Elbphilharmonie Eröffnung

Die Hamburger Elbphilharmonie, Foto: Thies Raetzke
Die Hamburger Elbphilharmonie, Foto: Thies Raetzke

Am 11. Januar 2017 ist es soweit: Hamburgs neue Konzerthalle in der Elbphilharmonie von Herzog & de Meuron in Kooperation mit der Hochtief AG wird offiziell eröffnet. Die Gäste, darunter auch Angela Merkel, erwartet außerdem eine beeindruckende Lichtshow. Sie soll dabei unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen vom ganzen Hafengebiet aus zu sehen sein.

In 15 Jahren sorgte das neue Konzerthaus in Hamburg aber nicht nur für positive Schlagzeilen. Denn die Kosten stiegen am Ende von erwarteten 241 auf 789 Millionen. Dies führte nicht nur in Hamburg zu Protesten, sondern ganz Deutschland diskutierte mit. Nun ist abzuwarten, wie sich die „Elphi“, wie sie inzwischen liebevoll genannt wird, entwickelt.

Für alle die, die heute Abend nicht vor Ort dabei sein können: Der Norddeutsche Rundfunk überträgt die Eröffnung live im Fernsehen!

Mehr zu Hamburg: Im Januar 2021 rief die Hansestadt zu einem städtebaulichen Wettbewerb für den Hauptbahnhof auf.

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Am 8. Oktober wird an der Universität EPFL in Lausanne im Rolex Education Centre der diesjährige Topos Landscape Award verliehen. Dies geschieht im Rahmen einer von Archizoom veranstalteten Konferenz zum Thema „The Narrative of Landscape“. Der Schwerpunkt wird auf der Bedeutung des Bodens für die Landschaft liegen, die Betrachtung wird interdisziplinär sein. Zu den eingeladenen Referenten zählen Richard Sennett, Saskia Sassen, Adriaan Geuze und David R. Montgomery. Näheres zum Programm und zur Anmeldung unter http://archizoom-nls.epfl.ch.

Der Topos Landscape Award 2014 geht an die Landschaftsarchitekten von LOLA aus Rotterdam/Niederlande. Das 2006 gegründete Büro beschäftigt sich konzeptionell mit großmaßstäblichen Ökosystemen und entwickelt Ideen zu Raum und Natur, realisiert aber auch Projekte im urbanen und ländlichen Kontext. LOLA begibt sich, nach eigener Darstellung, auf die Suche nach innovativen und sublimen Landschaften (www.lolaweb.nl).
Der Topos Landscape Award wird seit 2002 von der Redaktion der Zeitschrift Topos verliehen. Geehrt wird mit dieser Auszeichnung ein Landschaftsarchitekturbüro, das mit seinen Projekten wesentlich zur qualitätvollen zeitgemäßen Gestaltung von Stadt und Landschaft beiträgt und durch innovative Ideen die Landschaftsarchitektur-Szene bereichert und dessen Werk stellvertretend für die Arbeit zeitgenössischer Landschaftsarchitekten steht. Der Topos Landscape Award will auf die Lebendigkeit und Dynamik sowie auf die Vielschichtigkeit der landschaftsarchitektonischen Aufgaben hinweisen.
Bisher ging die Auszeichnung an Stig L. Anderssons Tegnestue (Kopenhagen), Karres en Brands (Hilversum), Gross.Max. (Edinburgh), McGregor and Coxall (Sydney), Stoss LU (Boston), Antje Stokman (Hamburg), Taktyk (Brüssel/Paris).

