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Unter dem Titel „Adaptable City – Stadt im Wandel“ wurde im März 2013 der 12. Europan-Wettbewerb für 51 Städte in 16 europäischen Ländern ausgelobt. „Adaptable City“ bezieht sich auf eine Kultur der Anpassung. Eine Stadt soll sich verändern und aus sich selbst erneuern, ihre Möglichkeiten erweitern können und dennoch ihre Eigenarten beibehalten – kurz, resilient sein. Dies erfordert ein Umdenken, bezogen auf unsere Lebensweisen und die Morphologie unserer Städte, formale und räumliche Konzepte, Mobilität und zeitliche Abläufe. Für die deutschen und schweizerischen Standorte vergab die Jury zehn Preise. An drei Standorten hatten die Freiräume städtebaulich einen ­besonderen Stellenwert.

Kaufbeuren

Preisträger: Ana Quintana Zazurca, Sergio Moreno Romero und Elisenda Lurbes Soriano aus Spanien sowie Giorgia Sgarbossa aus Italien mit „Fasten Your Seat Belt!“. Die Verfasser unterscheiden in einen klar definierten städtischen Park, zum Stadtzentrum hin orientiert, und einen ­offen konzipierten extensiven Landschaftspark für den größeren Teil des Areals.


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Die Start- und Landebahn wird als gestalterisches Element bewahrt und ist als zentrale Sichtachse in die Landschaft eine besondere Attraktion. Das Entwicklungskonzept baut auf bestehenden Verbindungen auf. Die Gliederung des Areals bietet einen robusten Rahmen für künftige Entwicklungen. Pläne: Ana Quintana Zazurca, Sergio Moreno Romero, Elisenda Lurbes Soriano, Giorgia Sgarbossa.

Mehr zu den Ergebnissen am Standort Kaufbeuren finden Sie hier.

Konstanz/Kreuzlingen

Preisträger: David Vogel mit „Der Weg ist das Ziel“. Obwohl sein Entwurf offen sei für künftige Veränderungen, gliedere und ordne Vogel laut Jury wirkungsvoll den Bestand, was zu einer neuen Identität des Ortes beiträgt.

Ein Gelenkbau integriert als Brückengebäude einen Platz, der fehlende Verbindungen herstellt: In Ost-West-Richtung überwindet er die Gleise und bringt die städtischen Bereiche mit dem Ufergebiet zusammen, in Nord-Süd-Richtung die beiden Städte Konstanz und Kreuzlingen.

Das Westufer der Insel fasst Vogel mit großzügigen Freitreppen (unten). Das neue Stadtquartier auf Kreuzlinger Seite bietet eine Mischung von öffentlichen, Wohn- und ­Geschäftsgebäuden. Insgesamt liefere das Projekt ein robustes Gerüst, das phasenweise entwickelt werden kann.

Pläne: David Vogel

Mehr zu den Ergebnissen am Standort Konstanz/Kreuzlingen finden Sie hier. Von 21. Dezember bis 26. Januar findet im Architekturforum Konstanz/Kreuzlingen die Ausstellung “EUROPAN-Wettbewerb Klein-Venedig” zu den Standorten “Klein-Venedig” Konstanz-Kreuzlingen, Deutschland-Schweiz, “Couvet” Neuenburg, Schweiz und “Marly” Freiburg, Schweiz statt. Ort: BildungsTURM, Innenhof des Kulturzentrums am Münster, Wessenbergstr. 43, Konstanz. Vernissage ist am Freitag, den 20. Dezember um 19 Uhr im Wolkensteinsaal.

Bitterfeld-Wolfen

Preisträger: Aline Hatt, Sabrina Ritter und Anja Kaiser mit „Vanished Villages – Collective City“. Abgeleitet aus dörflichen Bebauungsstrukturen entwickeln sie laut Jury eine neue Typologie für die Gartenstadt, die attraktive kleine Nachbarschaften in Kombination mit einer differenzierten Gartenlandschaft schaffe. Für das Hafenareal schlagen sie klar gegliederte Bereiche vor, die die Freizeit- und Tourismusnutzung stärken.


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Pläne: Aline Hatt, Sabrina Ritter, Anja Kaiser. Mehr zu den Ergebnissen am Standort Bitterfeld-Wolfen finden Sie hier. Die Preisverleihung für die deutschen Standorte findet am 31. ­Januar um 18 Uhr in der Alten Feuerwache Heidelberg, Emil-Maier-Straße 16, statt. Alle Ergebnisse aus den 51 Europan-Städten unter www.europan-europe.com.

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Der Fotograf Ken Schluchtmann

Die Ausstellung Architektur und Landschaft versammelt eine Auswahl von Fotografien, mit denen Ken Schluchtmann die Norwegischen Landschaftsrouten (Nasjonale turisveger) künstlerisch dokumentiert. Seine atmosphärischen Aufnahmen erzählen vom Zusammentreffen von zeitgenössischer Architektur, Kunst und Natur.

