Neue Erkenntnisse über den Baumbestand

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Seit Beginn der Zivilisation ist der Baumbestand fast um die Hälfte geschrumpft.

Forscher der Universität Yale haben hochgerechnet, wie viele Bäume es auf der Welt gibt. Die Antwort übertrifft alle bisherigen Schätzungen. Etwa 3,04 Billionen Bäume stehen auf der Landmasse der Erde, das sind etwa 420 Bäume für jeden Erdenbürger. Die Zahl schrumpft jedoch gewaltig. In 150 Jahren wird sich die Zahl nach Schätzungen der Forscher halbiert haben. Schuld daran: Die Zivilisation. Seit der Mensch sesshaft wurde sind die Baumbestände um schätzungsweise 46 Prozent geschrumpft.

Laut Untersuchung wachsen die größten Wälder, also die meisten Bäume, in den tropischen Klimazonen. 43 Prozent aller Bäume stehen hier. Sehr viel dichter besiedelt sind jedoch die Nadelwälder.

Die Erhebung wurde durch Auswertung verschiedenen Modellen möglich, die die Baumdichte eines Quadratkilometers bestimmen können. Hinzu kommen Werte vorheriger Studien, Waldinventuren und Satellitenbilder.

Die Ergebnisse der Studie sind in einem sehr anschaulichen Video zusammengefasst:

 

Die Studie wurde in Nature, einem Wissenschaftsjournal veröffentlicht und kann hier nachgelesen werden.