Die Gewinner

Seit 2015 zeichnet der Wettbewerb Gärten des Jahres die besten Privatgärten im deutschsprachigen Raum aus. Dieses Jahr geht der Wettbewerb in eine neue Runde: Landschaftsarchitekten oder Garten- und Landschaftsbauer haben bis zum 15. Juli 2018 Zeit ihre Projekte einzureichen. 

Büros können bis zum 15. Juli ein oder mehrere Projekte einreichen. Die Einreichgebühr pro Projekt beträgt 290 Euro. Ein Preisgeld von 5 000 Euro zeichnet den 1. Preis aus, alle weiteren Gewinner erhalten eine Auszeichnung. Die Zeitschriften Garten+Landschaft, Mein schöner Garten und Gartenpraxis stellen die Siegerprojekte ausführlich in Bilderstrecken vor. Außerdem veröffentlicht der Callwey Verlag einen Bildband mit den 50 schönsten Gärten. Am 7. Februar 2019 findet die Preisverleihung auf Schloss Dyck statt.

Die Jury

Die eingereichten Arbeiten werden von einer unabhängigen Jury beurteilt:
Irene Burkhardt (Vizepräsidentin BDLA)
Lutze von Wurmb (Präsident BGL)
Jens Spanjer (Präsident DGGL)
Andrea Kögel (Chefredakteurin Mein schöner Garten)
Jonas Reif (Verantwortlicher Redakteur Gartenpraxis)
Tanja Gallenmüller (Editorial Manager Garten + Landschaft und Topos)
Alexander Koch (Koch + Koch Gartenarchitekten, Preisträger GÄRTEN DES JAHRES 2018)
Konstanze Neubauer (Autorin)

Neu dieses Jahr

Zum ersten Mal zeichnet der Wettbewerb auch  Produktlösungen rund um das Thema Gartengestaltung aus. Die besten Landschaftsarchitekten und Garten- und Landschaftsbauer bewerten per Online-Voting herausragende Produkte des Jahres aus den Kategorien Bodenbelag, Außenbeleuchtung, und Pflanzen-Neuheiten.

Den Wettbewerb loben der Callwey Verlag und Garten + Landschaft gemeinsam mit ihren Partnern bdla Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, BGL Bundesverband Garten-, Landschafts-und Sportplatzbau e. V., DGGL Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur, Hofquartier, Mein schöner Garten, Gartenpraxis und Schloss Dyck aus.

 

Weitere Informationen zu dem Wettbewerb Gärten des Jahres 2019 findest du hier.

 

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Was die Zukunft bietet

Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, bdla, bietet Landschaftsarchitekten ein neues Fortbildungsformat: die bdla-Entwerfertagen. Die Fortbildung wendet sich insbesondere an die Entwerfer in Büros und finden erstmalig am 28. und 29. September im Deutschen Architekturzentrum Berlin, DAZ, statt. 

Die Beton und Naturstein stehen am ersten Tag im Fokus: Wie können Fotobeton, Betonwände und –böden aus Stampfbeton gestalterisch eingesetzt werden? Architekten der Büros LAAC aus Innsbruck und Kehrbaum aus München geben hierzu Antworten und Inspiration. Dem Thema Naturstein widmet sich Jenny B. Osuldsen von Snøhetta aus Oslo. Unter anderem stellt sie die Oper in Oslo vor. 

Der zweite Veranstaltungstag geht in die dritte Dimension: Die Vortragenden stellen Facetten des dreidimensionalen Planens vor. Dabei steht jedoch nicht nur Building Information Modeling (BIM) im Fokus, sondern auch Punktwolken oder Virtual Reality. Christoph Girot blickt in die Zukunft der Landschaftsarchitektur, bevor die Exkursionen starten. Die Teilnehmer können mit den Landschaftsarchitekten den Park am Gleisdreieck von Atelier Loidl, die Gedenkstätte Berliner Mauer von Sinai und dem Park am Nordbahnhof von Fugmann Janotta Partner besichtigen. 

Die wichtigsten Antworten auf einen Blick

Wann? Freitag, 28. und Samstag, 29. September 2018 

Wo? Deutsches Architektur Zentrum DAZ, Berlin-Mitte 

Wer? Bund Deutscher Landschaftsarchitekten 

Zum ausführlichen Programm geht es hier entlang.

Garten+Landschaft ist Medienpartner der bdla-Entwerfertage. 

Naturkatastrophe: Auftreten, Ursachen & Vorsorge

Naturkatastrophen wie Tornados oder Fluten zählen schon lange nicht mehr zu Ausnahmefällen. Credit: Unsplash

Naturkatastrophen sind extreme Ereignisse, die das Leben von Menschen und die Umwelt erheblich beeinflussen können. Sie umfassen eine Vielzahl von Phänomenen wie Fluten, Starkregen, Dürre und Stürme. Ihre Ursachen sind komplex und reichen von natürlichen geophysikalischen Prozessen bis hin zu menschlichen Einflüssen. In diesem Artikel analysieren wir die Entstehung solcher Katastrophen, ihre regionale Manifestation und Maßnahmen zur Risikominderung.

