Polen: Ist das noch öffentlicher Raum?

Gerade hat die Schweiz abgestimmt. Die Bevölkerung befürwortet ganz klar, die Antirassismus-Strafnorm zu erweitern: In Zukunft sind auch homophobe Äusserungen und Handlungen gesetzlich verboten. Ganz anders sieht es in Polen aus. Dort haben sich insgesamt 96 Gemeinden, 36 Landkreise und vier Verwaltungbezirke selbst zu LGBT-freien Zonen erklärt.

Anfang 2019 startete die rechtskonservative polnische Wochenzeitung Gazeta Polska, einen Kampagne für LGTB-freie Zonen im Land. Im folgenden März hatten sich bereits die ersten Kommunen Polens zu ebensolchen Zonen erklärt.

Mittlerweile sind es insgesamt 96 Gemeinden, 36 Landkreise und vier Verwaltungsbezirke in Polen, die homosexuelle, bisexuelle und transsexuelle Personen offiziell als unerwünscht kommunizieren.

Die französische Stadt Saint Jean-de-Braye hat daraufhin ihre Partnerschaft mit der polnischen Stadt Tuchow beendet. Zwei weitere sollen folgen.

Im Dezember teilte das Europäische Parlament mit, dass es die LGBT-freien Zonen in Polen verurteile und forderte, dass keine EU-Gelder für die Diskriminierung von Minderheiten genutzt werde.

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Darüber hinaus fördert sie Städtebau und Landesplanung in Wissenschaft und Praxis. Beispielsweise im Stiftungsrat der Bundesstiftung Baukultur, im Bundeskongress zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundesbauministeriums oder als Vorsitzende der Landesgruppe Bayern der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL).