25.04.2017

Projekt

Panda-Gehege im Yin-Yang-Design

von Felix Baumann
of Applied Sciences)

Die Architekten der Bjarke Ingels Group (BIG) haben kürzlich ihre Pläne für das neue Panda-Haus des Kopenhagener Zoos veröffentlicht. Die Unterkunft der seltenen Bärenart ist dem Yin-Yang-Symbol nachempfunden, wobei die beiden Bereiche jeweils von einem weiblichen und einem männlichen Panda bewohnt werden sollen. Neben dem schon bestehenden Elefantenhaus von Norman Foster, präsentiert der Zoo damit ab 2018 ein weiteres architektonisches Highlight.

Das Panda-Haus wird aus allen Richtungen zugänglich sein und das neue Herzstück des Kopenhagener Zoos (Fotos: BIG via dezeen)
Die Ausgestaltung der Gehege entstand in enger Zusammenarbeit mit Zoowärtern, Gärtnern und Tierärzten und ist einem naturnahen Nebelwald nachempfunden (Fotos: BIG via dezeen)
Das geschwungene Design erzeugt eine natürliche Umgebung (Fotos: BIG via dezeen)
Die Besucher sollen das Gefühl haben, sie würden die scheuen Bären in ihrer natürlichen Umgebung antreffen (Fotos: BIG via dezeen)
Im Panda-Haus ist ein integriertes Restaurant vorgesehen (Fotos: BIG via dezeen)
Die großzügigen Gehege besitzen eine Fläche von 2450 Quadratmeter (Fotos: BIG via dezeen)

Yin-Yang-Philosophie als Inspiration

Das bekannte Yin-Yang-Symbol besteht nicht nur aus geschwungenen, organischen Formen, es steht auch für die Gegensätze dunkel – hell, kalt – heiß, passiv – aktiv und weiblich – männlich. Die Bjarke Ingels Group adaptierte für ihren Entwurf die zweigeteilte Form des Symbols, um in getrennten Abschnitten ein Weibchen und ein Männchen unterzubringen. Dabei berücksichtigten die Architekten die schwierigen Zuchtverhältnisse der Pandas, die sich am liebsten mit unbekannten Artgenossen fortpflanzen. Lediglich zur Paarungszeit werden die beiden Hälften miteinander verbunden. Die Fortpflanzung wiederum ist ein Abbild der chinesischen Yin-Yang Philosophie: Gegensätzliches baut aufeinander auf und ergänzt sich.

Besuch bei den Pandas

Das Panda-Haus soll den Besuchern das Gefühl vermitteln, sie würden die scheuen Bären nicht im Zoo, sondern in ihrer natürlichen Umgebung antreffen. Dazu trägt zum einen das großzügige Gehege mit einer Fläche von 2 450 Quadratmetern bei. Zum anderen sind die Habitate mit einem dichten und naturnahen Nebelwald ausgestattet, in dem sich die Pandas zurückziehen können. Die Ausgestaltung der Gehege entstand in enger Zusammenarbeit mit Zoowärtern, Gärtnern und Tierärzten. Das Panda-Haus wird aus allen Richtungen zugänglich sein und durch seine zentrale Lage zum Herzstück des Kopenhagener Zoos.

Vorheriger Artikel

Nächster Artikel

das könnte Ihnen auch gefallen

Scroll to Top