Arten von Naturkatastrophen und ihre Ursachen

  1. Fluten und Starkregen

   – Natürliche Ursachen: Intensive Niederschläge, Schneeschmelze oder Sturmfluten können zu Überflutungen führen. Flüsse treten über ihre Ufer, wenn ihre Kapazitäten durch extreme Wetterereignisse überschritten werden.

   – Anthropogene Ursachen: Urbanisierung ohne ausreichende Entwässerungssysteme, Versiegelung von Böden und Entwaldung verstärken die Auswirkungen. Klimawandel führt zu häufigeren und intensiveren Niederschlagsereignissen.

  1. Dürre

   – Natürliche Ursachen: Lang anhaltende Perioden ohne signifikante Niederschläge, verursacht durch natürliche Klimaschwankungen wie El Niño.

   – Anthropogene Ursachen: Übermäßige Wasserentnahme für Landwirtschaft, Industrie und Haushalte sowie die Zerstörung von Ökosystemen, die Wasser speichern, wie Wälder und Feuchtgebiete.

  1. Stürme

   -Natürliche Ursachen: Tropische Wirbelstürme, Hurrikane und Tornados entstehen durch spezifische klimatische Bedingungen wie warme Meeresoberflächen und atmosphärische Instabilität.

   – Anthropogene Ursachen: Der Klimawandel erhöht die Temperatur der Ozeane, was zu stärkeren und häufigeren Stürmen führt.

Regionale Unterschiede bei Naturkatastrophen

Naturkatastrophen manifestieren sich je nach geografischer Lage unterschiedlich:

Asien: Besonders anfällig für tropische Wirbelstürme, Überschwemmungen und Erdbeben. Länder wie Bangladesch sind aufgrund niedriger Küstenlagen stark betroffen.

Afrika: Dürre ist eine der häufigsten Katastrophen, insbesondere in der Sahelzone, wo der Klimawandel bestehende Wasserknappheiten verschärft.

Europa: Starkregen und Fluten treten häufiger auf, insbesondere in urbanisierten Gebieten.

Nord- und Südamerika: Hurrikane und Waldbrände sind häufige Phänomene, insbesondere in den USA und Brasilien.

Vorbereitung und Risikomanagement

  1. Frühwarnsysteme

   – Wettervorhersage und Monitoring: Moderne Technologien wie Satellitenüberwachung und Echtzeitdatenanalyse helfen, Wetterextreme frühzeitig zu erkennen.

   – Alarmierungssysteme: Mobile Benachrichtigungen, Sirenen und Radiosysteme informieren die Bevölkerung rechtzeitig.

  1. Präventive Infrastrukturmaßnahmen

   – Flutschutz: Dämme, Rückhaltebecken und verstärkte Deiche schützen gegen Überschwemmungen.

   – Trockenheitsresilienz: Aufbau von Wasserspeichern und Nutzung effizienter Bewässerungssysteme reduzieren die Auswirkungen von Dürre.

   – Sturmschutz: Widerstandsfähige Gebäude, unterirdische Stromleitungen und robuste Schutzwälle.

  1. Risikomanagement

   – Gefahrenkartierung: Identifizierung und Bewertung von Risikogebieten.

   – Notfallpläne: Entwicklung von Evakuierungsplänen und Bereitstellung von Hilfsgütern.

   – Aufklärung der Bevölkerung: Schulungen und Informationskampagnen zur Vorbereitung auf Notfälle.

Resilienzsteigerung: Strategien für Städte und Länder

Um die Widerstandsfähigkeit gegen Naturkatastrophen zu erhöhen, müssen Städte und Länder langfristige Strategien entwickeln:

  • Grüne Infrastruktur: Aufforstung, Renaturierung von Flussläufen und Schaffung von Feuchtgebieten verbessern die natürliche Wasserregulierung.
  • Klimaangepasste Stadtplanung: Urbane Gebiete sollten mit durchlässigen Böden, Hochwasserschutz und Notunterkünften ausgestattet sein.
  • Internationale Zusammenarbeit: Der Austausch von Wissen, Technologien und Ressourcen hilft besonders gefährdeten Regionen, sich besser vorzubereiten.
  • Finanzielle Absicherung: Katastrophenfonds und Versicherungen mindern wirtschaftliche Verluste.

Fazit

Naturkatastrophen sind ein integraler Bestandteil unseres Planeten, werden jedoch durch menschliche Eingriffe und den Klimawandel zunehmend intensiver und häufiger. Durch vorausschauendes Risikomanagement, den Einsatz moderner Technologien und die Anpassung an klimatische Gegebenheiten können die Auswirkungen solcher Katastrophen erheblich reduziert werden. Es liegt in der Verantwortung von Regierungen, Organisationen und Individuen, gemeinsam an der Resilienz unserer Gesellschaft zu arbeiten.

Mehr zum Thema und unserer Kampagne STOP THE FLOOD hier