Ein Stück Spanien für zu Hause

Voll im Trend: mit spanischen Keramikfliesen mediterrane Gartenoasen gestalten

Das perfekte Design für jeden Stil

Bei der Gestaltung einer Terrasse muss von der Materialauswahl über die Optik bis hin zum Verlegemuster vieles bedacht werden. Spanische Keramikfliesen überzeugen sowohl mit ihren funktionalen Eigenschaften als auch ihrer Designvielfalt – mit ihnen zieht mediterrane Lebensfreude in den Garten ein.

Funktional und sicher im Außeneinsatz

Eine große Auswahl an verschiedensten Oberflächen, eine schier unendliche Farbvielfalt und diverse Größenformate stehen zur Wahl, um individuelle Gartenoasen zu gestalten. Modernste Drucktechniken ermöglichen es den Herstellern, nahezu jedes Design umzusetzen, sodass von harmonischen Farbverläufen bis hin zu Holzoptiken für jeden Stil die passende Fliese erhältlich ist. Besonders dünne Platten mit einer Stärke von 20 bis 30 mm sind ideal, um sie dekorativ als Gehwegplatten in Kies oder Rasen einzubetten.
Viele spanische Fliesenhersteller wie beispielsweise Pamesa, Roca, Undefasa oder Stile Ceramic bieten zudem Fliesenserien in gleicher Optik für den Innen- sowie den Außeneinsatz an. Somit wird ein homogener Look vom Wohnzimmer bis zur Terrasse geschaffen und der Wohnraum dadurch optisch erweitert.

Vergleicht man spanische Keramikfliesen mit denen aus Naturstein, Kunststoff oder Echtholz, wird deutlich: Die Feinsteinzeugplatten punkten im Gegensatz zu den anderen Belägen besonders durch ihre Witterungsbeständigkeit, Widerstandsfähigkeit und Pflegeleichtigkeit. Sie sind resistent gegen Feuchtigkeit, Frost, UV-Strahlung aber auch Schädlingsbefall. Dazu kommt, dass sie sich dank einer sehr starken Rutschhemmung bestens als sicherer Untergrund bei der Verlegung rund um Pool- und Schwimmteichanlagen eignen. Die hohe Qualität der spanischen Keramikfliesen zahlt sich aus, sie verlieren im Laufe der Jahre nichts von ihrer Funktionalität und behalten zudem ihren mediterranen Charme. Weitere Inspirationen sowie kostenlose Fliesenmuster aus Spanien gibt es unter www.tileofspain.de.

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Reiseziel: München

Den Klimawandel leugnen – das kann man eigentlich nicht. Zu drückend sind die Erkenntnisse, die ihn offenkundig bestätigen. Einer schert sich darum gerade allerdings herzlich wenig: Donald Trump. Der hat ja nicht nur in jüngerer Zeit, sondern schon seit Jahren öffentlich und lauthals bekundet, dass er den Klimawandel für einen hoax, einen Schwindel, hält. Trump macht es sich einfach. Er gönnt sich den Luxus, sich aus der Verantwortung für die Ursachen des Klimawandels zu ziehen. Die, die aktuell im Alltag und im planerischen Prozess mit seinen Folgen – Starkregen, Hitze, Schneemassen – kämpfen, haben diese Möglichkeit schlicht und ergreifend nicht. Hier sind Lösungen gefragt, hier geht es ums Handeln und um Existenzen. Dabei spielt, und das ist der Schwerpunkt der Juliausgabe 2017 der Garten + Landschaft, klimagerechte Materialien eine immer größere Rolle. Wir haben neue Möglichkeiten und Technologien untersucht.


Hitze-Hotspot Stadt

Der urbane Raum fördert Wärmeinseln, die sich im Zuge des Klimawandels noch verstärken. Es kommt zur Überwärmung. Verantwortlich dafür sind die Gebäude selbst, die Versiegelung der Böden, fehlendes Grün und künstliche Materialien wie Beton und Asphalt. Wir sprachen mit Stadtplaner und Klimatologe Sebastian Kupski über Materialien, die sich positiv auf das Klima in urbanen Gebieten auswirken und darüber, wie eine klimabewusste Stadtentwicklung aussehen kann.

Smarte Straße
Der Bijlmerdreef in Amsterdam wird bis 2019 nach ökologischen Gesichtspunkten transformiert und damit einem grünen Facelift unterzogen. Der Entwurf der Landschaftsarchitekten karres+brands sieht eine Straße der Zukunft aus umweltfreundlichen Materialien vor, die Energie speichern, den Energieverbrauch verringern und sogar Wasser recyceln kann.