 

An der Gestaltung der Norwegischen Landschaftsrouten, die ab 1994 entstanden und die bis 2024 fertiggestellt sein sollen, sind über fünfzig renommierte Architekten, Landschaftsarchitekten und Künstler beteiligt.

Ken Schluchtmann ist der erste und bislang einzige Fotograf, der die unvergleichliche Mischung aus Natur, Bau- und Kunstwerken entlang der Routen umfassend porträtiert hat. In seinen über einen Zeitraum von acht Jahren entstandenen Fotografien wird die ursprüngliche, durch Architektur und Kunst noch verstärkte Kraft der Landschaft spürbar. Schluchtmanns einheitliche Bildsprache schafft Identität und stellt die Schönheit der Orte heraus.

„Architektur, Landschaften und Straßen – alles vom nördlichen Sommerlicht getränkt. Das sind die Elemente in Ken Schluchtmanns Fotografien aus Norwegen“, erklärt die Kuratorin Janike Kampevold Larsen.

„Schluchtmanns fotografisches Auge ist von erstaunlicher Präzision. Er skaliert und richtet aus – und er hat seine eigenen Vorstellungen. Architektur ist immer im landschaftlichen Kontext positioniert, exakt eingebunden in eine oft beeindruckende Topologie und Aussicht. Die Formen, Materialien und Farben dürfen mit den Wind, Wetter und Vegetation spielen und die intuitive Phantasie des Fotografen lässt sowohl Architektur als auch Landschaft ihre ganze Ausdrucksfülle.“

Schluchtmann, geboren 1970, ist ein deutscher Architektur- und Werbefotograf. 2001 gründete er seine Agentur diephotodesigner.de in Berlin, die für Designer und Unternehmen vor allem in Europa, Asien und Nordamerika tätig ist. Er gewann mehrere internationale Wettbewerbe, darunter zweimal den Arcaid Images Photography Award (World Architecture Festival), seine Bilder wurden international ausgestellt.

Kuratorin Janike Kampevold Larsen

Die Kuratorin Janike Kampevold Larsen ist außerordentliche Professorin an der Oslo School of Architecture and Design (AHO) und beschäftigt sich seit langem mit der norwegischen Landschaft. Im Ausstellungsdesign der Berliner Kreativagentur Bluescope ermöglichen großformatige Bilder das Eintauchen in die Landschaft.

Infos zur Ausstellung

bis 17. Januar 2019

Felleshus der Nordischen Botschaften
Rauchstraße 1
10787 Berlin-Tiergarten

www.nordischebotschaften.org
www.nationalroutes.info

Die Ausstellung findet im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography statt.

Eine weitere Kritik der Ausstellung finden Sie in der Januarausgabe 2019 der G+L.

UBA-Forum mobil & nachhaltig

Der urbane Raum als Sehnsuchtsort? Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt, die damit vor neuen Herausforderungen steht. Umweltschutz, Gesundheit, Mobilität – wie gestalten wir unser Leben im städtischen Raum in Zukunft? Wie bewegen wir uns? Welche Rolle spielt das Auto? Wie digital wird der öffentliche Verkehr? Und vor allem wie werden wir dem Anspruch der Nachhaltigkeit gerecht und sorgen für genügend urbanes Grün? Das UBA Forum mobil & nachhaltig (Umweltforum des Umweltbundesamtes) widmet sich diesen Fragen und zeigt Wege zu einer zukunftsfähigen Stadt auf. Das Forum findet am 30. und 31. März 2017 in Berlin statt.

 

Programmauszug 30. März 2017

Einführung | Dr. Barbara Hendricks
(Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

15.45 Die Stadt für Morgen: umweltfreundlich mobil, lärmarm, grün, kompakt, durchmischt
Martin Schmied und Dr. Katrin Dziekan (Umweltbundesamt)

16.30 Best Practice in parallelen Workshops

18.15 Talkrunde: „Stadtmobilität geht (auch) anders!“ | mit Günter Bachmann (Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Darmstadt), Regine Günther (Verkehrs- und Umweltsenatorin, Berlin) Dr. Harry Lehmann (Umweltbundesamt), Martin Randelho (Blogger zukunft-mobilitaet.net), Bettina Rust (Moderatorin RBB)

Programmauszug 31. März 2017

11.00 Perspektivwechsel: Von den Themen zu den Handelnden

13.45 Impulse und Aktivitäten – Jugendforum | Moderation: Dr. Konrad Götz (Institut für Sozial Ökologische Forschung) | Initiativen und Projekte von Jugendlichen/Studierenden

14.45 Podiumsdiskussion: Schritte zur Stadt für Morgen | Susanne Henckel (Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH), Christian Hochfeld (Agora Verkehrswende), Maria Krautzberger (Präsidentin Umweltbundesamt), Prof. Dr. Stephan Rammler (Hochschule für bildende Künste Braun- schweig), Roland Werner (UBER Deutschland)

Das komplette Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Umweltbundesamtes.