Herausforderung bestand darin, einen Ort für Menschen und für die Natur zu schaffen. Außerdem sollte sich der neue Stadtteil in die umliegende Nachbarschaft einfügen.

Mit der Landschaftsarchitektur will LDA Design den Gemeinschaftssinn des Viertels unterstützen. Gleichzeitig sollte die Gestaltung den fast monumentalen Standard der Battersea Power Station abmildern. Die wichtigsten Grundsätze für die Landschaftsarchitektur waren Wohlbefinden, Nachhaltigkeit, Integration, kulturelles Erbe und Biodiversität. Um dies zu erreichen, war es besonders wichtig, dass die Menschen das Potenzial der Umgebung frühzeitig erleben können. Ein Pop-up-Park lud bereits 2013 dazu ein, sich der Battersea Power Station zu nähern. Die Landschaftsarchitekten von LDA testeten dabei Faktoren wie Aussichtspunkte, Aktivitäten und einen Streichelzoo.

© Peter Landers
© Peter Landers

Fast die Hälfte von Battersea Power Station ist öffentlicher Raum. Dieser ist sehr gut erschlossen. Die vielen Millionen Gäste, die jedes Jahr erwartet werden, sollen sich hier zurückziehen und entspannen können. Dies ist im Power Station Park direkt an der Themse, am Malaysia Square, aber auch in ruhigeren Gärten und auf den Dächern möglich. Besonders schöne Ausblicke auf das Gebäude gibt es von den großen Wiesen. Hier können sich die Besuchenden ins Gras legen oder auf einem der beweglichen Stühle ausruhen.

© Peter Lander
© Peter Lander

Ökologische Vielfalt

Mehr als ein Hektar der Grünflächen rund um die Battersea Power Station ist mit einer artenreichen Bepflanzung versehen, die für Bestäuber und Wildtiere attraktiv ist. Weitere Flächen sollen folgen. Stauden, Blumen und Bäume sorgen für Struktur und Farbe sowie für ein saisonal wechselndes Interesse. Der Schwerpunkt liegt auf der Klimabeständigkeit der Umwelt.

Präriegräser tragen dazu bei, den menschlichen Maßstab zu betonen. Es gibt mindestens 95 verschiedene Vogelarten, darunter Hausrotschwänze, Stieglitze und Bachstelzen. Ein Wanderfalkenpaar nistet im nordöstlichen Schornstein der Battersea Power Station.

Schon jetzt lohnt sich ein Besuch der Battersea Power Station, wenn man in London ist. Und in den nächsten Jahren werden hier sicher noch viele weitere attraktive Grünflächen entstehen. Ein spannendes Beispiel für einen neuen Stadtteil!

Vom neuen Quartier in Großbritanniens Hauptstadt zu einem neuen Quartier in unserer Hauptstadt: Stadtteil Pankower Tor in Berlin.