Eine Fliese gegen den Starkregen
Mithilfe eines neuen Regenwassermanagementsystems für Kopenhagens Gehwege will das Planungsbüro Tredje Natur auf die Folgen des Klimawandels reagieren. Um künftig große  Wassermassen durch Starkregen aufzunehmen, haben sie die „Klimafliese“ entwickelt. Das Projekt zeigt beispielhaft die Schwierigkeiten und Erfolgsaussichten urbaner Anpassungspläne an den Klimawandel, wobei Kopenhagen Versuchsfeld und globaler Vorreiter ist.


Die Wissen-Lieferanten

Sie bezeichnen sich als Zukunftsagentur, scannen den Markt nach innovativen Materialien und neuen Technologien der Materialherstellung. Ihr Wissen ist ihr Kapital. Mit diesem bringen sie Entwickler mit Unternehmen zusammen, Branche A mit Branche B, Forschungsinstitute mit Designern. Das große Ziel von Haute Innovation: Mit intelligenten Produkten die Kreisläufe der karbonisierten Industrie durchbrechen.

Klimawandel ist nicht für Weicheier
Falk Jaeger über die Bedeutungslosigkeit des Klimawandels – Eine Glosse

Mit Kunst gegen den Klimawandel
Klimaabkommen aufgekündigt, Rückkehr zur Nutzung von Kohle und Stahl, Depriorisierung des Umweltschutzes – wie sollen die USA eigentlich in zehn Jahren aussehen? In New York City setzt das interdisziplinäre Team Aesop nun ein Zeichen gegen den Klimawandel. Und dies überraschenderweise mit Aluminium.

Auf grünen Säulen gebaut
Seit März 2017 lehrt der Architekt Ferdinand Ludwig als Tenure-Track Assistant Professor an der TU München „Green Technologies in Landscape Architecture“. Zuvor leitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter das von ihm mitbegründete Forschungsgebiet Baubotanik an der Universität Stuttgart. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht – für einen Architekten ungewöhnlich – die Pflanze. Wir sprachen mit ihm über Vorteile und Herausforderungen des Baustoffs Pflanze in Zeiten des Klimawandels.

Frage: Wie gestalte ich meine Webseite?

Praxis: Wasser marsch! – Multicodierung von Flächen

Lösungen: Neue Lösungen und Systeme

Referenz: Bühnenreife Beleuchtung

Sichtachse: Zwischen Gosse und Kommerz

 

Hier geht’s zur Juli-Ausgabe 2017 Garten + Landschaft!

Hier geht’s zur Juni-Ausgabe 2017 Garten + Landschaft!

Feuervogel über Neu Holland

St. Petersburg

Die Installation „Firebird descent“ schwebte bis Ende September über dem von West 8 designten Stadtpark auf der Insel Neu Holland in St. Petersburg. Wechselnde Kunstinstallationen sind Teil des Parkkonzepts.

Neu Holland ist eine historische Landmarke unweit der Newa in St. Petersburg, Über drei Jahrhunderte von den Militärs genutzt und streng gehütet, war die Insel wohl im Bewusstsein der Einwohner der Stadt präsent, aber bis vor wenigen Jahren nicht zugänglich. Erst mit dem Ende der militärischen Nutzung setzte eine Diskussion über die mögliche Öffnung der Insel für die Bürger ein. Nach einem 2010 von Roman Abramovich gemeinsam mit Daria Zhukova entwickelten Konzept soll das Eiland in die Stadt integriert werden und neues Leben dorthin bringen. Der erste Schritt dazu war 2011 der Wettbewerb „Neue Ideen für Neu Holland“, den Work AC aus New York gewannen. Zudem wurde von 2011 bis 2013 getestet, wie das Areal von der Bevölkerung angenommen würde. Gut 700 000 Besucher in knapp zehn Monaten zeigten, wie begehrt der Ort ist und führten dazu, die erhaltenen Gebäude für Freizeit und Kultur umzunutzen sowie einen Stadtpark anzulegen.

Geplant von West 8 aus Rotterdam, öffnete er im Sommer 2016 und ist seither frei zugänglich. Dabei war es erklärtes Ziel der Planer, Kunstinstallationen im Park einzubringen. Wie etwa jetzt den „Firebird descent“ der Gruppe „Poetic Kinetics“ aus Los Angeles: Unter Bezug auf den magischen Feuervogel der slawischen Mythenwelt, der mit dem Wind lebt und den dieser bewegt, war der Feuervogel bis Ende September dort zu erleben. Zehn insgesamt rund 10 000 Quadratmeter große, über den Köpfen der Besucher wogende Schwingen aus schmalen Stoffstreifen – vom dezenten Aufplustern des vermeintlichen Gefieders bei leichten Brisen bis zum heftigen Auf und Ab der gesamten Installation bei kräftigen Böen. Gespannt warten nun alle, was dem Feuervogel folgen wird.