2013 wurde, abweichend von den Kriterien, kein junges Büro geehrt, sondern ein erfolgreicher Landschaftsarchitekt mit internationaler Bedeutung: Peter Latz aus Kranzberg bei Freising in Bayern, Deutschland.
Konferenz und Würdigung von LOLA stehen im Kontext zu Lausanne Jardins, deren temporäre Landschaftsinterventionen noch bis 14. Oktober zu besichtigen sind.
http://lausannejardins.ch

Mit freundlicher Unterstützung der Baumschule Lorberg

„Wir wünschen uns, dass jemand Ecken und Kanten hat“

Advertorial Artikel Parallax Article

Seit 1985 plant das Büro TB MARKERT Stadtplaner * Landschaftsarchitekt haupt­sächlich für kommunale und private Auftraggeber*innen. Von Nürnberg aus arbeiten Teams aus Landschaftsarchitekt*innen und Stadtplaner*innen überwiegend an Projekten in Bayern. New Monday sprach mit Teamleiter und Büropartner Rainer Brahm über Herausforderungen im Homeoffice und die Arbeitskultur bei TB MARKERT.

Ecken und Kanten

Was ist für Sie wichtiger – Anschreiben, Lebenslauf oder Portfolio?

Es ist schwierig, da eine Abstufung zu finden. Das Portfolio ist jedoch gerade
bei Absolvent*innen weniger aussagekräftig, da diese häufig noch nicht so viel vorzuweisen haben. Der Lebenslauf ist wichtig, um zu sehen, wie die Bewerber*innen an dem Punkt angelangt sind, sich bei uns zu bewerben und was sie bisher gemacht haben. 

Gibt es beim Lebenslauf besondere Erfahrungen oder Kriterien, die den Bewerbenden für Sie besonders interessant machen?

Tatsächlich ist es häufig so, dass es die Brüche im Lebenslauf sind, die uns interessieren. Bewerber*innen, die eine glatte Laufbahn haben und zwischen Schule, Universität und ersten Berufserfahrungen nahtlos übergegangen sind, sind häufig weniger spannend. Wir möchten sehen, ob und wie jemand seine Persönlichkeit im Laufe seiner Vita entwickelt hat. Und dazu gehören häufig unkonven­tionellere Lebenswege. 

Was ist für Sie beim Bewerbungsgespräch wichtig?

Hauptsächlich geht es darum, dass sich Bewerber*innen authentisch darstellen. Diejenigen, die ehrlich und offen herüberkommen, bleiben am meisten im Gedächtnis und interessieren uns dadurch besonders. Wir wünschen uns, dass jemand Ecken und Kanten hat – und diese auch zeigt. 

TB MARKERT hat eine ausgeprägte Gesprächskultur

Thema Homeoffice: War das schon vor Corona üblich bei Ihnen?

Homeoffice war bei uns eher ein Randthema. Es gab natürlich Mitarbeiter*innen, die auch schon vor dem Lockdown im Homeoffice gearbeitet haben. Aber die meisten wollten das gar nicht. Und das merken wir auch jetzt: Fast alle unserer Mit­arbeiter*innen bedauern es, dass sie derzeit nicht ins Büro kommen können. Mich schließe ich da ein. 

Was macht Ihre Arbeitskultur aus?

Wir haben eine wertebasierte Unternehmenskultur. Bevor ich zu TB|MARKERT kam, habe ich selbst etliche Büros durchlaufen. Was mir hier gefällt, sind die flachen Hierarchien: Wir sind in drei Teams organisiert, die jeweils von einem Teamleiter betreut werden, und das Büro wird von vier Partnern geleitet. Aber das spielt in der täglichen Praxis eigentlich gar keine Rolle, da wir innerhalb der Teams sehr eng zusammenarbeiten. Außerdem gefällt mir die ausgeprägte Gesprächskultur unter den Kolleg*innen. Auch teamübergreifend sprechen wir sehr viel miteinander und tauschen uns aus. Deshalb fällt uns wahrscheinlich das Homeoffice auch so schwer. Wir vermissen einfach den Austausch untereinander.

Assessment Center für Landschaftsarchitekt*innen? Yes please, sagen Gaus Architekten.

Hier finden Sie das Gespräch mit Eik Kammerl von kammerl + kammerl zum Thema Lebenslauf.

Mehr Einblicke in Planungsbüros finden Sie auf www.new-monday.de.